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Hallo liebe Spanienfreunde

Als euer freier Reporter von Gran Canaria möchte ich euch möglichst viele Informationen hier von unserem schönen Archipel der Kanarischen Inseln, aber auch aus ganz Spanien zukommen lassen. Natürlich werde ich mir Mühe geben, viele Berichte in eigener Regie zu verfassen. Aber sicherlich werde ich auch auf Artikel anderer Berichterstatter und Kollegen zurückgreifen müssen, um die Informationen zu vervollständigen.

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Natürlich sind auch fundierte Berichte von meinen Lesern hier sehr willkommen, die ich gerne auch hier veröffentlichen würde. Allerdings sind dabei einige wichtige Grundlagen zu beachten:

Möchtet ihr uns Texte zur Veröffentlichung zukommen lassen lesen, nutzen Sie bitte unseren Service Leserbriefe, danke.

Hier eine Bitte und Information in eigener Sache! Auf vielen informativen Portalen und Webseiten ist es doch so, das ihr immer wieder auf diese "Bettelaufrufe" stoßt (die ja auch per Newsletter versandt werden, was mit nie einfallen würde), in denen sich der Betreiber wünscht, ihr möget ihm Geld spenden, damit er den Betrieb der Seite aufrechterhalten kann. Das werde ich nicht tun, denn ich mag das auch nicht. Meine Seite ist und bleibt eine gratis Information für euch. Allerdings gibt es ja auch andere Möglichkeiten. Ich habe auf meiner Seite im Rahmen von Informationen auch Werbepartner integriert. Nein, nicht versteckt. Jeder dieser Werbepartner, an dem ich ein paar Cent verdienen kann, ist in der Überschriift mit einem * gekennzeichnet. Dieses Sternchen ist ein Link, der zu der internen Seite führt, auf der ich das Vorgehen erkläre. Egal ob ihr eine Reise plant, ob ihr einen Flusghafentransfer sucht, oder ob ihr einfach nur etwas bei Amazon einkaufen möchtet. Warum dann nicht über einen meiner Partnerlinks dorthin gelangen? Für euch bleibt alles wie immer, und ich verdiene ein paar Cent daran.
Ich werde euch auch nicht mit "Werbung" zutexten. Ich habe diese Partner ausschließlich auf "Partnerseiten" und zum Teil auf der Seite "Flug-Transfer-Mietwagen" integriert.


Wer jetzt dem Wetter entfliegen möchte

Aktuelles Angebot von TUI-Fly für euch

Möchtest ihr dem Schmuddelwetter und der Kälte entfliehen? Den Frost zu Hause gegen den Frühling auf den Kananren oder Madeira eintauschen? Dann solltet ihr euch überlegen, ob ihr an der super coolen Flugaktion von TUI teilnehmen möchtet.

Last-Minute-Tickets nach Madeira oder auf die Kanaren mit 40% Rabatt

Aktionszeitraum für Buchungen: 18.01.2022 bis 31.01.2022
Möglicher Reisezeitraum: 20.01.2022 bis 30.04.2022
Reiseziele: Madeira; Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa

und natürlich bei der TUI immer dabei: Sparen ohne Risiko, denn Pläne können sich ändern und im Perfect-Tarif² können Sie bis 7 Tage vor Abflug gebührenfrei umbuchen!


Das aktuelle Angebot
Fahrt zur Mandeblüte

Freunde der Insel: Ein aktuelles Angebot von Reisesparfuchs Horst. Kommenden Freitag, am 21. Januar fährt Horst mit euch zur Mandelblüte. In einem großen Bus, sodass noch Plätze frei sind. Die Fahrt inklusive einem Essen bekommt ihr zum unschlagbaren Preis von 30 € pro Person. Wer von euch Interesse hat, einfach bei Horst anrufen und eure Plätze reservieren. Horst freut sich auf euren Anruf unter

00 34 681299679


Aus aktuellem Anlass:
Das kanarische Gericht hat die hierunter beschriebene Ausgangssperre wieder gekippt.

Es gibt also in der Nacht vom 01., 02. und 06. Januar keine Ausgangssperre!


Eine kleine Ausstellung, die Feria in Guia

Guia, Gran Canaria, 31.12.2021

Das keramische Kunsthandwerk auf Gran Canaria.
Oben auf dem Foto seht ihr Mirjam in ihrem Messestand auf der Ausstellung in Guia, im Norden der Insel. Wer mehr über Mirjam und ihr Handwerk erfahren möchte, kann gerne ihre Webseite besuchen, wer Interesse hat, etwas zu bestellen, auch den Shop.

Es ist eine kleine feine Ausstellung, auf der es aber dennoch viel zu sehen gibt. Einen Besuch ist es allemale wert.

Eröffnungsschild des Marktes mit folgender Inschrift:

Markt von Guia
Wurde am 22. Dezember 2021 eingeweiht
durch Bürgermeister von Santa Mariá de Guía
D. Pedro M. Rodríguez Pérez und dem Präsident der Verwaltung Gran Canarias D. Antonio Morales Mendez.

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Natürlich ist auch für die Sicherheit der Besucher gesorgt. Es wird auf die aktuellen Covid19 Vorschriften hingewiesen. Und für den Fall der Fälle steht natürlich auch ein Ambulanzwagen bereit.

 

 

Hier sind die offiziellen Öffnungszeiten des Marktes angeführt. Gültig bis zum 9. Januar 2022. Unter den jeweiligen Daten sind die Öffnungszeiten dieses Tages vermerkt. Sollte unter dem Datum "CERRADO" stehen, ist der Markt an diesem Tag geschlossen.
Ab dem 9. Januar ist der Markt geöffnet an jedem Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils von 08:00 h - 16:00 h.

 

 

 

 

Zu den Produkten der Insel gehören natürlich auch die diversen Meeresfrüchte, so wie sie hier angepriesen werden. Aufgrund der sehr kurzen Transportwege von den Fischern zu den Märkten ist dies an Frische und Nachhaltigkeit kaum noch zu übertreffen.

 

 

 

 

 

Ein Blick in die neu eröffnete Markthalle

 

 


Natürlich wird auch die Tradition der hier auf den Inseln in Handarbeit hergestellten Musikinstrumente fortgeführt. Allerdings sind die hier auch nicht nur zur Zierde ausgestellt, die können natürlich auch als Andenken gekauft werden

 

 

Ohne Frage gibt es auf diesem Markt auch die besten Käsesorten der Insel. Ganz sicher lässt euch der Verkäufer auch probieren, wenn ihr ernstes Kaufinteresse habt.

 

 

Im folgenden noch weitere nette Bilder von der Ausstellung, bzw. dem Markt von Santa Mariá de Guía. Es gibt 2 Möglichkeiten, den Markt zu erreichen. Entweder man nimmt die östliche Strecke über die Autobahnen, oder man fährt westlich und verbindet die Anreise mit einer Side-Seeing-Tour durch die westlichen Küstenregionen der Insel. Die Routen kann man hier anschauen.

Alle Bilder, auch die obigen, können zur Vergrößerung angeklickt werden.

Quelle: Bilder mit freundlicher Genehmigung von Oliver und Mirjam


Purto de la Cruz auf Teneriffa

San Fernando, 01.01.2022

Die Skyline von Puerto de la Cruz


Puerto de la Cruz ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, romantische Plätze, lebhafte Shoppingmeilen, herrliche Grünanlagen, moderne Hochhäuser und traditionelle Häuser sorgen für spannende Kontraste

 

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In den verwinkelten Gassen der Altstadt gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Die Geschichte des größten Ferienortes im Norden von Teneriffa reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals waren es zunächst britische Urlauber, die hier die Sonne genießen wollten. Viel später – nach 1950 – entwickelte sich Puerto de la Cruz zu einer internationalen Touristenhochburg und ist es heute noch.

Für Wasserratten ist die Badelandschaft Lago Martiánez eine Top-Attraktion. Sie wurde von dem bekannten kanarischen Künstler César Manrique entworfen und liegt an der Promenade Avenida de Colón. Errichtet wurde sie auf einer großen Lavaplattform, teilweise erstreckt sie sich über dem Meer.

 


Mit ihren acht Meerwasserschwimmbecken verspricht sie Badespaß für Groß und Klein. Das größte Becken ist das Herzstück und wirkt mit seinen Inseln aus Lava fast wie ein See. Besonders auffallend ist die riesige Wasserfontäne.

 


Wer lieber im Meer badet, kann die nahe gelegene Playa Martianez aufsuchen. Sie besteht aus schwarzem Sand und ist auch bei Surfern und Wellenreitern sehr beliebt.

 

 

Die Playa de San Telmo befindet sich unterhalb der gleichnamigen Promenade. Hier tummeln sich die Badegäste in kleinen Wasserbecken, die sich in den Felsen gebildet haben. Dazwischen gibt es Stellen, die aus schwarzem Sand und kleinen Steinen bestehen. Auf der Promenade bildet die Kapelle San Telmo einen Blickfang. Das weiße Gebäude steht auf einer Lavaformation – ein reizvoller Kontrast. Am Stadtrand liegt die Playa Jardin, ein Sandstrand, der aus zwei großen und einer kleinen Bucht besteht. Umgeben ist er von einer ansprechend gestalteten Grünanlage.


Pulsierendes Leben herrscht in der Altstadt, deren Mittelpunkt die lebhafte Plaza del Charco bildet. Dort reihen sich zahlreiche Läden und Restaurants aneinander, die besonders am Abend ihr Publikum anziehen.

 

 

Nicht weit davon entfernt könnt Ihr das trutzige Castillo San Felipe bestaunen, das sich am Rande des gleichnamigen Steilhangs erhebt.

 


Von dort bietet sich ein Spaziergang um den kleinen Hafen an. Hier dümpeln ein paar Fischerboote, man trifft neben Fischern auch Taucher, Badefans, Angler sowie Einheimische wie auch Touristen, die sich an dem besonderen Flair dieses Ortes erfreuen.

 

Direkt am kleinen Stadtstrand wird der fangfrisch Fisch verkauft. Traditionelle kanarische Architektur zeigt die Casa de la Aduana, die zu den ältesten Gebäuden von Puerto de la Cruz gehört. Das ehemalige Königliche Zollhaus besticht mit typischen Balkonen aus Holz, die mit Schnitzereien verziert sind. Es wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Vom Hafen gelangt Ihr mit wenigen Schritten zur Kirche San Francisco, die ursprünglich zu einem im 19. Jahrhundert aufgehobenen Franziskanerklosters gehörte. Es wurde 1967 zerstört. Die Kirche steht unter Denkmalschutz, die Seitenkapelle hat ihren Ursprung als Kapelle San Juan Bautista und stammt aus dem Jahre 1600.

 

Als nächstes Ziel bietet sich die Iglesia de Nuestra Señora de la Peña de Francia an, die auf einem kleinen Hügel thront und von der schönen Plaza de la Iglesia umgeben ist. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert, ihren neoklassizistischen grauen Glockenturm erhielt sie später. Von dort könnt Ihr durch das Gassengewirr der Altstadt bummeln, um die schönen kanarischen Häuser zu betrachten. Hier gibt es eine Fülle an traditionellen Bars und Restaurants, die sich für einen stimmungsvollen Abend anbieten.

Bilder zum vergrößern anklicken

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke


Die Regierung wird den TSJC bitten, die Mobilitätsbeschränkung an Silvester, dem 2. Januar und dem Dreikönigstag aufrechtzuerhalten.

(Kommentar Übersetzer: der TSJC ist das Tribunal Superior de Justicia de Canarias, also der höchste kanarische Gerichtshof)

Kanaren, 28.12.2021

Der Verkehr auf öffentlichen Straßen ist am 1., 2. und 6. Januar 2022 zwischen 01:00 und 06:00 Uhr auf Inseln der Alarmstufen 3 und 4 und zwischen 02:00 und 06:00 Uhr auf Inseln der Alarmstufe 2 verboten.

Als wesentlich anerkannten Bewegungen sind von dieser Beschränkung ausgenommen.

Der Regierungsrat der Kanarischen Inseln, der am Dienstag, den 28. Dezember, zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentrat, beschloss, den Obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln zu ersuchen, den Erlass des regionalen Gesundheitsministers zu ratifizieren, der die nächtliche Mobilität von Personen am 1., 2. und 6. Januar 2022 auf den Inseln der Alarmstufen 2, 3 und 4 als außergewöhnliche Maßnahme zur Eindämmung von COVID-19-Infektionen einschränkt.

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Wie der Gesundheitsminister Blas Trujillo auf der anschließenden Pressekonferenz ankündigte, sind daher am 1., 2. und 6. Januar 2022, d. h. in den Nächten vom 31. Dezember auf den 1. Januar, vom 1. auf den 2. Januar und vom 5. auf den 6. Januar, auf den Inseln der Alarmstufen 3 und 4 zwischen 01.00 und 06.00 Uhr und auf den Inseln der Alarmstufe 2 zwischen 02.00 und 06.00 Uhr Fahrten und Bewegungen auf öffentlichen Straßen verboten.

Ausnahmen:

  • Kauf von Medikamenten und Gesundheitsprodukten in Apotheken, die der Wohnung am nächsten sind.
  • Inanspruchnahme von Gesundheitszentren, -diensten und -einrichtungen.
  • Aufsuchen von Tierarztpraxen in Notfällen.
  • Erfüllung von beruflichen, geschäftlichen, institutionellen oder gesetzlichen Verpflichtungen.
  • Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts nach Ausübung einiger der in diesem Abschnitt vorgesehenen Tätigkeiten oder nach Verlassen von Einrichtungen oder Tätigkeiten, die während der in Abschnitt 1 festgelegten Zeiten schließen müssen.
  • Hilfe und Betreuung für ältere, minderjährige, pflegebedürftige, behinderte oder besonders schutzbedürftige Personen. Dazu gehören auch Fahrten für Menschen mit Verhaltensstörungen, Behinderungen oder Krankheiten, die für ihr emotionales oder gesundheitliches Wohlbefinden Aktivitäten im Freien benötigen, wenn dies von Fachleuten des Gesundheits- oder Sozialwesens mit einer entsprechenden Bescheinigung ordnungsgemäß begründet wird. Dazu gehören auch Fahrten, die für die Abholung und Betreuung von Minderjährigen erforderlich sind, wenn die Eltern getrennt oder geschieden sind oder an verschiedenen Orten leben.
  • Betankung an Tankstellen oder Raststätten, wenn dies zur Durchführung der in den vorstehenden Absätzen vorgesehenen Tätigkeiten erforderlich ist.
  • Betreuung und Pflege von Haustieren oder Viehzuchtbetrieben.
  • Höhere Gewalt oder eine andere begründete Notlage.
  • Auch während der Zeiten eingeschränkter Mobilität dürfen die Fahrzeuge für die erlaubten Fahrten verkehren.

Erforderliche und verhältnismäßige Maßnahme

Der Minister erinnerte daran, dass der starke Anstieg der Inzidenz auf den Kanarischen Inseln in den letzten Wochen, die Ungewissheit über das Verhalten der Omicron-Variante, die bereits die Mehrheit auf den Kanarischen Inseln darstellt, und der bestehende Druck sowohl auf das System der Primärversorgung, der sich in den letzten Wochen verdoppelt hat, als auch auf die Krankenhausversorgung, die bereits eine 20-prozentige Belegung der Intensivstationen aufgrund von COVID-Fällen aufweist, die Durchführung dieser Maßnahme rechtfertigen.

Der epidemiologische Bericht der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit über die Pandemie-Situation auf den Kanarischen Inseln vom 27. Dezember spiegelt den Aufwärtstrend aller Indikatoren für Gesundheitswarnungen wider.

"Es sei darauf hingewiesen, dass die kumulative Inzidenz (AI) nach 7 Tagen in der gesamten Autonomen Gemeinschaft von 488,89 Fällen/100.000 Einwohner auf 751,21 Fälle/100.000 Einwohner angestiegen ist. Auch die 14-tägige AI stieg auf dem Archipel von 659,07 Fällen/100.000 Einwohner auf 1.178,11 Fälle/100.000 Einwohner. Diese Zahlen für beide Indikatoren sind die höchsten, die während der gesamten Pandemie verzeichnet wurden", berichtete der Minister.

Darüber hinaus weist die öffentliche Gesundheit darauf hin, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass angesichts dieses Virus und seiner Ausbreitungszyklen jede Maßnahme, die dazu beiträgt, seine Ausbreitung zu verhindern, die Kontakte zwischen den Menschen zu reduzieren oder sie sicher zu machen, für seine Eindämmung notwendig ist.

Andererseits erinnerte der Minister daran, dass die am stärksten betroffene Altersgruppe, zu der die 20- bis 39-Jährigen gehören, mit derjenigen übereinstimmt, die mehr soziale Kontakte hat, mehr Möglichkeiten hat, in geschlossenen Räumen ins Nachtleben zu gehen, und die einen geringeren Prozentsatz an Impfungen aufweist.

"Diese Maßnahme wurde nach der schrittweisen Umsetzung anderer Maßnahmen zur Eindämmung der Übertragung des Coronavirus getroffen. Außerdem wird es nur für zwei wichtige Termine während der Weihnachtsferien aktiviert, die durch die Ansammlung von Menschen mit einem hohen Risikoprofil der Übertragbarkeit und Verbreitung gekennzeichnet sind", erklärte Trujillo.

Er wies auch darauf hin, dass die Einschränkung der Mobilität auf die Inseln mit hohem oder sehr hohem Risiko (Stufen 3 und 4) sowie auf die Inseln mit mittlerem Risiko (Stufe 2) beschränkt ist, da die derzeitige Zunahme der Übertragung darauf hindeutet, dass sie bald ansteigen werden, so dass nicht beabsichtigt ist, diese Entwicklung zu forcieren.

"Die Einschränkung der nächtlichen Mobilität zielt darauf ab, die nächtlichen sozialen Interaktionen einzuschränken, da diese von den Altersgruppen mit der höchsten Inzidenz der Krankheit und den niedrigsten Impfraten am meisten frequentiert werden und in einem Umfeld stattfinden, in dem die Präventionsmaßnahmen gegen das Coronavirus nicht immer eingehalten werden", erklärte der Minister.

Diese Einschränkung der nächtlichen Mobilität ist in dem epidemiologischen Kontext, in dem sich der Archipel befindet, eine notwendige und geeignete Maßnahme, um zur Kontrolle der COVID-19-Übertragung beizutragen, da sie dazu beiträgt, Situationen mit riskanten Kontakten zu vermeiden.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Torres: "Jetzt, wo der Ausbruch vorbei ist, können wir alle endgültigen Maßnahmen für den Wiederaufbau planen".

La Palma, 27.12.2021

Der Präsident der Kanarischen Inseln zieht eine Bilanz der Maßnahmen, die für den Wohnungsnotstand, die soziale Hilfe und die wirtschaftliche Unterstützung der Unternehmen ergriffen wurden, und betont, dass "bereits mehr als 100 Millionen Euro an Hilfen auf La Palma angekommen sind".

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, zog heute Mittag (Montag, 27. Dezember 2021) Bilanz über die wichtigsten Aktionen, die seit dem Vulkanausbruch auf La Palma am 19. September durchgeführt wurden, sowie über die Maßnahmen zum Wiederaufbau des betroffenen Gebiets im Aridane-Tal. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Präsidenten der spanischen Regierung, Pedro Sánchez, und dem Präsidenten des Cabildo von La Palma, Mariano Hernández Zapata, brachte Torres zum Ausdruck, "wie erleichtert wir alle sind, dass der Vulkan erloschen ist. Es ist erfreulich, dass sein Ende noch vor Jahresende bescheinigt wurde, aber wir hätten es uns natürlich gewünscht, dass es früher gewesen wäre".

Torres betonte auch, dass trotz der wissenschaftlichen Bestätigung vor zwei Tagen, dass die Eruption auf La Palma beendet ist, "der Notfall noch nicht vorbei ist". Daher "ist es notwendig, den Empfehlungen der Sicherheitsbehörde zu folgen".

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Der Leiter der regionalen Exekutive versicherte: "48 Stunden nach dem Ende können wir nun endgültige Maßnahmen für den Wiederaufbau planen, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Lava weitere Schäden anrichtet". Bisher waren alle Wiederaufbaumaßnahmen vom eruptiven Prozess abhängig - von der Entwicklung der Lavaströme oder -gase - wie zum Beispiel bei der Notstraße, die während des Ausbruchs eingerichtet wurde und die durch das Vordringen eines Lavastroms in weniger als 200 m Entfernung ernsthaft gefährdet war. Ángel Víctor Torres betonte: "Alle Maßnahmen sind jetzt endgültig".

Torres zog Bilanz über die wichtigsten Maßnahmen, die in den letzten drei Monaten ergriffen wurden, um auf die Wohnungsnot, die soziale Hilfe und die Unterstützungsmechanismen für die vom Ausbruch betroffenen Produktionssektoren und Unternehmen zu reagieren. Der Präsident versicherte, dass "wir bereits mehr als 100 Millionen Euro an Hilfen auf La Palma erhalten haben", und gab eine detaillierte Aufstellung dieser Hilfen.

"Diese Zahlen wurden dank der Beteiligung aller öffentlichen Verwaltungen erreicht", und er betonte noch einmal, dass "die Insel La Palma dank der unschätzbaren Arbeit von Männern und Frauen, der Wissenschaft, aller Bürger und aller Institutionen", die an der Bewältigung dieses Notfalls beteiligt waren, wieder aufgebaut werden wird. Zum Thema psychologische Betreuung der Bevölkerung sagte Torres, dass dieser kostenlose Dienst den Betroffenen auf der Insel weiterhin zur Verfügung gestellt wird".

Der Präsident der Kanarischen Inseln begann seine Bilanz mit der Eröffnung des Bürgerbüros in der Casa Massieu, für das 300.000 Euro ausgegeben wurden, "in wenigen Tagen". "Wir mussten diese Einrichtungen ohne Möbel und Internetanschluss einrichten. Aber die Mittel und das Personal wurden so schnell wie möglich bereitgestellt", sagte er. Nach den neuesten Zahlen wurden bei dieser Stelle rund 4.000 Anträge gestellt, "und bis heute wurden fast 60 Prozent bearbeitet", eine bemerkenswerte Zahl, so Torres, wenn man bedenkt, dass das Verfahren mehrere Datumsüberprüfungen und mindestens zwei weitere Mechanismen der Rechtssicherheit erfordert, damit die Betroffenen nur in einem einzigen Verfahren Rechenschaft über ihre Situation ablegen müssen.

Hilfe zur Behebung des Wohnungsnotstands

Die Beihilfen für den Wohnungsnotstand werden auf insgesamt 73,16 Millionen Euro beziffert. Der kanarische Präsident hob die 2 Millionen Euro hervor, die die kanarische Regierung für die Unterbringung der Evakuierten in Hotels vorgesehen hat, "deren Zahl mit der Umsiedlung wahrscheinlich abnehmen wird".

Andererseits verwies er auf die 6 Millionen Euro, die bisher für den Kauf von 64 Häusern und 1,7 Millionen für Fertighäuser vorgesehen sind. "Wir haben 23 Häuser in wenigen Wochen bereitgestellt, während der Prozess unter normalen Umständen Jahre dauert. Dies ist unter anderem den 30 Sozialarbeitern zu verdanken, die ihr Möglichstes tun, um die Daten in einem Prozess zu überwachen und zu überprüfen, der maximale Garantien bieten muss und mit dem wir ein Dutzend Wohnungen pro Woche übergeben konnten".

Zu all dem fügte Präsident Torres die 264.000 Euro hinzu, die den in Wohnungen untergebrachten Familien für den Kauf von Möbeln und Haushaltsgegenständen zur Verfügung gestellt wurden. Schließlich betonte er die Bedeutung der 63 Millionen Euro, die das Versicherungskonsortium bereits an 361 betroffene Familien in Palmeras ausgezahlt hat, im Durchschnitt 174.000 Euro pro Familie.

Die große Bedeutung des einheitlichen Registers

Darüber hinaus wies er auf die Schaffung eines einheitlichen Registers und die geleistete Sozialhilfe hin, die sich bis heute auf 4,13 Millionen Euro beläuft. In diesem Zusammenhang erwähnte er die 1,5 Millionen Euro, die an die Gemeinden überwiesen wurden, um die Strom- und Wasserversorgung sowie die Grundversorgung der Betroffenen zu bezahlen, die 200.000 Euro, die über die Prestación Canaria de Inserción (Kanarische Integrationshilfe) auf La Palma eingegangen sind, die 2,4 Millionen Euro, die bereits von den örtlichen Unternehmen aus Solidaritätsbeiträgen und Spenden zur Verfügung gestellt wurden, und die 30.000 Euro, die für die psychologische Betreuung bereitgestellt wurden.

Torres wies auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Vulkans hin und erwähnte auch die 29,4 Millionen Euro, die an Unternehmen verschiedener Wirtschaftszweige auf La Palma vergeben wurden. Der Präsident hob die 13,5 Millionen Euro hervor, die bereits an den Bananensektor gezahlt wurden, die halbe Million Euro für die Viehzüchter, die 1,25 Millionen Euro, die bereits an 81 Unternehmen geflossen sind, die 10,3 Millionen Euro des Ausgleichskonsortiums, die an 44 Unternehmen gezahlt wurden, und die 3,5 Millionen Euro für die Sozialversicherungsprämien und die Unterstützung für Selbstständige, die ebenfalls gezahlt wurden.

Ángel Víctor Torres erinnerte an andere Posten wie die 4,7 Millionen Euro, die für die Installation von zwei Entsalzungsanlagen bereitgestellt wurden, die 400.000 Euro für Telefonhilfe und aktives Zuhören oder die 275.000 Euro, die das Versicherungskonsortium für den Verlust von 58 Fahrzeugen gezahlt hat. Rechnet man die Kosten für das Bürgerbüro hinzu, so ergibt sich eine Summe von weiteren 5,7 Millionen Euro.

Mittel aus dem Außerordentlichen Beschäftigungsplan

Der Präsident versicherte, dass zu all diesen Beträgen noch die 50 Millionen Euro aus dem außerordentlichen Beschäftigungsplan hinzukommen, die bereits an die lokalen Verwaltungen und Gesplan für die Einstellung von 1.600 Personen gezahlt wurden, sowie die Personalausgaben der Verwaltungen oder die 1,8 Millionen, die in die Notstraße investiert wurden. In diesem Sinne kündigte er an, dass "wir noch heute Nachmittag die Möglichkeit des Einsatzes von Maschinen prüfen werden, um den Zugang zum Viertel La Laguna so bald wie möglich zu öffnen".

Er erläuterte auch weitere Maßnahmen wie das Gesetzesdekret für die dringende Planung des Gebiets, um den Wiederaufbau und die Ansiedlung zu ermöglichen, nachdem die Vorschläge aller Verwaltungen, einschließlich der des Staates, berücksichtigt wurden. Er wurde bereits dem Cabildo und den betroffenen Stadträten übermittelt, um einen größtmöglichen Konsens zu erreichen.

Der kanarische Präsident beendete seine Rede mit der Bestätigung, dass "wir weiterhin auf die soziale und wirtschaftliche Situation mit Hilfe reagieren und gleichzeitig Fortschritte bei der Planung des Wiederaufbaus machen werden". Torres erklärte, dass alle Maßnahmen im Rahmen der Gemischten Kommission, an der die spanische Regierung, die Regierung der Kanarischen Inseln, das Cabildo von La Palma und die betroffenen Gemeinden (Los Llanos de Aridane, El Paso und Tazacorte) beteiligt sind und deren nächste Sitzung am Donnerstag, den 30. Dezember, stattfinden wird, ausgetauscht und abgestimmt werden.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Kommentar des Übersetzers: Sollten sich an solch einem Einsatz, solch einer durchgehend schnellen Hilfe die deutschen Behörden nicht mal ein Beispiel nehmen?


Liebe Leser

San Fernando, 10.12.2021

In eigener Sache

Ich bin alleiniger Betreiber dieser Plattform. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich momentan ein wenig kürzer treten. Darum werden auch in den nächsten Tagen weniger neue Inhalte zu finden sein. Aber auch das wird sich wieder bessern.
Vielen Dank für euer Verständnis.
Mit besten Grüßen von der Insel de ewigen Frühlings
Euer Uwe


Disneyland Maspalomas, ein Märchen?

Mitnichten ein Märchen. Maspalomas, speziell Meloneras gehört zu den letzten 6 Mitbewerbern um den Standort des neuen Disneylands. Vertreter von Disney in Spanien haben gegenüber der Zeitung Maspalomas Ahora bestätigt, das seitens des Disney Konzerns Interesse an einem Grundstück in Meloneras besteht.
Damit ist Maspalomas im Rennen, mit sechs spanischen Mitbewerben, als Kandidat für einen Themenpark, ähnlich dem des Disneyland in Paris.

Natürlich wären dann auch hier auf der Insel die weltberühmten Zeichentrickfiguren des Erschaffers Walt Disney mit von der Partie und könnten euch im neuen Park begrüßen.

Die Disney-Parks sind der größte Coup des Unternehmens Disney. Diese Attraktionen ziehen weltweit heute bereits Millionen Gäste an. Mit einem weiteren Park hier auf unser schönen Insel Gran Canaria wäre es nicht mehr notwendig, nach Paris oder Orlando zu reisen. Ein neuer Disneypark direkt vor der Haustür? Wer hat das schon?
Drücken wir uns die Daumen, denn das wäre ein wirtschaftlicher Quantensprung für unser Archipel. Wir wünschen uns allen dazu viel Glück im Auswahlverfahren.

Als der Disney-Konzern 1992 beschloss, nach Europa zu expandieren, war bereits schon Spanien im Gespräch, speziell die Costa Dorada in Katalonien und ein Gebiet im Großraum Parisienne, der Bereich Marne la Vallee.
Damals hat Paris aufgrund seiner vielen Hotels und der perfekten Verkehrsanbindung das Rennen gemacht.
Wünschen wir uns ein Gelingen.

Quelle: MaspalomasAhora


Liebe Leser, ich weiß, Musikgeschmack ist sehr unterschiedlich.
Dennoch möchte ich euch an dieser Stelle den neuen Song von guten Freunden vorstellen. Marion und Eddy, weiterhin viel Erfolg.

Musik + Text: Cariños, Marion Hoffmann und Edgar Gomez
Chor: Uwe Adams
Musikproduktion: Florian Glötzl
Mastering. Jens Buchholtz
Publikation mit freundlicher Genehmigung von den Cariños, Marion Hoffmann und Edgar Gomez

Wer mehr über die Cariños erfahren möchte, bitte HIER klicken


Elkes Kanaren-Kreuzfahrt

Teil 1 der kleinen Kolumne von Elke

San Fernando, 10.12.2021

Ausblick längs der AIDAsol auf den weiten Ozean

 


Ich möchte Euch mit an Bord der AIDAsol nehmen, mit der ich Anfang 2017 eine tolle Kreuzfahrt unternommen habe. Sie sollte mich nach Madeira, Lanzarote, La Palma und Teneriffa führen

 

 

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Für Residenten oder Langzeiturlauber bietet sich eine solche Reise geradezu an. Man kann Angebote ab Las Palmas nutzten, die Anreise ist unkompliziert und preiswert. Ansonsten kann man von Deutschland aus ein komplettes Paket mit Flug buchen.

Bei mir ging es am 29.01.2017 los, ich fuhr mit dem Bus der Linie 30 voller Erwartungen nach Las Palmas. Das Schiff machte auf mich einen imposanten Eindruck, es war meine erste Kreuzfahrt. Das Einschecken ging zügig und ich konnte mich in meiner Kabine einrichten.

 

Ich hatte mich für eine Innenkabine entschieden, die für mich völlig ausreichend war. Dann sah ich mich auf dem Schiff um. Es hat 14 Decks mit Pool, Einkaufszone, verschiedenen Bars und Restaurants – sogar ein Brauhaus - Fitnessstudio und anderen Sporteinrichtungen, Wellnessbereich und ein Theatrium.

Man kann fast rund um die Uhr schlemmen, neben den Büffets gibt es noch verschiedene À-la-carte-Restaurants wie ein Steakhaus und eine Sushi-Bar. Nach einem köstlichen Abendessen in einem der Büffetrestaurants konnte ich beobachten, wie das Schiff aus dem Hafen von Las Palmas auslief

Es war einfach traumhaft, der Blick auf den Hafen, die Stadt und die vielen Lichter. Ansonsten wurde man abends im Theatrium mit professionellen Shows unterhalten. Der nächste Tag war ein Seetag, den ich am Pool und beim Wellness verbrachte.

 

Man kann fast rund um die Uhr schlemmen, neben den Büffets gibt es noch verschiedene À-la-carte-Restaurants wie ein Steakhaus und eine Sushi-Bar. Nach einem köstlichen Abendessen in einem der Büffetrestaurants konnte ich beobachten, wie das Schiff aus dem Hafen von Las Palmas auslief

Pool gab es reichlich Liegen und eine Poolbar mit erfrischenden Getränken war auch vorhanden. Es gab tagsüber verschiedene Veranstaltungen, beispielsweise zu den einzelnen Inseln. Das erste Ziel war Madeira, dort wollte ich mir die Inselhauptstadt Funchal ansehen.

 

Zum vergrößern Bilder anklicken:

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke

Wer die weiteren Folgen von Elkes Kreuzfahrt-Kolumne verfolgen möchte, HIER geht es weiter.


Offizielle Hilfe für die Vulkanopfer auf der Insel La Palma

San Fernando, 15.11.2021

Dieses Bild gibt nicht einmal annähernd wieder, welche Zerstörungskraft der Vulkan auf La Palma hat.

Liebe Leser,
es ist mehr wie furchtbar, was die armen Anwohner auf der Kanareninsel La Palma durch diesen immer noch andauernden Vulkanausbruch zu erleiden haben. Anwohner, die sich mit ihrer Hände Arbeit ein kleines Refugium geschaffen haben, die sich eine Existenz aufgebaut haben, die nun, innerhalb von Tagen unwiderbringlich vernichtet wurde. Sicherlich, die Zentralregierung in Madrid, aber auch die Regierung der Kanarischen Inseln stellen nicht unerhebliche Summen an Soforthilfe zur Verfügung. Aber man kennt es doch von anderen Katastrophenfällen, auch in anderen Ländern. Nicht zuletzt von der Flutkatastrophe in Deutschland.
Die Nothilfen sind in der Regel nicht ausreichend.

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Hier ist die Solidarität nicht nur der Gemeinschaft auf dem Archipel gefragt, bei solchen Katastrophen ist wieder einmal die Solidarität der Weltgemeinschaft gefragt. Aus diesem Grund hat die Inselregierung von La Palma (Cabildo La Palma) einen offiziellen Weg für Spenden eingerichtet.

Folgend der sinngemäße Text von der Webseite:

Wie Sie finanziell helfen können:

  • Durch Bizum. Es ist wichtig, dass Sie die Anwendung Ihrer Bank aktualisieren. Sie können die Spende über die Registerkarte "Spende" unter Verwendung des Codes 03747 tätigen. (Anmerkung: Bizum ist eine App, mittel der von spanischem Konto via Handy eine schnelle Überweisung getätigt werden kann)
  • Über das vom Cabildo eingerichtete Bankkonto.
    Für nationale Spenden lautet die Kontonummer
    ES47 2100 9169 0122 0017 9456,
    für internationale Spenden lautet der BIC/SWIFT-Code:
    CAIXESBBXXX.
    Adressat: Cabildo Insular de La Palma

    Bitte geben Sie in der Betreffzeile "Donación volcán" an. Wenn Sie Ihre Unterstützung dokumentieren möchten, können Sie Ihre NIF- oder DNI-Nummer und Ihren Firmennamen oder Ihren Vor- und Nachnamen angeben.
  • Per E-Mail an: volcanlapalma@cablapalma.es (wenn Sie einer Berufsgruppe angehören, ein Unternehmen haben oder auf andere Weise helfen wollen, indem Sie Ihre Dienste anbieten oder Grundbedürfnisse beisteuern).
    Großhandelsspenden (Lieferungen in der alten JTI-Tabakfabrik in El Paso). Bitte rufen Sie vorher unter 679 42 65 69 an, um die Lieferung zu vereinbaren.
    Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr und an Samstagen und Sonntagen von 08:00 bis 15:00 Uhr.

Liebe Leser:

Jede auch noch so kleine Spende kann den betroffenen Bürgern von La Palma helfen. Zudem an dieser Stelle die Bitte:
Verbreitet dieses Anliegen bitte weiter, in sozialen Netzwerken, auf euren Blog und/oder Webseiten, in diversen Foren, egal wo, wenn es nur viele Mitbürger erreicht.
Vielen Dank im Voraus


Agüimes, das etwas andere Gesicht von Gran Canaria

Agüimes, 06.12.2021

Ein Gastbeitrag von Elke

Der schöne Ortskern von Agueimes

 


Nur etwa 30 km vom Feriengebiet Maspalomas könnt Ihr ein völlig anderes Gesicht von Gran Canaria entdecken. Die kleine Stadt Agüimes lädt mit ihrem historischen Ortskern zum Erkunden ein.

 

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Sie wirkt mit ihrer originellen Sammlung von Skulpturen fast wie ein Freilichtmuseum. Es handelt sich um Figuren aus Bronze, die Szenen aus dem Leben der Kanarier darstellen.

Außerdem sind auch noch Tierfiguren zu bestaunen. Die traditionellen Gebäude weisen auf die Geschichte des Ortes hin, der seit dem Jahre 1491 existiert. Er wurde nach der Eroberung durch die Spanier besiedelt und im Auftrag der katholischen Könige als Bischofssitz gegründet.

 

Auf dem Gebiet der Gemeinde Agüimes sind historische Stätten wie das Tal von Guayadeque und das Bergdorf Temisas mit seinen Höhlenwohnungen zu finden. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet die Pfarrkirche San Sebastián, die sich im Stil des kanarischen Neoklassizismus präsentiert. Vor der heutigen Kirche befand sie das alte Gotteshaus aus dem Jahre 1534, das dort bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stand. Der Bau der heutigen Kirche wurde 1796 begonnen, endgültig fertiggestellt wurde sie im Jahre 1940. Die offizielle Einweihung fand allerdings schon 1888 statt. Die Kirche steht seit 1981als historisches Baudenkmal unter nationalen Denkmalschutz.

Falls Ihr individuell auf der Insel unterwegs seid, könnt Ihr noch einen Bummel durch die denkmalgeschützte Altstadt von Arucas unternehmen. Ihren Mittelpunkt bildet der Plaza de San Juan mit der imposanten  Iglesia de San Juan Bautista. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und wirkt grandios in ihrem neugotischen Stil. Sie wurde aus dunklem Basaltstein in der Zeit von 1909 bis 1917 erbaut, geplant hat sie der katalanische Architekt Manuel Vega y March. Bei den verwendeten Steinen handelt es sich um regionales Material, den Piedra de Arucas. Besonders auffallend sind die herrlichen Fenster sowie im Inneren die kostbaren Skulpturen.

Bei einem Bummel durch die schmalen Gassen könnt Ihr die traditionellen Häuser betrachten, die aus verschiedenen Materialien erbaut wurden. Bei einigen wurde Lehm oder Gestein des Montaña de Agüimes verwendet, bei anderen Vulkangestein aus dem Tal von Guayadeque. Rund um den Kirchplatz mit seinen Schatten spendenden Bäumen laden urige Cafés zum Verweilen ein. Agüimes ist ein lohnendes Ausflugsziel mit einem ganz besonderen Flair!

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Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke


Innerhalb von zwei Jahren haben die Kanarischen Inseln 78 % der Ziele der Klimaschutzvereinbarung erreicht

Kanaren, 03.12.2021

José Antonio Valbuena stellte dem parlamentarischen Ausschuss die Ergebnisse des ersten Zweijahresberichts 2019-2021 über die Ziele vor, die in der von der Regierung am 30. August 2019 und vom Parlament der Kanarischen Inseln am 20. Januar 2020 verabschiedeten Erklärung zum Klimanotstand festgelegt wurden. 10 der 18 Ziele, die in der Vereinbarung zur Ausrufung des Klimanotstands auf den Kanarischen Inseln festgelegt wurden, sind zu 100 % erfüllt, und nur 3 liegen unter 50 %.

Die Abteilung für den ökologischen Übergang, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumplanung der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute, Freitag, den 3. Dezember, im Parlamentsausschuss den ersten Zweijahresbericht 2019-2021 zu den Zielen der Erklärung zum Klimanotstand vorgelegt, die von der Regierung der Kanarischen Inseln am 30. August 2019 und vom Parlament der Kanarischen Inseln am 20. Januar 2020 verabschiedet wurde.

Ein Dokument, das laut dem Regionalrat für das Gebiet, José Antonio Valbuena, zu dem Schluss kommt, dass "die Kanarischen Inseln im Durchschnitt 78% der 18 in dieser regionalen Erklärung festgelegten Ziele erreicht haben, die einen Meilenstein auf dem nationalen Gebiet darstellt und das Engagement aller Fraktionen im Kampf gegen den Klimawandel widerspiegelt".

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Der vorgelegte Zweijahresbericht beschreibt den Stand der von der kanarischen Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Erreichung der Ziele, die in den achtzehn Abschnitten der Vereinbarung des kanarischen Parlaments über die Genehmigung der Erklärung des Klimanotstands auf den Kanarischen Inseln (DECC-Vereinbarung) festgelegt sind.

Der Minister erklärte, dass eine Kommission derzeit ein System zur Erstellung dieser Zweijahresberichte mit Hilfe von Methoden, Verfahren und Formaten entwickelt, die sich weiterentwickeln können. Diese Berichte werden den Grad der Verwirklichung der in jedem Ziel vorgesehenen Maßnahmen enthalten, sobald diese zu 100 % erfüllt sind.

Die 18 Ziele, die in der Vereinbarung des kanarischen Parlaments enthalten sind, umfassen die Erklärung eines Klimanotstands als Fahrplan zur Festlegung der Ziele und Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen den Klimawandel, die Verfolgung der Ziele gegen den Klimawandel, die Dekarbonisierung der Wirtschaft, den Verzicht auf fossile Brennstoffe und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs); die Ausarbeitung eines kanarischen Gesetzes zum Klimawandel, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft bis 2040 und sogar vor 2035 zu erreichen; die Ausarbeitung des kanarischen Aktionsplans zur Umsetzung der Agenda 2030 für die Verwirklichung der SDGs; die Aktionsziele der Regierung, die durch das Gesetz zum Klimawandel festgelegt werden sollen; ein Rahmen für politische Verpflichtungen, Ressourcen und rechtliche Vorschriften, die durch das Gesetz zum Klimawandel und den Aktionsplan für die Agenda 2030 festgelegt werden sollen; die Entwicklung eines Basis-Emissionsinventars, das den CO2-Ausstoß durch den territorialen und sektoralen Energieverbrauch quantifiziert; die Entwicklung einer Studie über Risiken und Anfälligkeiten für den Klimawandel auf den Kanarischen Inseln und auf jeder einzelnen Insel; und die Förderung und Erleichterung der Beteiligung der kanarischen Gemeinden an der Kreislaufwirtschaft.

Zu den zu erreichenden Zielen gehören auch die Förderung von Strategien für Abwasser und effiziente und nachhaltige Reinigungssysteme; die Priorisierung der Kanarischen Strategie für Kunststoffe (ECP); die Erstellung von Zweijahresberichten über die Maßnahmen der Regierung und ihrer Abteilungen zur Erreichung der Ziele des Klimarettungsabkommens; die Analyse, Bewertung und Messung der notwendigen Klimamaßnahmen in jeder Abteilung und deren regelmäßige Formulierung; die Aufforderung an Gemeinderäte, Stadtverwaltungen und andere Institutionen des öffentlichen Sektors auf den Kanarischen Inseln, Klimaabkommen ähnlich dem DECC-Abkommen anzunehmen; die Förderung des Beitritts der Gemeinden zum Konvent der Bürgermeister für Klima und nachhaltige Energie und die Ausarbeitung der entsprechenden Aktionspläne; die öffentliche Verbreitung des DECC-Abkommens und der Maßnahmen der kanarischen Regierung und ihrer Dienststellen im Kampf gegen den Klimawandel; die Untersuchung und Änderung des Gesetzes 31/1988 über den Schutz der astronomischen Qualität der IAC-Observatorien; und die Umsetzung einer Bildungspolitik zum Klimawandel, die das Bewusstsein für dessen Ursachen, Auswirkungen und Anpassungen schärft.

In seiner Analyse erklärte der Minister, dass in diesen ersten Jahren "ein komplexer Prozess in Gang gesetzt werden musste, weil er alle sozioökonomischen Bereiche unseres Archipels umfasst und eine Änderung des Zyklus und der Mentalität erfordert, die die Trägheit der letzten Jahre überwinden muss".

Quelle: Gobierno de Canarias
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Arucas ist ein lohnendes Ausflugsziel

Arucas, 02.12.2021

Ein Gastbeitrag von Elke

Blick auf die schöne Kirche von Arucas

Kanarischer Rum und eine eindrucksvolle Kirche – Arucas ist ein lohnendes Ausflugsziel. Bei den meisten organisierten Ausflügen in den Norden Gran Canarias steht eine Besichtigung der Rumfabrik auf dem Programm. Der Weg zur Destilerías Arehucas führt an zahlreichen Bananenplantagen vorbei, die für diese Region typisch sind.


Die Produktion von Rum hat ihren Ursprung in der Blütezeit des Zuckerrohranbaus auf Gran Canaria, der heute allerdings kaum noch eine Bedeutung hat. Die Rumfabrik wurde als  Fabrica de San Pedro im Jahre 1884 gegründet und wurde kurz danach als offizieller Lieferant des Königshauses ausgezeichnet.

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Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Rumfabrik geschlossen, die Zuckerpressen wurden samt Zubehör verkauft. Die verbleibende Destillerie wurde im Jahre 1940 wiedereröffnet. Seit 1965 trägt sie den heutigen Namen Destilerias Arehucas. Seit der Übernahme der Destillerie Artemi im Jahre 2006 ist sie der größte Hersteller von Spirituosen der Kanaren.

Bei einer Führung erfahrt Ihr Wissenswertes über die Herstellung des Rums. Dazu wird der Zuckerrohrsaft mit Hefe fermentiert, um den Grundalkohol zu gewinnen. Es erfolgt die Destillation, zum Lagern des Destillats werden amerikanische Eichenfässer verwendet. Sie sorgen für ein besonderes Aroma des Rums. Es gibt weißen und braunen Rum, wobei besonders der Captain Kidd hervorzuheben ist, denn er reifte 30 Jahre lang in Eichenfässern. Darüber hinaus wird der beliebte Ron Miel – Honigrum – produziert, ebenso Bananenlikör, Kakaolikör und andere Spezialitäten.

Bei der Führung durch die Rumfabrik könnt Ihr zahlreiche Fässer bestaunen, auf denen sich berühmte Personen wie Willy Brandt oder Plácido Domingo mit ihrem Namenszug verewigt haben. Nach dem Rundgang könnt Ihr die verschiedenen Rumsorten und Liköre probieren.

Falls Ihr individuell auf der Insel unterwegs seid, könnt Ihr noch einen Bummel durch die denkmalgeschützte Altstadt von Arucas unternehmen. Ihren Mittelpunkt bildet der Plaza de San Juan mit der imposanten  Iglesia de San Juan Bautista. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und wirkt grandios in ihrem neugotischen Stil. Sie wurde aus dunklem Basaltstein in der Zeit von 1909 bis 1917 erbaut, geplant hat sie der katalanische Architekt Manuel Vega y March. Bei den verwendeten Steinen handelt es sich um regionales Material, den Piedra de Arucas. Besonders auffallend sind die herrlichen Fenster sowie im Inneren die kostbaren Skulpturen.

 

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Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke

Weitere nützliche Infos:
die Webseite der Distillerie (nur englisch und spanisch)
(Beim ersten Besuch auf der Webseite erscheint eine Meldung, die muss mit "Si" bestätigt werden, dass der Besucher über 18 ist. Danach kann man oben rechts auf englisch umstellen.)

Der Preis für den Besuch beträgt 5,00€.
Kostenlose Parkplätze (je nach Verfügbarkeit)
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasster Besuch
Keine Reservierung erforderlich
Kinder frei

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, 9:00 h - 14:00 h
Feiertags geschlossen

Anschrift für individuelle Besuche
Calle Era de San Pedro, 2
35400 Arucas Las Palmas, España

Anfahrtsplan vom Süden der Insel, beispielsweise Playa del Ingles


Die Regierung billigt den Vorentwurf des Gesetzes über die biologische Vielfalt und die natürlichen Ressourcen der Kanarischen Inseln

Kanaren, 02.12.2021

Das Ziel des Verordnungstextes ist die Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung der biologischen und geologischen Vielfalt des Archipels.

Der Regierungsrat hat den Vorentwurf des Gesetzes über die biologische Vielfalt und die natürlichen Ressourcen der Kanarischen Inseln gebilligt, und zwar anhand eines Berichts, in dem die Möglichkeiten und Ziele dieses künftigen Gesetzes bewertet werden.

Der Hauptzweck dieses Rechtsdokuments ist die Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung der biologischen und geologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile, der geordnete Zugang zu ihren genetischen und biochemischen Ressourcen und die gerechte und ausgewogene Beteiligung an den Lasten und Vorteilen, die sich aus ihrer Nutzung ergeben, innerhalb des Gebiets der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln.

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Dieser Schritt stellt einen neuen Meilenstein in dem von der Regionalregierung in dieser Legislaturperiode vorangetriebenen Umweltgesetzgebungsprozess dar, der mit der Bearbeitung des Gesetzes zum Klimawandel und zur Energiewende begann, das sich bereits im parlamentarischen Verfahren befindet.

Bei der Ausarbeitung des Entwurfs für das Gesetz über die biologische Vielfalt und die natürlichen Ressourcen war die Beteiligung der Bürger sehr groß, da die Regionalregierung 16 virtuelle Sitzungen abhielt, an denen mehr als 500 Personen teilnahmen, darunter Umweltexperten, Bürgergruppen, Organisationen und Verbände aus dem Archipel.

Das künftige Gesetz über die biologische Vielfalt und die natürlichen Ressourcen zielt auch darauf ab, die allgemeine rechtliche Regelung für die Erhaltung der Lebensräume, der Populationen und der wildlebenden Arten der biologischen Vielfalt der Kanarischen Inseln, einschließlich der Meeresumwelt, festzulegen, die Kenntnis der biologischen Vielfalt sowie die Überwachung und Bewertung des Erhaltungszustands ihrer Bestandteile zu fördern und die Nutzung der natürlichen Ressourcen nach den Grundsätzen der Erhaltung, der nachhaltigen Nutzung und der Gerechtigkeit zu regeln.

Weitere Ziele sind die Planung und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, die Erhaltung, der Schutz und die Wiederherstellung der Waldökosysteme, die Einbeziehung der Ziele des Klimaschutzes in die Forstpolitik und der Schutz der Umwelt auf den Kanarischen Inseln, insbesondere im Hinblick auf Wüstenbildung, Klimawandel und biologische Vielfalt.

Schließlich zielt die Verordnung unter anderem darauf ab, ein System der biologischen Sicherheit gegen invasive biologische Formen und gentechnisch veränderte Organismen zu schaffen und die Biotechnologie auf den Kanarischen Inseln zu regeln, soweit sie sich auf die biologische Vielfalt auswirkt; dies sind weitere Ziele der Verordnung.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Gesundheitswesen meldet 305 neue Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 30.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.401.510 Diagnosetests durchgeführt, von denen 6.560 auf den gestrigen Tag entfallen.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln meldet heute 305 neue Fälle von COVID-19. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 103.404 mit 3.435 aktiven Fällen, von denen sich 34 auf der Intensivstation befinden und 214 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurden auf dem Archipel keine Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 98,39 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 179,60 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 142 Fälle mit insgesamt 49.078 akkumulierten Fällen und 1.506 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 39.539 akkumulierte Fälle, 120 mehr als am Vortag, und 1.462 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 21 neue Fälle, 7.512 akkumulierte und 137 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 5.122 akkumulierte Fälle, 18 neue Fälle und 272 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es drei neue Positivmeldungen mit 1.225 kumulierten Fällen und 43 aktiven Fällen. Auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass dort 469 kumulierte Fälle und ein aktiver Fall vorliegen. Auf La Gomera gibt es einen neuen Fall, so dass dort 458 kumulierte und 14 aktive Fälle vorliegen.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.401.510 Diagnosetests durchgeführt, davon 6.560 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Vanoostende begutachtet die Schäden des Vulkans an Obst und Gemüse auf der ganzen Insel La Palma

La Palma, 30.11.2021

Das Regionalministerium wird die Schäden an allen Kulturen auf der Insel bewerten.

Heute Morgen, am Dienstag, den 30. November, hat die Ministerin für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der kanarischen Regierung, Alicia Vanoostende, in La Palma ein erstes Treffen mit dem neuen Minister für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei des Cabildo, Manuel González, abgehalten, um die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen angesichts des Vulkanausbruchs fortzusetzen.

Auf der Sitzung, an der auch der Stadtrat für neue Technologien, Gonzalo Pascual, teilnahm, ging es um die in dieser Woche erfolgte Auszahlung von Beihilfen an die 20 evakuierten landwirtschaftlichen Betriebe und an die Fischer des Hafens von Tazacorte, die aufgrund der Unmöglichkeit, ihre Tätigkeit fortzusetzen, arbeitslos geblieben sind, sowie um die Vorschusszahlung von 13 Millionen Euro an den Bananensektor.

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Vanoostende hielt auch eine Sitzung in der Central Hortofrutícola del Cabildo (Breña Alta) mit der Cocampa-Genossenschaft ab, um die Auswirkungen der Asche auf die verschiedenen Kulturen in anderen Teilen der Insel zu erörtern und die Arbeitslinien festzulegen, um mit der Bewertung der Produktionsverluste sowie einer möglichen Entschädigung zu beginnen.

Wir werden die Schäden an allen Kulturen, Zitrusfrüchten, Mangos, Avocados, Proteas und all denjenigen, die unter den Folgen des Vulkanausbruchs gelitten haben, bewerten", so der Regionalleiter der Region.

González hob seinerseits "die gute Koordination zwischen den Verwaltungen bei der Umsetzung von Maßnahmen hervor, die sich auf die vom Vulkan betroffenen Landwirte, Viehzüchter und Fischer auswirken werden", und würdigte "die Schnelligkeit, mit der die erste Hilfe der kanarischen Regierung in den nächsten Tagen anlaufen wird".

Quelle: Gobierno de Canarias
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Ecological Transition entwickelt System zur Verwaltung von Wetterbeobachtungs- und Klimadaten

Lanzarote, 30.11.2021

Die Regierung der Kanarischen Inseln setzt eine neue meteorologische und ozeanographische Boje ein, um die Auswirkungen dieses Phänomens und der Versauerung der Ozeane im Meeresschutzgebiet Isla Graciosa und Islotes im Norden von Lanzarote zu überwachen.

Die Abteilung für den ökologischen Übergang, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumplanung der kanarischen Regierung hat über das Unternehmen Cartográfica de Canarias (Grafcan) ein meteorologisches Beobachtungs- und Datenverwaltungssystem entwickelt, um Studien zum Klimawandel auf den Kanarischen Inseln zu unterstützen. Diese Maßnahmen, die ab 2019 entwickelt wurden, erforderten die Verbesserung des Einsatzes bestehender Sensoren auf den Inseln, um die Bemühungen um die Erfassung von Informationen zu optimieren.

Vor kurzem wurde eine neue meteorologische und ozeanografische Boje in Betrieb genommen, um den Klimawandel und die Versauerung der Ozeane im Bereich des Meeresschutzgebiets Isla Graciosa und der kleinen Inseln im Norden von Lanzarote zu überwachen.

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Der für das Departement zuständige Regionalrat José Antonio Valbuena betonte, dass "diese Boje, für deren Wartung und wissenschaftliche Betreuung die Gruppe für Meereschemie QUIMA des Instituts für Ozeanographie und globalen Wandel (IOCAG) der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) zuständig sein wird, als Leiter des CO2- und Ozeanversauerungs-Beobachtungsnetzes der Kanarischen Inseln erweitert das Sensornetz der Regionalregierung zur Überwachung atmosphärischer und klimatischer Parameter und verfügt außerdem über Meeressensoren für pCO2, pH, Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff und Fluoreszenz sowie ein ADCP, das die Strömungen in dem Gebiet überwachen wird".

Dieses Wetterbeobachtungssystem wird der Öffentlichkeit, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und den Notfallmanagern zur Verfügung stehen. "Es handelt sich um ein Instrument zur einfachen Abfrage von Informationen mit einer skalierbaren Struktur und hoher Verfügbarkeit, das den Zugang zu zuverlässigen Echtzeitdaten über verschiedene Variablen ermöglicht. Gleichzeitig wird der für die Erweiterung vorgesehene Mechanismus die Aufnahme von Informationen von Sensoren anderer Institutionen ermöglichen und so eine breite Datenbank mit leicht durchsuchbaren Informationen schaffen, die die Datenlage auf den Kanarischen Inseln und in der Region Makaronesien verbessern wird", so José Antonio Valbuena.

Das regionale Ministerium für den ökologischen Übergang, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumordnung verfügt außerdem über eine zusätzliche meteorologische und ozeanografische Boje und mehrere autonome Unterwasserfahrzeuge (Glider) im Rahmen eines Projekts des INTERREG V-A Programms für die Zusammenarbeit zwischen Spanien und Portugal MAC (Madeira-Azoren-Kanarische Inseln) 2014-2020, das zu 85 % durch das PLANCLIMAC Projekt aus Mitteln des EFRE kofinanziert wird, die derzeit chemische, physikalische und biologische Parameter in verschiedenen Teilen der Kanarischen Inseln liefern. Mit der Einrichtung dieser Beobachtungsstationen wird die Region der Kanarischen Inseln bei Studien zur Versauerung der Ozeane und zur Überwachung des Klimawandels weltweit an vorderster Front stehen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Krippenspiel aus Sand

Las Palmas, Las Canteras, 29.11.2021

Maria und Josef mit dem Jesuskind am Strand von Las Canteras. Ganz aus Sand. Es ist einen Besuch wert


Das ganze Jahr über ist der Stadtstrand Las Canteras in Las Palmas eine Attraktion. Mit seiner Lage in der Nähe des Kreuzfahrtterminals und den zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés an der Promenade und in den Seitenstraßen ist er bei Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen beliebt. Zu Weihnachten bietet er noch ein besonderes Highlight: eine gigantische Krippe aus Sand!

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Seit dem Jahre 2006 wird die Sandkrippe vor dem Plaza de Saulo Torón errichtet. Zur Vorbereitung wird zunächst das Areal eingezäunt und der Sand wird von Baggern herbei
geschafft. In der Zeit von Anfang Dezember bis zum Fest der Heiligen Drei Könige besuchen jährlich mehr als 200.000 Menschen diese Attraktion. Gefördert wird das Ganze von der Stadt Las Palmas. Auf einer Fläche von mehr als 1.000 qm werden rund 2.000 Tonnen Sand zu eindrucksvollen Szenen, die bis zu 5 m hoch sind, geformt. Bis ins kleinste Detail werden Figuren wie die Maria, Josef und das Jesuskind sowie die Heiligen Drei Könige mit Hilfe von Wasser modelliert. Neben den traditionellen religiösen Szenen könnt Ihr auch Kunstwerke bewundern, die der Insel Gran Canaria gewidmet sind.

Die Sandkrippen haben mittlerweile international an Ansehen gewonnen. Dazu haben namhafte Bildhauer wie der Russe Aleksei Rynak, der Belgier Enguerrand David und der Kanadier Guy-Olivier Deveau beigetragen. Neben dem künstlerischen und religiösen Aspekt spielt aber auch die Wohltätigkeit eine große Rolle. Es wird für die Ausstellung kein Eintritt erhoben, sondern um eine Spende gebeten, die den Suppenküchen in der Las Palmas zugutekommen soll.

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Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke

Ein zusätzlicher Hinweis von meiner Seite:
Elke hat es ja in ihrem Artikel schon erwähnt:
Es muss für dieses schöne weihnachtliche Fotomotiv KEIN Eintritt entrichtet werden. Weil seitens der Künstler und Veranstalter die große Hoffnung darin liegt, das großherzige Menschen freiwillig eine kleine Spende entrichten, die den Suppenküchen, somit den Obdachlosen und armen Mitbewohnern hier auf der Insel zugute kommt. Uns tut das nicht weh, aber jede kleine Spende hilft, Leid zu mindern. Vielen Dank bereits im Voraus.


Puertos Canarios genehmigt einen Geschäftsplan bis 2024 mit 14 Millionen Euro für die Verbesserung der Docks

Kanaren, 29.11.2021

Stadtrat Sebastián Franquis ist Vorsitzender des Verwaltungsrats der öffentlichen Einrichtung, der auch den Investitions- und Finanzierungsplan des Unternehmens genehmigt hat, der für das nächste Haushaltsjahr 2022 Einnahmen in Höhe von 10 Millionen Euro vorsieht.

Der Minister für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnungsbau der kanarischen Regierung, Sebastián Franquis, führte heute den Vorsitz im Verwaltungsrat des öffentlichen Unternehmens Puertos Canarios, das vom Ministerium abhängt. Dort wurde ein ehrgeiziger Unternehmensplan verabschiedet, der in den nächsten drei Jahren Investitionen in Höhe von 14 Millionen Euro für die Verbesserung der Häfen, für die Erhaltung und Instandhaltung, für die Kontrolle und Verbesserung der Umweltqualität der Hafengewässer und für die Erleichterung der digitalen Umstellung des Unternehmens vorsieht. Während der Ratssitzung berichtete der Direktor von Puertos Canarios, Manuel Ortega, auch über die Maßnahmen, die seit dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma durchgeführt wurden, um die Nutzung des Hafens von Tazacorte durch die verschiedenen Sicherheits- und Einsatzkräfte zu erleichtern.

Einer der Höhepunkte der heutigen Verwaltungsratssitzung war die Genehmigung des zweiten Geschäftsplans von Puertos Canarios für den Zeitraum 2021-24, der eine Gesamtinvestition von 14 Millionen Euro für die direkt verwalteten Häfen vorsieht.

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Von diesem Gesamtbetrag ist der größte Teil, etwa 10 Millionen Euro, für Investitionen zur Verbesserung der Hafenanlagen vorgesehen. Etwas mehr als drei Millionen Euro sind für die Erhaltung und Instandhaltung der Infrastrukturen vorgesehen. Der Gesamtbetrag wird durch etwa 900.000 Euro ergänzt, die für die Umweltqualität der Gewässer und Häfen sowie für die Erleichterung des digitalen Übergangs der Einrichtung vorgesehen sind.

Es sei darauf hingewiesen, dass dieser Betrag von 14 Millionen Euro vollständig aus den Eigenmitteln von Puertos Canarios finanziert wird, die aus den positiven Betriebsergebnissen der einzelnen Geschäftsjahre stammen. Zu diesem ursprünglichen Betrag kommen die vom regionalen Ministerium für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnungsbau geplanten Überweisungen für den Bau und die Erweiterung der verschiedenen Häfen hinzu. Für das Jahr 2022 beläuft sich diese Überweisung des Regionalministeriums auf 4.460.000 Euro, die für die Verbesserung und den Ausbau verschiedener Häfen des autonomen Netzes auf den verschiedenen Inseln verwendet werden sollen.

In diesem Zusammenhang betonte der Minister Sebastián Franquis, dass "die Bemühungen der Kanarischen Hafenbehörde hervorzuheben sind, die alle Mittel, die sie durch ihre Einnahmen erhält, in die Verbesserung ihrer Einrichtungen investiert, was zu einer Verbesserung der Dienstleistungen, einer größeren Sicherheit für die Benutzer und einer Verbesserung der Umweltbedingungen führt".

Auf der heutigen Verwaltungsratssitzung wurde auch der Aktions-, Investitions- und Finanzierungsplan (PAIF) der öffentlichen Einrichtung Puertos Canarios für das Jahr 2022 genehmigt, der Einnahmen in Höhe von 10 Millionen Euro vorsieht, also mehr als im Jahr 2021. Ebenso ist für das Haushaltsjahr 2022 ein positives Ergebnis von mehr als einer Million Euro vorgesehen. Trotz dieser positiven Zahlen liegen sie deutlich unter denen des Jahres 2019, da die Hafentätigkeit im Jahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie um 40 % zurückging. Diese Zahlen des PAIF 2022 stellen eine allmähliche Erholung dar und garantieren in jedem Fall das wirtschaftliche Gleichgewicht der Einrichtung.

Im Übrigen hat der Verwaltungsrat der Puertos Canarios beschlossen, ein gemeinsames Verfahren für die 16 Häfen von allgemeinem Interesse der Autonomen Gemeinschaft zu genehmigen, das die Verfahren für die Beantragung und den Erhalt von Liegeplatzgenehmigungen in den verschiedenen Hafenanlagen vereinfacht. Auf diese Weise erleichtert Puertos Canarios den Schiffern die Einholung von Genehmigungen bei einer Einrichtung, die mehr als 3.000 Liege- und Ankerplätze in ihren Häfen direkt verwaltet und damit eine der wichtigsten Hafenverwaltungen des Landes ist.

Der geschäftsführende Direktor Manuel Ortega berichtete über die Situation im Hafen von Tazacorte und die Ressourcen, die zur Unterstützung der verschiedenen Schiffe der staatlichen Verwaltung mobilisiert wurden, die seit dem 19. September im Zusammenhang mit der vulkanischen Katastrophe auf der Insel La Palma im Einsatz sind. In diesem Zusammenhang wurde der Auftrag zur Ausarbeitung eines Managementplans für den Hafendienstbereich der Anlage auf La Palma vorgelegt, mit dem Ziel, die Genehmigungen für das Anlegen und die Nutzung des Hafenbereichs durch die Rettungsdienste zu beschleunigen und zu verbessern.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Gesundheitsbehörden haben in den letzten 24 Stunden 289 neue COVID-19-Fälle registriert.

Kanaren, 29.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.394.950 Diagnosetests durchgeführt, von denen 4.120 auf den gestrigen Tag entfallen.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 289 neue Fälle von COVID-19 registriert. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 103.099 mit 3.411 aktiven Fällen, von denen sich 33 auf der Intensivstation befinden und 218 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurde der Tod eines 74-jährigen Mannes auf Teneriffa gemeldet, der bereits eine Vorerkrankung hatte und noch im Krankenhaus lag.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 96,23 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 175,33 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 125 neue Fälle mit insgesamt 48.936 akkumulierten Fällen und 1.475 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria sind es 39.419 akkumulierte Fälle, 109 mehr als am Vortag, und 1.463 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 17 neue Fälle, 7.491 akkumulierte und 139 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 5.104 akkumulierte Fälle, 34 neue Fälle und 273 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es drei neue Positivmeldungen, mit 1.222 kumulierten und 47 aktiven Fällen. Auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass dort 469 kumulierte Fälle und ein aktiver Fall vorliegen. Auf La Gomera ist ein neuer Fall hinzugekommen, so dass dort 457 kumulierte und 13 aktive Fälle zu verzeichnen sind.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.394.950 Diagnosetests durchgeführt, davon 4.120 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Roque Nublo, ein Wahrzeichen von Gran Canaria

Ein Gastbeitrag von Elke

San Fernando, 28.11.2021

Blick auf den Roque Nublo


Zu den Höhepunkten einer Tour durch die eindrucksvolle Bergwelt Gran Canarias gehört der Roque Nublo, der zu den Wahrzeichen der Insel gehört. Der 1.813 Meter hohe Berg mit dem auffallenden Basaltfelsen in Form eines Fingers ist nach dem "Morro de la Agujereada"  und dem "Pico de las Nieves" der dritthöchste Berg von Gran Canaria.

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Er befindet sich im Naturschutzgebiet Monumento natural del roque nublo, das nach ihm benannt wurde und den Berg komplett umgibt. Duftende Kiefernwäldern prägen die Vegetation dieses Naturschutzgebietes.  Außerdem gedeihen dort Ginster, Salbei, Wolfsmilch und Mutterkraut. Viele Tiere wie Eidechsen, Eulen, Turmfalken und Bussarde sind dort beheimatet.

Der fingerförmige Basaltfelsen ist das älteste Klettergebiet der Insel. Es gibt Kletterrouten für Anfänger wie auch für routinierte Kletterer. Wer gerne wandert, erreicht auf gut ausgebauten Wanderwegen das Plateau des Roque Nublo. Die südöstlich an den Berg führenden Straße erreicht eine Höhe von 1.581 Metern, von dort kann man die Wanderung an der Aussichtsplattform La Goleta beim Bergdorf Ayacata beginnen. Vom Gipfelplateau könnt Ihr bei klarem Wetter eine herrliche Aussicht bis zum Teide auf Teneriffa genießen

Der „Finger“ ist mit der Erde fest verbunden und ragt hoch in den Himmel auf – somit zieht er seit Jahrtausenden die Menschen in den Bann. Dieser mystische Ort wirkt wie ein Kunstwerk, das von Götterhand geschaffen wurde. Zur Zeit der Guanchen, der Ureinwohner, war der Roque Nublo eine wichtige Kultstätte und galt als heiliger Berg. Er war ein perfekter Platz, um dem Sonnengott Opfer zu bringen. In alten Volksliedern wie dem vom „Sombra del Nublo - Schatten des Wolkenfelsens“ hat der Roque Nublo auch heute noch einen bedeutenden Stellenwert.

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Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke


Das Gesundheitswesen beginnt damit, Menschen im Alter von 60 bis 69 Jahren ohne Voranmeldung mit der Auffrischungsdosis gegen COVID-19 zu impfen

Kanaren, 27.11.2021

Personen, die zwischen 1952 und 1961 geboren wurden und ihre erste Impfung mit Boten-RNA (Pfizer oder Moderna) abgeschlossen haben, können die Auffrischungsdosis nach sechs Monaten erhalten. Wenn sie den Janssen-Impfstoff oder zwei Dosen AstraZeneca als Erstimpfung erhalten haben, kann die Auffrischungsdosis im nach drei Monaten verabreicht werden.

Das regionale Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung beginnt am heutigen Freitag, dem 26. Mai, mit der Verabreichung der Auffrischungsdosis des COVID-19-Impfstoffs ohne Voranmeldung an Personen im Alter von 60 bis 69 Jahren, d. h. an Personen, die zwischen 1952 und 1961 geboren wurden und ihre Impfung mit zwei Dosen abgeschlossen haben.


Wenn sie die beiden Dosen von Pfizer oder Moderna erhalten haben, können sie die Auffrischungsdosis nach sechs Monaten erhalten. In dieser Altersgruppe kann die Auffrischungsdosis nach drei Monaten verabreicht werden, wenn der Janssen-Impfstoff oder zwei Dosen von AstraZeneca verabreicht wurden.

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Ebenso können Personen unter 60 Jahren, die mit Janssen geimpft wurden, ihre Dosis nach dem dritten Monat erhalten, mit oder ohne Termin, an den angegebenen Orten und zu den angegebenen Zeiten.

Die Impfung dieses Impfstoffs wird auch für das Gesundheitspersonal in der Primärversorgung und in Krankenhäusern sowie für Sozial- und Pflegepersonal in öffentlichen und privaten Einrichtungen für ältere und behinderte Menschen beginnen.

Darüber hinaus wird eine Auffrischungsdosis an Menschen in Behinderteneinrichtungen sowie an Patienten mit Hochrisikokrankheiten und Patienten, die mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden, verabreicht.

Diese Auffrischungsdosis wird seit Wochen an Personen ab 70 Jahren, an Personen in Altenheimen und an Personen, die mit Janssen geimpft wurden, unabhängig von ihrem Alter, verabreicht, die über 012 einen Termin vereinbaren oder ohne Termin zu den Massenimpfstellen gehen können. Patienten mit Hochrisikokrankheiten und Patienten, die mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden, erhalten ebenfalls bereits ihre zusätzliche Dosis.

Terminunabhängige Impfzentren und deren Öffnungszeiten

In den für die Massenimpfung ohne Voranmeldung eingerichteten Einrichtungen wird eine Höchstzahl von Dosen pro Tag für die persönliche Vorsprache zur Verfügung stehen.

GRAN CANARIA

-Infecar: Montag bis Sonntag von 09.30 bis 14.00 Uhr und von 14.45 bis 18.30 Uhr (500 Dosen). Karte

-Expomeloneras: Montag bis Sonntag von 09.30 bis 14.00 und von 14.45 bis 18.30 Uhr. (500 Dosen). Karte

-Dr. Negrín Universitätsklinikum von Gran Canaria: Montag bis Freitag von 11:00 bis 14:30 Uhr (180 Dosen). Karte

-Complejo Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil: Montag bis Freitag von 08.00 bis 14.00 Uhr (150 Dosen). Karte

-Juan Vega Mateos Pavillon (Gáldar): Montag bis Freitag von 09.30 bis 13.00 Uhr (150 Dosen). Karte

TENERIFFA

-Messegelände: Montag bis Sonntag von 08.30 bis 18.00 Uhr (350 Dosen). Karte

-Magma Arte & Congresos: Montag bis Sonntag von 08.30 bis 18.00 Uhr (350 Dosen). Karte

-Universitätsklinik der Kanarischen Inseln: Montag bis Freitag von 08.30 bis 14.00 Uhr (200 Dosen). Karte

-Hospital del Norte: Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.00 Uhr (200 Dosen). Karte

LANZAROTE

-Gesundheitszentrum Valterra: Samstags und sonntags von 08.00 bis 19.00 Uhr (bis 19. Dezember, einschließlich 6. und 8. Dezember) (726 Dosen). Karte

La Palma

-Roberto Rodríguez Estrello Pavillon (Santa Cruz de La Palma): Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr. Karte

La Gomera

-Besucherzentrum von San Sebastián: Montag, den 29. von 16:00 bis 19:00 Uhr (200 Dosen). Karte

FUERTEVENTURA

- Gesundheitszentrum Gran Tarajal: Samstag, 27. November: 09:00 bis 14:00 Uhr (250 Dosen). Karte

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitsbehörden melden 364 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 26.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.379.479 Diagnosetests durchgeführt, davon 6.927 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 364 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 registriert. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 102.212 mit 2.979 aktiven Fällen, von denen sich 30 auf der Intensivstation befinden und 196 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurden sechs Todesfälle auf den Kanarischen Inseln gemeldet: eine 75-jährige Frau auf Teneriffa sowie drei Frauen und zwei Männer auf Gran Canaria im Alter von 93, 84, 75, 88 und 76 Jahren. Alle hatten eine Vorerkrankung und befanden sich im Krankenhaus.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 87,41 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 157,26 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa 152 neue Fälle mit einer Gesamtzahl von 48.562 kumulierten Fällen und 1.242 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria sind es 39.050 kumulierte Fälle, 173 mehr als am Vortag, und 1.298 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 16 neue Fälle, 7.456 akkumulierte und 135 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 5.011 akkumulierte Fälle, 23 neue Fälle und 243 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es keine neuen Positivmeldungen mit 1.212 akkumulierten und 46 aktiven Fällen. Auch auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass es dort 469 kumulierte Fälle und einen aktiven Fall gibt. Auf La Gomera sind keine neuen Fälle aufgetreten, so dass die Zahl der Fälle bei 451 und die der aktiven bei 14 liegt.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.379.479 diagnostische Tests durchgeführt, davon 6.927 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Es weihnachtet auch auf Gran Canaria

Vecindario, Gran Canaria, 26.11.2021

Heute waren wir mal wieder in Vecindario, im dortigen schönen, großen Einkaufszentrum "Centro Commercial Atlantico".

Es war recht weihnachtlich geschückt, aber die Weinachtskrippe dort sprengt wirklich viele Dimensionen. Die ist sehenswert.

Hier sind bereits die ersten Wachposten, wenn man mit der Rolltreppe von der Tiefgarage kommt.

Und hier die große Krippe, aus zwei Seitenansichten


Die kanarische Regierung weitet den Regenalarm auf die Insel El Hierro aus

Kanaren, 26.11.2021

Die Kanarische Regierung hat über die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle für den Osten von La Palma, La Gomera, den Norden und das Stadtgebiet von Teneriffa und El Hierro ab heute, 26. November, 11.00 Uhr, Regenalarm ausgerufen.
Diese Entscheidung wird unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen und in Anwendung des spezifischen Notfallplans für die Kanarischen Inseln aufgrund von Risiken durch ungünstige Wetterphänomene (PEFMA) getroffen.

Bemerkung:

Die Insel El Hierro ist zusammen mit dem Osten La Palmas, La Gomera und dem Norden und dem Großraum Teneriffa in die Warnmeldung für starke Regenfälle einbezogen, die während des Zeitraums der PEFMA von Stürmen begleitet sein können. begleitet von Gewittern im Laufe des Tages am Freitag, den 26., vor allem zwischen 9:00 und 18:00 Uhr, mit Vorhersagen von Intensität, die 30 mm in einer Stunde erreichen kann.

Die allgemeine Vorhersage von starken Regenfällen auf dem gesamten Archipel wird aufrechterhalten, die 15 mm in einer Stunde und kumulierte Regenfälle von 60 mm in 12 Stunden für die westlichen Inseln und 40 mm für die östlichen Inseln übersteigen können.

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Auf der Insel La Palma können die Regenfälle die Asche mobilisieren, die sich in den von der Eruption betroffenen Gebieten angesammelt hat, und Schlammströme über das natürliche Gefälle des Geländes verursachen.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, die folgenden Ratschläge (Anm. Übersetzer: Die hier verlinkten Ratschläge als Übersetzung am Ende des Artikels) der Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle zum Selbstschutz zu befolgen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Hier die Übersetzung der benannten Ratschläge:

  • Überprüfen Sie vor dem Wintereinbruch den Zustand von Dächern, Abflüssen usw. Wenn Sie in der Nähe einer Schlucht wohnen, informieren Sie Ihre Gemeindeverwaltung, wenn diese mit Müll, Schutt usw. übersät ist.
  • Wenn starke Regenfälle bevorstehen, achten Sie auf die über die Medien verbreiteten Hinweise.
  • Zelten Sie niemals (auch nicht im Sommer) in überschwemmungsgefährdeten Gebieten: in den Schluchten, usw.
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit in Ihrer Wohnung und achten Sie darauf, dass diese nicht in Schluchten oder an gefährlichen Stellen liegt.
  • Vermeiden Sie es, bei starkem Regen mit dem Auto zu fahren, und treffen Sie gegebenenfalls extreme Vorsichtsmaßnahmen, indem Sie besonders auf die Höhe des Wassers achten, Ihre Geschwindigkeit drosseln und auf Ihre Bremsen achten. Wenn sich das Fahrzeug mit Wasser zu füllen beginnt, ist es am besten, es zu verlassen.
  • Fahren Sie vorzugsweise auf Hauptstraßen oder Autobahnen, meiden Sie Waldwege oder Nebenstraßen und schalten Sie in den niedrigsten Gang.
  • Wenn Sie überschwemmte Gebiete durchqueren müssen, in denen das Wasser fließt, binden Sie sich ein Seil um die Taille und befestigen Sie das andere Ende an einem festen oder schweren Gegenstand.
  • Überqueren Sie keine Brücken, die vom Wasser überspült sind.
  • Wenn Sie zu Hause überrascht werden, verhindern Sie, dass giftige und/oder brennbare Stoffe mit Wasser in Berührung kommen.
  • Betreten Sie keine überschwemmungsgefährdeten Bereiche des Hauses, wie Garagen, Keller usw.
  • Benutzen Sie niemals den Lift, der Strom kann jederzeit ausfallen.
  • Unterbrechen Sie den elektrischen Strom.
  • Wenn es dazu kommt, zögern Sie nicht, das Haus zu verlassen und sich an einen höher gelegenen Ort zu begeben oder dorthin, wohin die Behörden die Nachbarn verweisen.
  • Wenn das Wasser Sie auf dem Dach Ihres Hauses einschließt, schwimmen Sie nicht weg, die Strömung könnte Sie mitreißen, sondern warten Sie lieber auf Hilfe.
  • Überschätzen Sie Ihre Chancen nicht, seien Sie vorsichtig und warten Sie, wenn nötig, auf spezialisierte Hilfe.
  • Kehren Sie nach Beendigung des Notfalls erst dann in Ihre Wohnung zurück, wenn die Techniker Ihnen sagen, dass es sicher ist, dies zu tun.
  • Sobald Sie sich Zugang zu Ihrer Wohnung verschafft haben, zünden Sie keine Streichhölzer oder andere funkenerzeugende Geräte an, auch nicht den Lichtschalter.
  • Trinken Sie nur Wasser in Flaschen.
  • Rufen Sie 1-1-2 nur in Notfällen an. Wenn Sie irgendeine Information benötigen, verwenden Sie 012 und nicht 1-1-2.

Quelle: Gobierno de Canarias

Anmerkung des Übersetzers:
Sofern Personen in den betroffnenen Gebieten dieses lesen:
Bittet haltet euch daran. Wir haben doch alle in Deutschland gesehen, was bei solchen Unwettern passieren kann, wenn die Warnungen der Behörden trotz besserem Wissen sogar ganz ausbleiben.


Puerto Mogan, immer einen Ausflug wert

Ein Gastbeitrag von Elke

Puerto Mogan, 24.11.2021

Blick vom Hafen auf die Hafenpromenade von dem Fischerdörfchen Puerto de Mogan

Strahlend weiße Häuser mit pastellfarbenem Dekor, enge Gassen mit Blumenschmuck und ein malerischer Hafen – so präsentiert sich Puerto de Mogán im Südwesten von Gran Canaria. Das Städtchen hat noch einen gewachsenen Ortskern mit alten Fischerhäusern, einen tollen Kontrast dazu bildet die ansprechend gestaltete Gegend rund um den Hafen. Hier erstrecken sich wunderschöne Gassen mit gepflegten Häusern, besonders auffallend sind die mit Blumen verzierten Bögen, die sich über die Gassen spannen. Dieser Bereich ist als Fußgängerzone ausgewiesen, so dass man entspannt bummeln kann.


Ein spezielles Flair verbreiten die Kanäle, über die sich kleine Brücken spannen. Mit etwas Fantasie fühlt man sich fast wie in Venedig!

 

 

 

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Der Strand von Puerto de Mogán liegt in einer kleinen Bucht. Er besteht aus hellem Sand und es gibt Wassersportangebote sowie einen Liegenverleih für ein entspanntes Sonnenbad.  Das Meer ist hier ruhig und es gibt keine hohen Wellen. Der Hafen gliedert sich in zwei Bereiche, den Jachthafen gleich hinter dem Strand und den anschließenden Fischereihafen.

Der Jachthafen ist von einer schönen Promenade umgeben, von dort könnt Ihr luxuriöse Jachten aus vielen Ländern bewundern. Es gibt dort ein paar Hotels sowie zahlreiche Läden, Bars, Cafés und Restaurants. Im hinteren Bereich des Hafens liegen die Fischerboote, es gibt noch etliche Fischer, die täglich hinausfahren und dafür sorgen, dass in den Lokalen frischer Fisch serviert werden kann. Außerdem gibt es dort kleine Werften und Hallen sowie das Restaurant der Fischereigenossenschaft.

Danach kommt der Anleger, an dem verschiedene Ausflugsboote starten. Auf Entdecker wartet das U-Boot Yellow Submarine, mit dem Ihr nicht nur die Meeresbewohner des Atlantiks, sondern auch ein gesunkenes Wrack bestaunen könnt. Wer es unter Wasser nicht so mag, kann sich bei einer Fahrt mit dem Kajak vergnügen. Das ist ein Riesenspaß, gemütlicher geht es hingegen auf dem Tretboot zu. Eine Möglichkeit, die Küste vom Meer aus zu erkunden, bieten die Fähren, die zwischen Puerto de Mogán und Arguineguin verkehren. Sie fahren mehrmals täglich, die gesamte Strecke dauert 60 Minuten. So wird für jeden das Passende geboten!

Zum vergrößern Bilder anklicken:

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke


Gesundheitsbehörde meldet 276 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 23.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.357.798 diagnostische Tests durchgeführt, davon 6.386 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 276 neue Fälle von COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 101.191 mit 2.511 aktiven Fällen, von denen sich 28 auf der Intensivstation befinden und 175 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden sind auf den Kanarischen Inseln zwei Frauen im Alter von 87 und 94 Jahren auf Gran Canaria gestorben. Beide litten an früheren Krankheiten und waren im Krankenhaus.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz innerhalb von 7 Tagen bei 77,94 Fällen pro 100.000 Einwohner und innerhalb von 14 Tagen bei 136,31 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 122 Fälle mit einer Gesamtzahl von 48.147 kumulierten Fällen und 1.132 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria sind es 38.613 kumulierte Fälle, 121 mehr als am Vortag, und 995 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 13 neue Fälle, 7.404 akkumulierte und 138 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.919 akkumulierte Fälle, 18 neue Fälle und 202 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es einen neuen positiven Fall, mit 1.190 akkumulierten und 31 aktiven Fällen. Auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass dort 469 kumulierte Fälle und ein aktiver Fall vorliegen. Auf La Gomera gibt es einen neuen Fall, 448 kumulierte und zwölf aktive Fälle.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.357.798 Diagnosetests durchgeführt, davon 6.386 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitsamt richtet auf La Palma eine Impfstelle ohne Termin für die COVID-19-Auffrischungsdosis ein

Santa Cruz de La Palma, 23.11.2021

Ab diesem Mittwoch können sich Personen, die älter als 70 Jahre sind oder mit Janssen geimpft wurden und die Auffrischungsdosis erhalten müssen, von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr in den Roberto Rodríguez Estrello Pavillon in Santa Cruz de La Palma begeben.

Das Gesundheitsamt von La Palma, das dem Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung untersteht, hat den Roberto Rodríguez Estrello Pavillon in Santa Cruz de La Palma als Impfstelle gegen COVID-19 ohne vorherige Anmeldung eingerichtet. Dieser Raum wird ab Mittwoch, dem 24. November, von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr geöffnet sein.

Personen über 70 Jahre, die vor mindestens sechs Monaten mit Pfizer oder Moderna geimpft wurden, können sich an diese Stelle wenden, um die dritte Dosis dieses Arzneimittels zu erhalten.

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Diejenigen, die vor mindestens drei Monaten mit Janssen geimpft wurden, können die Auffrischungsdosis auch ohne Termin bei dieser Stelle erhalten. Der letztgenannten Gruppe wird der Impfstoff von Pfizer oder Moderna verabreicht, je nachdem, was der interterritoriale Rat des nationalen Gesundheitssystems beschlossen hat.

Ebenso wird diese Stelle alle Personen betreuen, die zur Zielgruppe dieser Kampagne gehören, d. h. die 12 Jahre oder älter sind und noch keine Dosis des Impfstoffs COVID-19 erhalten haben.

Diejenigen, die die zweite Dosis des Impfstoffs erhalten sollen, können ebenfalls teilnehmen, sofern sie die im Impfplan des jeweiligen Labors festgelegten Wartezeiten einhalten.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Wohnungswesen plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 mit dem Bau der 200 Sozialwohnungen in Maneje zu beginnen.

Arrecife, Lanzarote, 23.11.2021

Das Kanarische Institut für Wohnungswesen schließt das Ausschreibungsverfahren für die Vergabe des Bauprojekts für 437 Sozialwohnungen ab, darunter die Wohnungen in Arrecife, die ersten, die seit 26 Jahren auf Lanzarote gebaut werden, Anfang des Jahres.

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Die von Sebastián Franquis geleitete Abteilung für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnungsbau der Kanarischen Regierung plant, in der zweiten Jahreshälfte 2022 mit dem Bau von 200 Sozialwohnungen im Stadtviertel Maneje in Arrecife zu beginnen. Damit wird die vom Minister angekündigte und im Kanarischen Wohnungsbauplan 2020-2025 enthaltene Prognose erfüllt, in dieser Legislaturperiode mit dem Bau der ersten Sozialwohnungen zu beginnen, die von der regionalen Exekutive auf Lanzarote in 26 Jahren gebaut werden.

Das Kanarische Wohnungsinstitut (ICAVI) schließt derzeit das Ausschreibungsverfahren für die Ausarbeitung der Bauprojekte für 437 Sozialwohnungen auf den gesamten Kanarischen Inseln ab, darunter auch die 200 in Maneje. Das Institut plant, Anfang 2022 den Auftrag für die Ausarbeitung der Projekte für alle diese Häuser zu erteilen, damit sie in drei Monaten an das ICAVI übergeben werden können, und im nächsten Sommer die Ausschreibung für die Ausführung der Arbeiten zu starten. Auf diese Weise könnten die Arbeiten für die 200 neuen Sozialwohnungen im Maneje-Viertel im Herbst 2022 beginnen.

Zur Durchführung dieses Prozesses sind in den Gesamthaushaltsplänen der Autonomen Gemeinschaft mehrere wirtschaftliche Posten vorgesehen, um sowohl die Ausarbeitung von Projekten als auch die Durchführung der Arbeiten zu finanzieren. Der Haushalt enthält nämlich einen speziellen Posten für die Ausarbeitung der Projekte für die 200 Wohnungen auf der Insel Lanzarote mit einem Budget von 421.096 Euro. Darüber hinaus sind im Haushalt 2022 unter der Rubrik "Bau von Sozialwohnungen" ausreichende Mittel für den Baubeginn der neuen Sozialwohnungen vorgesehen.

Ende letzten Sommers leitete die ICAVI das Verfahren zur Auftragsvergabe für die Ausarbeitung von Projekten für 10 Sozialwohnungen auf verschiedenen Inseln ein, die im nächsten Jahr den Bau von 437 neuen Wohnungen ermöglichen werden, der ersten großen Serie von Sozialwohnungen, die im Kanarischen Wohnungsbauplan 2020-2025 vorgesehen ist. Das Regionalministerium hat bereits 2,8 Millionen Euro im Haushalt 2021 für die Ausschreibung dieser Projekte vorgesehen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Geburtshilfe und Gynäkologie im Hospital Materno Infantil mit TOP 20 als bester Dienst Spaniens ausgezeichnet

Las Palmas, 23.11.2021

Die Frauenabteilung des Complejo Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil wurde erneut zum besten Krankenhausdienst Spaniens in seiner Kategorie gewählt.

Die Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie des Hospital Universitario Materno Infantil de Canarias, das zum Complejo Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil gehört, das dem regionalen Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung unterstellt ist, wurde im Rahmen der TOP 20 Hospital Awards, einem Programm, das landesweit öffentliche und private Gesundheitszentren nach objektiven Qualitäts-, Betriebs-, Management- und Ergebnisindikatoren bewertet, als beste in Spanien in der klinischen Kategorie des Frauenbereichs ausgezeichnet.

Diese Nominierung ist eine objektive Bestätigung für die Qualität der Pflege und des Managements, die von den Fachleuten dieser Abteilung geleistet wird.

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Die Leiterin der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie am Hospital Universitario Materno Infantil de Canarias, Alicia Martín Martínez, erhielt die Auszeichnung heute im Rahmen der 22. Konferenz der TOP 20-Krankenhäuser in Madrid. An dem Treffen nahmen auch die stellvertretende ärztliche Leiterin des Bereichs Mutter und Kind, Sira Alonso-Graña, und der stellvertretende Leiter der Krankenpflege des Krankenhauses, Jonathan Hernández Cubas, teil.

Diese Anerkennung bestätigt einmal mehr die hohe Qualität des Hospital Universitario Materno Infantil de Canarias, das bereits in früheren Ausgaben sowohl im Bereich der Frauenheilkunde als auch im Bereich der Entbindungen ausgezeichnet wurde.

In diesem Jahr teilte sich das Hospital Universitario Materno Infantil de Canarias die Nominierung als Finalist im Bereich Frauen mit elf nationalen Zentren. In dieser Ausgabe 2021 wurden verschiedene Kategorien und klinische Bereiche bewertet, wie z. B. Globales Krankenhausmanagement, Herz, Verdauung, Frauenbereich, Nervensystem, Muskel-Skelett-Bereich, Intensivstation, Niere und Harnwege.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Vanoostende erläutert im Parlament die bevorstehende Auszahlung von Beihilfen für den Bananen-, Viehzucht- und Fischereisektor

La Palma, 23.11.2021

Der Minister wies bei seinem heutigen Auftritt im Parlament darauf hin, dass daran gearbeitet wird, die Zahlung von POSEI auf die erste Dezemberhälfte vorzuziehen.

Die Ministerin für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Kanarischen Regierung, Alicia Vanoostende, erklärte heute, Dienstag, den 23. November, während ihrer Rede bei einer parlamentarischen Anhörung, dass die Anordnung zur Einleitung von Subventionen für den vom Vulkan betroffenen Sektor bereits ausgearbeitet worden sei, da die positiven Berichte der Europäischen Angelegenheiten, der Allgemeinen Intervention und der Rechtsdienste bereits zur Veröffentlichung im BOC in den nächsten Tagen vorliegen.


Vanoostende erklärte, dass diese Anordnung "auf der Entschädigung von Verlusten bei Naturkatastrophen basiert, einer flexibleren und schnelleren Formel, die keine vorherige Genehmigung der EU erfordert und der schnellste Weg für die Betroffenen ist, diese Hilfe so schnell wie möglich zu erhalten".

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"Diese Anordnung umfasst Zahlungen an die vom Vulkan betroffenen Viehzüchter entsprechend den ihnen entstandenen Kosten sowie eine monatliche Zahlung an Schiffseigner und Seeleute, die ihre Boote im Hafen von Tazacorte festgemacht haben", sagte sie.

Das Ratsmitglied wies auch darauf hin, dass "für die Zahlungen an den Bananensektor eine Vorauszahlung pro Fläche entsprechend den am stärksten betroffenen Gebieten festgelegt wurde, um nicht bis zum Ende der Ernte warten zu müssen. Wir haben die Verfahren für das Vergabeverfahren vereinfacht, und die Erzeugerorganisationen werden für die Sammlung der verantwortlichen Erklärungen zuständig sein und einen einzigen Antrag für jede Erzeugerorganisation bearbeiten. Wir sind dabei, diese Unterlagen mit den Organisationen fertig zu stellen, so dass wir dann in der ersten Dezemberwoche mit der Auszahlung von etwa 13 Millionen beginnen können.

Sie wies auch darauf hin, dass wir an der Vorauszahlung von POSEI für die ersten vierzehn Tage im Dezember arbeiten". Die Stadträtin erinnerte in ihrer Rede daran, dass "von Anfang an Treffen mit dem Sektor abgehalten wurden, um die Situation zu erörtern, und dass außerdem ein spezielles GMR-Arbeitsteam gebildet wurde, das verstärkt wurde, um die Folgen des Vulkans so schnell wie möglich zu bewältigen".

"Die Koordinierung mit dem Ministerium ist von entscheidender Bedeutung, um die gleiche Botschaft nach Europa zu tragen und sie auf die ernste Situation aufmerksam zu machen, in der wir uns befinden. Es besteht eine gute Harmonie und Bereitschaft mit der Europäischen Kommission, und das Hauptziel besteht weiterhin darin, dass unsere Landwirte und Viehzüchter wegen des Vulkans keine Einkommensverluste durch Subventionen erleiden", so Vanoostende.

Abschließend betonte er, dass die kanarische Regierung La Palma Priorität einräumt und "mit allen möglichen Lösungen reagiert, sowohl in logistischer und wirtschaftlicher als auch in administrativer Hinsicht".

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitsbehörde meldet 191 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 21.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.351.412 diagnostische Tests durchgeführt, von denen 3.394 auf den gestrigen Tag entfallen.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 191 neue Fälle von COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 100.915 mit 2.498 aktiven Fällen, von denen sich 22 auf der Intensivstation befinden und 181 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurde der Tod einer 93-jährigen Frau auf Gran Canaria gemeldet, die an einer Vorerkrankung litt und im Krankenhaus lag.

Die kumulative Inzidenz auf den Kanarischen Inseln liegt nach 7 Tagen bei 75 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 131,16 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 80 Fälle mit insgesamt 48.025 akkumulierten Fällen und 1.139 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 38.492 akkumulierte Fälle, 76 mehr als am Vortag, und 956 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 14 neue Fälle, 7.391 akkumulierte und 153 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.901 akkumulierte Fälle, 18 neue Fälle und 206 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es drei neue positive Fälle, 1.189 kumulierte Fälle und 31 aktive Fälle. Auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Fälle, so dass die Zahl der kumulierten Fälle 469 und die der aktiven Fälle zwei beträgt. Auf La Gomera sind keine neuen Fälle aufgetreten, so dass die Zahl der kumulierten Fälle bei 447 und die der aktiven Fälle bei elf liegt.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.351.412 diagnostische Tests durchgeführt, davon 3.394 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Dünen von Maspalomas und Playa del Ingles

Ein Gastbeitrag von Elke

Maspalomas, Playa del Ingels, 21.11.2021

Ein phantastischer Blick über die Dünen von Maspalomas auf den Atlantik

Habt Ihr Lust auf Sahara-Feeling? Das bieten die Dünen von Maspalomas, die zu den Top-Attraktionen der Insel und zu ihren bekannten Wahrzeichen gehören. Sie erstrecken sich im Süden auf einer Länge von 6 km und einer Breite von bis zu 2 km zwischen Playa del Ingles und dem Leuchtturm von Maspalomas. Die riesigen Sandhügel bieten immer wieder einen imposanten Anblick. Wegen ihrer beachtlichen Flora und Fauna stehen sie unter Naturschutz.

Etliche Pflanzenarten sind endemisch, bei der Fauna sind rund 125 Insektenarten erwähnenswert. Im Jahre 1987 wurden die Dünen von Maspalomas zum Naturschutzgebiet erklärt, seit diesem Zeitpunkt werden immer mehr Maßnahmen zu ihrem Schutz notwendig. Es gibt inzwischen ein spezielles Schutzprogramm für diese Naturschönheit.

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Dazu gehört, dass sie nur noch auf markierten Wegen betreten werden dürfen. Das Ganze wird durch Naturschutzhüter kontrolliert, bei Nichtbeachtung werden Strafen verhängt.

Der Ursprung der Dünen ist unterschiedlich. Zum Teil stammt der Sand aus Erosionen der Felsen an der Küste, aber auch aus Schwemmmaterial. Als der Barranco de Fataga noch reichlich Wasser führte, wurde dies hindurch gespült.  Der größte Teil des Sandes stammt aber aus zerriebenen Muschelschalen, die durch die Brandung an Land geschwemmt wurden. Die Passatwinde sorgten landeinwärts dafür, dass er sich zu Dünen auftürmte, die jährlich zwei bis fünf Meter wanderten. Sie verfestigten sich durch den Bewuchs und es entwickelte sich die faszinierende Landschaft, so wie wir sie heute kennen. Die Entstehung der Dünen von Maspalomas dauerte etwa 10.000 Jahre.

Es gibt zwei Aussichtspunkte, den Mirador del las Dunas in Playa del Ingles am südlichen Ende der Promenade, zu dem auch ein Informationscenter gehört und den Mirador Dunas Santa Mónica in eben dem Hotel Santa Mónica. Beide bieten herrliche Blicke über die faszinierende Dünenlandschaft.

Bilder zum vergrößern anklicken:


Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Elke



Die Regierung der Kanarischen Inseln stellt den Betroffenen des Vulkans auf La Palma ein Zertifikat mit Luftaufnahmen zur Verfügung

La Palma, 21.11.2021

José Antonio Valbuena weist darauf hin, dass diese Bescheinigung per E-Mail unter atencionalcliente@grafcan.com, telefonisch unter 922 237 860 und 928 336 860 sowie persönlich angefordert werden kann.

Das Regionalministerium für den ökologischen Wandel, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumordnung der Kanarischen Regierung hat über das öffentliche Unternehmen Cartográfica de Canarias (Grafcan) einen Zertifizierungsdienst für Luftaufnahmen für die vom Vulkanausbruch auf La Palma Betroffenen eingerichtet. Dieses Dokument wird dazu dienen, das Eigentum der Bürger vor Ort zu ermitteln, wie es vor dem Lavaausbruch war.

Der Leiter der regionalen Abteilung, José Antonio Valbuena, erklärte, dass dieses Luftbildzertifikat kostenlos per E-Mail unter atencionalcliente@grafcan.com, telefonisch unter 922 237 860 und 928 336 860 oder persönlich in den Grafcan-Büros auf Teneriffa (Calle Panamá, 34, Polígono Costa Sur de Santa Cruz de Tenerife) und Gran Canaria (Avenida Juan XXIII, 7, Edificio Campo España de Las Palmas de Gran Canaria) angefordert werden kann.

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Diese Initiative kommt zu der kürzlich erfolgten Aktualisierung des Orthofotodienstes von La Palma auf der Plattform des Territorialen Informationssystems der Kanarischen Inseln (SITCAN) hinzu. In diesem Sinne erklärte der Regionalrat, dass das territoriale Orthofoto von La Palma mit Bildern erneuert wurde, die aus einem digitalen GSD-Flug mit 20 cm/Pixel gewonnen wurden, der zwischen dem 14. Februar und dem 29. August 2021 durchgeführt wurde.

Diese neuen Orthofotos sind bereits, ebenfalls kostenlos, im Viewer der Geodateninfrastruktur der Kanarischen Inseln (IDECanarias) unter https://visor.grafcan.es/ verfügbar. Zu diesem Zweck hat das öffentliche Unternehmen im IDECanarias-Viewer auch einen speziellen Abschnitt über den Ausbruch von La Palma mit spezifischen Layern zu Emissionspunkten, Toponymie des Jahres 2021, Bildungszentren, Kataster, Waldkarten, geschützten Arten, Planung, Palmenhainen usw. eingerichtet.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Sozialministerium stellt fast eine Million Euro für das neue Sozialzentrum für Obdachlose in Jinámar zur Verfügung

Jinámar, Gran Canaria, 22.11.2021

Die Stadträtin für soziale Rechte, Noemí Santana, besuchte heute die Einrichtung, die von Cáritas Diocesana, der einzigen Einrichtung im Südosten der Insel, betrieben wird.

Das Zentrum, das 24 Obdachlosen Unterkunft bieten wird, vervollständigt die Betreuung durch die Entwicklung personalisierter Programme zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung seiner Nutzer.

"Ein Dach über dem Kopf zu haben und nicht auf der Straße zu leben, ist von grundlegender Bedeutung für die Integration von Obdachlosen. Deshalb ist die heute eingeweihte Einrichtung von entscheidender Bedeutung, da sie insgesamt 24 Personen, 18 Männern und 6 Frauen, die sich in einer chronischen Obdachlosigkeit befinden, Betreuung und Unterkunft bieten wird", erklärte die Stadträtin für soziale Rechte, Gleichstellung, Vielfalt und Jugend, Noemí Santana, bei einem Besuch der neuen sozialen Einrichtung in Jinámar.

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"Die Unterstützung der Obdachlosen ist eine Priorität dieser Regierung", betonte die Stadträtin, die unterstrich, dass ihr Ministerium insgesamt 981.799,63 Euro für diese von Cáritas Diocesana verwaltete Einrichtung bereitstellen wird.

Es sei daran erinnert, dass im Bereich der Obdachlosenbetreuung die Sozialen Dienste in diesem Jahr über die Subventionslinie für die Bereiche ältere Menschen, Einwanderung, Freiwilligenarbeit und soziale Eingliederung insgesamt 928.872,01 Euro bereitgestellt haben, die die Finanzierung von dreizehn Projekten für eine umfassende Intervention bei Obdachlosen ermöglichen.

Bei der Besichtigung der neuen Einrichtung hob die Stadträtin für soziale Rechte, Noemí Santana, die vom Generaldirektor für soziale Rechte und Einwanderung, Javier Bermúdez, begleitet wurde, die Bedeutung dieser neuen Einrichtung für die Betreuung von Obdachlosen im Südosten und Süden der Insel hervor. Es wird den Begünstigten ein Zentrum bieten, in dem sie neben der Deckung ihres Grundbedarfs an Lebensmitteln und Hygieneartikeln auch persönliche Angebote erhalten, die ihnen helfen sollen, ihre Autonomie wiederzuerlangen, sich sozial und beruflich zu integrieren oder die durch die chronische Obdachlosigkeit verursachten Schäden zu verringern.

24-Stunden-Betreuung und Wege zur sozialen und beruflichen Eingliederung

Das Low Demand and Care Centre in Jinámar (Telde) ist ein Wohlfahrts- und Förderungsprojekt, das sich um Obdachlose jeden Geschlechts, jeder Religion und/oder Nationalität kümmert und einen "24-Stunden-Service" anbietet, der darauf abzielt, die Grundbedürfnisse wie Nahrung (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagsimbiss und Abendessen), Hygiene und persönliche Pflege der begleiteten Personen an 365 Tagen im Jahr zu decken und gleichzeitig persönliche Hilfs-, Förderungs- und Eingliederungspläne durch psychosoziale und pädagogische Interventionen zu entwickeln.

Zu diesem Zweck wird die Einrichtung über ein multidisziplinäres Team von Fachleuten verfügen, das die Bewohner begleitet und individuelle Arbeits-, Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungspläne aufstellt, die eine Verbesserung ihrer Situation sowie die Autonomie und Unabhängigkeit der betreuten Person ermöglichen.

Das Projekt fördert eine Antwort auf die Realität der Obdachlosen in der Gemeinde Telde, indem es zunächst ihre Grundbedürfnisse deckt und Prozesse der Begleitung in den verschiedenen Dimensionen des Phänomens der Obdachlosigkeit durchführt.

Die neue Einrichtung verfügt über insgesamt 24 Plätze, verteilt auf 3 Zimmer mit je 8 Plätzen, 1 im Erdgeschoss und 2 im ersten Stock; zwei Toiletten, zwei Bäder mit Duschen; ein Esszimmer, eine Terrasse, ein Innenhof und zwei Büros.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitsbehörde registriert vorläufig 226 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 21.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.348.018 Diagnosetests durchgeführt, von denen 4.370 auf den gestrigen Tag entfielen.

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung hat heute vorläufig 226 neue Fälle von COVID-19 registriert. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 100.724 mit 2.504 aktiven Fällen, von denen sich 22 auf der Intensivstation befinden und 161 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurde der Tod einer Person auf Teneriffa gemeldet.

Auf den Kanarischen Inseln beträgt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen 73,26 Fälle pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen 126,38 Fälle pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 85 Fälle mit insgesamt 47.945 kumulierten Fällen und 1.119 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 38.416 kumulierte Fälle, 102 mehr als am Vortag, und 975 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 19 neue Fälle, 7.377 akkumulierte und 139 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.883 akkumulierte Fälle, 13 neue Fälle und 223 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es sieben neue positive Fälle, mit 1.186 kumulierten und 32 aktiven Fällen. Auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Fälle, so dass die Zahl der kumulierten Fälle 469 und die der aktiven Fälle zwei beträgt. Auf La Gomera gibt es keine neuen Fälle, die Zahl der kumulierten Fälle liegt bei 447, die Zahl der aktiven Fälle bei 14.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.348.018 Diagnosetests durchgeführt, davon 4.370 am gestrigen Tag.

Das regionale Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass die heute auf dem Grafcan-Portal veröffentlichten Daten vorläufig sind und noch von den Teams des öffentlichen Gesundheitswesens am morgigen Montag, dem 22. Januar, validiert werden müssen. Dies entspricht der Dynamik der Koordinierungsstelle für Warnungen und Notfälle, die an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen keine epidemiologischen Informationen von den Autonomen Gemeinschaften erhält.

Daher können die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Daten variieren, sobald sie von der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit gemäß den etablierten Protokollen epidemiologisch überprüft und konsolidiert wurden, so dass es in den kommenden Tagen zu Diskrepanzen bei der Aktualisierung der auf der Grafcan-Website enthaltenen Daten kommen kann.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Der EU-Kommissar sagt Torres zu, alle möglichen Mechanismen für den Wiederaufbau von La Palma zu mobilisieren

La Palma, 19.11.2021

Der Präsident der Kanarischen Inseln spricht telematisch von La Palma aus auf der Abschlussveranstaltung der 26. Konferenz der Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage, die auf der Insel San Miguel stattfindet.
Die Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage fordern die Europäische Kommission auf, die europäische Strategie für diese Regionen angesichts eines "äußerst komplizierten" neuen Szenarios zu erneuern.
Die Europäische Kommission untersucht die Auswirkungen der COVID in den Regionen in äußerster Randlage, wo die Auswirkungen der Krisen asymmetrisch sind und angepasste Lösungen erfordern, einschließlich der schwerwiegenden Folgen der Pandemie für Tourismus, Verkehr und Kultur.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sprach heute Morgen (Freitag, 19. November) per Telematik von La Palma aus auf der assoziativen Sitzung und zum Abschluss der 26. Konferenz der Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage, die unter dem Vorsitz der Autonomen Region der Azoren in der Stadt Punta Delgada auf der Insel São Miguel stattfindet.

Vor den Medien verwies der Präsident auf seine Rede auf der Konferenz und betonte die einhellige Unterstützung, die er von allen Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage erhalten hatte, um von der EU die größtmöglichen Mittel für den Wiederaufbau der Insel La Palma über den Solidaritätsfonds zu fordern, ein Punkt, der in seiner Rede auch von der EU-Kommissarin für Kohäsion und Reformen, Elisa Ferreira, unterstützt wurde.

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Ich möchte Präsident Torres und der Bevölkerung von La Palma versichern, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, um ihnen zu helfen", so die Kommissarin in ihrer Rede. Wir werden alle möglichen Unterstützungsmechanismen mobilisieren, um die Folgen der Katastrophe zu bewältigen. Darüber hinaus können wir bei der Vorbereitung des Antrags auf Inanspruchnahme des Solidaritätsfonds helfen, und wir prüfen die Möglichkeiten einer Unterstützung im Rahmen der Posei und des Fonds für ländliche Entwicklung", erklärte Ferreira.

Die Notwendigkeit dieser Unterstützung wird auch in der auf der Konferenz angenommenen Schlusserklärung zum Ausdruck gebracht (die in diesem Vermerk am Ende vollständig wiedergegeben ist). Laut Torres ist diese Unterstützung sehr wichtig, um angesichts des schwersten Vulkanausbruchs in Europa in den letzten Jahrhunderten ein Maximum an Mitteln von der EU zu erhalten. Obwohl die derzeitigen vorläufigen Schätzungen von Schäden in Höhe von 550 bis 700 Millionen Euro ausgehen, erinnerte der Präsident daran, dass die Notlage anhält und wahrscheinlich noch höher sein wird, obwohl diese Zahlen bereits über den von der EU geforderten 440 Millionen Euro (1 % des kanarischen BIP) liegen, um diese Solidaritätsfonds in Anspruch nehmen zu können. "Wir werden daher einen Prozentsatz der jährlichen EU-Mittel in Höhe von 500 Mio. für Notfälle erhalten, und wir werden alle Regionen in äußerster Randlage mit einbeziehen, damit der endgültige Betrag so hoch wie möglich ausfällt", erklärte er.

In seiner Rede auf der Konferenz forderte der Präsident der Kanarischen Inseln außerdem eine neue Strategie für die Regionen in äußerster Randlage und eine größere Flexibilität bei den Vorschriften für diese Gemeinschaften, damit sie die EU-Mittel für die Pandemiebekämpfung (Next Generation) einsetzen können. Torres erinnerte daran, dass er der Kommissarin für Kohäsion und Reformen, Elisa Ferreira, bereits zwei Tage nach dem Ausbruch vorausgesagt hatte, dass der durch den Vulkan verursachte Schaden 440 Millionen Euro übersteigen würde.

Das Mitglied der Europäischen Kommission erklärte, sie verfolge "mit Entsetzen" das Vordringen der Lava und die Verwüstungen und sei sich bewusst, dass täglich neue Schäden auftreten werden. Aus diesem Grund stellt sie den Kanarischen Inseln die Dienste ihrer Dienststelle in der Europäischen Kommission zur Verfügung, damit diese bei Bedarf bei der Beantragung von Mitteln aus dem Solidaritätsfonds helfen können. Er teilte auch mit, dass die dringende Änderung der Posei geprüft wird, wie es der Minister für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, Luis Planas, und die kanarische Regionalregierung gefordert haben.

Auf der Suche nach einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung

Auf der Konferenz wies der Präsident der Kanarischen Inseln auf das schwierige Szenario hin, mit dem die internationale Gemeinschaft und insbesondere abgelegene und isolierte Regionen wie die Regionen in äußerster Randlage weiterhin konfrontiert sind. Er begrüßte zwar die vorläufige wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie, bedauerte aber, dass sie nicht so schnell wie wünschenswert verlaufe und durch Ausbrüche des Virus in verschiedenen Teilen Europas und der Welt bedroht sei. Darüber hinaus bedrohen Faktoren wie steigende Rohstoff- und Energiekosten oder Seefrachtraten diesen Umschwung ebenfalls.

Er wies jedoch besonders darauf hin, dass auf den Kanarischen Inseln eine zusätzliche Katastrophe durch den Vulkanausbruch (der heute zwei Monate zurückliegt) eingetreten ist, der mehr als tausend Hektar Land zerstört und 2.600 Gebäude, sowohl Häuser als auch andere Strukturen, vernichtet hat. Torres dankte den europäischen Institutionen, den übrigen Regionen in äußerster Randlage und den Bemühungen der spanischen Regierung, "eine Antwort auf die dringenden Bedürfnisse zu geben, die sich für La Palma ergeben", nicht nur im sozialen Bereich und im Wohnungsbau, sondern auch im Primärsektor, der für die Wirtschaft der Insel von grundlegender Bedeutung ist.

Der Exekutivdirektor der Kanarischen Inseln verwies auch auf die notwendige Erneuerung der europäischen Strategie für die Regionen in äußerster Randlage, die seiner Meinung nach unter anderem "eine kohärente und ehrgeizige Antwort durch die erschöpfende Anwendung von Artikel 349 des Vertrags unter Beibehaltung des in der Mitteilung von 2017 empfohlenen maßgeschneiderten Ansatzes" bieten sollte. Er befürwortet auch die Schaffung eines flexiblen Rahmens für die Umsetzung der außerordentlichen Wiederauffüllungsfonds (Next Generation). Seiner Ansicht nach hat die COVID-19-Krise gezeigt, dass es möglich ist, "bei Bedarf schnelle und außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen, ohne die Integrität und Kohärenz der EU-Rechtsordnung zu beeinträchtigen, zum Beispiel im Bereich der staatlichen Beihilfen oder der Fondsverwaltung".

Für Torres ist "ein echter struktureller, wirtschaftlicher und sozialer Wandel unserer Regionen erforderlich, um uns bei der grünen und digitalen Transformation zu begleiten, wobei jedoch zu bedenken ist, dass das, was auf dem europäischen Kontinent möglich ist, in den Regionen in äußerster Randlage möglicherweise nicht möglich ist". Es ist auch notwendig, "den traditionellen Ansatz des Ausgleichs unserer ständigen Zwänge und einen angemessenen europäischen Rahmen für staatliche Beihilfen und steuerliche Instrumente beizubehalten, die für die Wiederbelebung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und die Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen in unseren Regionen unerlässlich sind".

Der Präsident rief auch dazu auf, "einige Versäumnisse in Politikbereichen zu korrigieren, die für die ganzheitliche Entwicklung der Regionen in äußerster Randlage von grundlegender Bedeutung sind, wie Bildung, Ausbildung und soziale Maßnahmen. Die Regionen in äußerster Randlage benötigen dringend eine Neuausrichtung der Strategie, die eine verstärkte soziale Dimension mit spezifischen Maßnahmen zur Entwicklung der europäischen Säule sozialer Rechte in unseren Regionen beinhaltet, um dem aktuellen Kontext gerecht zu werden".

Im Falle der Kanarischen Inseln sollten diese Veränderungen nach Ansicht von Torres zu "einer intelligenteren und diversifizierten Wirtschaft führen, die sich auf den Tourismus als treibende Kraft stützt, sich aber auch für die Entwicklung und Modernisierung der Industrie und des Primärsektors sowie anderer Nischen mit hoher Wertschöpfung einsetzt, um eine strategisch unabhängige, aber voll in die Weltwirtschaft integrierte Wirtschaft zu schaffen". Außerdem hält er es für unerlässlich, "eine angemessene Antwort auf die absolut einzigartige Realität der EU-Regionen in äußerster Randlage zu geben, ihren besonderen Status zu vertiefen und konkrete Antworten zu geben". Diese Veränderungen müssen auf "Dringlichkeit, Ehrgeiz, Phantasie und Flexibilität" beruhen.

Seiner Meinung nach müssen wir nach einer noch nie dagewesenen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Krise und angesichts eines ungünstigen Phänomens auf den Kanarischen Inseln, wie einem Vulkanausbruch, "der uns verheerend trifft, andere Regeln anwenden, um andere Ergebnisse zu erzielen".

Einstimmige Unterstützung für die Kanarischen Inseln als künftiger Sitz einer europäischen Tourismusagentur

Torres drückte seine Genugtuung darüber aus, dass die Konferenz einstimmig die von der kanarischen Regierung vorgeschlagene und von der spanischen Regierung unterstützte Kandidatur der Kanarischen Inseln für den Sitz einer künftigen Europäischen Tourismusagentur unterstützt hat. Es ist beabsichtigt, Antennen in allen geografischen Einzugsgebieten der Regionen in äußerster Randlage einzurichten, um so die Erfahrung und die Dynamik des Sektors in dieser Region in äußerster Randlage zum Nutzen der gesamten Union zu nutzen. Torres ist zuversichtlich, dass dieser Rückhalt in den anderen Regionen zusammen mit der Unterstützung der spanischen Regierung den Ausschlag für die Wahl der Kanarischen Inseln geben wird. Auf diese Weise werde nicht nur ein Engagement für die Dezentralisierung in der EU, sondern auch für die Regionen in äußerster Randlage und für eine Gemeinschaft wie die Kanarischen Inseln, deren BIP so stark (35 %) vom Tourismus abhängt, erreicht.

Abschließend bedankte sich Ángel Víctor Torres bei José Manuel Bolieiro, dem Präsidenten der Autonomen Region der Azoren, für die Unterstützung, die er heute der Bevölkerung von La Palma zuteil werden ließ, und beglückwünschte ihn zu seiner Arbeit als Präsident der Konferenz und zu der hervorragenden Organisation. Er wünschte auch der Gebietskörperschaft Martinique, die ab heute für zwölf Monate die Präsidentschaft übernehmen wird, viel Glück und drückte ihr seine "absolute Bereitschaft aus, unser gemeinsames Projekt zu fördern".

Abschlusserklärung der 26. Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage

Die 26. Konferenz der Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage (RUP), die am 18. und 19. November 2021 in Punta Delgada (Azoren) unter dem Vorsitz von José Manuel Bolieiro, Präsident der Regionalregierung der Azoren, tagte, verabschiedete die folgende Erklärung:

"Die Konferenz erinnert daran, dass die Regionen in äußerster Randlage (RUP) ständig mit einer Reihe von strukturellen Problemen konfrontiert sind, die durch die COVID-19-Pandemie noch verschärft wurden und deren tatsächliche wirtschaftliche und soziale Auswirkungen angesichts ihrer Entwicklung und der verschiedenen noch laufenden Not- und Abhilfemaßnahmen noch nicht mit Sicherheit beurteilt werden können.

Die Anfälligkeit dieser Regionen wird durch die verschiedenen Naturkatastrophen noch deutlicher, deren Häufigkeit infolge des Klimawandels zugenommen hat und deren zunehmendes Ausmaß und Intensität in den Regionen in äußerster Randlage Anlass zu großer Sorge geben. Zusätzlich zu den extremen Wetterereignissen, die die Regionen in äußerster Randlage regelmäßig heimsuchen, befindet sich die Insel La Palma auf den Kanarischen Inseln aufgrund des Vulkanausbruchs, der seit zwei Monaten andauert und nach dem Montagne Pelée auf Martinique der zerstörerischste Ausbruch ist, der in der EU seit Jahrhunderten bekannt ist, in einer dramatischen Situation, die eine rasche Mobilisierung der Hilfe auf allen Ebenen erfordert.

Die neue Strategie der Europäischen Kommission für die Regionen in äußerster Randlage muss so entwickelt werden, dass sie den großen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen dieser Regionen gerecht wird, indem sie systematisch auf Artikel 349 AEUV zurückgreift.


In diesem Zusammenhang möchte die Konferenz betonen, dass die Berücksichtigung der Interessen anderer europäischer Regionen mit natürlichen Benachteiligungen und der überseeischen Länder und Gebiete durch die Europäische Union unter keinen Umständen zu einer Vermischung von Artikel 174, Artikel 349 und dem Vierten Teil des Vertrags über die Arbeitsweise der EU führen darf, da dies Folgen hätte, die den einzigartigen Status der Regionen in äußerster Randlage untergraben würden. Wie von den europäischen Institutionen anerkannt, sind die Herausforderungen, die sich aus dem Fortbestehen und der Kombination von Faktoren wie "Abgelegenheit, Insellage, geringe Größe, schwierige Topografie und Klimaverhältnisse sowie wirtschaftliche Abhängigkeit von einigen wenigen Erzeugnissen" ergeben, erschwerende Faktoren, die eine andere Realität schaffen, die in keiner Weise mit der anderer europäischer Regionen vergleichbar ist.

In diesem Zusammenhang würdigt die Konferenz die Anstrengungen, die die europäischen Institutionen bei den Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 unternommen haben, um den Besonderheiten der Regionen in äußerster Randlage Rechnung zu tragen, und hofft, dass diese Bemühungen während des gesamten Zeitraums fortgesetzt werden. Sie fordert außerdem, dass das "Recht auf Differenz" bei der Umsetzung der europäischen Politiken und Programme bekräftigt wird.

Diese Bemühungen haben jedoch nicht ausgereicht. Artikel 349 AEUV muss als Instrument zur Anpassung der europäischen Politiken uneingeschränkt bekräftigt werden. Die von uns nachdrücklich angestrebte Differenzierung erfordert Überlegungen auf höchster institutioneller Ebene. Obwohl die Differenzierung durch Anpassung ein Fortschritt ist, ist sie nur dann eine wirkliche Errungenschaft, wenn sie im Moment der Konzeption der Norm erfolgt.

Im besonderen Fall von Mayotte unterstützt die Konferenz die Notwendigkeit, die Ausnahmeregelungen zugunsten der Angleichung seiner Sektoren an die europäischen Normen zu verlängern, um eine längere Übergangszeit in Anspruch nehmen zu können.

Die Herausforderungen, die sich aus der Gesundheitskrise ergeben, sowie die Herausforderungen des ökologischen und digitalen Wandels erfordern eine Beschleunigung der tiefgreifenden Reformen der derzeitigen Modelle, die von geeigneten legislativen und finanziellen Mechanismen begleitet werden müssen, um den Regionen in äußerster Randlage einen angemessenen Übergang zu diesen neuen Paradigmen der Europäischen Union zu ermöglichen.

Die Konferenz weist insbesondere auf die beträchtlichen Auswirkungen hin, die das Legislativpaket "Ziel 55" auf ihre Regionen haben wird, und ruft dazu auf, die Besonderheiten dieser Regionen durch die Verabschiedung kohärenter und angemessener Rechtsvorschriften zu berücksichtigen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Umwelterfordernissen, dem Erfordernis der Zugänglichkeit und den hohen sozialen Kosten zu schaffen, die ihre ohnehin schon benachteiligten Bürger zu tragen haben werden.

Sie weist die Europäische Kommission darauf hin, dass ihre Verpflichtung, die Strategie für die Regionen in äußerster Randlage mit den wichtigsten europäischen Prioritäten in Einklang zu bringen, weder die Erholungsprozesse behindern noch die notwendigen Anstrengungen zur Verwirklichung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts in den Regionen in äußerster Randlage untergraben darf.

Die Konferenz ist sehr besorgt über die kurzen Umsetzungsfristen der EU der nächsten Generation und die Überschneidung der Aufgaben zwischen dem Abschluss der Programmplanung 2014-2020 und dem Beginn des neuen Zeitraums 2021-2027. Sie bedauert, dass die Regionen bei der Ausarbeitung der nationalen Konjunkturprogramme nicht konsultiert wurden, und fordert eine drastische Vereinfachung der Verfahren für die Verwaltung der Mittel, um deren raschen Einsatz zu erleichtern. In diesem Zusammenhang erinnert die Konferenz daran, dass die Europäische Kommission den Regionen in äußerster Randlage im Rahmen des Europäischen Semesters besondere Aufmerksamkeit widmet.

Die neue Strategie muss alle EU-Politiken umfassen, da sie eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Regionen in äußerster Randlage und all ihren Prioritäten spielen, insbesondere bei der Entwicklung eines nachhaltigeren Tourismus, der Selbstversorgung mit Lebensmitteln, der Berücksichtigung der Werte der Ökosysteme, der Energieunabhängigkeit und der Durchbrechung der Isolation durch den Verkehr. Auch die soziale Dimension muss entsprechend den von der EU auf dem Sozialgipfel in Porto eingegangenen Verpflichtungen gestärkt werden, um in diesen Regionen die von der Europäischen Kommission im Aktionsplan der Europäischen Säule sozialer Rechte vorgeschlagenen Ziele zu erreichen.

Soziale Ungleichheiten standen schon immer im Mittelpunkt der Herausforderungen, vor denen die Regionen in äußerster Randlage stehen. Diese Regionen leiden unter hoher Arbeitslosigkeit (insbesondere unter Jugendlichen und über 55-Jährigen), Schulabbrechern und Analphabeten. Die neue Strategie muss die Gelegenheit bieten, bedeutende und konkrete Fortschritte zu erzielen, insbesondere im Hinblick auf die Chancengleichheit für die schwächsten sozialen Gruppen in den Regionen in äußerster Randlage. Das Europäische Jahr der Jugend 2022 sollte auch die Umsetzung eines territorialen Ansatzes ermöglichen, der in der Lage ist, junge Menschen in den Regionen in äußerster Randlage zu unterstützen, die besonders von den Auswirkungen der Krise auf den Zugang zur Ausbildung, die Kontinuität des Studiums, die Mobilität, den Eintritt in den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Unabhängigkeit und den Zugang zu Wohnraum betroffen sind.

Soziale Ungleichheiten standen schon immer im Mittelpunkt der Herausforderungen, vor denen die Regionen in äußerster Randlage stehen. Diese Regionen leiden unter hoher Arbeitslosigkeit (insbesondere unter Jugendlichen und über 55-Jährigen), Schulabbrechern und Analphabeten. Die neue Strategie muss die Gelegenheit bieten, bedeutende und konkrete Fortschritte zu erzielen, insbesondere im Hinblick auf die Chancengleichheit für die schwächsten sozialen Gruppen in den Regionen in äußerster Randlage. Das Europäische Jahr der Jugend 2022 sollte auch die Umsetzung eines territorialen Ansatzes ermöglichen, der in der Lage ist, junge Menschen in den Regionen in äußerster Randlage zu unterstützen, die besonders von den Auswirkungen der Krise auf den Zugang zur Ausbildung, die Kontinuität des Studiums, die Mobilität, den Eintritt in den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Unabhängigkeit und den Zugang zu Wohnraum betroffen sind.

Die Integration der Regionen in äußerster Randlage in ihr regionales Umfeld ist eine entscheidende Herausforderung, die sie in die Lage versetzen sollte, ihre geostrategische Position durch wirklich ehrgeizige außenpolitische Maßnahmen zu behaupten, um ihre wirtschaftliche Entwicklung in ihren Einflussgebieten im Atlantik, im Amazonasgebiet, in der Karibik und im Indischen Ozean zu fördern und ihr Potenzial auszubauen.

Die Konferenz ruft zu einer systematischen Anwendung von Artikel 349 AEUV in allen europäischen Politikbereichen auf, wie dies von verschiedenen Initiativen der europäischen Organe und Einrichtungen vorgeschlagen wird, insbesondere im Bericht des Europäischen Parlaments vom September 2021 und in der Stellungnahme des Europäischen Ausschusses der Regionen vom Dezember 2020. Außerdem sieht sie der bevorstehenden Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses zu den Vorteilen der Regionen in äußerster Randlage mit Interesse entgegen.

Sie unterstreicht auch das Interesse an der Arbeit des Rates, insbesondere während der portugiesischen Präsidentschaft im Jahr 2021, auf die die französische Präsidentschaft im Jahr 2022 und die spanische Präsidentschaft im Jahr 2023 folgen werden, was eine einzigartige Gelegenheit darstellt, die Regionen in äußerster Randlage ganz oben auf die politische Tagesordnung zu setzen.

Die Konferenz ist zuversichtlich, dass alle diese politischen Verpflichtungen in konkrete Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung und der Anerkennung ihres Potenzials, insbesondere ihrer geostrategischen Rolle, umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang bringt die Konferenz ihre Unterstützung für die von der spanischen Regierung unterstützte Kandidatur der Kanarischen Inseln zum Ausdruck, eine künftige Europäische Tourismusagentur mit Zweigstellen in jedem der geografischen Regionen in äußerster Randlage zu beherbergen und so die Erfahrung und Dynamik des Sektors in dieser Region in äußerster Randlage zum Nutzen der gesamten Union zu nutzen.

In diesem Zusammenhang fordert die Konferenz der Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage die Europäische Kommission auf, ihre Vorschläge zur Aktualisierung der strategischen Partnerschaft mit ihren Regionen, wie sie in dem dieser Erklärung beigefügten Dokument dargelegt sind, zu berücksichtigen".

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Kanarischen Inseln legen die zehn Sonn- oder Feiertage fest, an denen die Geschäfte auf jeder Insel im Jahr 2022 öffnen dürfen

Kanaren, 19.11.2021

Das Ministerium für Tourismus, Industrie und Handel der Kanarischen Regierung hat sich mit den lokalen Behörden, den Unternehmen, den Gewerkschaften und den Verbrauchern auf die verschiedenen Termine innerhalb der jeweiligen Inselkommissionen geeinigt.

Das Ministerium für Tourismus, Industrie und Handel der Kanarischen Regierung hat in dieser Woche gemeinsam mit den Gemeinderäten, den lokalen Behörden, den Unternehmens-, Gewerkschafts- und Verbraucherverbänden der verschiedenen Inseln die zehn Sonn- oder Feiertage festgelegt, an denen die Geschäfte im nächsten Jahr auf dem Archipel geöffnet bleiben können.

Die Generaldirektion für Handel und Verbraucherangelegenheiten hat diese Woche die verschiedenen Handelskommissionen der Inseln einberufen, um einen Konsens über diese Daten zu erzielen und "Arbeitgeber und Gewerkschaften zu ermutigen, Vereinbarungen zu treffen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Beschäftigten des Sektors an diesen besonderen Tagen zu erleichtern", so Generaldirektor David Mille.

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Gemäß dem Gesetz über die Regelung der Handelstätigkeit auf den Kanarischen Inseln müssen jedes Jahr die zehn Sonn- und Feiertage festgelegt werden, an denen die Geschäfte in der Autonomen Gemeinschaft geöffnet bleiben dürfen.

Zu diesem Zweck muss der Sektor der kommerziellen Attraktivität den Tagen für die Verbraucher Vorrang einräumen, und zwar nach Kriterien wie der Öffnung an mindestens einem Feiertag, wenn zwei oder mehr Feiertage hintereinander liegen, oder an den Tagen, die der Verkaufsperiode, der Weihnachtskampagne oder den Tagen mit dem größten Touristenaufkommen entsprechen.

So wurden für das kommende Jahr 2022 folgende Tage für die Insel Teneriffa vorgeschlagen: 2. Januar, 14. April, 30. Mai, 27. November sowie 4, 6, 8, 11, 18 und 26. Dezember.

Auf der Insel La Gomera am 2. Januar, 14. April, 30. Mai, 15. August, 3. Oktober, 1. November sowie am 4, 6, 8, 11, 18 und 26. Dezember.

Auf der Insel El Hierro am 2. Januar, 14. und 15. April, 30. Mai, 24. September, 12. Oktober, 1. November und 6., 8. und 26. Dezember 2022.

Auf Fuerteventura: am 2. Januar, 14. April, 30. Mai, 15. August, 12. Oktober sowie am 6., 8., 11., 18. und 26. Dezember 2022.

Für die Insel Gran Canaria wurden der 2. Januar, 14. April und 29. Mai, der 1. und 27. November sowie der 6., 8., 11., 18. und 26. Dezember 2022 ausgewählt.

Auf La Palma am 2. Januar, 14. April, 30. Mai, 15. August, 12. Oktober, 1. November sowie am 6., 11., 18. und 26. Dezember.

Und auf der Insel Lanzarote am 2. Januar, 14. April, 30. Mai, 15. August, 12. Oktober, 1. November sowie am 6., 11., 18. und 26. Dezember 2022.

Jeder Gewerbetreibende kann die Öffnungszeiten für die Sonn- und Feiertage, an denen er seine Tätigkeit ausübt, frei festlegen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Regierung der Kanarischen Inseln hat beschlossen, ab dem 1. Dezember nationale Passagiere bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln zu kontrollieren.

Kanaren, 18.11.2021

Personen, die aus einer anderen Region des Landes kommen, müssen eine Bescheinigung über die Impfung gegen COVID-19 oder eine Bescheinigung über die Überwindung der Krankheit oder einen negativen Diagnosetest vorlegen, der 72 Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde.

Darüber hinaus gab die Exekutive beim regionalen Gesundheitsministerium einen Bericht darüber in Auftrag, wie die obligatorische Vorlage des COVID-Zertifikats für den Zugang zu bestimmten Räumen und Aktivitäten gefördert werden kann.

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat in ihrer ordentlichen Sitzung am Donnerstag, den 18. November, beschlossen, ab dem 1. Dezember das Screening zur Eindämmung der Übertragung von SARS-CoV-2 durch diagnostische Tests auf aktive Infektionen (PDIA) für Passagiere zu aktivieren, die aus dem übrigen Staatsgebiet auf dem Luft- oder Seeweg auf die Kanarischen Inseln einreisen. Dies bedeutet, dass Personen, die aus einer anderen spanischen Region auf die Kanarischen Inseln einreisen, eine Bescheinigung über die Impfung gegen COVID-19 oder einen negativen diagnostischen Test auf eine aktive Infektion oder eine Bescheinigung, dass sie die Krankheit weniger als sechs Monate vor dem Reisedatum durchgemacht haben, mit sich führen müssen.

Diese Maßnahme, die am 18. Dezember begann und am 30. September endete, ist ein notwendiges Instrument, um die Kontrolle und Eindämmung importierter Fälle von Coronaviren bei Reisenden aus anderen Teilen des Landes fortzusetzen und gleichzeitig die Impfung gegen COVID-19 zu beschleunigen.

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Anfang Juli änderte das regionale Gesundheitsministerium die Verordnung, wonach Passagiere unter 12 Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg aus dem übrigen Staatsgebiet auf die Kanarischen Inseln einreisen, von der Untersuchung durch diagnostische Tests auf aktive Infektionen (PDIA) ausgenommen sind, um die Ausbreitung der durch SARS-CoV-2 verursachten Infektionen einzudämmen.


Für die übrige Bevölkerung über 12 Jahre (oder 12 Jahre alt) gelten weiterhin die Vorschriften, die sie verpflichten, sich innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft auf den Kanarischen Inseln einer PDIA auf SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis zu unterziehen.

Ausschluss vom PDIA

Die Vorlage eines negativen PDIA ist bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln in den folgenden Fällen nicht erforderlich, außer bei Minderjährigen unter 12 Jahren:

  • Personen, die sich auf der Durchreise durch das Gebiet der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln befinden, d.h. Personen, die auf den Kanarischen Inseln einen Zwischenstopp einlegen und deren endgültiges Ziel ein anderes Land oder ein anderer Ort im nationalen Hoheitsgebiet ist.
  • Personen, die nachweisen können, dass sie sich weniger als 72 Stunden vor ihrer Ankunft außerhalb der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln aufgehalten haben, unabhängig von ihrem Wohnort.
  • Personen, die in den letzten acht Monaten vor der Reise mit dem vollständigen Impfschema gegen COVID-19 geimpft wurden oder mit einer Dosis, die mehr als 15 Tage vor der Reise und in den letzten vier Monaten vor der Reise verabreicht wurde.
  • Personen, die weniger als 6 Monate vor dem Reisedatum erkrankt sind.

Die Bescheinigung über die Impfung und die Wiederherstellung von COVID-19 kann über die Anwendung www.micertificadocovid.com oder über miSCS im Webspace miHistoria abgerufen werden.

COVID-Zertifikat

Darüber hinaus hat der Regierungsrat der Kanarischen Inseln das regionale Gesundheitsministerium angewiesen, die Umsetzung des COVID-Zertifikats auf den Inseln zu fördern. Zu diesem Zweck müssen die betroffenen Sektoren und Tätigkeiten sowie die Art und Weise der Umsetzung analysiert werden.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Mit bestem Dank an das spanische Konsulat in Hamburg

San Fernando, 19.11.2021

Das spanische Konsulat in Hamburg hat für alle deutschsprachigen Reisenden mit dem Ziel Spanien ein Dokument in deutscher Sprache herausgegeben, mittels dem sich Reisende über die Covid-Bestimmungen bei der Einreise in Spanien schlau machen können. Dabei bitte ich aber zu beachten, das die autonomen Gemeinschaften und Regionen auch noch andere Regeln erlassen haben könnten.
Das Dokument kann hier gelesen oder runtergeladen werden.


Der Jazz-Herbst 2021 endet mit der Musikalität und der Mischung der Einflüsse von Jonay Mesa

Las Palmas, 17.11.2021

Der Gitarrist wird am Samstag, den 20. Januar, um 20.00 Uhr im Theater Guiniguada ein Konzert mit Liedern aus seinem Werk "Colours" geben.

Eine kraftvolle Mischung von Einflüssen und die Suche nach Ehrlichkeit und Musikalität sind die Markenzeichen von Jonay Mesas "Colours". Der kanarische Gitarrist wird mit einem Konzert voller virtuoser, nuancenreicher und geschmackvoller Kompositionen den Zyklus "Jazz Otoño 2021" am Samstag, den 20. Januar um 20.00 Uhr im Theater Guiniguada abschließen. Die Eintrittskarten können über die Website des von der Regierung der Kanarischen Inseln verwalteten Veranstaltungsortes erworben werden.

In diesem Werk zeigt Jonay Mesa auch sein Talent als Arrangeur für Bands und Streichorchester, der den Themen Klasse und Tiefe verliehen hat.

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Es handelt sich um eine Inszenierung, in der die Gitarre die Hauptrolle spielt und die sich auf den Jazz stützt, aber auch auf andere Weltmusik zurückgreift, um den künstlerischen Werdegang des Autors zu reflektieren. Die enthaltenen Werke sind das Ergebnis einer akribischen Kompositions- und Forschungsarbeit, in der der Einfluss brasilianischer und afrikanischer Musik ebenso zu erkennen ist wie die Überreste des avantgardistischsten Jazz. Kurz gesagt, es ist die Frucht eines kompositorischen Prozesses, der den Stil, die Hingabe und die Entwicklung des Autors in insgesamt acht Stücken zeigt.

Jonay Mesas Liebe zur Musik, insbesondere zur Gitarre, reicht weit zurück: Seine Leidenschaft für das Instrument wurde bereits im Alter von drei Jahren geweckt. Mit Hilfe seines Vaters bildete er sich in den ersten Jahren als Autodidakt zum Gitarristen aus, bis er einige Zeit später seine Ausbildung bei international bekannten Meistern wie Juan María Vidal, Munir Hossn und Yamandu Costa vervollkommnete.

In seiner Karriere hat er Mexiko, New York und Brasilien durchquert, was ihm geholfen hat, seinen eigenen Stil im Herzen der musikalischen Fusion zu finden und seine Identität als Autor zu etablieren. Diese echte Vorliebe für die Mischung von Rhythmen hat ihn zur Teilnahme an verschiedenen Festivals und Wettbewerben wie Guitarras en la Ciudad Blanca, Festival Canarias Jazz&Más oder Festival de Jazz de La Laguna sowie zu Tourneen mit Touché!, Elvis Crespo oder Jesús Garriga geführt.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Ecological Transition eröffnet die Konferenz zum 20-jährigen Bestehen des Natura-2000-Netzes auf den Kanarischen Inseln".

Kanaren, 17.11.2021

Der für diesen Bereich zuständige Regionalminister José Antonio Valbuena betonte, wie wichtig es sei, angesichts des Klimawandels und der menschlichen Aktivitäten Schutzmechanismen für die biologische Vielfalt auf den Kanarischen Inseln zu entwickeln.

Die Abteilung für den ökologischen Wandel, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumplanung der kanarischen Regierung hat über den Dienst für biologische Vielfalt die "Konferenz zum 20. Jahrestag des Natura-2000-Netzes auf den Kanarischen Inseln" eröffnet, die bis zum 19. November als Treffpunkt für die öffentlichen Verwaltungen dienen wird, die für die Verwaltung und den Schutz der natürlichen Ressourcen zuständig sind.

Während der Eröffnungszeremonie betonte der für diese Abteilung zuständige Regionalrat José Antonio Valbuena, dass das Hauptziel dieses Vorschlags darin besteht, den ökologischen Reichtum der Kanarischen Inseln als Ganzes hervorzuheben, was die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) (Anm. Übersetzer: Seite ist zwar auf spanisch, aber auch für nicht spanischkundige rehct interessant), die besonderen Schutzgebiete für Vögel (ZEPA) (Anm. Übersetzer: leider nur in spanisch) und die besonderen Schutzgebiete (ZEC) (Anm. Übersetzer: leider nur in spanisch) betrifft, sowie die Bedeutung der Entwicklung von Mechanismen zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels, invasiver Arten und der Handlungen des Menschen.

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In diesem Zusammenhang erinnerte Valbuena daran, dass "jedes Jahr etwa 150 Arten auf der ganzen Welt verschwinden, was uns die Verantwortung zeigt, die wir als technische und politische Entscheidungsträger haben, um den Lebewesen eine Stimme zu geben, die in diesem Kampf ums Überleben keine haben". Der Minister kündigte außerdem an, dass sich die Regionalregierung dafür einsetzt, dass das künftige Gesetz über die biologische Vielfalt und die natürlichen Ressourcen der Kanarischen Inseln, das voraussichtlich in der ersten Hälfte des nächsten Jahres in den parlamentarischen Prozess eintreten wird, in den nächsten Tagen dem EZB-Rat zur ersten Lesung vorgelegt wird.

Am ersten Tag dieser Konferenz werden Carla Goulat, Leiterin der Abteilung für klassifizierte Gebiete der Regionaldirektion für Umwelt und Klimaveränderungen der Azoren, und Duarte Barneto, Leiter der Abteilung für Naturschutz von Bio GEO Diversidade de Madeira, zwei Orte in Makaronesien, mit denen die Kanarischen Inseln aufgrund ihres Status als Archipel mehrere gemeinsame Arbeitsprogramme zum Thema biologische Vielfalt und Klimawandel durchführen, Vorträge halten.

Die Direktoren der Nationalparks Garajonay und Caldera de Taburiente, Ángel Fernández und Ángel Palomares, werden ebenso teilnehmen wie Vertreter der Biosphärenreservate El Hierro, Anaga-Massiv und Gran Canaria, um über erfolgreiche Erfahrungen in diesen Insel-Enklaven unter dem Aspekt des Klimawandels zu sprechen.

Der zweite Veranstaltungstag am Donnerstag, den 18. November, befasst sich mit den Auswirkungen der öffentlichen Nutzung auf die natürliche Umwelt, der Wiederherstellung von Lebensräumen und der Bewirtschaftung von Gebieten des Natura-2000-Netzes durch Mitarbeiter des Dienstes für biologische Vielfalt der Kanarischen Regierung und technische Fachleute der Umweltdienste aller Inselräte des Archipels.

Der letzte Veranstaltungstag ist Freitag, der 19., und beginnt mit einer Präsentation über das Projekt zur Überwachung und Erfassung von Informationen über den Erhaltungszustand der Lebensräume von Arten von gemeinschaftlichem Interesse der Kanarischen Regierung (Projekt Ojeadores). Es folgen verschiedene Vorträge über die Überwachung von ZEC-Meeresgebieten, exotische Pflanzen und die Zusammenarbeit zwischen den Kanarischen Inseln und den Staaten im Bereich der Meeresumwelt.

Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Rundtischgespräch mit dem Titel "Vorschläge für die Zukunft". Konflikte und Lösungen", die eine Bilanz der Erfahrungen und Themen der drei Tage ziehen und mit einer Abschlussveranstaltung enden wird, an der auch der stellvertretende Regionalminister für den Kampf gegen den Klimawandel und den ökologischen Wandel, Miguel Ángel Pérez, teilnehmen wird.

Die Konferenz, die Teil des operationellen FEDER-Programms (2014-2020) ist, richtet sich an das technische Personal der Verwaltungen, die mit der Verwaltung von Naturgebieten befasst sind, steht aber allen offen, die sie online unter https://www.youtube.com/watch?v=y4CyNUYSu24&feature=youtu.be (Anm. Übersetzer: Live, aber spanisch)und auf dem offiziellen Facebook-Profil des Ministeriums für ökologischen Wandel, Kampf gegen den Klimawandel und Raumordnung der Regierung der Kanarischen Inseln (https://www.facebook.com/TransicionEcologicaGobiernodeCanarias) verfolgen möchten.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Tourismusbehörde und die ULL unterzeichnen ein Abkommen zur Gründung der Kanarischen Beobachtungsstelle für Tourismus

Kanaren, 16.11.2021

Die Einrichtung, die Teil des UNWTO-Netzwerks ist, wird für das kommende Jahr über ein Budget von 500.000 Euro verfügen

Die stellvertretende Ministerin für Tourismus, Teresa Berástegui, weist darauf hin, dass "diese Einrichtung makroökonomische Informationen über den Sektor zusammenführen wird, die die Entscheidungsfindung und die Ausarbeitung öffentlicher und privater Strategien erleichtern werden".

Das Vizeministerium für Tourismus der Kanarischen Regierung, eine dem Ministerium für Tourismus, Industrie und Handel unterstellte Agentur, die von Yaiza Castilla geleitet wird, und die Universität von La Laguna (ULL) haben eine Vereinbarung über die Einrichtung einer Beobachtungsstelle für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln unterzeichnet, die alle makroökonomischen Informationen über den Sektor zusammenfassen soll und im Jahr 2022 mit einem Budget von 500.000 Euro ausgestattet sein wird. Auf diese Weise werden alle relevanten Informationen, die mit der touristischen Aktivität zusammenhängen und diese beeinflussen können, für alle Nutzer an einer einzigen Stelle zugänglich sein.

An dem Treffen nahmen auch Vertreter der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) teil, die in den kommenden Tagen die gleiche Vereinbarung unterzeichnen werden.

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Die Beobachtungsstelle wird in das Netz der Beobachtungsstellen für nachhaltigen Tourismus der Welttourismusorganisation (INSTO-WTO) integriert. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Analyse des Tourismus und die Gewinnung von Erkenntnissen auf der Grundlage der Daten sowie die Koordinierung und Planung möglicher Strategien, die sich aus der Analyse dieser Daten ergeben.

Laut der stellvertretenden Regionalministerin für Tourismus, Teresa Berástegui, wird dieses Instrument nicht nur als Datenquelle dienen, sondern auch zu deren Interpretation, so dass sowohl der öffentliche als auch der private Sektor es nutzen können, um Entscheidungen auf der Grundlage der bestmöglichen Kenntnis der Realität zu treffen. "Heute, in einem Umfeld extremer Unsicherheit, müssen wir mehr denn je die notwendigen Informationen verwalten, um uns an die jeweilige Situation anzupassen und die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen", sagte sie.

Er fügte hinzu, dass es sich um ein Instrument handeln wird, dessen Informationen nicht nur dem Regionalministerium, sondern auch anderen öffentlichen Verwaltungen und dem Sektor zur Verfügung stehen werden, so dass es für alle an der Entwicklung des Tourismus beteiligten Akteure von Nutzen sein kann.

Die Beobachtungsstelle setzt sich aus dem Vizeministerium für Tourismus, dem Tourismusverband der Kanarischen Inseln und den beiden öffentlichen Universitäten der Kanarischen Inseln zusammen und wird ihre Aktivitäten mit dem gesamten Wissenssystem des Tourismus koordinieren, das starke Verbindungen zu den Tourismusakteuren im öffentlichen, privaten und territorialen Bereich herstellt. Die Beobachtungsstelle muss sich insbesondere mit den Inselräten und Fremdenverkehrsämtern der einzelnen Inseln abstimmen.

Im Hinblick auf die Analyse des Tourismus und die Verwaltung und Generierung von Wissen auf der Grundlage von Daten wird die Beobachtungsstelle für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln relevante Informationen übermitteln und verbreiten, die Datenbanken des ISTAC ergänzen, den Informationsbedarf ermitteln, Trends auf den Auslandsmärkten und den konkurrierenden Märkten analysieren und - als wichtigste Themen - herausragende Kenntnisse im Tourismus auf internationaler Ebene entwickeln.

Auf der anderen Seite wird sie im Rahmen der Koordinierung und Planung zur Konzeption, Überwachung und Bewertung der Tourismusstrategie beitragen; sie wird die touristischen Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten aufspüren, die mit den strategischen Zielen übereinstimmen; sie wird die kanarische Regierung, das regionale Tourismusministerium und andere öffentliche und private Einrichtungen beraten; sie wird an der Verbesserung der Tourismusverwaltung und der Nutzung des touristischen Wissens mitwirken; und sie wird mit anderen Einrichtungen bei der Entwicklung strategischer Tourismusprojekte zusammenarbeiten.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die kanarische Regierung organisiert Treffen mit den Familien, um die Auswirkung des Ausbruchs zu bewältigen.

La Palma, 15.11.2021

Die Sitzungen werden von Dienstag bis Donnerstag von Fachärzten für Pädiatrie und Psychologie abgehalten.

Die Experten zeigen, wie man Ängste und Befürchtungen kanalisieren kann, wie man an der emotionalen Sicherheit arbeitet und wie man Warnzeichen für den Bedarf an gesundheitlicher oder psychologischer Unterstützung erkennt.

Das regionale Ministerium für Bildung, Universitäten, Kultur und Sport der Kanarischen Regierung organisiert zusammen mit dem regionalen Gesundheitsministerium eine Reihe von Treffen in den Bildungszentren der am stärksten vom Vulkanausbruch auf La Palma betroffenen Gebiete, um den Bedürfnissen der Familien im Umgang mit dieser Situation und ihren Auswirkungen auf das familiäre und schulische Umfeld gerecht zu werden.

Die Sitzungen dauern zwei Stunden (von 16.30 bis 18.30 Uhr) und dienen dazu, Ängste und Befürchtungen zu kanalisieren, an der emotionalen Sicherheit zu arbeiten und Warnzeichen zu erkennen, die auf einen Bedarf an gesundheitlicher oder psychologischer Unterstützung hinweisen.

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Die erste findet morgen, Dienstag, 16. November, in der Sekundarschule Eusebio Barreto (IES) statt. Sie steht den Familien offen, deren Schüler in den Zentren für Kinder- und Grundschulbildung (CEIP) Arcoiris, El Roque und Mariela sowie im CPEIPS Sagrada Familia eingeschrieben sind. Die teilnehmenden Fachleute sind Elvira Barrio (Kinderärztin) und María José Herrera (Psychologin).

Die zweite findet am Mittwoch, den 17. November, im IES El Paso statt. Die Familien der Schüler der CEIP Adamancasis, Las Manchas, Jedey und La Rosa-Camino Viejo werden daran teilnehmen können. Angelines Concepción García (Kinderärztin) und María José Herrera (Psychologin) werden als Experten sprechen.

Das letzte Treffen findet am Donnerstag im IES J. M. Pérez Pulido statt und richtet sich an die Familien der Schüler, die im CEIP La Laguna, Mayantigo, Los Campitos, Todoque und María Milagros Acosta García eingeschrieben sind. Verónica Gómez (Kinderärztin) wird an der Veranstaltung teilnehmen.

Diese Initiative vervollständigt die Maßnahmen, die im Rahmen des "Plan Movilizando respuestas educativas frente al volcán" geplant sind, der den Schulleitungen, Lehrern und Schülern der Schulen auf La Palma emotionale Unterstützung bietet.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Personen, die mit Janssen geimpft wurden, können ab heute die COVID-19-Impfstellen ohne Termin aufsuchen

Gran Canaria, Teneriffa, 15.11.2021

Das Gesundheitsamt erweitert die Öffnungszeiten der Impfstellen mit und ohne Termin, um weiterhin alle Altersgruppen der Zielbevölkerung gegen COVID-19 impfen zu können.

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung erinnert daran, dass es in den Gesundheitsgebieten von Teneriffa und Gran Canaria mehrere Massenimpfstellen gibt, an denen man sich gegen COVID-19 impfen lassen kann.

Wenn Sie also noch keine Dosis der für die Immunisierung gegen das Coronavirus zugelassenen Impfstoffe erhalten haben oder wenn Sie eine Auffrischungsdosis gegen diese Krankheit benötigen, können Sie jede der aktiven Massenimpfstellen aufsuchen, entweder mit oder ohne Termin.

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Die Impfteams arbeiten weiterhin in den auf beiden Inseln in der Hauptstadt eingerichteten Räumen und machen Fortschritte bei der Verabreichung der ersten und zweiten Dosis sowie der Auffrischungsimpfungen.

Punkte auf Teneriffa

-Messegelände: Montag, Dienstag und Freitag von 08.30 bis 14.00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 19.00 Uhr und Samstag und Sonntag von 09.30 bis 16.00 Uhr.

-Magma Arte & Congresos: Montag, Dienstag und Freitag von 08.30 bis 14.00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 19.00 Uhr und Samstag und Sonntag von 09.30 bis 16.00 Uhr.

-Universitätsklinik der Kanarischen Inseln: Montag bis Freitag von 08.30 bis 14.00 Uhr.

-Hospital del Norte: Montag, Dienstag und Freitag von 08.30 bis 14.00 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 19.00 Uhr.

Punkte auf Gran Canaria

-Infecar: Montag bis Sonntag von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr.

-Expomeloneras: Montag bis Sonntag von 09.30 bis 18.30 Uhr.

-Juan Vega Mateos Pavillon (Gáldar): Montag bis Freitag von 09.30 bis 13.30 Uhr.

-Complejo Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil: Montag bis Freitag von 08.00 bis 14.00 Uhr.

-Dr. Negrín Universitätsklinik von Gran Canaria: Montag bis Freitag von 11.00 bis 14.30 Uhr.

Terminvereinbarung

Termine können telefonisch unter 012 (928 301 012 oder 922 470 012), über die mobile App miCitaPrevia oder über die Website des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) vereinbart werden.

Gleichzeitig und proaktiv werden die verschiedenen Impfteams des SCS telefonisch Termine für Patienten vereinbaren, die diese Auffrischungsimpfungen erhalten sollen.

Erste Dosen und Auffrischungsdosen

Diese Impfstellen können von Personen aufgesucht werden, die zur Zielgruppe dieser Kampagne gehören, d. h. von Personen ab 12 Jahren, die noch keine Dosis des Impfstoffs COVID-19 erhalten haben.

Diejenigen, die die zweite Dosis des Impfstoffs erhalten sollen, können ebenfalls teilnehmen, sofern sie die im Impfplan des jeweiligen Labors festgelegten Wartezeiten einhalten.

Darüber hinaus können auch Personen über 70 Jahre, die vor mindestens sechs Monaten mit Pfizer oder Moderna geimpft wurden, diese Einrichtungen aufsuchen, um die dritte Dosis dieses Medikaments zu erhalten. Diese Bevölkerungsgruppe kann auch gleichzeitig mit der COVID-19-Auffrischungsdosis gegen Influenza geimpft werden. Der SCS sendet SMS-Nachrichten an Personen, die mit Janssen geimpft wurden, um sie darüber zu informieren, dass sie diese Auffrischungsdosis erhalten müssen.

Schließlich können auch diejenigen, die vor mindestens drei Monaten mit Janssen geimpft wurden, diese Impfstellen mit oder ohne Termin aufsuchen, um die Auffrischungsdosis zu erhalten. Dieser Gruppe wird der Impfstoff von Pfizer oder Moderna verabreicht, je nachdem, was der Interterritoriale Rat des Nationalen Gesundheitssystems (Consejo Interterritorial del Sistema Nacional de Salud) beschlossen hat.

Vorbeugende Maßnahmen gegen COVID-19

Das regionale Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung betont die Notwendigkeit, die Präventivmaßnahmen gegen COVID-19 aufrechtzuerhalten, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die Verwendung von Masken, eine gute Handhygiene, das Einhalten von sozialem Abstand und die Aufrechterhaltung einer angemessenen Belüftung der Räume dazu beitragen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu verringern.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Torres bezeichnet den Entwurf des Gesetzes über den Klimawandel als einen "endgültigen Schritt in Richtung ökologische Transformation".

Kanaren, 12.11.2021

Nach der gestrigen Verabschiedung dieses Rechtstextes durch den Rat beginnt das parlamentarische Verfahren, wobei das Dokument nächste Woche in die Regionalkammer eingebracht wird.

Ángel Víctor Torres und der Regionalminister für den ökologischen Wandel, José Antonio Valbuena, stellen den Inhalt des künftigen Gesetzes mit seinen Zielen und wichtigsten Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Kanarischen Inseln bis 2040 vor.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, erklärte heute Morgen bei der Vorstellung des Entwurfs des kanarischen Klimaschutzgesetzes, das gestern vom Regierungsrat verabschiedet wurde, dass er mit diesem Schritt eine der wichtigsten Verpflichtungen seiner Exekutive nach seinem Amtsantritt als Präsident der Kanarischen Inseln im Juli 2019 erfüllt. "Deshalb war der gestrige Tag etwas Besonderes, weil wir nach zwei Jahren eines unserer Hauptziele in dieser Legislaturperiode erreicht haben".

Der Gesetzentwurf wird nächste Woche ins kanarische Parlament eingebracht und, wie Torres betonte, folgt diese Initiative der Linie des klaren Engagements dieser Exekutive für Nachhaltigkeit und den Kampf gegen den Klimawandel, das sich seit August 2019, als die Vereinbarung mit der Erklärung des Klimanotstands auf den Kanarischen Inseln angenommen wurde, widerspiegelt.

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An diesem Tag", so erinnerte er sich, "trat die gesamte Regierung auf und erklärte, dass es für die Inseln von entscheidender Bedeutung sei, Maßnahmen zu ergreifen, um ein kohlenstofffreies Gebiet zu werden, und dass sie sich mutig für erneuerbare Energien engagiere, wozu uns diese Erklärung verpflichtet".

Torres sagte, dass diese Schritte "viel früher hätten unternommen werden müssen, aber wir wollen in die Zukunft blicken. Damals sagten uns einige, dass dies zu Rückschlägen im Tourismus führen könnte, aber es hat sich herausgestellt, dass das Gegenteil der Fall ist, denn was heute von der Gesellschaft, die einen grünen Planeten will, gefordert wird, ist, dass das Reiseziel, in das die Touristen gehen, eine getrennte Müllabfuhr haben sollte, dass sie sich für photovoltaische Energie entscheiden sollten, dass sie so autark wie möglich sein sollten, dass die Fahrzeuge elektrisch sein sollten... Kurz gesagt, dass die fossilen Brennstoffe aufgegeben werden sollten", sagte er.

Der Präsident der Kanarischen Inseln betonte, dass nach der Erklärung des Klimanotstands "78% der Verpflichtungen erfüllt worden sind und wir mit diesem Gesetz einen endgültigen Schritt zur Konsolidierung dieser Verpflichtung zur sozialen und ökologischen Transformation machen". Ihm zufolge ist dies das Gesetz, zu dem die meisten Bürgerbeiträge in der Geschichte der Inseln eingegangen sind, mit insgesamt 384 in den beiden Zeiträumen der öffentlichen Auslegung (170 und 214), was bedeutet, dass die kanarische Gesellschaft sich beteiligen wollte und das Gefühl hat, dass dieses Gesetz zu ihr gehört, was ein weiterer Meilenstein ist".

Torres betont auch, dass mehr als 500 Personen und Gruppen an der Ausarbeitung des Dokuments beteiligt waren, mit intensiven und vielfältigen Treffen, "so dass es ein Dokument ist, das das Ergebnis der Arbeit vieler Menschen ist, ohne Ausschlüsse und so, dass jeder sein Bestes beitragen kann. Die neuen Verpflichtungen werden von der künftigen Kanarischen Agentur für Klimawandel koordiniert". Im Zusammenhang mit diesem Engagement für eine ganzheitliche Nachhaltigkeit auf den Inseln kündigte er außerdem an, dass "wir am 2. Dezember auf Lanzarote die Kanarische Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 und ihren strategischen Rahmen vorstellen werden. Dies ist ein weiterer Schritt nach vorn, der, wie sie betonte, von der EU, der spanischen Regierung und den Vereinten Nationen anerkannt wurde".

Für den Chef der Regionalregierung "ist das neue Gesetz mutig, es muss so schnell wie möglich umgesetzt werden und seine Ziele sollen bis 2040 erreicht werden, zehn Jahre früher als die europäischen und staatlichen Vorschriften. Wir wollen ein Engagement für die Renovierung öffentlicher und privater Gebäude, für einen nachhaltigen Fuhrpark und für Energieeffizienz, und außerdem haben wir den Finanzierungsmechanismus des EU-Programms Next Generation, der die Einhaltung dieses Gesetzes erleichtern wird", sagte er. Daher "wird es Haushaltsunterstützung für die Verwirklichung dieses Ziels geben, und wir setzen uns für die so genannte Klimagerechtigkeit ein, da Menschen mit geringem Einkommen mehr Zuschüsse erhalten, um beispielsweise Elektrofahrzeuge zu kaufen oder Energie selbst zu verbrauchen. Wir wollen nicht, dass dies nur denjenigen vorbehalten bleibt, die über die entsprechenden Mittel verfügen, sondern dass das Engagement für saubere Energie sozialisiert wird und nicht vom Geschlecht oder dem Einkommen des Einzelnen oder der Familie abhängt".

Zusammenfassend sagte der Präsident der Kanarischen Inseln, dass "wir acht vorbildliche Inseln im Bereich des Klimaschutzes sein wollen und ein strategischer Standort aufgrund seiner Lage als trikontinentale Verbindung und seines großen Potenzials in allen Bereichen der grünen Energie. Wir werden dies mit den 88 Gemeinden und mit der Umsetzung der Kanarischen Städteagenda tun. Die gesamte Gesellschaft ist daran beteiligt, und es handelt sich um ein Vorher und Nachher auf dem Archipel", schloss er.

Ehrgeiziger Weg für ein Gebiet, das angesichts des Klimawandels fragil ist

Der Minister für den ökologischen Wandel, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumordnung, José Antonio Valbuena, sagte bei demselben Treffen mit den Medien, dass die Verabschiedung des Gesetzes "ein historischer Meilenstein für die Kanarischen Inseln" sei. "Zu diesem Zeitpunkt, an dem das endgültige COP26-Abkommen in Glasgow diskutiert wird, ist es wichtig, dass alle Gebiete Verpflichtungen zu Klimaschutzmaßnahmen eingehen. Und dieses kanarische Gesetz ist ein klarer Beweis für dieses Engagement, denn es legt einen sehr ehrgeizigen Weg für ein Gebiet fest, das angesichts des Klimawandels sehr anfällig ist", sagte der Minister.

Valbuena betonte, dass es sich um das ehrgeizigste Gesetz in Spanien handele und dass dank dieses Gesetzes "am Ende dieser Legislaturperiode alle wissen werden, was wir in Bezug auf die Nachhaltigkeit zu tun haben, und niemand wird eine Entschuldigung dafür haben, es nicht zu wissen oder nicht über die entsprechenden Instrumente zu verfügen", betonte er.

Nachdem er die Ziele des künftigen Gesetzes entsprechend dem Inhalt des oben genannten Gesetzentwurfs beschrieben hatte, betonte Valbuena, dass der Text "eine Reihe wichtiger Verpflichtungen für die öffentlichen Verwaltungen" enthalte und durch die kanarische Strategie für Klimagerechtigkeit und gerechten Übergang "sicherstellen wird, dass niemand zurückgelassen wird und dass diejenigen, die es am meisten brauchen, mehr Hilfe erhalten".

Der Gesetzentwurf und seine wichtigsten Instrumente und Maßnahmen

Die Verabschiedung des Entwurfs des kanarischen Gesetzes über den Klimawandel und die Energiewende fand am gestrigen Donnerstag im Regierungsrat statt, nachdem verschiedene Beiträge des beratenden Rates in den Text eingearbeitet worden waren. Von nun an wird das Regelungsdokument an das Parlament der Kanarischen Inseln weitergeleitet, wo es in der nächsten Woche eingehen wird, um von allen politischen Kräften in der regionalen Kammer bearbeitet zu werden.

Dieses Gesetzgebungsprojekt, das im Einklang mit den staatlichen Gesetzen und den europäischen Verordnungen zum Klimawandel steht, legt einzigartige Maßnahmen und Verpflichtungen auf nationaler Ebene fest, wie z. B. die Festlegung von beispielhaften Aktionen für alle öffentlichen Verwaltungen und spezifische Maßnahmen zur Gewährleistung eines gerechten Übergangs, des Schutzes gefährdeter Gruppen, mit besonderem Augenmerk auf Kinder, ältere Menschen und Klimagerechtigkeit.

Ziel ist es, einen Modellwechsel auf den Inseln herbeizuführen, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich, und ehrgeizige Ziele festzulegen, wie die Dekarbonisierung der Kanarischen Inseln bis 2040, ein Jahrzehnt vor den von der Europäischen Union und Spanien für 2050 festgelegten Emissionsreduktionszielen.

Dieser Verordnungstext wird verschiedene Verwaltungsinstrumente enthalten, wie die Kanarische Strategie zum Klimawandel, den Kanarischen Plan zur Energiewende und den Aktionsplan zum Klimawandel, die sich ebenfalls in der Endphase befinden und in Kraft treten werden, sobald das Gesetz im Parlament verabschiedet ist.

Das neue Gesetz sieht unter anderem die Einrichtung eines Registers für den Kohlenstoff-Fußabdruck der Kanarischen Inseln vor, das als Instrument zur Regulierung von Treibhausgasemissionen und zur Entwicklung von Maßnahmen zu deren Reduzierung oder Absorption dienen soll.

Um den CO2-Fußabdruck zu verringern, müssen die umweltschädlichsten Tätigkeiten einen Plan für die Energiewende aufstellen; große öffentliche oder private Zentren, die Mobilität gewährleisten, müssen Pläne für die nachhaltige Mobilität von Arbeitnehmern und Nutzern aufstellen und umsetzen, und Universitätszentren müssen zeitlich gestaffelte Pläne für den Beginn und das Ende ihrer Aktivitäten aufstellen, um den Verkehr zu verringern.

Außerdem wird ein Governance-Modell für den Klimaschutz auf den Kanarischen Inseln eingeführt, das auf der Koordinierung zwischen sozialen und wirtschaftlichen Institutionen basiert, um eine Vereinbarung über die Mitverantwortung zu erreichen, die es wiederum ermöglicht, die Ziele, Vorgaben, Maßnahmen und Aktionen zu verwirklichen, die in den verschiedenen vom Gesetz vorgeschlagenen Entwicklungsinstrumenten festgelegt sind.

Im Hinblick auf die Mobilität werden das Modell des öffentlichen und kollektiven Verkehrs und die Energieeffizienz gefördert, außerdem wird eine maximale Dichte von Privatfahrzeugen mit Verbrennungsmotor festgelegt und es werden Maßnahmen ergriffen, die die Nutzung von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor belohnen, wie z. B. kostenlose Parkplätze.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Kunsthandwerksmesse in Maspalomas 2021

Maspalomas/Meloneras, 14.11.2021

In dem folgenden Video gebe ich einen kurzen Einblick in die Kunsthandwerksmesse von Maspalomas

Nach Covid-19 bedingtem Ausfall hat der Veranstalter FEDAC die bekannte Kunsthandwerksmesse von Maspalomas in diesem Jahr 2021 noch im Herbst stattfinden lassen. Das Messegelände befindet sich auch nicht, wie gewohnt am Leuchtturm, Faro de Maspalomas, sondern in Meloneras, seitlich des Einkaufszentrums CC Varadero. Siehe Karte.

Auf dieser Kunsthandwerksmesse stellen kanarische Künstler ihre Waren aber auch handwerklichen Tätigkeiten zur Schau.

Ein Besuch dieser Ausstellung lohnt sich, wobei man es auch mit einem kleinen Ausflug in eines der netten Cafes in der Umgebung verbinden kann. Wenn möglich, solltet ihr aber mit Bus oder Taxi anreisen, denn die Parkmöglichkeiten sind recht begrenzt dort.

Ein Hinweis:
Die einzelnen Videosequenzen sind mit freundlicher Genehmigung der Standbetreiber erstellt worden.
Die Nutzung der Hintergrundmusik erfolgte mit freundlicher Genehmigung von:
www.musicfox.com

Una Nota:
Las secuencias de vídeo individuales han sido creadas con el permiso amable de los operadores del stand.
La música de fondo se ha utilizado con la amable autorización de:
www.musicfox.com


Gesundheitsbehörde verzeichnet 120 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 14.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.308.971 PCR-Tests durchgeführt, davon 3.869 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 120 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 99.057 mit 1.824 aktiven Fällen, von denen 21 auf der Intensivstation liegen und 135 im Krankenhaus verweilen. In den letzten Stunden wurde der Tod einer 89-jährigen Frau auf Gran Canaria gemeldet, die an einer Vorerkrankung litt und ins Krankenhaus eingeliefert worden war.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 49,86 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 82,54 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa 51 Fälle mit insgesamt 47.222 akkumulierten Fällen und 839 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 37.776 akkumulierte Fälle, 48 mehr als am Vortag und 673 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 13 neue Fälle, 7.251 akkumulierte und 98 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.741 akkumulierte Fälle, acht Fälle mehr als am Vortag und 174 aktive Fälle. Auf La Palma ist ein neuer positiver Fall aufgetreten, und es gibt 1.160 kumulierte und 18 aktive Fälle; auf El Hierro sind keine neuen Fälle aufgetreten, es gibt weiterhin 468 kumulierte und einen aktiven Fall. Auf La Gomera gibt es 439 kumulierte Fälle, wobei ein Fall aufgrund der statistischen Anpassung noch verbleibt, und 21 aktive Fälle.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.308.971 PCR-Tests durchgeführt, davon 3.869 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Gesundheitsbehörden haben in den letzten 24 Stunden 228 Fälle von COVID-19 registriert.

Kanaren, 12.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln 2.300.021 PCR-Tests durchgeführt, davon 5.130 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 228 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 bestätigt. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 98.778 mit 1.636 aktiven Fällen, von denen sich 22 auf der Intensivstation befinden und 126 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurden auf dem Archipel keine Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 47,43 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 77,02 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 125 Fälle mit insgesamt 47.097 kumulierten Fällen und 753 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 37.685 kumulierte Fälle, 64 mehr als am Vortag, und 595 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 16 neue Fälle mit 17.220 kumulierten und 98 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Fuerteventura gibt es 4.711 kumulierte Fälle mit 15 Fällen mehr als am Vortag und 144 aktiven Fällen. Auf La Palma gibt es zwei neue positive Befunde und 1.157 kumulierte und 23 aktive Fälle; auf El Hierro gibt es keine neuen Fälle, sondern nur 468 kumulierte und einen aktiven. Auf La Gomera wurden sechs neue Fälle registriert, mit 439 kumulierten und 22 aktiven Fällen.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.300.021 PCR-Tests durchgeführt, davon 5.130 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Fuerteventura wird aufgrund der Entwicklung der epidemiologischen Indikatoren am kommenden Montag auf Alarmstufe 2 hochgestuft

Fuerteventura, 12.11.2021

Der Rest der Inseln befindet sich weiterhin auf der Alarmstufe 1 für COVID-19. Die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen stieg um 19,3 %, weshalb die Bedeutung der Aufrechterhaltung von Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Übertragungsrisiken betont wird, da der Anstieg auf Lockerungen bei der Anwendung von Maskenpflichtmaßnahmen in Innenräumen, zwischenmenschlicher Distanz, Händehygiene und Belüftung reagiert

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat am Donnerstag nach dem epidemiologischen Bericht der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit mit konsolidierten Daten vom 10. November über die Entwicklung der Gesundheitsindikatoren von COVID-19 die Warnstufen aktualisiert, die die Insel Fuerteventura in die Warnstufe 2 versetzen, während die übrigen Inseln noch eine Woche lang in der Warnstufe 1 bleiben, die mit der "grünen Ampel" gekennzeichnet ist.

Die Änderung des Niveaus von Fuerteventura tritt um 00.00 Uhr am kommenden Montag, 15. bis 25. November, in Kraft, vorbehaltlich regelmäßiger Neubewertungen, auch vor dem angegebenen Datum, falls erforderlich.

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In der gesamten Autonomen Gemeinschaft wurden zwischen dem 3. und dem 9. November 912 neue COVID-19-Fälle gemeldet, was einem Anstieg der durchschnittlichen Zahl neuer Fälle pro Tag um 64,3 % gegenüber der Vorwoche entspricht, in der 555 Fälle verzeichnet wurden.

Die durchschnittliche 7-Tage-Infektionsrate auf den Kanarischen Inseln insgesamt und auf den einzelnen Inseln stieg um etwa 19,3 %, so dass sie von einem Tagesdurchschnitt von 28 Fällen pro 100 000 Einwohner auf 34,4 Fälle in der letzten Woche anstieg. Bei den Inseln besteht für alle ein mittleres Risiko, mit Ausnahme von La Palma, wo diese Woche ein geringes Risiko besteht, und El Hierro, wo ein sehr geringes Risiko besteht.

Der Tagesdurchschnitt der 14-tägigen AI-Rate ist auf allen Inseln mehr oder weniger stark gestiegen, so dass die Autonome Gemeinschaft insgesamt um
16,3 % gestiegen ist und für diesen Indikator ein mittleres Risiko aufweist.

Die Entwicklung der kumulierten Inzidenzen ist eine Reaktion auf die allgemeine Lockerung bei der Beibehaltung nicht-pharmakologischer Präventionsmaßnahmen (Masken, räumlicher Abstand, Belüftung, Händewaschen), obwohl diese ihre Wirksamkeit hinreichend bewiesen haben. Daher betont das regionale Gesundheitsministerium die Notwendigkeit, Präventivmaßnahmen beizubehalten, um das Risiko einer Übertragung von COVID-19 zu vermeiden.

Indikatoren für die Betreuung

Was die Betreuungsindikatoren anbelangt, so ist die Zahl der konventionellen Krankenhausbetten, die in der letzten Woche im Tagesdurchschnitt von COVID-19-Patienten belegt wurden, im Vergleich zur Vorwoche um 12,5 % gestiegen, wobei durchschnittlich 90 Betten belegt waren, obwohl die Belegungsrate auf allen Inseln mit Ausnahme von Gran Canaria und La Palma, die ein geringes Risiko aufweisen, sehr niedrig ist.

Die Zahl der belegten Betten auf der Intensivstation bricht den vor zwei Monaten begonnenen Abwärtstrend, obwohl sie mit insgesamt 20 Patienten, die derzeit auf den Intensivstationen des Archipels aufgenommen werden, weiterhin ein geringes Risiko darstellt.

Das Durchschnittsalter aller Personen, die in den letzten 14 Tagen wegen COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, liegt bei 65,5 Jahren.

Achtzig Prozent der Patienten, die in den letzten zwei Wochen in die Intensivstation eingeliefert wurden und bei denen die Diagnose gestellt wurde, hatten nicht die vollständige Impfung erhalten, und 54,4 % der Patienten, die wegen COVID eingeliefert wurden und bei denen die Diagnose in den letzten 14 Tagen gestellt wurde, hatten keine früheren Erkrankungen; dieser Prozentsatz erhöht sich bei ungeimpften Patienten, von denen 57,1 % keine anderen bekannten Erkrankungen hatten.

Kumulative Inzidenz bei nicht geimpften Personen

Die kumulative Inzidenzrate der COVID-19-Fälle in der letzten Woche ist in der Bevölkerungsgruppe, die keine Impfdosen erhalten hat, 3,2-mal höher als in der Bevölkerungsgruppe, die das vollständige Impfschema erhalten hat.

Situation auf Fuerteventura

Im Fall von Fuerteventura zeigt der Bericht, dass in der letzten Woche ein beträchtlicher Anstieg des AI7d-Wertes zu verzeichnen war, der zwischen dem 3. und 9. November um 133 % gestiegen ist (von 30 Fällen pro 100.000 Einwohner auf 70,2 Fälle pro 100.000 Einwohner) und damit weniger als fünf Punkte von einem hohen Risiko entfernt ist. Dieser Anstieg ist bei der Bevölkerung ab 65 Jahren noch deutlicher.

In Bezug auf die Auslastung des Gesundheitswesens heißt es in dem Bericht, dass die Auswirkungen des Anstiegs der Inzidenz auf die Indikatoren noch nicht sichtbar sind, aber voraussichtlich ab nächster Woche spürbar werden, da bei schweren Fällen durchschnittlich 14 Tage vom Auftreten der Symptome bis zur Krankenhauseinweisung vergehen. Da auf der Insel aufgrund einer plötzlichen Verschlechterung der epidemiologischen Situation (rascher Anstieg der Inzidenzrate innerhalb einer Woche, insbesondere bei Personen über 65 Jahren) ein hohes Übertragungsrisiko besteht, wird vorgeschlagen, die Alarmstufe auf 2 zu erhöhen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Gesundheitswesen begeht den Weltdiabetestag 2021 unter dem Motto "Prävention und Management von Diabetes".

Kanaren, 12.11.2021

Ein gesunder Lebensstil mit richtiger Ernährung, körperlicher Betätigung, ausreichender Ruhe und Vermeidung von Giftstoffen kann 50 % des Diabetes mellitus verhindern. Die SCS veröffentlicht die "Strategie zur Bekämpfung des Diabetes mellitus auf den Kanarischen Inseln", die das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Fachleuten des Gesundheitswesens, Menschen mit Diabetes und Patientenverbänden ist.

Unter dem Motto Prävention und Umgang mit Diabetes mellitus. Wenn nicht jetzt, wann dann, schließt sich das regionale Gesundheitsministerium über die Generaldirektionen für öffentliche Gesundheit und Gesundheitsprogramme der SCS der internationalen Initiative des Weltdiabetestags an, der seit 30 Jahren jedes Jahr am 14. November von der International Diabetes Federation und den Vereinten Nationen ausgerufen wird. In diesem Jahr jährt sich auch die Entdeckung des Insulins zum 100. Mal, und wir wollten diesen großen therapeutischen Durchbruch würdigen.

Diabetes mellitus (DM) ist eine chronische Krankheit, die durch einen hohen Glukosespiegel im Blut gekennzeichnet ist und zu langfristigen Komplikationen, insbesondere an Augen, Nieren und Arterien, führen kann, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen und ihre Lebenserwartung verringern.

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Es gibt grundsätzlich drei Arten von Diabetes:

  • Typ 1 ist durch ein Defizit bei der Insulinausschüttung gekennzeichnet.
  • Typ 2 aufgrund einer veränderten Sekretion und/oder Wirkung von Insulin im Körper.
  • Schwangerschaftsdiabetes.

DM ist ein großes Gesundheitsproblem, von dem weltweit immer mehr Menschen betroffen sind. 2019 werden es 463 Millionen sein. Prognosen für das Jahr 2045 sprechen von 700 Millionen betroffenen Menschen.

Auf den Kanarischen Inseln ist dieses Problem nicht unbekannt. In der letzten nationalen Gesundheitserhebung Spaniens, die 2017 durchgeführt wurde, gaben 11 % der Bevölkerung über 14 Jahren an, dass bei ihnen Diabetes diagnostiziert wurde, was fast 3 % mehr als der spanische Durchschnitt (7,82 %) ist.

Risikofaktoren

Ein zusätzliches Problem besteht darin, dass die Krankheit lange Zeit symptomlos bleiben kann (vor allem bei Diabetes mellitus Typ 2, der am häufigsten vorkommt), so dass zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Komplikationen aufgetreten sind. Daher ist es sehr wichtig, auf mögliche Risikofaktoren zu achten, wie z. B. :

  • Verwandte ersten Grades mit Diabetes
  • Übergewicht oder Fettleibigkeit
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes in der Schwangerschaft
  • Hoher Blutdruck
  • polyzystische Eierstöcke
  • Cholesterin- oder Triglycerid-Anomalien
  • Körperliche Inaktivität
  • Über 45 Jahre alt zu sein

Experten weisen jedoch darauf hin, dass viele Fälle von Diabetes Mellitus durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden könnten, wie dies auch bei den wichtigsten nicht übertragbaren Krankheiten (Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw.) der Fall ist. Im Falle von Diabetes Mellitus könnte dieser Rückgang schätzungsweise bis zu 50 % betragen. Dieser gesunde Lebensstil würde aus folgenden Elementen bestehen:

  • Eine abwechslungsreiche, vollständige, ausgewogene und nachhaltige Ernährung
  • Angemessene körperliche Aktivität
  • Verzicht auf toxische Substanzen wie Alkohol, Tabak und Selbstmedikation
  • Emotionales Wohlbefinden durch Stressbewältigung und ausreichend Schlaf und Ruhe

Sobald die Diabetes Mellitus diagnostiziert wurde, ist ein grundlegender Schritt in der Behandlung die therapeutische Aufklärung, die vier grundlegende Inhalte hat, um eine gute Kontrolle zu erreichen und Komplikationen zu vermeiden:

  • Gesunde Ernährung
  • Körperliche Aktivität
  • Selbstbeobachtung/Selbstanalyse
  • Medikation

Darüber hinaus kann die DM-Therapieausbildung auch andere wichtige Themen umfassen, wie z. B. akute und chronische Komplikationen, Vorbereitung auf die Schwangerschaft, Umgang mit DM unter bestimmten Umständen, z. B. bei langen Reisen, Begleiterkrankungen usw.

Strategie zur Bekämpfung von Diabetes mellitus auf den Kanarischen Inseln

Als Ergebnis all dieser Überlegungen wurde im Oktober die kanarische Diabetes-Mellitus-Strategie veröffentlicht, in der der kanarische Gesundheitsdienst ein nützliches Instrument vorstellt, das das Ergebnis der Zusammenarbeit einer multidisziplinären Gruppe von Fachleuten des Gesundheitswesens, von Menschen mit Diabetes und von Patientenverbänden ist. Sie enthält wirksame und sichere Empfehlungen, die an unsere Umwelt angepasst sind. Sie kann hier (spanisch) eingesehen werden.

Im Rahmen dieser Strategie werden Behandlungspfade für Typ-2-Diabetes unter Mitwirkung von Diabetikern entwickelt und zwischen der primären und spezialisierten Versorgung koordiniert. Sie umfassen die Wege, die der DM-Patient von der Diagnose ohne Beratung über die Nachsorge bei stabilem oder schwer kontrollierbarem Diabetes bis hin zu sozialer Unterstützung und Gesundheits- und Therapieerziehung in allen Phasen gehen sollte. Sie setzt sich für die Ausbildung und die Erstellung von Beratungsmaterial für Fachleute ein, was sich auf die bestmögliche Versorgung von Diabetikern auswirkt.

COVID-19 und Diabetes

Fast zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie ist nun klar, dass Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei einer SARS-CoV-2-Infektion haben, weshalb Impfungen und vorbeugende Hygienemaßnahmen gegen das Coronavirus sehr wichtig sind.

Die Begrenzungsmaßnahmen und die Anpassung der Gesundheitsdienste an diese pandemische Situation haben die in der DM empfohlene Selbstfürsorge zusätzlich erschwert, so dass es notwendig war und sein wird, eine den Umständen entsprechende Anpassung vorzunehmen, insbesondere um die dringend benötigte körperliche Aktivität auszugleichen.

Influenza und Diabetes

Menschen mit DM haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen durch eine Infektion mit dem Influenzavirus, so dass eine Impfung in jedem Alter bei dieser chronischen Erkrankung unerlässlich ist.

Kampagne und Aktivitäten zum Weltdiabetestag 2021

Auf dieser Website (spanisch) finden Sie alle Informationen und Materialien zur Kampagne zum Weltdiabetestag 2021 sowie die von den Verbänden geplanten Aktivitäten.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Gesundheitswesen arbeitet daran, die Strahlentherapieeinheit auf Fuerteventura im zweiten Quartal 2022 in Betrieb zu nehmen.

Fuerteventura, 12.11.2021

Im Dezember wird mit der Installation des Linearbeschleunigers begonnen, die etwa einen Monat dauern wird, und anschließend beginnen die Kalibrierungsarbeiten. Rund 120 onkologische Patienten werden in der neuen Einheit pro Jahr eine umfassende Strahlentherapie erhalten, ohne dass sie in das Referenzkrankenhaus fahren müssen.

Der Gesundheitsminister der Kanarischen Regierung, Blas Trujillo, teilte der Parlamentarischen Kommission heute mit, dass die neue Onkologieabteilung für Strahlentherapie des Allgemeinen Krankenhauses von Fuerteventura, wenn der Zeitplan eingehalten wird, im zweiten Quartal 2022 betriebsbereit sein wird. Ab diesem Zeitpunkt werden jährlich etwa 120 Krebspatienten eine Strahlentherapie erhalten, ohne dass sie in das Referenzkrankenhaus fahren müssen.

Für die Umsetzung haben die beiden Krankenhäuser mehrere Arbeitssitzungen abgehalten, die letzte am vergangenen Mittwoch, bei der Aspekte im Zusammenhang mit der Genehmigung und Kalibrierung des Linearbeschleunigers, der Personalausstattung, der erforderlichen Ausbildung und der Koordinierung der Patientenversorgung festgelegt wurden.

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Im August letzten Jahres hat die Generaldirektion für wirtschaftliche Ressourcen der SCS den Vertrag über den Erwerb, die Installation und die Wartung der onkologischen Strahlentherapieausrüstung im Wert von 4.302.150 Euro formalisiert, für den die Installationsgenehmigung beim Rat für nukleare Sicherheit (CSN) beantragt wurde.

Sobald diese Genehmigung vorliegt, wird in der zweiten Dezemberhälfte mit der Installation des Beschleunigers begonnen, die etwa einen Monat dauern wird. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Kalibrierung der Geräte, die im Durchschnitt zwei bis vier Monate dauern wird, was sich je nach Verfügbarkeit von Fachleuten für Medizinphysik auf fünf Monate verlängern kann.

Diesem Zeitplan zufolge ist die Aufnahme des Dienstes für das zweite Quartal 2022 geplant, was von der Verfügbarkeit von Fachpersonal, Medizinphysikern und Strahlentherapietechnikern abhängt.

Schätzungen zufolge werden in der neuen Abteilung für Strahlentherapie und Onkologie rund 120 Patienten pro Jahr umfassend behandelt, was 80 % der onkologischen Patienten auf der Insel entspricht. Der Rest wird entweder aufgrund der Art des Verfahrens oder aufgrund der Notwendigkeit einer besonderen Ausrüstung und eines sehr hohen Spezialisierungsgrades weiterhin im Referenzzentrum behandelt.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitswesen meldet 168 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 11.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2 294 891 diagnostische Tests durchgeführt, von denen 5 247 auf den gestrigen Tag entfallen.

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung hat heute 168 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 98.550 mit 1.511 aktiven Fällen, von denen sich 20 auf der Intensivstation befinden und 127 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurden auf Gran Canaria zwei Todesfälle gemeldet: eine 82-jährige Frau und ein 78-jähriger Mann, die beide schon vorher erkrankt waren und im Krankenhaus lagen.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 44,44 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 70,54 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 69 Fälle mit insgesamt 46.972 kumulierten Fällen und 691 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 37.621 kumulierte Fälle, 65 mehr als am Vortag, und 555 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 19 neue Fälle, 7.204 akkumulierte und 89 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.696 akkumulierte Fälle, neun neue Fälle und 131 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass die Zahl der kumulierten Fälle bei 1.155 und die der aktiven Fälle bei 22 liegt, während auf El Hierro keine neuen Fälle aufgetreten sind und die Zahl der kumulierten Fälle bei 468 und die der aktiven Fälle bei einem liegt. La Gomera meldet sechs neue positive Befunde, so dass dort 433 akkumulierte und 22 aktive Fälle zu verzeichnen sind.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.294.891 diagnostische Tests durchgeführt, davon 5.247 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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"Canarias en Corto" sucht nach neuen Kurzfilmen, die auf Festivals und Märkten beworben werden sollen.

Kanaren, 10.11.2021

Die Ausschreibung ist offen für die Auswahl der sieben Filme dieses Formats, die in den letzten zwölf Monaten entstanden sind und den Katalog für 2022 bilden werden.

Die aktuelle Ausgabe schließt mit der Auswahl von Inselkurzfilmen auf fast 50 Festivals und mehreren Auszeichnungen ab.

"Canarias en Corto", das Programm der Regierung zur Förderung des Kurzfilms auf den Inseln, hat soeben einen Aufruf zur Auswahl neuer Filme in diesem Format gestartet, die 2022 in den Katalog aufgenommen werden sollen. Eingereicht werden können Werke, die nach November 2020 entstanden sind. Daraus werden maximal 7 Werke ausgewählt, die im Laufe des nächsten Jahres auf Festivals und speziellen Märkten beworben werden. Die Frist läuft noch bis zum 18. November.

Die Aufforderung wird vom Kanarischen Institut für kulturelle Entwicklung (ICDC) organisiert und richtet sich an Filmemacher und Fachleute aus dem audiovisuellen Bereich.

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Die Teilnahmebedingungen sind auf der Website www.icdcultural.org (Rubrik "Andere Aufforderungen") zu finden. Die Auswahl der Arbeiten wird von einem unabhängigen Expertenausschuss vorgenommen. Dabei werden drei Hauptbewertungskriterien berücksichtigt: künstlerische Qualität (Drehbuch, Regie, Schauspiel), technische Qualität und die Beteiligung kanarischer technischer und künstlerischer Teams an der Produktion.

Canarias en corto" ist die von der Regierung genutzte Plattform für die Verbreitung und den nationalen und internationalen Vertrieb kanarischer Kurzfilme sowie für deren Macher und technische und künstlerische Teams. Diese 2006 ins Leben gerufene Initiative zur Verbreitung des audiovisuellen Schaffens der Insel befindet sich nunmehr im vierzehnten Jahr. Im Laufe dieser Jahre hat es dazu beigetragen, dass fast 90 kanarische Kurzfilme auf nationaler und internationaler Ebene gezeigt wurden, von denen viele Preise gewonnen haben.

Kurzfilme von weniger als 30 Minuten Länge, die von auf dem Archipel ansässigen Fachleuten gedreht wurden, können an dieser neuen Ausschreibung teilnehmen. Die Teilnehmer, die maximal zwei Kurzfilme einreichen können, können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Der Ausschuss kann maximal sieben Kurzfilme auswählen, die zwischen dem 1. November 2020 und dem Datum der Veröffentlichung der Regeln produziert worden sein müssen. Das Genre und das Thema sind frei, und jedes Format ist erlaubt. Ebenso werden nur Werke akzeptiert, die an weniger als 25 Festivals teilgenommen haben.

Aktueller Katalog, Auswahlen und Auszeichnungen

Nach der Fertigstellung des Katalogs für das Jahr 2021 wird ein neuer Katalog entworfen, der eine umfangreiche und intensive Tournee durch mehr als 50 nationale und internationale Veranstaltungen durchlaufen hat, die diesen audiovisuellen Produktionen gewidmet sind, die alle auf mehreren Festivals in verschiedenen Teilen der Welt ausgewählt wurden.

Die Filme aus dem aktuellen Katalog sind "La prima cosa" von Omar A. Razzak und Shira Ukrainitz (Tourmalet Films); "[be e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e'ee]" von ziREja; "Mammifères" von Rafael Navarro Miñón; "Derivas" von Nayra Sanz Fuentes (Rinoceronte Films); "Apache" von Octavio Guerra (Calibrando Producciones); und "Hiperrealidades" von Carlos S. Peña.

Erwähnenswert ist auch, dass der Kurzfilm "Derivas" von Nayra Sanz beim Dokumentarfilmfestival Alcances in Cádiz eine besondere Erwähnung der Jury erhielt, während Apache" von Octavio Guerra bei den Valencianischen Preisen für audiovisuelle Medien mit dem Preis für den besten Dokumentar-Kurzfilm sowie mit dem Preis der Jury in der Sektion Dokumentarfilm des Festivals Edita Social Audiovisual ausgezeichnet wurde. Guerras Kurzfilm war auch der Kurzfilm, der bei 17 Filmveranstaltungen in Spanien sowie in anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten, Deutschland und Argentinien ausgewählt wurde.

Ein weiteres Highlight ist, dass der Kurzfilm "La prima rosa" von Omar A. Razzak und Shira Ukrainitz (Tourmalet Films) beim Internationalen Animationsfilmfestival von Annecy in Frankreich ausgewählt wurde, das eine weltweite Referenz darstellt. Derselbe Kurzfilm wurde auch auf zehn weiteren Festivals in den Vereinigten Staaten, der Schweiz, Japan, Spanien, Mexiko, Griechenland, Georgien und Bosnien-Herzegowina ausgewählt.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das regionale Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz aktualisiert die Informationen über die Covid-19-Pandemie

Govern Illes Baleares, 09.11.2021

Das regionale Ministerium für Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten aktualisiert die wichtigsten Daten zur SARS-CoV-2-Pandemie.

Das Kommunikationsbüro des regionalen Ministeriums für Gesundheit und Verbraucherschutz steht den Medien für alle Fragen zur Verfügung.

Quelle: Gobierno de Baleares


Gesundheitswesen registriert 194 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 09.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.284.343 diagnostische Tests durchgeführt, davon 4.434 am gestrigen Tag

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 194 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 registriert. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 98.207 mit 1.446 aktiven Fällen, von denen sich 20 auf der Intensivstation befinden und 133 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden wurde der Tod eines 52-jährigen Mannes auf Gran Canaria gemeldet, der bereits an einer Krankheit litt und im Krankenhaus lag.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 37,91 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 64,62 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 90 Fälle, insgesamt 46.821 kumulierte Fälle und 664 epidemiologisch aktive Fälle; auf Gran Canaria gibt es 37.497 kumulierte Fälle, 66 mehr als am Vortag, und 571 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 18 neue Fälle, 7.169 akkumulierte und 65 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.670 akkumulierte Fälle, 17 neue Fälle und 104 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass es bei 1.155 kumulierten und 26 aktiven Fällen bleibt, während El Hierro ohne neue Fälle bei 468 kumulierten und einem aktiven Fall bleibt. La Gomera meldet drei neue positive Fälle, so dass dort 426 kumulierte und 15 aktive Fälle zu verzeichnen sind.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2 284 343 diagnostische Tests durchgeführt, von denen 4 434 auf den gestrigen Tag entfielen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Straßenbauamt beginnt mit dem Bau einer neuen Straße, die den Zugang zu Puerto Naos ermöglicht

La Palma, 09.11.2021

Ein halbes Dutzend Bagger des vom Regionalministerium beauftragten Unternehmens beginnen mit den Erdarbeiten, um die Straße von Hoyo Verdugo in eine zweispurige Straße zwischen Las Manchas de Abajo und der LP-213 umzuwandeln, was eine Investition von 1,7 Millionen Euro bedeutet.

Das von Sebastián Franquis geleitete Regionalministerium für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnungsbau der Kanarischen Regierung hat heute Morgen mit Sofortmaßnahmen begonnen, um eine schnellere und leistungsfähigere Straße zu bauen, die das Gebiet von Puerto Naos und Las Manchas de Abajo mit der LP-213 verbindet, um den Rettungsdiensten, den Landwirten und den Evakuierten, die ihre Habseligkeiten abholen müssen, einen effizienteren Zugang zu dieser Sperrzone aufgrund des Vulkanausbruchs zu ermöglichen. Das Regionalministerium investiert 1.795.243 Euro in diese Sofortmaßnahmen, die bis Mitte Dezember abgeschlossen sein sollen.

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Die Mitarbeiter der Firma Traysesa, die vom Regionalministerium mit diesem Projekt beauftragt wurde, begannen heute Morgen mit sechs Baggern, zu denen morgen noch zwei weitere hinzukommen werden, mit den Erdbewegungsarbeiten. Um eine zügige Durchführung der Arbeiten zu gewährleisten, wurde mit den Arbeiten an beiden Enden des Camino Hoya Verdugo begonnen, einer schmalen, fast unbefestigten Landstraße, die nach Abschluss der Arbeiten zu einer 2,3 km langen, in beide Richtungen befahrbaren Straße mit allen erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen wird, um sie als Straße mit mäßiger Geschwindigkeit nutzen zu können.

Puerto Naos und seine Umgebung waren vom nördlichen Teil der Insel abgeschnitten, weil der Lavafluss des Vulkan Cumbre Vieja am Meer ankam und die drei Straßen, die zuvor diese Verbindung herstellten, verschüttete: die LP-2, die LP-211 und die LP-213 (Straße von Puerto Naos). Aus diesem Grund hat der Führungsausschuss von Pevolca beschlossen, dass die Consejería de Obras Públicas, Transportes y Vivienda diese Dringlichkeitsarbeiten durchführen soll, da es sich um Straßen handelt, die nicht in die regionale Zuständigkeit fallen, und weil eine Zufahrtsstraße nach Puerto Naos und in die Umgebung mit allen Sicherheitsvorkehrungen geschaffen werden muss, die einen schnellen Verkehr ermöglicht.

Nach Erhalt dieser Mitteilung von PEVOLCA hat die Generaldirektion für Straßeninfrastruktur (DGIV) diese Maßnahme als Dringlichkeitsmaßnahme deklariert, was die sofortige Beauftragung des Unternehmens, das die Arbeiten ausführen wird, ermöglicht hat. Die Wahl fiel schließlich auf Traysesa, eines der Unternehmen des Gemeinschaftsunternehmens, das die Arbeiten an der LP-2 zwischen Bajamar und Tajuya durchführt. Die Consejería hat sich für diese Option entschieden, weil das Unternehmen bereits über Personal, Material und Maschinen in dem Arbeitsbereich verfügt, der bei den ursprünglichen Arbeiten verwendet wurde.

Diese mit dem Cabildo de La Palma koordinierte Sofortmaßnahme wird die Orte Puerto Naos und La Bombilla sowie die Bananenplantagen in der Umgebung mit der LP-211 und der LP-2 durch den Süden der Insel verbinden. Gegenwärtig beschränken sich diese Verbindungen auf schmale, oft ungepflasterte Landstraßen. Die DGIV hat in Zusammenarbeit mit dem Cabildo de La Palma eine Analyse der technisch machbaren Alternativen durchgeführt, um diese Verbindung zu gewährleisten, und sich für eine neue, 2,3 Kilometer lange und sechs Meter breite, in beide Richtungen führende Straße über den Camino de Hoyo Verdugo entschieden. Damit wird der LP-211 von Manchas de Abajo mit dem LP-213 verbunden. Da sie auf einer bestehenden Straße liegt, sind keine größeren Erdarbeiten erforderlich, da sie sich in das Gelände einfügt. Darüber hinaus ist sie in der Mitte ihrer Strecke von der bestehenden Straße getrennt, um das Naturschutzgebiet Colada de San Juan - Cueva de Las Palomas nicht zu beeinträchtigen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das ICHH und der Gran Canaria Basketball Club kooperieren bei einer Kampagne zur Förderung von Blutspenden

Las Palmas, 08.11.2021

Beide Einrichtungen starten eine Kampagne zur Förderung der Blutspende, indem sie Eintrittskarten an diejenigen verschenken, die zur Blutspende auf die Insel Gran Canaria kommen.

Die Präsidentin des Instituto Canario de Hemodonación y Hemoterapia (ICHH), Teresa Gutiérrez Izquierdo, und der Präsident des Club Baloncesto Gran Canaria, Enrique Moreno, trafen sich in der Gran Canaria Arena, um eine neue Werbeinitiative ins Leben zu rufen, in deren Rahmen Eintrittskarten für die Heimspiele der gelben Mannschaft, die in dieser Saison im Inselpavillon ausgetragen werden, vergeben werden.

Die Präsidentin des ICHH, Teresa Gutiérrez, bedankte sich für die Unterstützung des Basketballclubs von Gran Canaria bei den Kampagnen zur Förderung der Blutspende, "weil sie zweifellos die Spender anregen, die für die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems von grundlegender Bedeutung sind".

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Wo man auf Gran Canaria spenden kann

Was die festen Blutentnahmestellen betrifft, so hat das ICHH seinen Sitz in der Calle Alfonso XIII, Nr. 4, in der Hauptstadt von Gran Canaria, die der Öffentlichkeit von Montag bis Freitag von 8.15 bis 14.45 Uhr und von 15.15 bis 21.15 Uhr zur Verfügung steht (sie verfügt über einen speziellen Eingang für Spender).

Sie können sich auch an andere feste Punkte des Kanarischen Transfusionsnetzes wenden, wie das Hospital Universitario Materno-Infantil de Canarias von Montag bis Freitag von 10.00 bis 13.30 Uhr; das Hospital Universitario de Gran Canaria Dr. Negrín von Montag bis Freitag von 8.30 bis 13.30 Uhr und von 14.00 bis 19.30 Uhr und das Hospital Universitario Insular de Gran Canaria, wo Sie von Montag bis Freitag von 10.00 bis 14.00 Uhr spenden können (in beiden Fällen gibt es einen ausgewiesenen Bereich für Spender).

Voraussetzungen für die Blutspende

Um Blut zu spenden, können Sie direkt hingehen oder einen Termin vereinbaren, indem Sie montags bis freitags von 10.00 bis 20.00 Uhr unter der Nummer 012 oder 928 301 012 (Option 8) anrufen oder indem Sie das auf der Startseite der Website efectodonacion.com veröffentlichte Formular ausfüllen und diesen Fragebogen zur Selbsteinschätzung ausfüllen, um zu prüfen, ob Sie Blut spenden können.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Kulturerbe bewahrt die Erinnerung an die traditionelle Verwendung von Pflanzen auf den Kanarischen Inseln

Kanaren, 08.11.2021

In einer von dem Experten Jaime Gil González geleiteten Studie werden Informationen über Wildpflanzen, Nahrungsmittel, Futtermittel, Arzneimittel, Tierarzneimittel und traditionelle Sorten anhand mündlicher Informationen zusammengestellt.

Die rasanten sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, die in den letzten vierzig Jahren auf den Kanarischen Inseln stattgefunden haben, haben zu einem erheblichen Wissensverlust in Bezug auf viele Aktivitäten und Aspekte unserer traditionellen Kultur geführt und eine kulturelle Kluft zwischen den neuen Generationen und denen, die vor uns lebten, entstehen lassen. Um dieses immaterielle Gedächtnis zu bewahren, hat die Generaldirektion Kulturelles Erbe eine Studie über die wertvolle Kultur durchgeführt, die durch die traditionelle Nutzung der Pflanzenarten der Inseln entstanden ist.

Diese Aktion, die darauf abzielt, das Wissen über die kanarische Pflanzenwelt zu retten, das unseren Vorfahren das Überleben auf den Inseln ermöglichte, soll zur Bewahrung dieses immateriellen Erbes beitragen, das aus dem traditionellen Wissen über wilde und kultivierte Pflanzenarten besteht.

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Zu diesem Zweck haben der Experte Jaime Gil González und sein Team Informationen über die traditionelle Verwendung von Wildpflanzen zusammengetragen, wobei sie besonders auf die Verwendung als Nahrungsmittel, Futtermittel, Arzneimittel und Tierarzneimittel sowie auf die traditionellen Anbausorten durch mündliche Informationen eingegangen sind.

"Das fundierte Wissen über dieses Pflanzenmaterial ist das Ergebnis jahrhundertelanger Experimente. Auf allen Inseln besteht Bedarf an eingehenden Studien zu diesem Wissensgebiet, das Teil unseres kulturellen Erbes ist. Dadurch wird der Verlust des über Jahrhunderte angesammelten Wissens gestoppt und der Wert dieses immateriellen Erbes erhöht", sagt Nona Perera, Generaldirektorin des Gebiets.

Im Laufe dieses Projekts wurden insgesamt etwa 50 Stunden an Aufnahmen analysiert, die vierzig Begegnungen mit älteren Menschen aus dem ländlichen Raum entsprechen. Diese mündlichen Dokumente führten zu einer Transkription von insgesamt 368 Seiten und der Erstellung von achtzig Akten über die auf den Kanarischen Inseln vorkommenden Pflanzenarten, um die sich eine bedeutende traditionelle Kultur entwickelt hat, die Teil unseres immateriellen Erbes ist und deren Vorhandensein in der Landschaft der Inseln ein entscheidender Faktor für den Lebensunterhalt der kanarischen Bevölkerung war.

Angewandte Methodik

Das Hauptziel des Projekts besteht darin, das von Generation zu Generation mündlich überlieferte Wissen über die in der kanarischen Landschaft vorkommenden Kultur- und Wildpflanzenarten zusammenzutragen. Durch Interviews mit älteren Menschen, die mit dem ländlichen Raum verbunden sind, wurde eine große Menge an Informationen über die Subsistenz im ländlichen Raum der Inseln aufgezeichnet, die somit eine wertvolle Ressource für die Untersuchung durch verschiedene Disziplinen wie Ethnographie, Ethnobotanik, Linguistik oder Ökologie darstellen.

Auch im Bereich der angebauten Arten ist die Kenntnis der Getreide-, Hülsenfrucht-, Kartoffel-, Süßkartoffel- und Obstbaumsorten, von denen unsere bäuerliche Bevölkerung leben konnte, eine wichtige Information, da dieses Wissen nicht nur einen wichtigen Teil des eng mit der gastronomischen Kultur unseres Gebiets verbundenen Erbes darstellt, sondern auch von entscheidender Bedeutung ist, wenn es darum geht, Maßnahmen zu ergreifen, um dessen Verlust zu verhindern. Aus diesem Grund bildete die Erforschung traditioneller Pflanzensorten einen wichtigen Teil der geführten Interviews.

Darüber hinaus waren Begegnungen und Exkursionen mit Hirten von grundlegender Bedeutung für die Erfassung der volkstümlichen Bezeichnungen wildlebender Arten, wobei auch deren Ernährungseignung, Futtermittel für das Vieh, schädliche und giftige Pflanzen, die Verwendung von Pflanzen zu medizinischen und veterinärmedizinischen Zwecken, einschließlich ihrer Verwendung für rituelle Zwecke oder zur Vorhersage meteorologischer Phänomene angesprochen wurden.

Die bei diesen Treffen gesammelten mündlichen Aussagen wurden in den ethnobotanischen Blättern wiedergegeben, um die erhaltenen Informationen getreu wiederzugeben. Jedes Blatt enthält außerdem eine Abhandlung über die volkstümlichen Namen der betreffenden Art und Sorte sowie über ihre wichtigsten Verwendungszwecke.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die World Cheese Awards 2021 zeichnen die Qualität von 41 Käsesorten aus dem Archipel aus

Oviedo, 05.11.2021

Die Veranstaltung, die aufgrund der Gesundheitskrise im Jahr 2020 nicht stattfand, verzeichnete 4.079 Käsesorten aus 45 verschiedenen Ländern und ist Teil des Asturias Natural International Cheese Festival.

Die XXIII. Ausgabe der World Cheese Awards, die in Oviedo stattfand, endete mit der Auszeichnung von 41 kanarischen Käsesorten, 18 mehr als bei der vorherigen Ausgabe im Jahr 2019. Die preisgekrönten Proben traten gegen 4 038 andere aus 45 Ländern der Welt an und wurden von einer Jury aus mehr als 250 Personen bewertet.

Drei Käsesorten von den Kanarischen Inseln gewannen in der Kategorie Grand Gold: der gereifte Selectum mit Paprika aus Fuerteventura, der gereifte Ziegenkäse mit Oregano Montesdeoca aus Teneriffa und der gereifte Käse 7 Lagos aus Lanzarote. In der Kategorie Gold wird Gran Canaria mit dem gereiften Ziegenkäse von La Gloria ausgezeichnet.

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Die Silbermedaillen gingen an 15 Käsesorten von den Inseln: Geräucherter Kuh- und Ziegenkäse aus Volcania (Vega de San Mateo), geräucherter Ziegenkäse aus Volcania (Vega de San Mateo), halbgeräucherter Kuh- und Ziegenkäse mit Paprika aus Quesos San Mateo (Vega de San Mateo), geräucherter Ziegen- und Schafskäse aus Quesos Naroy (Tejeda), frischer Ziegenkäse aus San Mateo (Vega de San Mateo), handwerklich hergestellter Ziegenkäse aus Flor de Valsequillo (Valsequillo), der gereifte Ziegenkäse von Era del Cardón (Agüimes), der gereifte Schafs- und Ziegenkäse von Cueva Sosa (Gáldar), der DOP Media Flor de Guía de Cortijo de Caideros (Gáldar), der Ziegenhartkäse von Pajonales Bolaños (Las Palmas de Gran Canaria), der Ziegenhartkäse von Pajonales Bolaños (Las Palmas de Gran Canaria), der gereifte Ziegenkäse von Pajonales Bolaños (Las Palmas de Gran Canaria), Der gepökelte Pajonales Bolaños (Las Palmas de Gran Canaria) und die Bodega Oveja de Finca de Uga (Arrecife) sowie der zarte Caletón geräuchert natur (Tinajo) waren die Gewinner.

Die bronzenen Auszeichnungen hingegen würdigten die Qualität von 22 lokalen Käsesorten: Ziegenkäse aus San Mateo (Vega de San Mateo), Madrekagua de Valleseco halbgereift mit Paprika (Valleseco), Bodega Ovejita de Finca de Uga (Arrecife), Madre Vieja mezcla de cuajos (Moya), Lomo Gallego halbgereift mit Paprika (Telde), La Gloria gereifter Ziegenkäse mit Paprikaaufstrich (San Bartolomé de Tirajana), Artesanal Guedes gereifter Käse aus roher Schafs- und Ziegenmilch, Bolaños Fontanales gereifter Käse (Las Palmas de Gran Canaria), Bolaños almogrote rojo (Las Palmas de Gran Canaria), Boñalos Fogagesto gereifter Käse (Las Palmas de Gran Canaria), Boñalos Fogagesto cured (Las Palmas de Gran Canaria), Maxorata semi-cured mit Paprika DOP, der Tofio cured mit Paprika, der semi-cured und cured Quesería Benijos der Sociedad Cooperativa del Campo la Candelaria (La Orotava), die gereiften Ziegen- und Kuhkäse, der halbgeräucherte Käse und der Schafskäse Gofio aus der Quesería Montesdeoca (Adeje), der geräucherte Weichkäse Herreño und der halbgeräucherte Naturkäse von SCL Ganaderos El Hierro sowie der halbgeräucherte Jameo und der halbgeräucherte Ziegenkäse El Faro mit Paprika bestrichen (Teguise).

Die Landwirtschaftsministerin der Region, Alicia Vanoostende, übermittelte allen Teilnehmern und insbesondere den Preisträgern ihre herzlichsten Glückwünsche". Für die Regionalministerin ist dies "eine einmalige Gelegenheit für die kanarischen Produkte, über die Grenzen des Archipels hinaus bekannt zu werden", und gleichzeitig versicherte sie, dass es sich um "eine Anerkennung eines etablierten Sektors handelt, der immer mehr an Prestige gewinnt", was sich ihrer Meinung nach "in der Zunahme der Anzahl der erhaltenen Medaillen" zeigt.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitswesen registriert 96 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 07.11.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.277.839 diagnostische Tests durchgeführt, davon 3.095 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 96 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 registriert. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 97.909 mit 1.347 aktiven Fällen, von denen sich 20 auf der Intensivstation befinden und 107 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden sind auf Teneriffa eine 48-jährige Frau und auf Gran Canaria ein 41-jähriger Mann gestorben. Beide litten an früheren Krankheiten und lagen im Krankenhaus.

Auf den Kanarischen Inseln beträgt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen 29,87 Fälle pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen 58,73 Fälle pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 43 Fälle, insgesamt 46.689 akkumulierte Fälle und 603 epidemiologisch aktive Fälle; auf Gran Canaria gibt es 37.386 akkumulierte Fälle, 36 mehr als am Vortag, und 552 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es drei neue Fälle, 7.146 akkumulierte und 59 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.648 akkumulierte Fälle, acht neue Fälle und 98 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es drei neue positive Fälle, mit 1.150 akkumulierten und 23 aktiven Fällen, während auf El Hierro keine neuen Fälle aufgetreten sind, dafür aber 468 akkumulierte und ein aktiver Fall. La Gomera meldet drei neue positive Befunde, so dass dort 421 kumulierte Fälle und 11 aktive Fälle zu verzeichnen sind.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.277.839 diagnostische Tests durchgeführt, davon 3.095 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Cariños, Schlager meets Mariachi Sound. Der neue Sommerhit von Marion und Eddy

Playa del Ingles, 07.11.2021

Das sympathische Gesangsduo, Die Cariños, das sind Marion Hoffmann aus Bayern und Eddy Gomez aus Mexico, bekannt durch die Mariage von deutschem Schlager und mexikanischem Mariachi Sound, hat nun auch einen schönen Sommerhit produziert. Viel Spaß nun mit dem Titel:
"Mutter mach die Koffer klar, wir fahr´n nach Gran Canaria"


Die Kunsthandwerksmesse in Maspalomas findet wieder statt

Maspalomas, 07.11.2021

Dieses Jahr findet die Kunsthandwerksmesse in Maspalomas wieder statt, nachdem sie letztes Jahr Corona bedingt leider ausfallen musste. Die Messe wird ausgerichtet von der Fedac.

Dieses Jahr findet die Messe aber nicht am Faro de Maspalomas statt, sondern in der Calle Mar Mediterráneo neben dem Centro Comercial Varadero.

Die Messe findet statt vom 12.11. - 21.11.2021
Die Öffnungszeiten sind von 10:00 h - 19:00 h


Die Regierung fragt die Canarios, was sie von ihrer Zukunft in Europa erwarten

Kanaren, 05.11.2021

Der Vize-Präsident und Minister für Finanzen, Haushalt und europäische Angelegenheiten eröffnet offiziell die von der EU geförderte öffentliche Konsultation auf den Inseln
Die Kanarischen Inseln konzentrieren ihre Teilnahme auf die offene Debatte über die Zukunft Europas in den Regionen in äußerster Randlage und über die Migration

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat heute über das Ministerium für Finanzen, Haushalt und Europaangelegenheiten die öffentliche Konsultation zur Zukunft Europas, die von der EU gefördert und von der spanischen Regierung unter den autonomen Gemeinschaften unterstützt wird, auf ihrer Website zur Beteiligung der Bürger offiziell eröffnet. Unmittelbar vor der Eröffnung des Prozesses nahmen die Vizepräsidentin und der Regionalminister für Haushalt, Finanzen und Europaangelegenheiten an einer Forumsdebatte mit Fachleuten teil, die ihre Ansichten zu den Herausforderungen für Europa darlegten.

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An dem von der Journalistin Clara Rivero moderierten Forum nahmen José Angel Rodríguez, Professor und pensionierter Professor für Angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Universität La Laguna, Cristina Domínguez, Master in Internationalem Recht und Technikerin in der Delegation der Kanarischen Regierung in Brüssel, sowie per Telematik Luis Alvarado Martínez, ehemaliger Präsident des Europäischen Jugendforums, und Irina Betancor, Absolventin des Studiengangs Internationale Beziehungen und Stipendiatin der Generaldirektion für Europäische Angelegenheiten der Kanarischen Regierung an der Freien Universität Brüssel, teil.

Rodríguez erinnerte daran, dass der Status der Kanarischen Inseln als Region in äußerster Randlage für die Entwicklung des Archipels in den letzten Jahrzehnten von strategischer Bedeutung war, nicht zuletzt, weil er die Anwendung spezifischer Politiken auf den Inseln und die Modulation anderer Politiken angesichts ihrer besonderen geografischen, sozialen und wirtschaftlichen Merkmale ermöglichte.

In diesem Zusammenhang betonte der Vizepräsident, wie wichtig es sei, dass die Europäische Union bei dieser Anerkennung keine Rückschritte mache und dass die kanarische Gesellschaft als Ganzes weiterhin ihre derzeitige Position einfordere, auch wenn Europa oft sensibler auf die Andersartigkeit der Kanarischen Inseln reagiert habe als der spanische Staat selbst.

Rodríguez hob die gute Position hervor, die die Kanarischen Inseln im mehrjährigen Finanzrahmen der EU für den Zeitraum 2021-2027 erreicht haben, gerade weil sie in äußerster Randlage liegen, was durch die Zuweisung außerordentlicher EU-Mittel für den Wiederaufbau der nächsten Generation ergänzt wird, obwohl er vor den kurzfristigen Risiken warnte, die sich aus der Entwicklung der Pandemie ergeben.

In diesem Zusammenhang würdigte der Vizepräsident die Reaktion der europäischen Institutionen auf die Krise mit einer expansiven Ausgabenpolitik und einer Geldpolitik, die eine kostengünstige öffentliche und private Finanzierung begünstigt, die sich diametral von den Maßnahmen unterscheidet, die nach dem Finanzcrash des ersten Jahrzehnts dieses Jahrhunderts angewandt wurden. Er wies auch auf die Aussetzung der Steuervorschriften hin.

Zwei Foren von den Inseln

Die Konferenz über die Zukunft Europas ist ein Diskussionsforum, das den Bürgern die Möglichkeit geben soll, mitzugestalten, wie die Europäische Union in den kommenden Jahrzehnten aussehen wird. Ihr Ziel ist es, die Ansichten der EU-Bürger zu Fragen, die die Union und ihre Funktionsweise betreffen, zu diskutieren und zu sammeln. In diesem Zusammenhang hat die spanische Regierung einen spanischen Rahmen für Bürgerbefragungen zur Zukunft Europas gefördert, der in Zusammenarbeit mit den autonomen Gemeinschaften und den lokalen Behörden die Debatte und die Beteiligung der Bürger in ganz Spanien anregen soll.

Die Regierung der Kanarischen Inseln beteiligt sich an dieser Konsultation mit zwei Sitzungen: eine über die Regionen in äußerster Randlage, die heute stattfand, und eine weitere über die atlantische Migration, die am kommenden Mittwoch, dem 10. Mai, in Las Palmas de Gran Canaria stattfinden wird. Ihre Schlussfolgerungen werden auf der für die Konferenz eingerichteten europäischen digitalen Plattform veröffentlicht. Darüber hinaus werden auf der Grundlage dieser Schlussfolgerungen Beiträge zu einem "Länderdokument" geleistet, das voraussichtlich Ende Januar im Senat unter Beteiligung der Präsidenten der autonomen Regionen, der Minister für auswärtige Angelegenheiten, europäische Angelegenheiten und Zusammenarbeit und der Minister für Territorialpolitik sowie von Vertretern der europäischen Institutionen vorgestellt werden soll.

Die Beiträge der Kanarischen Inseln zu ihrem Status als Regionen in äußerster Randlage und zur atlantischen Migration sollen in das spanische Dokument aufgenommen und in die endgültigen Schlussfolgerungen zur Zukunft der EU integriert werden.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Schweres Unwetter auf Mallorca

05.11.2021, Palma de Mallorca

Unwirkliches Unwetter auf der beliebten Baleareninsel Mallorca. Seit gestern gilt auf Mallorca eine Unwetterwarnstufe. Die Unwetterwarnung betrifft die gesamte Insel, mit Ausnahme des Südwestens. Also Großraum Palma.

Gestern nachmittag hat es einen Hagelsturm in Cala Ratjade gegeben, der einem Winterwetter im Norden in nichts nachsteht.

Die Bilder in folgendem Video sprechen für sich, auch wenn die Dokumentation in spanisch ist.


Der SCS-Spot '22 Angels' zur Förderung der Impfung gegen COVID-19, Finalist bei den Agripina Awards

Kanaren, 05.11.2021

Der audiovisuelle Beitrag wurde viermal nominiert, unter anderem für die beste Kampagne des Jahres. Die Gewinner werden am 25. November bekannt gegeben.

Der zum kanarischen Gesundheitsministerium gehörende kanarische Gesundheitsdienst (SCS) wurde für den Spot 22 Ángeles, einen audiovisuellen Beitrag im Rahmen der Vacúnate-Kampagne, die im Mai dieses Jahres gestartet wurde, um auf den Kanarischen Inseln für die Impfung gegen COVID-19 zu werben, als Finalist für den Agripina-Preis nominiert.

Das von der Regionalregierung geförderte Video ist mit insgesamt vier Nominierungen in den Kategorien beste Kampagne des Jahres, Fotografie, Spots und Institutionelles eines der am höchsten bewerteten Werke der aktuellen Ausgabe.

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Die Vacúnate-Kampagne, die auf der Website www.vacunatecanarias.com zu finden ist, umfasst drei audiovisuelle Beiträge. Der wichtigste ist der Spot, der die Formate von einer Minute, 30 Sekunden und 10 Sekunden hat. Zwei weitere Beiträge enthalten die Aussagen von Amós García, Leiter der Abteilung Epidemiologie und Prävention der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit der SCS und Präsident der Spanischen Vereinigung für Vakzinologie, und von Begoña Reyero, Krankenschwester und Expertin für Impfstoffe und Koordinatorin der Impfkampagne gegen COVID-19 im Archipel.

Die Gewinner dieses Festivals, das die Kreativität in der Werbung belohnt und fördert, werden am 25. November bekannt gegeben.

‘22 Ángeles’

Der Spot mit den 22 Engeln bezieht sich auf die 22 Kinder, die 1803 die Pockenimpfung im Rahmen der Königlichen Philanthropischen Expedition anführten und den Impfstoff über Teneriffa nach Übersee brachten, wo vier weitere Kinder nach Lateinamerika weiterreisten.

Dieses historische Ereignis half den Verantwortlichen der Kampagne, nicht nur die Bedeutung der Wissenschaft zu würdigen, sondern auch zu erklären, wie es im 19. Jahrhundert zu einem ähnlichen Prozess wie heute gekommen ist.

Geschichte der königlichen philanthropischen Impfexpedition

Der Ursprung der Impfstoffe liegt in der Evolution, die der englische Arzt Edward Jenner 1796 zur Variolisierung als Technik zur Vorbeugung von Pocken durchführte. Diese Krankheit, die seit 1980 als ausgerottet gilt, tötete im 18. Jahrhundert mehr als 60 Millionen Menschen. Jenner fand heraus, dass die Menschen durch die Impfung von Kuhpocken immunisiert wurden und die Krankheit nicht entwickelten.

Vier Jahre später, im Jahr 1800, traf Jenners Impfstoff in Spanien ein, und die ersten Menschen wurden geimpft, darunter der gesamte Hof von Karl IV. Der Arzt des Königs, Francisco Javier de Balmis y Berenguer, war der festen Überzeugung, dass die gesamte Bevölkerung, insbesondere die Kinder, in allen Ländern der Krone geimpft werden sollte. Mit diesem Ziel vor Augen förderte er die Royal Philanthropic Vaccine Expedition.

Die Mitnahme des Impfstoffs in die überseeischen Gebiete war nicht einfach, da die Probe nur wenige Tage aufbewahrt werden konnte. Balmis hatte die Idee, dass das Serum transportiert werden könnte, indem die Kinder während der Reise in die verschiedenen Kolonien nacheinander geimpft würden. Zu diesem Zweck nahm er 22 Kinder aus dem Waisenhaus Casa de Expósitos in A Coruña mit, begleitet von der Rektorin des Hospizes und Mutter eines dieser Kinder, Isabel Zendal Gómez. Die Expedition brach am 30. November 1803 auf.

Am 10. Dezember desselben Jahres machte die Königliche Expedition ihren ersten Halt im Hafen von Santa Cruz de Tenerife, wo sie einen Monat lang Tausende von Menschen impfen ließ. Von dieser Insel aus wurde eine noch nie dagewesene logistische Verteilung an den Rest des Archipels vorgenommen. Nach diesem Aufenthalt auf den Kanarischen Inseln setzte die Expedition von Balmis und José Salvany y Lleopart ihre Reise nach Amerika mit vier weiteren Kindern fort.

Balmis kehrte 1806 nach Spanien zurück, doch die Impfkampagne wurde fortgesetzt, da die Impfämter autonom arbeiteten. Für viele Experten war dies ein historischer Meilenstein für die Gestaltung der Gesundheitssysteme, wie wir sie heute verstehen.

Salvany, der sich 1804 von Balmis trennte, um den Impfstoff nach Südamerika zu bringen, starb 1810 in Cochabamba (Bolivien). Isabel Zendal blieb mit ihrem Sohn in Puebla (Mexiko) und wurde 1950 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als erste Krankenschwester der Geschichte für eine internationale Mission anerkannt.

Sonstige Auszeichnungen

Neben dieser Nominierung hat das regionale Gesundheitsministerium in den letzten Monaten weitere Auszeichnungen für seine Werbekampagnen erhalten. So wurde der Spot "Das letzte Geschenk" zur Sensibilisierung und Prävention der Übertragung von COVID-19 mit Preisen wie Platin in der Kategorie Coronavirus-Kommunikation bei den Summit International Awards (SIA), den internationalen Epica Awards, einer doppelten Anerkennung beim Wettbewerb El Ojo de Iberoamérica und dem Preis für die "beste institutionelle Kampagne", die für oder von einer öffentlichen Verwaltung oder offiziellen Einrichtung durchgeführt wurde, bei der 10.

Quelle: Gobierno de Canarias
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84 Prozent der kanarischen Bevölkerung über 12 Jahren sind bereits gegen COVID-19 geimpft.

Kanaren, 05.11.2021

Die Impfteams haben insgesamt 3 178 304 Dosen des Impfstoffs COVID-19 verabreicht. Bis gestern wurden 1 647 114 Personen geimpft und haben bereits das gesamte Impfprogramm erhalten.

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung berichtet, dass die Impfteams des kanarischen Gesundheitsdienstes 3.178.304 Impfdosen verabreicht haben. Auf dem Archipel haben bereits 1.672.112 Menschen mindestens eine Dosis des COVID-19-Impfstoffs erhalten, was 85,28 Prozent der Zielbevölkerung über 12 Jahren entspricht. Nimmt man die ursprüngliche Zielpopulation (Personen über 16 Jahre) auf den Kanarischen Inseln als Referenz, so haben 89,37 % mindestens eine Dosis erhalten.

Darüber hinaus haben bis gestern bereits 1 647 114 Personen den vollständigen Impfplan erhalten, was 84 % der Zielbevölkerung des Archipels entspricht. Bezogen auf die ursprüngliche Zielbevölkerung (Personen über 16 Jahre) auf den Kanarischen Inseln sind bereits 88,03 % geimpft.

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Gegenwärtig sind die Gruppen 1 bis 7 (Heimbewohner und Personal des Gesundheits- und Sozialwesens in Heimen; Personal des Gesundheitswesens; wichtige Angehörige und Hauptpflegepersonen; schutzbedürftige Personen; Gruppen mit wesentlichen Funktionen wie Lehrer und Polizeibeamte und Personen mit sehr hohem Risiko) bereits mit zwei Dosen zu 99,5 bis 100 % geimpft.

In den übrigen Altersgruppen stellt sich die Situation wie folgt dar:

  • Gruppe 8. Personen im Alter von 60-65 Jahren: 83,27 Prozent mit mindestens einer Dosis und 67,18 Prozent mit einer vollständigen Behandlung.
  • Gruppe 9. Personen im Alter von 50-59 Jahren: 96,50 Prozent mit mindestens einer Dosis und 97,38 Prozent mit einer vollständigen Behandlung.
  • Gruppe 10. Personen im Alter von 40-49 Jahren: 60,36 % mit mindestens einer Dosis und 79,11 % mit einer vollständigen Impfung (einschließlich der mit Janssen geimpften Personen, bei denen es sich um eine Einzeldosis-Impfung handelt).
  • Gruppe 11: Personen im Alter von 30 bis 39 Jahren: 66,19 % mit mindestens einer Dosis und 62,74 % mit einer vollständigen Behandlung.
  • Gruppe 12: Personen im Alter von 20 bis 29 Jahren: 62,13 % mit einer Dosis und 57,87 % mit einer vollständigen Behandlung.
  • Gruppe 13: Personen im Alter von 12 bis 19 Jahren: 79,02 % mit einer Dosis und 77,09 % mit einer vollständigen Behandlung.

Quelle: Gobierno de Canarias
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La Guagua de la Farándula" bietet ein Wochenende voller Humor mit zwei einzigartigen Aufführungen für die ganze Familie.

Las Palmas, 04.11.2021


Am Samstag präsentieren sie "Caricatos", eine Clownshow, und am Sonntag "Érase una vez dos pies", ein Puppentheater mit Füßen.

Beide Aufführungen finden um 12:30 Uhr im Guiniguada-Theater statt.

Humor, absurde Situationen und sogar mit den Füßen geschaffene Figuren. All dies findet sich in dem Programm "La Guagua de la Farándula", einer Initiative des Timbiriqui Teatro, das an diesem Wochenende zwei fantasievolle Kindervorstellungen bietet. Am Samstag, dem 6. Juni, wird "Caricatos" gezeigt, eine Show mit absurdem und unsinnigem Humor. Am Sonntag, dem 7. Mai, findet die Aufführung "Es waren einmal zwei Füße" statt, ein Stück mit Figuren, die aus den Händen, Armen, Beinen und Füßen des Künstlers entstehen. Beide Aufführungen finden um 12.30 Uhr im Guiniguada-Theater statt. Die Karten sind auf der Website des Theaters zum Preis von 6 Euro erhältlich.

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"Caricatos" ist eine heitere, subtile und delikate Show, die sich auf die Kommunikation mit dem Publikum konzentriert. Mit Hilfe von Zirkustechniken, eindrucksvollen visuellen Effekten und im Rahmen der Clownerie stellen die Darsteller alle möglichen absurden Situationen und verrückten Momente nach. Inspiriert von klassischen Stummfilmen und dem Erbe großer Clowns wollen die Darsteller Samuel Peñas de Castro und Hugo Miró das volle Potenzial ihrer Gesten in einer Aufführung entfalten, deren Hauptziel Lachen und gute Laune ist.

Andererseits ist "Es waren einmal zwei Füße" eine einzigartige Kreation, die aus der Hand (und den Füßen) von Verónica González stammt. Die Künstlerin verbindet ihre Leidenschaft für Theater, Puppen, Musik, Gestik und Kommunikation mit dem Publikum und erschafft mit ihren Füßen, Händen, Armen, Beinen und ihrem Kopf lustige und seltsame Figuren. Ihre erstaunlichen Fähigkeiten und ihr Können haben iht Anerkennung auf Festivals in der ganzen Welt eingebracht, wo sie zahlreiche Preise und Anerkennung in bekannten Fernsehsendungen wie "Tú sí que vales", "America's Got Talent", "Spain's Got Talent" und "I Soliti Ignoti" erhalten hat.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Kanarischen Inseln beziehen Stellung zu dem "unaufhaltsamen Prozess" der Dekarbonisierung der Tourismuswirtschaft

Anmerkung des Übersetzers: Mit Dekarbonisierung ist die Verringerung des CO2 Abdrucks der Reisegesellschaften gemeint

Kanaren, 02.11.2021


Reiseveranstalter und Fluggesellschaften haben sich auf dem World Travel Market verpflichtet, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren, "ein Faktor, der eine wichtige Rolle bei den Reiseentscheidungen der Touristen spielt und für den wir bis 2022 13,4 Millionen Euro für Digitalisierung und Nachhaltigkeit bereitstellen werden", so Yaiza Castilla. Die Organisatoren des WTM vergeben den Preis für das beste Design an den Stand der Kanarischen Inseln.

Die Dekarbonisierung der Tourismuswirtschaft ist bereits ein "unaufhaltsamer Prozess", der auch für die Reiseentscheidungen der Touristen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Diese Schlussfolgerung ergab sich aus allen Treffen, die das kanarische Tourismusteam unter der Leitung der Stadträtin für Tourismus, Industrie und Handel, Yaiza Castilla, seit der Eröffnung des World Travel Market (WTM) am vergangenen Montag mit den wichtigsten Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften - unter anderem Jet2, easyJet, Eurowings und TUI UK - durchgeführt hat.

"Wenn während der Pandemie die gesundheitliche Sicherheit eine wichtige Rolle bei der Wahl des Urlaubsziels gespielt hat, so gewinnt jetzt die Dekarbonisierung mehr Gewicht bei dieser Entscheidung",

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sagte Yaiza Castilla in London. Der Luftverkehr ist für 5 % der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich, und obwohl die Gesellschaften, die die Kanarischen Inseln anfliegen, nicht verpflichtet sind, ihren CO2-Fußabdruck zu kompensieren, weil die Inselgruppe aufgrund ihrer Entfernung zum Festland davon ausgenommen ist, wollen die Fluggesellschaften diese Verpflichtung übernehmen, weil auch die Kunden dies verlangen. Tatsächlich haben große Reiseveranstalter wie easyJet und Jet2 angekündigt, dass sie bis zum Jahr 2022 Millionen Euro investieren werden, um ihren ökologischen Fußabdruck auszugleichen und ihre Nachhaltigkeitspläne umzusetzen.

Bei dieser Aufgabe ist Turismo de Canarias führend, denn das Unternehmen hat bereits 13,4 Millionen Euro für die Digitalisierung und Nachhaltigkeit bis 2022 eingeplant. "Die Klimaneutralität ist einer der Protagonisten der Strategie Canarias Destino, die wir 2020 ins Leben gerufen haben und die neben anderen Maßnahmen die Schaffung einer einheitlichen digitalen Plattform für Verwaltungen und Unternehmen vorsieht, in der die Dekarbonisierung einen wichtigen Platz einnimmt", erinnerte der Minister.

Auf dieser Plattform wird bis Ende des Jahres ein Pilotprojekt angeboten, das den Unternehmen eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung stellt, die es ihnen ermöglichen, ihren Kohlenstoff-Fußabdruck zu messen, ihre Dekarbonisierungspläne zu verwirklichen und Kompensationsstrategien zu entwickeln.

Die Strategie von Canarias Destino beinhaltet auch die Schaffung eines B2B-Marktplatzes (Business to Business), der darauf abzielt, "das Tourismusprodukt mit dem höchstmöglichen Grad an kanarischem Produkt zu entwickeln, um seine Kreislauffähigkeit zu erhöhen und die CO2-Emissionen zu reduzieren", erklärte Castilla. Indem die Zulieferer, d.h. die Unternehmen des Primär-, Handels-, Industrie- und Dienstleistungssektors, mit den kanarischen Tourismusunternehmen in Kontakt gebracht werden, "werden wir dank der Zunahme der Null-Kilometer-Produkte eine nachhaltigere Wirtschaft aufbauen", schloss der Minister. Dies ist eine notwendige Maßnahme, denn wie nach Gesprächen mit den wichtigsten Reiseveranstaltern deutlich wurde, werden diese den Beherbergungsbetrieben den Vorzug geben, deren Nachhaltigkeit offiziell zertifiziert ist.

Castilla teilte all diese Maßnahmen den Vertretern der sieben Tourismusräte mit, mit denen sie sich heute Morgen in Begleitung der stellvertretenden Ministerin für Tourismus, Teresa Berástegui, des Generaldirektors für Tourismusmanagement und -förderung, Ciprián Rivas, und des Geschäftsführers von Promotur Turismo de Islas Canarias, José Juan Lorenzo, traf. Castilla wies auf die Notwendigkeit hin, dass "das gesamte Reiseziel bei diesem starken Engagement für die Dekarbonisierung Hand in Hand gehen muss, so wie es schon seit Jahren bei der Förderung der Fall ist, indem es die gleichen Instrumente und Strategien zur Steigerung der Effizienz nutzt".

Die Sommersaison

Obwohl die Gespräche während der ersten beiden Messetage zu dem eindeutigen Ergebnis führten, dass die Kanarischen Inseln auch in diesem Winter das beliebteste Reiseziel für britische Touristen sind, zeigte sich auch, dass die Aussichten für die Sommermonate etwas anders sind.

"Auch wenn die Prognosen positiv sind, da wir in einer typischen Juliwoche einen Anstieg von 5,2 % bei den Flügen aus dem Vereinigten Königreich verzeichnen konnten, können wir diesen Anstieg nicht als endgültig betrachten, da die Fluggesellschaften ihre Flugpläne erhöhen, um keine Zeitnischen zu verlieren, und zwei Monate im Voraus die notwendigen Anpassungen entsprechend der Nachfrage vornehmen", erinnerte Castilla.

Aus diesem Grund betonte der Minister, dass "die Tatsache, dass die Kanarischen Inseln im Winter unschlagbar sind, nicht zu einer Entspannung des Reiseziels im Sommer führen darf", einer Saison, die aufgrund des Brexit mit Unsicherheiten behaftet ist, denn immer mehr Analysten weisen darauf hin, dass die Wirtschaft dieses Landes 2022 in eine Rezession geraten könnte, was zu einem Rückgang der Touristenreisen und der Rückkehr zahlreicher Konkurrenten führen wird.

Die Versammlungen

Das Team von Canary Islands Tourism traf sich mit den wichtigsten Tourismusagenturen. Unter ihnen waren auch Vertreter von Jet2, der führenden Fluggesellschaft im Verkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und den Kanarischen Inseln. Vor der Pandemie brachte diese Fluggesellschaft 1,6 Millionen Sitze von britischen Flughäfen auf die Inseln, und nach der langen Unterbrechung aufgrund der Reisebeschränkungen liegt die Kapazität auf dem Archipel nun wieder über dem Niveau vor der Pandemie. Jet2 hat vor kurzem in Bristol seine zehnte Basis im Vereinigten Königreich eröffnet und bietet von dort aus Linienflüge zu den vier Kanarischen Inseln mit dem größten touristischen Angebot an.

Die Fluggesellschaft easyJet zeigt weiterhin ein starkes Engagement für die Kanarischen Inseln und nimmt jede Saison neue Strecken in ihren Flugplan auf, so dass ihr Flugplan den während der Pandemie unterbrochenen Aufwärtstrend wieder aufgenommen hat. Neben dem Vereinigten Königreich verbindet easyJet die Kanarischen Inseln auch mit Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden.

Eurowings ist eine deutsche Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe für den Urlaubsverkehr, hauptsächlich im Winter. Sie hat ihren Sitz in Köln und fliegt die Kanarischen Inseln von Deutschland und Österreich aus an. Die Fluggesellschaft expandiert in Europa und hat eine Basis in Prag eröffnet (mit Strecken nach Fuerteventura und Teneriffa Süd) und wird demnächst auch eine Basis in Stockholm eröffnen. Im Jahr 2019 hat Eurowings 350.000 Sitze zu den Inseln angeboten, ein Ziel, zu dem das Unternehmen im Winter mit einem Anstieg von 20,8 % ein starkes Wachstum verzeichnet.

Schließlich traf sich das Team von Canary Islands Tourism mit Vertretern der Fluggesellschaft TUI UK, die nach Jet2, Ryanair und easyJet den vierten Platz bei den Linienflugkapazitäten vom Vereinigten Königreich auf die Kanarischen Inseln eingenommen hat. Für diesen Winter haben sie 12 % mehr Plätze auf dem Archipel gebucht.

Auszeichnung für das beste Design

Der Pavillon der Kanarischen Inseln wurde von den WTM-Organisatoren mit dem Preis für das beste Design ausgezeichnet. Diese Auszeichnung kommt zu derjenigen hinzu, die der Stand bereits auf der Fitur als einer der nachhaltigsten erhalten hat, als "die angemessene Auswahl der im Pavillon verwendeten Materialien mit dem Ziel der Förderung von Recycling und Wiederverwendung" gewürdigt wurde.

Das Design des 770 m² großen Standes zeichnet sich durch seine Helligkeit aus, wobei grafische und audiovisuelle Hilfsmittel die Hauptrolle spielen. Auf hochmodernen Bildschirmen werden Landschaften und Elemente der acht Inseln projiziert, die einen immersiven Effekt hervorrufen und die Einzigartigkeit des Reiseziels vermitteln.

Es handelt sich um einen avantgardistischen Stand, dessen allgemeines Ambiente von leuchtenden Bewegungseffekten auf der gesamten Oberfläche und Textur dominiert wird. Es verfügt über neue Touch-Module mit 24-Zoll-Bildschirmen für die interaktive Abfrage der kanarischen Ressourcen.

Die neuesten trendigen Designmittel, wie das große schwebende wellenförmige Dach oder der Fußboden mit integrierten wandelbaren LED-Streifen, evozieren die Farben des Ozeans, der Vegetation und der vulkanischen Erde durch bewegliche Lichteffekte und chromatische Veränderungen und projizieren eine perfekt synchronisierte Ikonographie.

Der Pavillon umfasst sechs 20 m² große Bildschirme und 10 m² transparente LEDs, die die Projektion von bewegten Logos und quasi schwebenden Lichteffekten ermöglichen. Mit dieser Installation soll eine große visuelle Wirkung erzielt werden, die der Marke der Kanarischen Inseln durch einen innovativen Ansatz und ein großes Kommunikationspotenzial Kraft und Persönlichkeit verleiht.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Regierung nimmt ihr Programm zur Förderung des Verzehrs lokaler Produkte in Tourismusbetrieben wieder auf

Teneriffa, 29.10.2021

Der Chefkoch von Teneriffa, Jorge Bosch, bot eine Showcooking-Session mit lokalen Produkten und Wein aus dem Nordosten der Insel an.

Das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Kanarischen Regierung hat das Programm zur Förderung des Verzehrs lokaler Produkte in den touristischen Einrichtungen der Inseln wieder aufgenommen. Dieses Projekt wird gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Gestión del Medio Rural de Canarias (GMR) und in Zusammenarbeit mit den Zentren für touristische Initiativen (CITs) des Archipels durchgeführt.

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Im Naturpark El Montillo in der Gemeinde La Matanza (Teneriffa) fand am gestrigen Donnerstag, den 28. Oktober, das erste Treffen nach der Aufhebung der pandemiebedingten Einschränkungen statt. An der Veranstaltung nahmen der stellvertretende Minister für den Primärsektor der kanarischen Regierung, Álvaro de la Bárcena, der Geschäftsführer von GMR Canarias, Pablo Zurita, der erste stellvertretende Bürgermeister von La Matanza, Miguel Ángel Pérez, und der Präsident von CIT Nordeste, Mateo Gutierrez, sowie verschiedene Vertreter von landwirtschaftlichen Organisationen und Unternehmer aus dem Tourismus- und Gastronomiesektor teil.

Die Veranstaltung diente erneut als Treffen zur Suche nach Synergien und zur Stärkung der Verbindungen, um die Erholung des Primär- und Tourismussektors nach der schweren Gesundheitskrise der letzten Jahre zu unterstützen. Während der Veranstaltung bot der teneriffanische Chefkoch Jorge Bosch eine Showcooking-Session an, bei der in jedem seiner Gerichte einheimische Produkte im Vordergrund standen, gepaart mit einem Wein aus der nordöstlichen Region der Insel.

Der stellvertretende Minister Álvaro de la Bárcena betonte, wie wichtig es sei, "diese Art von Initiativen weiterhin zu unterstützen, damit sowohl die Bemühungen des Primärsektors als auch die des Tourismussektors belohnt werden". Der stellvertretende Minister betonte auch die Notwendigkeit, "die Kräfte zu bündeln, nicht nur um diese Krise zu überwinden, sondern auch um für unser Produkt zu werben".

Der Vorstandsvorsitzende von GMR Canarias, Pablo Zurita, wollte seinerseits klarstellen, dass "der Zweck von GMR in dieser Initiative voll zum Tragen kommt, bei der wir daran mitwirken, die kleinen Agenten des Primärsektors zusammenzubringen und sie den Reiseveranstaltern näher zu bringen, damit neue Handelsvereinbarungen getroffen werden können".

Der Präsident von CIT Northeast, Mateo Gutierrez, sagte, dass "diese Veranstaltung sehr wichtig ist, um unsere Region auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung zu unterstützen. Ein Ereignis, das zweifellos wieder einmal einen guten Geschmack bei uns allen hinterlässt und uns dazu einlädt, diese Art von Initiative weiterhin zu unterstützen".

Quelle: Gobierno de Canarias
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Zu Besuch bei dem sympathischen Gesangeduo Lady Marion und Eddy Gomez, den "Cariños"

Playa del Ingles, 30.10.2021

Bild mit freundlicher Genehmigung von Marion und Eddy

Wir haben das Glück gehabt, eine persönliche Einladung zu einem Besuch bei Marion und Eddy in Playa del Ingles, zu bekommen. Wir wurden sehr warmherzig und freundlich empfangen. Marion, als tolle Gastgeberin, hat uns mit Getränken und feinen Speisen bewirtet.

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Das tolle Gesangsduo Marion und Eddy sind auch bekannt als die "Cariños". Ein tolles, internationales Duo. Marion als gebürtige Bayerin, Eddy als gebürtiger Mexikaner. Mit ihren tollen Stimmen singen Marion und Eddy somit auch zweisprachig. Eddy übernimmt natürlich den spanischen Part und Marion im Wechsel die deutschen Texte. Dieses Duo macht wirklich Spass. Wenn ich euer Interesse geweckt habe, mehr über diese Künstler und deren Musik könnt ihr hier erfahren.


Die SUC organisiert den medizinischen Transport auf La Palma neu, um die vom Vulkan vertriebene Bevölkerung zu versorgen

La Palma, 01.11.2021

Die Routen für Transporte, die keine Notfälle sind, wurden so umprogrammiert, dass die Patienten an ihren neuen Wohnorten abgeholt und zu ihrer Behandlung gebracht werden.

Der Rettungsdienst hat in Fuencaliente einen neuen Rettungswagen für die Grundversorgung stationiert.

Der Rettungsdienst der Kanarischen Inseln (SUC), der dem Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung untersteht, setzt die Umstrukturierung des medizinischen Transports auf La Palma fort, um ihn an den neuen Bedarf in dem von den Lavaströmen des Vulkans betroffenen Gebiet anzupassen. Diese Aktion ist Teil der gesundheitlichen Sofortstrategie des regionalen Gesundheitsministeriums für La Palma.

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Seit dem Beginn des Vulkanausbruchs am 19. September haben die geomorphologischen Veränderungen im Westen und Süden der Insel La Palma die SUC gezwungen, Änderungen vorzunehmen, sowohl bei der medizinischen Notfallversorgung und den Transportdiensten als auch bei den geplanten Transportrouten für Patienten, die zur Behandlung oder zur Konsultation kommen.

In diesem Sinne haben die Krankenwagen für den nicht notfallmäßigen Krankentransport (TSNU), die bisher die Patienten in den derzeit evakuierten Gebieten abholten, ihre Routen neu organisiert und an die neuen Wohnorte in anderen Gemeinden angepasst, darunter auch das Hotel in Fuencaliente, von wo aus einige der Patienten zur Behandlung oder zu Konsultationen in das Allgemeine Krankenhaus von La Palma gebracht werden.

Die in Los Llanos de Aridane stationierten Krankenwagen der SUC versorgten früher die Gebiete, die jetzt durch den südlichen Lavastrom abgeschnitten sind, wie Puerto Naos, El Remo, Las Manchas und andere. Deshalb hat die SUC einen neuen Rettungswagen in der Gemeinde Fuencaliente in Betrieb genommen, der diese Gebiete erreichen kann, wenn dringende Hilfe erforderlich ist.

Darüber hinaus halten die SUC und das Gesundheitsamt von La Palma regelmäßige Sitzungen ab, um die Situation in Bezug auf die Verlegung von Patienten zu bewerten, die in Krankenhäusern auf Teneriffa behandelt werden müssen, und um nach Alternativen für den Fall zu suchen, dass die Aschewolke den Betrieb des Flughafens beeinträchtigen könnte.

Der kanarische Rettungsdienst (SUC) verfügt nun über zehn Krankenwagen auf La Palma, darunter auch der in Fuencaliente. Von der Gesamtzahl sind zwei Ambulanzen zur erweiterten Lebenserhaltung (eine medizinisch ausgerichtete Ambulanz und eine Sanitätsambulanz) in Santa Cruz de La Palma und Los Llanos de Aridane, und acht Ambulanzen zur grundlegenden Lebenserhaltung.

Die Transporte Sanitario No Urgente (TSNU) auf La Palma hingegen verfügt über 11 Krankenwagen für den kollektiven Krankentransport.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Angesichts des Anstiegs der Besucherzahlen wird die Straßenverkehrssicherheit verstärkt, und es werden weiterhin Shuttlebusse zum Aussichtspunkt des Vulkans eingesetzt.

La Palma, 30.10.2021

Der Lavastrom 3 hat sich in den letzten 24 Stunden parallel zum Strom 9 um 1.500 Meter vorwärts bewegt und das Gebiet Las Hoyas erreicht.

Die betroffene Fläche wird auf 963 Hektar geschätzt, und die maximale Breite zwischen den Lavaströmen beträgt 3.000 Meter.

Heute Morgen wurde ein Erdbeben der Stärke 5,0 mbLg mit Intensität IV-V registriert, das stärkste in der Serie, und Erdbeben der Stärke VI sind nicht ausgeschlossen.

Der Lenkungsausschuss des Sonderplans der Kanarischen Regierung für den Katastrophenschutz und den Notfall bei vulkanischen Risiken (PEVOLCA) unter dem Vorsitz des Ministers für Öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Julio Pérez, hat heute darauf bestanden, die Präventivmaßnahmen zu verstärken, die gestern im Hinblick auf den Anstieg der Besucherzahlen auf La Palma während der Feiertage zu Allerheiligen eingeführt wurden, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die Arbeit der Rettungsdienste nicht zu behindern.

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In diesem Sinne wird empfohlen, dass alle Personen, die das Gebiet erreichen wollen, um den Vulkan zu besichtigen, den kostenlosen Shuttle-Bus-Service nutzen, den die Kanarische Regierung und der Inselrat den Nutzern zur Verfügung gestellt haben. Dieser Service wird alle 20 Minuten vom alten Flughafen Buenavista in Breña Baja zur Plaza de Tajuya in der Gemeinde El Paso verkehren. Der Flugplan für heute, Samstag, Sonntag und Montag sieht Abflüge vom alten Flughafen von 10:00 Uhr bis 22:40 Uhr vor, mit einer letzten Rückkehr von Tajuya um 24:00 Uhr.

Personen, die die Gemeinden El Paso, Los Llanos de Aridane und Tazacorte mit dem Privatfahrzeug erreichen wollen, sollten alternative Routen zur LP-3 nutzen und über die Cuestas de El Paso und Hermosilla fahren, da die LP-3 für den Verkehr von Rettungsdiensten, Schwerlastfahrzeugen, Anwohnern und befugten Personen sowie für den öffentlichen Verkehr freigehalten werden sollte. Außerdem werden alle Autofahrer gebeten, am Steuer besonders vorsichtig zu sein, und Fußgänger werden gebeten, reflektierende Westen zu tragen, um Unfälle und Überfahrenwerden zu vermeiden.

Der Lenkungsausschuss hob auch die Arbeit der professionellen und freiwilligen Rettungsdienste hervor, die es den Anwohnern ermöglichen, die Sperrzonen zu betreten und Habseligkeiten abzuholen oder Asche zu beseitigen. Darunter waren 169 Fahrzeuge, die gestern den Kontrollpunkt Tazacorte passierten, um den Friedhof zu besuchen.

Bezüglich der Lavaströme wies der technische Direktor von PEVOLCA, Miguel Ángel Morcuende, darauf hin, dass der Strom 3 den Strom 9 überflutet hat, der durch eine Reihe von Kanälen verbunden ist, bis er die Nähe der Küste erreicht. Dieser Schwall verursacht die meisten Schäden und beeinträchtigt Gebäude, Bananenplantagen und Gewächshäuser in seinem Weg.

Am Samstagmittag befand er sich etwa 400 Meter vom Meer entfernt und wird überwacht, obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass er das Wasser nicht erreicht, da es einen flachen Bereich gibt, in dem er sich ausbreiten kann. Sollte es jedoch das Meer erreichen, wären keine Eindämmungsmaßnahmen erforderlich, da das Gebiet bereits evakuiert wurde und das Zentrum von San Borondón 3.800 Meter entfernt ist, eine ausreichende Entfernung, um nicht betroffen zu sein.

Der Lavastrom 4 steht seit mehreren Tagen in der Nähe des Perdido-Strandes und scheint nicht viel Nahrung zu haben. Die PEVOLCA überwacht ihn jedoch weiterhin, da in diesem Fall der Kontakt der Lava mit dem Meer Maßnahmen zur Abgrenzung der Küstengebiete von Tazacorte erforderlich machen würde.

Die Sprecherin des Wissenschaftlichen Ausschusses und Direktorin des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) auf den Kanarischen Inseln, María José Blanco, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass es sich bei der Lava, die an der Nordwestflanke des Hauptkegels austritt, um einen Lavastrom handelt, der sich über frühere Lavaströme nach Südwesten bewegt und sich dabei in zwei Arme teilt, von denen einer nach Westen und der andere nach Südwesten vorstößt. Der letztgenannte Lavastrom passiert die Front der Lavaströme 1 und 3, bewegt sich in südwestlicher Richtung über bisher unberührtes Gelände und rückte in den letzten 24 Stunden 1.500 Meter vor und erreichte die untere Insel im Gebiet Las Hoyas.

Die vom Vulkanausbruch betroffene Fläche wird auf 963,73 Hektar geschätzt, 48 Hektar mehr als bei der letzten Schätzung, während sich die maximale Breite zwischen den Lavaströmen um 100 Meter auf 3.000 Meter vergrößert hat, was hauptsächlich auf das Vordringen des Lavastroms 3 zurückzuführen ist. Innerhalb dieser Ausdehnung zwischen den Lavaströmen gibt es Gebiete, die von der Lava nicht zerstört wurden.

Nach den neuesten Daten des Copernicus-Satelliten über die Zahl der zerstörten oder beschädigten Gebäude wird geschätzt, dass der Eruptionsprozess etwa 2.681 Gebäude beeinträchtigt hat, von denen 2.532 möglicherweise vollständig zerstört und 149 beschädigt oder gefährdet sind. Diese Daten werden in den nächsten Tagen aus dem Kataster gefiltert.

In Bezug auf den Eruptionsprozess wies Blanco darauf hin, dass es gestern um die Mittagszeit und über mehrere Stunden hinweg ununterbrochen zu hörbaren Explosionen von großer Intensität kam, die eine beträchtliche Menge Asche ausstießen und das gesamte Tal bedeckten. Diese Episode könnte durch starke Entgasung verursacht worden sein.

Gestern war die Schwefeldioxidemission (SO2) im Zusammenhang mit der Abgasfahne weiterhin hoch, aber leicht rückläufig.

Was die Seismizität betrifft, so wies der Sprecher des wissenschaftlichen Ausschusses darauf hin, dass heute Morgen eine Magnitude von 5,0 mbLg mit der Intensität IV-V erreicht wurde, das Maximum in der bisherigen Serie, und dass die derzeitige Seismizität weiterhin darauf hindeutet, dass es zu weiteren spürbaren Erdbeben kommen kann, die die Intensität VI erreichen (EMS). In diesem Sinne wiederholt PEVOLCA seine Warnungen an die Bevölkerung, zu wissen, wie sie sich verhalten soll, wenn sie von einem Erdbeben überrascht wird, sowohl in Gebäuden als auch im Freien. Bislang wurden keine Schäden infolge dieser Erdbeben gemeldet, wie z. B. Glasbruch oder herabfallende Gegenstände. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die bereits empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen beibehalten werden sollten.

Was die Deformation betrifft, so zeigen die Stationen, die näher am Eruptionszentrum liegen, ein stabiles Muster. An Stationen, die weiter vom Eruptionszentrum entfernt sind, setzt sich eine leichte regionale Deflation fort.

Die Wetterbedingungen sind für den Betrieb des Flughafens günstig, mit Winden aus Südost und Ost, aber das Absinken der thermischen Inversion in 900 Metern Höhe wird die Ausbreitung der Schadstoffe hemmen. Was die Luftqualität betrifft, so wurden die stündlichen oder täglichen Grenzwerte für Schwefeldioxid oder PM10-Partikel an keiner der Stationen überschritten. Die gelegentlichen Spitzenwerte in Los Llanos de Aridane scheinen mit Straßenverkehr und Reinigungsarbeiten zusammenzuhängen.

Der Lenkungsausschuss weist jedenfalls weiterhin darauf hin, dass die Bevölkerung in der Nähe des Vulkans vorsichtshalber FFP2-Masken und -Brillen tragen sollte und dass bei gefährdeten Personen besondere Vorsicht geboten ist.

Die Zahl der Hotelübernachtungen (Kommentar Übersetzer: Es sind die Hotelübernachtungen der vom Vulkan geschädigten Anwohner gemeint) liegt weiterhin bei 454, davon 384 im Hotel in Fuencaliente und 70 in Los Llanos de Aridane. Darüber hinaus werden 44 abhängige Personen in den Sozial- und Gesundheitszentren der Insel betreut.

Schließlich vergewisserte sich der Lenkungsausschuss, dass keine neuen Vorfälle bei der Wasserversorgung, der Energieversorgung oder den Telefondiensten zu verzeichnen waren.

Tägliche Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses

Vor der Sitzung des PEVOLCA-Lenkungsausschusses trat der wissenschaftliche Ausschuss des Plans zusammen, dessen Mitglieder ihre Schlussfolgerungen über die Entwicklung des eruptiven Phänomens seit gestern vorstellten. Dieser wissenschaftliche Ausschuss wird von der Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle der Kanarischen Regierung koordiniert und setzt sich aus Vertretern des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), des Obersten Rates für wissenschaftliche Forschung (CSIC), des Vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln (Involcan), des Spanischen Instituts für Geologie und Bergbau (IGME), der Staatlichen Meteorologischen Agentur (AEMET), des Spanischen Ozeanographischen Instituts (IEO), der Universität von La Laguna und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria zusammen.

Diese Schlussfolgerungen lauteten:

Die spaltförmige Eruption zeigt weiterhin einen strombolianischen Mechanismus (d. h. einen Mechanismus mit gemischtem Charakter, bei dem explosive Phasen pyroklastische Ablagerungen und effusive Phasen gleichzeitig Lavaströme erzeugen), wobei jetzt die effusive Phase überwiegt. In der Vulkanologie wird das Ausmaß von Vulkanausbrüchen auf der Skala des Vulkanexplosivitätsindex (VEI) mit Werten zwischen 0 und 8 gemessen; im Falle dieser Eruption liegt der geschätzte VEI bisher bei 2. Die Eruption behält das gleiche Verhaltensmuster wie in den letzten drei Tagen bei.

Die Morphologie des Kegels ändert sich wiederholt durch aufeinander folgende Wachstums- und Umgestaltungsprozesse. Der eruptive Prozess kann Episoden erhöhter und verminderter strombolianischer Aktivität sowie Impulse phreatomagmatischer Aktivität aufweisen.

Aus dem Lavaaustrittsherd an der NW-Flanke des Hauptkegels tritt ein Lavastrom aus, der sich über frühere Lavaströme hinweg nach Südwesten bewegt und sich in zwei Arme teilt, von denen einer nach Westen und der andere nach Südwesten vordringt. Dieser letzte Lavastrom passiert die Front der Lavaströme 1 und 3, bewegt sich in südwestlicher Richtung über zuvor unberührtes Gelände, stößt in den letzten 24 Stunden 1500 m vor und erreicht die flache Insel im Gebiet von Las Hoyas.

Mehrere Emissionszentren sind nach wie vor aktiv, wobei die Aktivität (sowohl Pyroklastika als auch Lava) in Abhängigkeit von der Konfiguration der Eruptionszone schwankt. Das Auftreten neuer Emissionszentren in der Nähe des Hauptkegels wird nicht ausgeschlossen, ebenso wenig wie andere an der Oberfläche beobachtbare (sichtbare Gasemissionen) innerhalb der Sperrzone.

Gestern Mittag kam es über mehrere Stunden hinweg zu einer Reihe von lauten, hörbaren Explosionen, die eine beträchtliche Menge Asche über das gesamte Tal verteilten. Dieser Vorfall könnte durch starke Ausgasungen verursacht worden sein.

Die gemessene Höhe der Eruptionsfahne beträgt heute 4000 m.

Es wird eine leichte synoptische Strömung aus Ost-Nordost vorhergesagt, die sich am Nachmittag verstärkt, mit schwachen Brisen auf der windabgewandten Seite. In höheren Lagen wird der Wind auf SE drehen. In den nächsten Tagen wird die Nordostströmung beibehalten. Es wird erwartet, dass sich die Aschewolke in Richtung Südwesten auflöst, was die Betriebsfähigkeit der kanarischen Flughäfen begünstigt. Thermische Inversion zwischen 2 und 4ºC auf 1200 m., tagsüber bis 900 m. abfallend. Trockene und stabile Atmosphäre auch oberhalb der Inversion. Leicht bewölkt oder klar, mit Wolkenauflösung am Nachmittag und ohne Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Die Seismizität befindet sich weiterhin hauptsächlich in der Nähe der Seismizität der ersten Tage, in Tiefen zwischen 10 und 15 km. Erdbeben werden auch in Tiefen von mehr als 20 km registriert. Heute Morgen wurde eine Stärke von 5,0 mbLg mit Intensität IV-V erreicht. Hohe Werte der Tremorsignalamplitude werden beibehalten, mit sich verstärkenden Impulsen. Die in mittleren und großen Tiefen aufgezeichnete Seismizität ist Teil desselben aktuellen eruptiven Prozesses. Es wurde keine nennenswerte seichte Seismizität festgestellt. Die derzeitige Seismizität deutet weiterhin darauf hin, dass weitere spürbare Erdbeben möglich sind, die die Intensität VI (EMS) erreichen und kleine Erdrutsche in Hanggebieten verursachen können. Entsprechende Informationen zu diesem Thema sind im Abschnitt Empfehlungen des Berichts enthalten.

Was die Deformation betrifft, so zeigen die Stationen, die dem eruptiven Zentrum am nächsten liegen, ein stabiles Muster. An Stationen, die weiter vom Eruptionszentrum entfernt sind, setzt sich eine leichte regionale Deflation fort.

Im Laufe des gestrigen Tages (29.10.) war es nicht möglich, die mit der Vulkanfahne verbundenen Schwefeldioxidemissionen (SO2) abzuschätzen (sichtbare vulkanische Gasemissionen), da es verschiedene instrumentelle Probleme mit den optischen Fernsensoren für diese Art von Messung gab. Bei der diffusen Emission von Kohlendioxid (CO2), die mit dem 220 km2 großen Vulkanrücken der Cumbre Vieja verbunden ist (nicht sichtbare vulkanische Gasemissionen), war vom 12.10. bis zum 22.10. ein Abwärtstrend dieses geochemischen Parameters zu verzeichnen, doch seit dem 22.10. ist ein Aufwärtstrend zu beobachten, wobei am 29.10. eine diffuse Emission von Kohlendioxid (CO2) von 1414 Tonnen pro Tag gemessen wurde. Die Überwachung des diffusen Kohlendioxid (CO2)-Flusses an der geochemischen Station Los Llanos (LP10) zeigt weiterhin einen höheren magmatisch-hydrothermalen Anteil als an der geochemischen Station Fuencaliente (LP08). All diese geochemischen Beobachtungen stehen im Einklang mit dem aktuellen eruptiven Prozess.

Was die Luftqualität anbelangt, so lagen die durchschnittlichen Konzentrationen von Schwefeldioxid (SO2) gestern an allen Stationen auf der Insel deutlich unter den stündlichen Grenzwerten (350 µg/m³). Auch die Konzentrationen dieses Gases, das mit dem Eruptionsprozess in Verbindung steht, überschritten an keiner der Stationen des Luftqualitätsnetzes die Tagesgrenzwerte (125 µg/m³). An der Station Los Llanos de Aridane wurde um 7 Uhr ein stündlicher Höchstwert von 161 µg/m³ gemessen. Heute wurden keine Überschreitungen der stündlichen Grenzwerte gemessen, mit Höchstwerten unter 200 µg/m³ am frühen Morgen in Tazacorte, Los Llanos de Aridane und El Paso, die sich derzeit in der Remission befinden.

Bei den Partikeln mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern (PM10) wurden an allen Stationen auf der Insel mit Ausnahme von Los Llanos de Aridane weiterhin Werte unterhalb des Tagesgrenzwertes (50 µg/m³) gemessen. Der in den letzten Tagen an dieser Station beobachtete Trend mit ungünstigen Werten etwa zwischen 9 und 18 Uhr verstärkte sich gestern mit einem Stundenhöchstwert von 395 µg/m³ um 12 Uhr, der im Laufe des Nachmittags und Abends abnahm. Die Aufzeichnungen dieser Station spiegeln weiterhin den Aschefall des Vulkans wider, der stark von der täglichen Winddynamik beeinflusst wird. Infolgedessen wurde der PM10-Tagesgrenzwert an dieser Station mit einem Wert von 60 µg/m³ überschritten. In den frühen Morgenstunden und heute Morgen sind die Werte niedrig geblieben, mit einem Aufwärtstrend in Los Llanos de Aridane in den letzten stündlichen Daten.

VERPFLICHTUNGEN UND EMPFEHLUNGEN

Die marine Abgasfahne

  • Es wird empfohlen, die Windvorhersage genau zu beachten, um mögliche Änderungen der Abgasfahnenrichtung zu überwachen und entsprechend zu handeln, insbesondere bei Personen mit geschwächten Atemwegen (z. B. Asthmatikern), da diese durch niedrigere Konzentrationen stärker gefährdet sind.
  • Es wird auch empfohlen, die Augen nach jeder Exposition zu waschen, da die Symptome oft erst später bemerkt werden.
  • Diese marinen Rauchfahnenkönnen bis zu mehreren Kilometern von der Quelle entfernt wahrgenommen werden, wenn auch in abgeschwächter Form. Für den Fall, dass die marine Rauchfahne Bevölkerungszentren erreicht, wird empfohlen, nach Möglichkeit in den Häusern zu bleiben und alle Türen und Fenster zu schließen.
  • Für die sichere Navigation von Forschungsschiffen, die in diesem Gebiet wissenschaftliche Arbeiten durchführen, wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 500 m zu den aktiven Zonen der Lavadeltas (mit Lavaströmen und sichtbaren Erscheinungen) einzuhalten und diesen Abstand in den stabileren Zonen auf 200 m zu verringern. Die Schifffahrt zu wissenschaftlichen Zwecken im Rahmen des Notfallmanagements kann auf kürzeren Entfernungen unter der Verantwortung des Eigentümers und des Kapitäns oder Schiffsführers durchgeführt werden, sofern sie von der Technischen Direktion der PEVOLCA und der Seekapitänschaft genehmigt wurde.

LAVASTRÖME

  • Es wird auch empfohlen, sich den Lavaströmen nicht zu nähern, da die Gefahr besteht, dass man den austretenden Gasen, möglichen Erdrutschen und hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Angesichts der großen Mächtigkeit der Lavaströme, die an einigen Stellen beobachtet wurden, kann es zu Einbrüchen der Lavastromfront kommen, die in steileren Gebieten zur Bildung großer Lavastromfragmente führen können, die sich plötzlich von der Stromfront lösen und je nach Topografie mehrere Meter von der Lavastromfront entfernt sein können. Kleine pyroklastische Ströme können auch in steil abfallenden Gebieten auftreten.

PYROKLASTISCHE STRÖME

  • Es wird daran erinnert, dass um die Emissionszentren ein Sperrradius von 2,5 km festgelegt wird, um das Risiko von pyroklastischen Einschlägen und der Exposition gegenüber Gasen zu minimieren.
  • Bei verstärkter Explosionsaktivität ist es möglich, dass einige heftige Detonationen zum Bruch von Fensterglas führen. Es wird empfohlen, sich von Fenstern bis zu einem Radius von 5 km vom Kegel zu entfernen.
  • In Gebieten, die von starkem Ascheregen betroffen sind (deutliche Ablagerung am Boden), und erst recht, wenn Dunst zu beobachten ist, wird empfohlen, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Im Freien wird außerdem die Verwendung von FFP2-Masken und Augenschutzsystemen empfohlen.
  • Angesichts der Ankunft der Asche auf anderen Inseln wird empfohlen, auf den betroffenen Inseln chirurgische Masken zu tragen. Es wird empfohlen, Dächer zu reinigen, auf denen sich Asche in einer Dicke von mehreren Zentimetern ansammelt. Es wird darauf bestanden, dass das vom Katastrophenschutz angegebene Verfahren zur Beseitigung der Asche von den Dächern und vom Boden (Asche befeuchten, Augenschutz, Tragen einer Maske, Schutz der Haut, siehe beigefügte Unterlagen) genau eingehalten wird. Für die Beseitigung sind FFP2-Masken, Handschuhe, leichtes Anfeuchten zum Kehren zu verwenden und der Einsatz von Gebläsen zu vermeiden, außer bei der Reinigung von Flughafeneinrichtungen durch Fachpersonal mit entsprechender PSA. Durch den Einsatz von Gebläsen wird die Resuspension der gesundheitsschädlichsten Partikel verstärkt.

Für die Sicherheit der Wissenschaftler am Boden innerhalb der Sperrzone wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 1000 m zum Hauptemissionszentrum einzuhalten. In geringerer Entfernung kann mit Genehmigung der Technischen Direktion der PEVOLCA eine Annäherung zur wissenschaftlichen Beobachtung für Zwecke des Notfallmanagements erfolgen.

Vom derzeitigen Emissionszentrum im südlichen Sektor aus muss bei Entfernungen von weniger als 3 km und innerhalb der Sperrzone besonders auf beobachtbare Phänomene geachtet werden, um die Exposition zu minimieren.

SEISMISCHE BEWEGUNGEN:

- Der wissenschaftliche Ausschuss PEVOLCA überwacht kontinuierlich die vulkanische Aktivität.

- Ergreifen Sie sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz vorbeugende Maßnahmen: verstärken Sie Regale, befestigen Sie Lampen und entfernen Sie große Gegenstände von den Möbeln.

Im Freien:

Wenn Sie sich im Freien aufhalten und ein Erdbeben registriert wird, suchen Sie einen offenen Platz auf und halten Sie sich von Bauwerken, die auf die Straße stürzen könnten, und von einsturzgefährdeten Bereichen fern.

Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie diese Tipps zum Selbstschutz beachten:

- Gehen Sie in offene Bereiche.

- Halten Sie sich von Gebäuden, Balkonen, Ampeln, Laternenpfählen, Stromleitungen und Bäumen fern. Halten Sie sich von Gebieten fern, in denen die Gefahr von Erdrutschen besteht.

- Folgen Sie den Empfehlungen der Behörden und informieren Sie sich über offizielle Kanäle und die Medien.

- Wenn Sie sich in einem Fahrzeug befinden, verlangsamen Sie die Fahrt und stellen Sie den Motor ab, wenn möglich, und halten Sie sich von Gebäuden und steilen Gebieten fern. Schalten Sie die Warnblinker ein und bleiben Sie im Fahrzeug, bis das Erdbeben vorbei ist.

Im Innenbereich:

Wenn Sie in einem Haus von einem Beben überrascht werden, bleiben Sie ruhig und befolgen Sie diese Tipps zum Selbstschutz:

- Gehen Sie für die Dauer des Bebens nicht ins Freie.

- Suchen Sie Schutz unter einem Türrahmen oder einem stabilen Möbelstück, z. B. einem Tisch. Halten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern auf.

- Wenn Sie Ihre Wohnung verlassen müssen, stellen Sie Wasser, Strom und Gas ab.

- Nehmen Sie im Falle einer Evakuierung die Treppe und benutzen Sie nicht den Aufzug.

- Folgen Sie den Empfehlungen der Behörden und informieren Sie sich über offizielle Kanäle und die Medien.

Der Bevölkerung auf der Insel La Palma wird empfohlen, im Freien FFP2-Masken zu tragen.

Es ist nach wie vor unerlässlich, die terrestrischen und maritimen Sperrzonen einzuhalten, um die körperliche Unversehrtheit der Menschen zu wahren.

Die kontinuierliche Überwachung der Tätigkeit wurde verstärkt, und alle festgestellten wesentlichen Veränderungen werden mitgeteilt. Bleiben Sie auf dem Laufenden über die Informationen der zuständigen Katastrophenschutzbehörden.

301021 BERICHT Wissenschaftliches Komitee PEVOLCA (PDF) (nur in spanisch)
301021 Angesichts des Anstiegs der Besucherzahlen hat PEVOLCA die Verkehrssicherheit erhöht, und der Shuttle-Service zum Aussichtspunkt des Vulkans wird fortgesetzt (PDF) (nur in englisch)
301021 Angesichts des Besucherandrangs verstärkt PEVOLCA die Verkehrssicherheit (PDF) (nur in deutsch)

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitsministerium meldet 55 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 31.10.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.252.979 Diagnosetests durchgeführt, davon 2.843 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung hat heute 55 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 97.200 mit 1.058 aktiven Fällen, von denen 14 auf der Intensivstation liegen und 85 im Krankenhaus liegen. In den letzten Stunden sind auf den Kanarischen Inseln keine Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Auf den Kanarischen Inseln beträgt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen 26,06 Fälle pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen 50,97 Fälle pro 100.000 Einwohner.

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Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 22 Fälle, insgesamt 46.413 akkumulierte Fälle und 484 epidemiologisch aktive Fälle; auf Gran Canaria gibt es 37.097 akkumulierte Fälle, 25 mehr als am Vortag, und 406 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es vier neue Fälle mit 7.090 kumulierten und 64 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Fuerteventura gibt es keine neuen Fälle mit 4.589 kumulierten und 77 aktiven Fällen. La Palma meldet zwei neue Fälle, 1.131 kumulierte Fälle und 18 aktive Fälle, während El Hierro keine neuen Fälle, 468 kumulierte Fälle und zwei aktive Fälle meldet. La Gomera, die zwei neue positive Fälle meldet, hat 411 akkumulierte Fälle und sieben aktive Fälle.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.252.979 Diagnosetests durchgeführt, davon 2.843 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Vanoostende: "Die Änderung der Norm für von Asche befallene Bananen wird deren Vermarktung erleichtern".

La Palma, 29.10.2021

Die Studie umfasst die Entnahme von Proben und die Analyse von Daten über Boden, Früchte, Blätter und Bewässerungswasser in verschiedenen Betrieben auf der Insel.

Die Ministerin für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Kanarischen Regierung, Alicia Vanoostende, hat die Entscheidung des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung begrüßt, das öffentliche Konsultationsverfahren für die Verordnung zu eröffnen, mit der die Vermarktungsvorschriften für die auf der Insel La Palma erzeugten Bananen flexibler gestaltet werden sollen, um den Verkauf von Bananen zu ermöglichen, die zwar ästhetisch beschädigt, aber noch zum Verzehr geeignet sind.

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Vanoostende betonte, dass "diese Maßnahme eine größere Toleranz in den Bananenkategorien ermöglichen wird, mit einer spezifischen und vorübergehenden Änderung der Vermarktungsregeln, die den Absatz verbessern, mehr Volumen erzeugen und die Vermarktung erleichtern wird".

Der Regionaldirektor des Gebietes hat erklärt, dass "die Qualität der Früchte zwar optimal ist, ihr äußeres Erscheinungsbild mit diesen sichtbaren Kratzern jedoch nicht den europäischen Vorschriften entspricht und deshalb die Norm angepasst wird, damit mehr Früchte vermarktet werden können; es gibt Sensibilität und Engagement von allen auf La Palma". Es sei daran erinnert, dass die künftige Norm mindestens ein Jahr lang in Kraft sein wird und je nach Entwicklung der Lage verlängert werden kann.

Die Generaldirektion für Landwirtschaft des Ministeriums für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Kanarischen Regierung, das Kanarische Institut für Lebensmittelqualität (ICCA), das Kanarische Institut für Agrarforschung (ICIA) und das Institut für Naturprodukte und Agrarbiologie (IPNA) des Spanischen Nationalen Forschungsrates (CSIC) arbeiten gemeinsam an einem Projekt, das die Unbedenklichkeit von Früchten und Pflanzen der Insel La Palma, die von der Asche des Vulkans betroffen sind, überprüfen und garantieren soll.

Diese Zusammenarbeit, die bei einem Treffen am vergangenen Dienstag in La Laguna (Teneriffa) zwischen dem Generaldirektor des Landwirtschaftsministeriums, Augusto Hernández, dem Direktor des ICCA, Basilio Pérez, dem Direktor des IPNA, Juan Ignacio Padrón, und Technikern des Instituts sowie Forschern des ICIA erörtert wurde, ist von grundlegender Bedeutung für die Bewertung der Auswirkungen der Asche auf die Kulturen.

Im Rahmen der Studie werden in verschiedenen Betrieben auf der Insel in unterschiedlichen Entfernungen und Höhen zum Vulkan Proben genommen und Daten zu Boden, Früchten, Blättern und Bewässerungswasser analysiert.

Im Auftrag des Regionalministeriums wird die Gestión del Medio Rural de Canarias (GMR) mit der Probenahme beauftragt, und die Anzahl der Proben wird repräsentativ sein, um zuverlässige Schlussfolgerungen zu erhalten.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Canarias Escribe Teatro präsentiert vier Stücke in einer neuen Reihe von dramatisierten Lesungen

Las Palmas, 29.10.2021

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 3. November, im Teatro Guiniguada statt und endet mit der Verleihung des II CET-Preises.

Canarias Escribe Teatro, eine Initiative mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung, die sich der Förderung des literarischen Theaterschaffens widmet, bietet eine ganze Reihe von szenischen Lesungen an, um einige der Werke vorzustellen, die im Rahmen des Permanenten Workshops entstanden sind. Israel Castro, der Lehrer des Projekts, wird die Veranstaltung leiten und eine Auswahl von vier der zwölf Texte vorstellen, die in den 2020er Klassen entstanden sind. Diese Lesungen werden auch die erste Präsentation ihrer Autoren sein. Der Abend findet am Mittwoch, den 3. November um 19:00 Uhr im Theater Guiniguada statt und endet mit der Verleihung des II Certamen Canarias Escribe Teatro Award.

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In dieser Session werden die Werke von Emiliano Samijosky, Nieves Rodríguez, Isaí Escalada und Ana María Vanderwilde vorgestellt, Autoren, die ihre ersten Schritte als vielversprechende Projekte der kanarischen Theaterautorschaft machen. Bei jeder Präsentation wird ein symbolträchtiges und herausragendes Fragment der Geschichte vorgelesen, was zu einer abwechslungsreichen Aufführung führt, die die einzigartigen Merkmale jeder Geschichte widerspiegelt. Der Eintritt ist frei, die Einladungen müssen vorher an der Kasse des Theaters Guiniguada abgeholt werden.

Andererseits wird als Kolophon und nach der Preisverleihung eine abschließende Lesung eines Teils des Gewinnertextes stattfinden. Alle Werke werden unter der Regie von Guaxara Baldassarre von den Interpreten Beatriz Rodríguez, Jennifer Artiles, Borja Texeida und José Trujillo vorgetragen, die die Seiten des jeweiligen Werks zum ersten Mal zum Leben erwecken.

Canarias Escribe Teatro

Diese Werke sind während des letzten ständigen Workshops von Canarias Escribe Teatro entstanden, einer der Hauptlinien des Projekts, das einen grundlegenden Impuls für das Auftreten neuer Autoren und Dramatiker auf den Kanarischen Inseln darstellt. Diese Ausbildung, die sich in erster Linie an künftige Profis richtet, wird durch die Workshops of Excellence (mit Unterstützung eines führenden Dramatikers der Szene) oder die Workshops of Initiation (für Anfänger) ergänzt, die auf vielfältige Weise im gesamten Archipel angeboten werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die jüngste Veranstaltung, die am Dienstag, 2. November, in der Casa de los Coroneles auf Fuerteventura beginnt und von Luis O'Malley geleitet wird.

Auf diese Weise setzt Canarias Escribe Teatro sein festes Engagement für die Dramaturgie der Inseln fort. Sie wurde 2009 von der Gesellschaft 2RC mit dem Ziel gegründet, die Theatertätigkeit auf den Kanarischen Inseln zu fördern, ein Ziel, das sie mit ihren zahlreichen Aktionen verfolgt. Mit Unterstützung des Instituto Canario de Desarrollo Cultural (ICDC) der Kanarischen Regierung und in Zusammenarbeit mit der Fundación Gran Canaria de las Artes Escénicas y de la Música und der Fundación SGAE wurden im Rahmen des Projekts 2021 Workshops, dramatisierte Lesungen wie diese und andere Angebote im Zusammenhang mit dem Projektlabor angeboten, wie z. B. das Certamen de Escritura Teatral selbst, das in diesem Jahr seine zweite Auflage feiert.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitsbehörde beharrt darauf, die Maßnahmen gegen COVID-19 nicht zu lockern, obwohl auf allen Inseln weiterhin Alarmstufe 1 gilt

Kanaren, 28.10.2021

Die kumulierte 7-Tage-Inzidenz ist um 46,3 Prozent höher als in der Vorwoche. Für Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote besteht jedoch ein mittleres Risiko, für La Gomera ein geringes Risiko, für La Palma und El Hierro ein sehr geringes Risiko, während Fuerteventura zwischen einem mittleren und einem geringen Risiko schwankt.

Das regionale Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung hat heute die Gesundheitsalarmstufen im Anschluss an den epidemiologischen Bericht der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit mit den konsolidierten Daten vom 27. Oktober über die Entwicklung der Gesundheitsindikatoren von COVID-19 aktualisiert und hält in der Aktualisierung der "Ampel" von dieser Woche alle Inseln auf Alarmstufe 1.

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In der gesamten Autonomen Gemeinschaft wurden zwischen dem 20. und 26. Oktober 580 neue COVID-19-Fälle gemeldet, was einen Anstieg der durchschnittlichen Zahl der täglich gemeldeten Fälle um 41,1 % im Vergleich zur Vorwoche (13. bis 19. Oktober, als 411 Fälle gemeldet wurden) bedeutet. Angesichts dieses wöchentlichen Anstiegs der Fälle weist das regionale Gesundheitsministerium nachdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, die Präventionsmaßnahmen beizubehalten, d. h. in geschlossenen Räumen Masken zu tragen, Händehygiene zu betreiben und zwischenmenschlichen Abstand zu wahren, um das Risiko einer Übertragung von COVID-19 zu vermeiden.

Ausgehend von dieser Zunahme der Fälle stieg die durchschnittliche IA7d -Rate in der Autonomen Gemeinschaft insgesamt in der letzten Woche um 46,3 % im Vergleich zur Vorwoche. Für Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote besteht jedoch ein mittleres Risiko, für La Gomera ein geringes Risiko, für La Palma und El Hierro ein sehr geringes Risiko, während Fuerteventura zwischen einem mittleren und einem geringen Risiko schwankt.

Die durchschnittliche AI14-Tagesrate steigt um 19 %, obwohl sie weiterhin ein geringes Risiko darstellt. Alle Inseln weisen ein geringes oder sehr geringes Risiko für diesen Indikator auf, mit Ausnahme von Fuerteventura und Lanzarote, für die ein mittleres Risiko besteht.

Indikatoren für die Pflege

Die Indikatoren für die Gesundheitsversorgung entwickeln sich weiterhin günstig, und auf allen Inseln ist das Risiko sowohl für die konventionelle als auch für die Intensivbettenbelegung sehr gering. Die Zahl der von COVID-19-Patienten belegten konventionellen Betten ging im Tagesdurchschnitt um 22,8 % gegenüber der Vorwoche zurück, wobei im Durchschnitt 78 Betten pro Tag belegt waren, gegenüber 101 in der Vorwoche.

Belegung der Betten auf der Intensivstation

Was die Zahl der belegten Intensivbetten betrifft, so setzt sich der vor zwei Monaten begonnene Rückgang fort und konsolidiert sich, wobei alle Inseln weiterhin ein sehr geringes Risiko in Bezug auf die Belegung von Intensivbetten aufweisen. In der Gemeinschaft insgesamt ist die durchschnittliche Zahl der belegten Intensivbetten von 21 vor zwei Wochen auf 18 in der letzten Woche gesunken. Das Durchschnittsalter aller Personen, die in den letzten 14 Tagen von COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, liegt bei 62,5 Jahren, was einem Anstieg von einem Jahr gegenüber der letzten Bewertung entspricht.

Kumulative Inzidenz bei nicht geimpften Personen

Die kumulative Inzidenzrate der COVID-19-Fälle in der letzten Woche ist in der Bevölkerung, die keine Impfdosen erhalten hat, 2,9-mal höher als in der Bevölkerung, die das vollständige Impfschema erhalten hat. Inzwischen hatten 75 Prozent der in den letzten zwei Wochen auf der Intensivstation aufgenommenen Personen keinen vollständigen Impfschutz.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Der Rat erklärt den Katastrophenfall, um die Hilfe für La Palma um zehn Millionen Euro zu erhöhen

La Palma, 28.10.2021

Dies ist der erste Schritt, um in einem späteren Verfahren eine Reihe von Beihilfen für Unternehmen und Selbstständige zu gewähren, die von der Unterbrechung der Tätigkeit aufgrund des Vulkans betroffen sind.

Am heutigen Donnerstag hat der EZB-Rat beschlossen, den Eintritt eines Katastrophenfalls zu erklären, um eine Krediterweiterung vornehmen zu können, mit dem Ziel, in einem späteren Verfahren eine Aufstockung von zehn Millionen Euro in bestimmten Posten für Soforthilfe aufgrund des Vulkans auf La Palma zu bearbeiten.

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Der Vorschlag stützt sich auf die Notwendigkeit, die Gewährung von Soforthilfen infolge der Einstellung der Tätigkeit von Selbständigen, Mittelständlern und Unternehmen in den vom Vulkanausbruch betroffenen Gebieten vorzusehen, was eine baldige Aufstockung der bestehenden Zuweisung in einem Haushaltsprogramm der Generaldirektion Wirtschaftsförderung erfordert.

Die Beihilfe ist insbesondere für Handelsunternehmen und Selbstständige bestimmt, die aufgrund des Vulkanausbruchs nicht in der Lage sind, ihre geschäftliche oder berufliche Tätigkeit auszuüben, weil sie entweder ihren Betrieb vollständig verloren haben oder weil die daraus resultierenden Umstände die normale Entwicklung ihrer Tätigkeit völlig verhindern.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Kapazitätsmaßnahmen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Betrieben sowie die Ladenschlusszeiten werden aufrechterhalten.

Kanaren, 28.10.2021

Diese Maßnahme bedeutet, dass die Genehmigungen um einen
weiteren Monat, bis zum 30. November um Mitternacht, verlängert werden.

Der Regierungsrat der Kanarischen Inseln, der heute, am 28. Oktober, tagte, hat die Verlängerung der Regierungsvereinbarungen beschlossen, die die Ausweitung der zulässigen Höchstkapazitäten für die Alarmstufen 1 und 2, die Verlängerung der Ladenschlusszeiten für die Einrichtungen und Tätigkeiten auf den Inseln der Alarmstufen 1, 2 und 3, die vor der Pandemie keine oder eine längere Ladenschlusszeit hatten, und die Kapazität des öffentlichen Nahverkehrs in den Städten und Ballungsgebieten für Fahrgäste der Alarmstufen 1 und 2 erlauben.

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Mit den Abkommen wurden diese Verlängerungsgenehmigungen bis zum 31. Oktober 2021 um Mitternacht festgelegt. Mit dieser Verlängerung werden sie bis zum 30. November um Mitternacht verlängert; danach wird eine neue Bewertung der Entwicklung der Seuchenlage vorgenommen, um festzustellen, ob eine neue Verlängerung angebracht ist.

Diese Verlängerungen werden nach Auswertung der epidemiologischen Berichte der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit des Kanarischen Gesundheitsdienstes beschlossen, die eine günstige Entwicklung der epidemiologischen Situation seit der Annahme des oben genannten Regierungsabkommens zeigen, da auf allen Inseln die Alarmstufe 1 gilt.

Obwohl eine gewisse Stagnation bei der Verringerung der kumulierten Inzidenz zu verzeichnen ist, wird betont, dass im Einklang mit dem Vorsorgeprinzip, das den geltenden Vorschriften zugrunde liegt, ein vorsichtiges Vorgehen angebracht ist.

Ladenschlusszeiten bei den Stufen 1 und 2


Generell gilt für die Alarmstufen 1 und 2, dass die zulässige Gesamtkapazität wie bisher 100 % im Freien und 80 % in geschlossenen Räumen beträgt.

Die Ladenschlusszeiten für Einrichtungen und Tätigkeiten, die vor der Pandemie keine feste Ladenschlusszeit hatten oder eine längere Ladenschlusszeit hatten, werden wie folgt festgelegt: 04:00 Uhr für die Alarmstufen 1 und 2 und 03:00 Uhr für die Alarmstufe 3.

Schließlich wird die Kapazität des öffentlichen Linienverkehrs in Städten und Ballungsgebieten für Fahrgäste der Ebenen 1 und 2 wie bisher bei 100 % liegen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Kanarischen Inseln erhalten 2,6 Mio. für Arbeiten, die älteren und pflegebedürftigen Menschen den Zugang zu ihren Wohnungen erleichtern.

Kanaren, 27.10.2021

Der Territoriale Rat für soziale Dienste genehmigt die Kriterien für die Verteilung der Mittel auf die autonomen Gemeinschaften zur Modernisierung der "Architektur der Pflege".

Diese Mittel werden zur Finanzierung von Maßnahmen und Renovierungsarbeiten verwendet, die die Zugänglichkeit und die Nutzung von Wohnungen gewährleisten.

Die Kanarischen Inseln erhalten insgesamt 2.664.829,79 Millionen Euro vom Staat, um Arbeiten und Maßnahmen zu finanzieren, die die allgemeine Zugänglichkeit von Wohnungen für ältere, behinderte oder pflegebedürftige Menschen gewährleisten. Diese Maßnahme wurde am Mittwoch, den 27. Oktober, im Territorialen Rat der Sozialdienste und des Systems für Autonomie und Betreuung von Pflegebedürftigen unter dem Vorsitz der Ministerin für soziale Rechte, Ione Belarra, in Anwesenheit der Regionalministerin für soziale Rechte, Gleichheit und Vielfalt, Noemí Santana, der stellvertretenden Regionalministerin Gemma Martínez und des Generaldirektors für Pflegebedürftigkeit und Behinderungen, Miguel Montero, beschlossen.

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Der Rat billigte die Kriterien für die Aufteilung auf die autonomen Gemeinschaften und Städte, die unter dem siebten Punkt "New care economy and employment policies" die Maßnahmen des Plans für Konjunkturbelebung, Umgestaltung und Resilienz behandeln.

Die 2,6 Millionen Euro, die das Archipel erhält, sind für die neue "Pflegearchitektur" bestimmt. Dieser Posten dient zur Deckung der Kosten für Maßnahmen zur Gewährleistung der allgemeinen Zugänglichkeit durch Beihilfen für Einzelpersonen und Bewohnervereinigungen für Maßnahmen wie den Einbau von Aufzügen, Rolltreppen oder den Bau von Rampen zur Erleichterung des Zugangs und der Nutzung von Wohnungen für ältere, behinderte oder abhängige Personen.

Darüber hinaus werden sie mit einer Hilfslinie, die sich an Personen richtet, die in ländlichen Gebieten leben, eine besondere Wirkung entfalten.

Noemí Santana, die Leiterin der Abteilung für soziale Rechte der kanarischen Regierung, begrüßte die Bereitstellung dieser Mittel. "Sie ermöglichen es uns, die Arbeit an dem neuen Pflegemodell fortzusetzen, das wir für die Kanarischen Inseln entwickeln. Indem wir älteren, behinderten und pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, ohne ihre Wohnung und die Umgebung, in der sie ihr ganzes Leben verbracht haben, verlassen zu müssen", erklärte sie.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Neue Schnellfähre von Fred Olsen

Las Palmas, 27.10.2021

Bild mit Freundlicher Genehmigung von Oliver
Die neue Schnellfähre von Fred Olsen, der Trimaran
"Bañaderos Express" im Hafen von Las Palmas

DER DRITTE TRIMARAN VON FRED. OLSEN EXPRESS LÄUFT IM HAFEN VON LAS PALMAS EIN. OLSEN EXPRESS NIMMT DIE STRECKE ZWISCHEN GRAN CANARIA UND TENERIFFA AUF

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  • Die Bañaderos Express wird die Strecke zwischen den beiden Hauptinseln zusammen mit der Bajamar Express zurücklegen und so eine schnellere und bequemere Reise auf der so genannten Trimaran-Route ermöglichen.
  • Das Unternehmen geht davon aus, dass das Schiff am kommenden Donnerstag, dem 28. Oktober, in Dienst gestellt wird und ein stabileres, nachhaltigeres und innovatives Reiseerlebnis bietet.

Der neue Trimaran von Fred. Olsen, die Bañaderos Express, lief heute Morgen im Hafen von La Luz de Las Palmas ein, um die maritime Mobilität zwischen Gran Canaria und Teneriffa zu erhöhen. Das Ziel der Reederei ist es, mit diesem Schiff die Verbindung zwischen den beiden Hauptinseln zu verbessern und die Trimaran-Route zu starten, die eine schnellere und komfortablere Überfahrt bietet, die auch von der Bajamar Express betrieben wird.

Das von Austal in der Werft von Cebu auf den Philippinen gebaute Schiff hat seit seinem Auslaufen am 7. Oktober letzten Jahres auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln 9.500 Meilen zurückgelegt und dabei drei Meere und zwei Ozeane überquert. Eine Reise, die über die Website des Unternehmens in Echtzeit verfolgt werden konnte.

Quelle Bild, Fred Olsen

Bei der Ankunft im Hafen von Santa Catalina wurden das Schiff und seine Besatzung mit dem traditionellen Wassergruß begrüßt und bereits an Land von einer Entourage, angeführt vom Direktor der Hafenbehörde von Las Palmas, Francisco Javier Trujillo Ramírez, dem Seekapitän von Las Palmas, Francisco García Lascurain, und dem Generaldirektor von Fred. Olsen, S.A., Andrés Marín; der Direktor der Flotte, Juan Ignacio Liaño; der Direktor der Personalabteilung des Unternehmens, Zahily Pérez; der Leiter der technischen Abteilung der Reederei, Iván Fernández; und der Leiter der Dienstleistungen an Bord, Erik Lehman, die auch von ihren engsten Familienmitgliedern und einer kleinen Gruppe von Kollegen der Reederei begleitet wurden.

Der Seekapitän von Las Palmas, Francisco García, beglückwünschte das Unternehmen für das Engagement, das es mit den Trimaranen Bañaderos und Bajamar Express eingegangen ist, denn die Indienststellung der beiden Schiffe bedeute "einen wichtigen Sprung in der maritimen Verbindung auf den Kanarischen Inseln". Er hob auch die guten Beziehungen zwischen der Behörde und dem Unternehmen hervor, die in völliger Übereinstimmung miteinander arbeiten.

Andrés Marín seinerseits blickte zurück und erinnerte daran, dass 2017 das Projekt der Trimarane Bajamar Express und Bañeros Express mit einer Investition von fast 140 Millionen Euro begonnen wurde. Es handelt sich um zwei hochmoderne Schiffe, die einen Qualitätssprung im Seeverkehr zwischen Gran Canaria und Teneriffa bewirken und den größtmöglichen Komfort bieten sollen.

Auch der Kapitän der Bañaderos Express, Juan Antonio Rojas, lobte das Design des Schiffes, das über drei Auflagepunkte auf dem Meer verfügt, was eine sanftere und bequemere Bewegung für die Passagiere ermöglicht. Er erinnerte sich auch mit Ergriffenheit an die Begegnung mit der Fregatte "Navarra" der spanischen Marine im Golf von Aden, die zufälligerweise mehrere Besatzungsmitglieder aus dem Archipel an Bord hatte.

Die Trimaran-Route

Fred. Olsen Express will den regionalen Seeverkehr revolutionieren, indem eine Seeverkehrsroute zwischen den beiden Inseln eingerichtet wird, die sie in kürzester Zeit und auf möglichst bequeme und nachhaltige Weise verbindet. Zu diesem Zweck werden die Trimarane Bañaderos Express und Bajamar Express die Trimaran-Route befahren und den Passagieren ein Segelerlebnis der Spitzenklasse bieten.

Die Schiffe, die 1.100 Passagiere und 276 Autos aufnehmen können und eine Geschwindigkeit von 38 Knoten erreichen, verfügen außerdem über die von der AENOR zertifizierten Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen COVID-19.

Mit diesen schnellen Fähren kann Fred. Olsen Komfort, Technologie und Nachhaltigkeit in Schiffen, die einen Meilenstein in der Schifffahrt darstellen, vereinen. Damit positioniert sich das Unternehmen weltweit als Vorreiter beim Einsatz von Trimaranen und macht die Kanarischen Inseln zu einem Maßstab für nachhaltige Hochgeschwindigkeitsverbindungen im Seeverkehr.

Quelle: Fred Olsen

Bild mit freundlicher Genehmigung von Oliver

Wenn sich nun jemand dazu entschlossen hat, sich auch einmal in den Genuß dieser Minikreuzfahrten zwischen den kanarischen Inseln zu begeben, hier geht es zur Buchungs und Reservierungsseite von Fred Olsen. Alternativ können Tickets auch direkt im Büro von Fred Olsen im Hafen von Las Palmas oder Agaete gebucht werden:
Fred Olsen Express, Buchungsseite in Spanisch
Fred Olsen Express, Buchungsseite in Englisch


Die Kanarischen Inseln werden auf der 16. Jugend-Klimakonferenz deutlich vertreten sein

Kanaren, 25.10.2021

Die Abteilung für den ökologischen Übergang der Regionalregierung fördert die Anwesenheit von zwei jungen Menschen aus dem Archipel in Glasgow als Koordinatoren der spanischen Jugend bei der Veranstaltung.

Die Abteilung für ökologischen Übergang, Kampf gegen den Klimawandel und Gebietsplanung der Regierung der Kanarischen Inseln hat die Teilnahme der Inseln an der nächsten Jugendkonferenz zum Klimawandel bestätigt, die vom 28. bis 31. Oktober an der Universität Strathclyde in Glasgow stattfindet. Anlässlich des Weltklimatages, der kürzlich begangen wurde, hat das Ministerium angekündigt, dass es die Anwesenheit von zwei jungen Menschen von den Inseln bei dieser Veranstaltung als spanische Jugendkoordinatoren finanziell unterstützen wird.

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Die 16. UN-Jugendklimakonferenz ist die jährliche Zusammenkunft der Mitglieder von YOUNGO, der offiziellen Jugendgruppe der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (COP). Dieses Gipfeltreffen wird offiziell vom Jugendbeauftragten des UN-Generalsekretärs unterstützt und ist die offizielle Vorläuferveranstaltung für Jugendliche der UN-Klimakonferenz, auch bekannt als Konferenz der Vertragsparteien (COP-26).

Der für das Gebiet zuständige Stadtrat José Antonio Valbuena wies darauf hin, wie wichtig es ist, junge Menschen aus der ganzen Welt in die Suche nach wirksamen und flexiblen Lösungen einzubeziehen, um der globalen Bedrohung durch den Klimawandel zu begegnen. "Zwei junge Menschen von den Kanarischen Inseln auf einer so wichtigen Konferenz zu haben, ist eine Quelle des Stolzes für diese Gemeinschaft, die es ermöglicht, die Stimme der kanarischen Jugend auf einem Treffen dieser Größenordnung zu hören".

Bei dieser Gelegenheit werden die Jugendlichen Ancor Armas und Carlos Shanka Boissy als Sprecher der kanarischen Jugend und als Koordinatoren für Spanien bei dieser internationalen Veranstaltung teilnehmen.

Nach dem Gipfel wird Stadtrat Valbuena ein Treffen mit den Jugendlichen abhalten, um die Eindrücke und Schlussfolgerungen dieses Klimagipfels auszutauschen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Covid-19 regionale Beschränkungen auf ein Minimum reduziert

Baleares, 25.10.2021

Der Regierungsrat hat den aus der COVID-19 abgeleiteten Maßnahmenplan zur Bewältigung der Gesundheitskrise gebilligt, der ab seiner Veröffentlichung im BOIB (morgen, 26. Oktober) in Kraft treten wird (Anmerkung Übersetzer: BOIB heißt Boletin Oficial de las Islas Baleares). Der Stand der einzelnen Inseln wird alle 15 Tage überprüft.

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Dieser Plan sieht die Rückkehr zur Normalität für alle wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten vor, wobei die allgemeinen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen sowie der Einsatz von Masken zu beachten sind.

Der Rückgang der Beschränkungen ist das Ergebnis guter Gesundheitsdaten dank der Eigenverantwortung des Einzelnen und der Massenimpfungen.

In jedem Fall empfiehlt die Regierung weiterhin die Impfung gegen COVID-19 für die gesamte Bevölkerung, insbesondere für gefährdete Personen, für Personen, die mit gefährdeten Personen arbeiten und für Personen, die an Gruppenaktivitäten teilnehmen. Die maximale Kapazität der der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen, Räumlichkeiten oder Dienstleistungen darf in jedem Fall zu 100 % ausgeschöpft werden. Eventuell stattfindende Tanzveranstaltungen (sofern nicht ausdrücklich verboten) werden mit Maskenpflicht und in abgegrenzten Bereichen durchgeführt, die von Bereichen für den Verzehr von Getränken und Speisen getrennt sind. Eine der wenigen Beschränkungen, die weiterhin bestehen, betrifft den Konsum von Tabak und ähnlichen Produkten. Nach wie vor verboten ist das Rauchen auf den Terrassen von öffentlichen Einrichtungen sowie auf öffentlichen Straßen und Plätzen im Freien, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass ein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen eingehalten wird, sowie in der Freizeit. Um neue Massenansteckungen zu vermeiden, wird das Verbot des Trinkens und der Trinkgelage auf allen öffentlichen Straßen und in allen öffentlichen Räumen ausgesprochen. Das neue Abkommen sieht je nach der epidemiologischen Warnstufe der einzelnen Inseln unterschiedliche Maßnahmen vor. So werden einige der bisher geltenden Beschränkungen der Stufe 1 (in der sich Mallorca, Eivissa und Formentera jetzt befinden) beibehalten, während praktisch alle Beschränkungen der Stufe Null, des kontrollierten Risikos, aufgehoben werden, was für Menorca zutrifft.

Quelle: Gobierno de Baleares


Gesundheitsministerium meldet 101 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 25.10.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.229.299 diagnostische Tests durchgeführt, davon 2.308 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 101 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 96.706 mit 889 aktiven Fällen, von denen sich 20 auf der Intensivstation befinden und 66 im Krankenhaus verbleiben. In den letzten Stunden ist auf Teneriffa ein 93-jähriger Mann gestorben, der an einer Vorerkrankung litt und im Krankenhaus blieb.

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Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 25,51 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 42,33 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Nach Inseln aufgeschlüsselt hat Teneriffa heute 46 Fälle mit insgesamt 46.199 kumulierten Fällen und 369 epidemiologisch aktiven Fällen; Gran Canaria hat 36.919 kumulierte Fälle, 43 mehr als am Vortag und 372 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es neun neue Fälle, 7.044 akkumulierte und 81 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.555 akkumulierte Fälle, zwei neue Fälle und 60 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es keine neuen Fälle, dafür aber 1.114 kumulierte Fälle und drei aktive Fälle; auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Fälle, dafür aber 467 kumulierte Fälle und einen aktiven Fall. Auf La Gomera hingegen gibt es einen Fall, insgesamt 407 kumulierte Fälle und drei aktive Fälle.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.229.299 diagnostische Tests durchgeführt, davon 2.308 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Hilfe für die Vulkanopfer auf La Palma

Quelle: Stadtrat (Cabildo) von La Palma

Nachdem sehr viele Hilfsangebote und Anfragen über Möglichkeiten der Hilfe für die Vulkanopfer aus aller Welt eingegangen sind, haben sich die Behörden entschlossen, ein offizielles Spendenkonto zu eröffnen.

Wie man den Betroffenen des Vulkanausbruchs auf La Palma helfen kann

Vorrangig geht es nun darum, Mittel für konkrete Erfordernisse zu beschaffen, etwa für die Unterbringung der Betroffenen.

Wie Sie auf andere Weise helfen können:


Sánchez trifft erneut mit dem Steuerungs- und Wissenschaftsausschuss von PEVOLCA zusammen und bekräftigt sein Engagement für La Palma

La Palma, 23.10.2021

Die Lavaströme haben sich bis zum Mittag dieses Samstags verlangsamt, und in mehreren von ihnen findet eine Umverteilung des Lavastroms des Vulkans statt. Die betroffene Fläche wird auf 848 Hektar geschätzt, das sind 3,4 Hektar mehr als bei den letzten verfügbaren Daten. Insgesamt sind 429 Personen in Hotels untergebracht, davon 56 in Los Llanos de Aridane und 373 in Fuencaliente, und weitere 46 in Sozial- und Gesundheitszentren.

Der Präsident der spanischen Regierung, Pedro Sánchez, und der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, nahmen heute an der Sitzung des Lenkungsausschusses des Sonderplans für den Katastrophenschutz und die Reaktion auf vulkanische Risiken auf den Kanarischen Inseln (PEVOLCA) der Regierung der Kanarischen Inseln unter der Leitung des Ministers für öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Julio Pérez, teil. Auf der Sitzung wurde die Entwicklung des eruptiven Prozesses auf der Grundlage des Berichts des Wissenschaftlichen Ausschusses analysiert, wobei eine Verlangsamung der Lavaströme und eine Umverteilung der in sie eingebrachten Lava festgestellt wurde. Das Fortschreiten der Lavaströme wird weiterhin beobachtet, wobei dem Lavastrom, der La Laguna am nächsten liegt, besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird, um seinen möglichen Verlauf zu bestimmen.

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Der spanische Regierungspräsident Pedro Sánchez, der La Palma zum fünften Mal besuchte, dankte den Einwohnern von La Palma, den Wissenschaftlern und allen an der Bewältigung dieser Notlage beteiligten Stellen für die Arbeit, die angesichts einer "weiterhin kritischen Situation" geleistet wurde. Aus diesem Grund bekräftigte er das Engagement der spanischen Regierung für die gesamte Gesellschaft von La Palma und ihre Institutionen beim Wiederaufbau der Insel.

Zur Entwicklung des eruptiven Prozesses erklärte der technische Direktor des PEVOLCA, Miguel Ángel Morcuende, dass sich die Lavaströme verlangsamt haben und eine Umverteilung des Lavastroms durch mehrere Ströme, einschließlich des ursprünglichen, stattgefunden hat, was auf kleine partielle Brüche im Kegel am Nordwesthang des Hauptkegels und auf das Vorhandensein von Vulkanröhren zurückzuführen ist. Diese Verlangsamung hat es den Hausbesitzern ermöglicht, ihr Hab und Gut relativ normal aus ihren Häusern zu holen.

Die Strömung, die La Laguna betrifft, wird weiterhin im Zentrum des Bezirks zurückgehalten, aber sie wird weiterhin beobachtet, um ihren möglichen Verlauf in Richtung der südlichen oder nördlichen Hänge der Montaña de La Laguna zu bestimmen.

Die Zahl der in Hotels untergebrachten Personen beläuft sich derzeit auf 429, davon 56 in einem Hotel in Los Llanos de Aridane und 373 in einem Hotel in Fuencaliente. Sie alle werden vom Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit den städtischen Sozialdiensten betreut. Darüber hinaus sind 46 Personen in den Sozial- und Gesundheitszentren der Insel untergebracht.

Auf einer Pressekonferenz berichtete die nationale Leiterin der Vulkanüberwachung des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), Carmen López, dass die Seismizität weiterhin in denselben Gebieten registriert wird, obwohl in der Zwischenzone eine Zunahme der Intensität zu beobachten ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es Erdbeben größeren Ausmaßes geben könnte, die von der Bevölkerung gespürt werden.

Die Verformung bleibt in den Stationen in der Nähe des Vulkankegels stabil, während sie in den weiter vom Eruptionsherd entfernten Gebieten tendenziell abnimmt.

Die Luftqualität verbessert sich weiter durch die Zunahme der thermischen Inversionsschicht und die Verringerung der Schwebeteilchen. Der technische Direktor von PEVOLCA erinnerte jedoch daran, dass Personen mit Gesundheits- und Atemproblemen FFP2-Masken verwenden sollten, obwohl ihre Verwendung auch allgemein empfohlen wird.

Angesichts der vorhergesagten leichten Regenfälle im Aridane-Tal wurde auf die Bedeutung der Reinigung der Dächer hingewiesen, da Regen das Gewicht der Asche erhöht, und gleichzeitig vor der Gefahr eines möglichen Abflusses aufgrund der Undurchlässigkeit der Lavaströme gewarnt.

Betroffene Infrastrukturen

Die von der Eruption betroffene Fläche wird auf 848,96 Hektar geschätzt, das sind 3,4 Hektar mehr als die gestern veröffentlichte Zahl, und die maximale Breite zwischen den Extrempunkten der Lavaströme beträgt nach wie vor etwa 2 900 Meter, auch wenn es innerhalb dieses Gebiets Gebiete gibt, die nicht von der Lava betroffen sind.

Bei der vom Katasteramt angegebenen Zahl der zerstörten oder beschädigten Gebäude wurden keine Änderungen festgestellt, so dass sich die Gesamtzahl der Gebäude auf 1.280 beläuft. Davon sind 1.030 für Wohnzwecke, 132 für landwirtschaftliche Zwecke, 64 für industrielle Zwecke, 30 für Freizeit und Gastgewerbe, 11 für öffentliche Zwecke und 14 für sonstige Zwecke bestimmt.

Der Lenkungsausschuss untersuchte auch den Zustand der Grundversorgungsdienste (Strom, Telefon, Schulen und Hochschulen), bei denen keine nennenswerten Zwischenfälle zu verzeichnen waren, sowie die Arbeiten an den mobilen Entsalzungsanlagen in Puerto Naos, wo heute die ersten Anschlusstests durchgeführt wurden.

Andererseits wurde der erweiterte Kommandoposten für Notfälle vom Besucherzentrum in El Paso in das Lagerhaus der ehemaligen Tabakfabrik (JTI) in derselben Gemeinde verlegt, das sich an der LP-3 mit der Avenida Venezuela befindet. Mit dieser Maßnahme sollen der Betrieb der betroffenen Dienste und der Komfort der Nutzer verbessert werden.

Tägliche Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses

Vor der Sitzung des PEVOLCA-Lenkungsausschusses trat der wissenschaftliche Ausschuss des Plans zusammen, dessen Mitglieder ihre Schlussfolgerungen über die Entwicklung des eruptiven Phänomens seit gestern vorstellten. Dieser wissenschaftliche Ausschuss wird von der Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle der Kanarischen Regierung koordiniert und setzt sich aus Vertretern des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), des Obersten Rates für wissenschaftliche Forschung (CSIC), des Vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln (Involcan), des Spanischen Instituts für Geologie und Bergbau (IGME), der Staatlichen Meteorologischen Agentur (AEMET), des Spanischen Ozeanographischen Instituts (IEO), der Universität von La Laguna und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria zusammen.

Diese Schlussfolgerungen lauteten:

"Die spaltförmige Eruption zeigt weiterhin einen strombolianischen Mechanismus (d. h. einen Mechanismus mit gemischtem Charakter, bei dem explosive Phasen pyroklastische Ablagerungen und effusive Phasen gleichzeitig die Lavaströme erzeugen), wobei jetzt die effusive Phase überwiegt. In der Vulkanologie wird das Ausmaß von Vulkanausbrüchen auf der Skala des Vulkanexplosivitätsindex (VEI) mit Werten zwischen 0 und 8 gemessen; im Falle dieses Ausbruchs liegt der VEI nach bisherigen Schätzungen bei 2.

Der Hauptstrom der Lavaströme verläuft entlang der nördlichen Flanke, den nördlichen Teil der früheren Lavaströme hinunter, und folgt dabei Bahnen in Richtung Westen und Nordwesten, innerhalb der derzeitigen Sperrzone. Am Ausgang des Emissionszentrums konzentriert sich der Strom in einem gestuften Lavakanal, der sich später in vulkanische Kanäle und Röhren verzweigt. Die Emissionszentren des Kegels sind immer noch aktiv, mit kontinuierlichem Auswurf von Pyroklastika und intermittierenden phreatomagmatischen Impulsen und einem mit Lavaemission.

Das Auftreten neuer Emissionszentren rund um den Hauptkegel ist nicht ausgeschlossen, ebenso wenig wie andere Oberflächenbeobachtungen (sichtbare Gasemissionen) innerhalb der Sperrzone.

Die Morphologie des Kegels ändert sich wiederholt durch aufeinander folgende Wachstums- und Umgestaltungsprozesse. Seit letzter Nacht kommt es zu kleinen Teilausbrüchen des Kegels (verschweißter Pyroklastkegel), der sich am NW-Hang des Hauptkegels befindet. Der eruptive Prozess kann Episoden zunehmender und abnehmender strombolianischer Aktivität sowie Pulse phreatomagmatischer Aktivität aufweisen.

Die Höhe der Asche- und Gassäule, die heute gemessen wird, erreicht 3000 m.

Überwiegend nordöstlicher bis östlicher Wind mit Höhenlage. Es wird erwartet, dass der Wind in der Schicht zwischen 3000 und 5000 m auf Süd dreht. Die Asche- und SO2-Wolke befindet sich derzeit südwestlich des Eruptionsherds und wird sich in den nächsten Stunden voraussichtlich nach Westen und Nordwesten bewegen. Die erwartete Position der Abgasfahne ist ein günstiges Szenario für den Flugbetrieb. An den nördlichen und östlichen Hängen von La Palma wurden im Allgemeinen schwache Niederschläge registriert, und diese Niederschläge (schwach bis örtlich mäßig) werden auch für den Rest des Samstags, Sonntags und Montags wahrscheinlich sein. Niederschläge werden vor allem an den Nord- und Osthängen sowie im Landesinneren und im Westen zu verzeichnen sein. Die Auswirkungen der thermischen Inversion (3-4 °C) zwischen 1500 und 2000 m und das lokale Windregime im Gebiet von El Paso, Los Llanos und Tazacorte führen zu einer Konvergenzzone, die die Ansammlung von SO2 in diesem Becken begünstigt.

Die Seismizität befindet sich weiterhin hauptsächlich in der Nähe der Seismizität der ersten Tage, in Tiefen zwischen 10 und 15 km. Diese Seismizität hat an Häufigkeit und Ausmaß zugenommen. Es werden auch Erdbeben in Tiefen von mehr als 20 km registriert, die in den letzten Stunden weiterhin eine hohe Magnitude aufweisen, wenn auch mit geringerer Häufigkeit. Hohe Werte der Tremorsignalamplitude werden beibehalten, mit sich verstärkenden Impulsen. Die höchste beobachtete Magnitude betrug 4,3 mbLg bei einem Ereignis in 36 km Tiefe, mit der Intensität IV EMS. Die in mittleren und großen Tiefen aufgezeichnete Seismizität ist Teil desselben aktuellen eruptiven Prozesses. Es wurde keine nennenswerte Oberflächenseismizität festgestellt. Die derzeitige Seismizität deutet weiterhin darauf hin, dass weitere spürbare Erdbeben möglich sind, die möglicherweise eine Intensität von VI (EMS) erreichen und in Hanggebieten kleine Erdrutsche verursachen können. Entsprechende Informationen zu diesem Thema sind im Abschnitt Empfehlungen des Berichts enthalten.

Die Deformation zeigt ein stabiles Muster in der Umgebung des eruptiven Zentrums und eine leichte regionale Deflation mit tiefem Ursprung, die an den am weitesten vom eruptiven Zentrum entfernten Stationen festgestellt wurde.

Im Laufe des gestrigen Tages (22.10.) hat der Ausstoß von Schwefeldioxid (SO2) in Verbindung mit der Vulkanfahne (sichtbare Ausdünstungen vulkanischer Gase) in Übereinstimmung mit dem eruptiven Prozess weiterhin hohe Werte erreicht und liegt bei 31600 Tonnen pro Tag (unterschätzter Wert). Auch die diffuse Emission von Kohlendioxid (CO2), die mit dem 220 km2 großen Vulkanrücken der Cumbre Vieja in Verbindung gebracht wird (nicht sichtbare Emissionen vulkanischer Gase), zeigt in den letzten 10 Tagen weiterhin eine rückläufige Tendenz und wurde am 22.10. auf 623 Tonnen pro Tag geschätzt. Die Überwachung des diffusen Kohlendioxid (CO2)-Flusses an der geochemischen Station Los Llanos (LP10) spiegelt einen höheren magmatisch-hydrothermalen Anteil wider als der, der an der geochemischen Station Fuencaliente (LP08) beobachtet wurde. Alle diese geochemischen Beobachtungen stehen im Einklang mit dem aktuellen Eruptionsprozess.

Was die Luftqualität betrifft, so wurden seit gestern Abend an den Stationen Los Llanos, El Paso, Tazacorte und Puntagorda hohe Konzentrationen von Schwefeldioxid (SO2) gemessen. Die durchschnittlichen Stundenwerte sind in den späten Morgenstunden und in den frühen Morgenstunden deutlich angestiegen, so dass im Fall von Los Llanos um 9:00 Uhr der dritte aufeinander folgende Stundenwert der Konzentration über 500 μg/m³, dem Referenzwert der Alarmschwelle für die Bevölkerung, verzeichnet wurde.

Während dieses Zeitraums lagen die an den Stationen Tazacorte und El Paso gemessenen Werte ebenfalls über dem Stundenmittelwert von 500 μg/m³. Auch wenn dies drei Stunden lang nicht der Fall war, wird davon ausgegangen, dass die Gefahr besteht, diese Werte zu erreichen, so dass die Bevölkerung von Valle de Aridane gewarnt werden sollte.

Bei den Partikeln mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern (PM10) waren die gestrigen Konzentrationen im Allgemeinen niedriger als an den vorangegangenen Tagen, wobei an keiner Station des Luftqualitätsnetzes eine Überschreitung des Tagesgrenzwertes (50 μg/m³) verzeichnet wurde.

VERPFLICHTUNGEN UND EMPFEHLUNGEN

Marine Rauchfahne:

  • Es wird empfohlen, die Windvorhersage für die Überwachung genau zu beachten,
    über mögliche Richtungsänderungen der Abgasfahne zu informieren und sich entsprechend zu verhalten, insbesondere Personen mit geschwächten Atemwegen (z. B. Asthmatiker), da sie durch niedrigere Konzentrationen stärker gefährdet sind.
  • Es wird auch empfohlen, die Augen nach jeder Exposition zu waschen, da die Symptome oft nicht nach der Exposition auftreten.
    Die Symptome werden oft erst später bemerkt.
  • Diese marinen Fahnen können bis zu mehreren Kilometern von der Quelle entfernt wahrgenommen werden, auch wenn sie schwächer sind. Für den Fall, dass die marine Fahne Bevölkerungszentren erreicht, wird empfohlen, nach Möglichkeit in den Häusern zu bleiben und alle Türen und Fenster zu schließen.
  • Für die sichere Navigation von Forschungsschiffen, die in diesem Gebiet wissenschaftliche Arbeiten durchführen, wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 500 m zu aktiven Bereichen der Lavadeltas (mit Lavaeintrag und sichtbaren Erscheinungen) einzuhalten und diesen Abstand in stabileren Bereichen auf 200 m zu verringern. Die Schifffahrt zu wissenschaftlichen Zwecken im Rahmen des Notfallmanagements kann auf kürzeren Entfernungen unter der Verantwortung des Eigentümers und des Kapitäns oder Schiffsführers durchgeführt werden, sofern sie von der Technischen Direktion der PEVOLCA und der Seekapitänschaft genehmigt wurde.

Lava Ströme

  • Es wird auch empfohlen, sich den Lavaströmen nicht zu nähern, da die Gefahr besteht, dass man sich den austretenden Gasen, möglichen Ablösungen und hohen Temperaturen aussetzt.
  • Angesichts der an manchen Stellen beobachteten großen Mächtigkeit der Lavaströme kann es zu einem Einsturz der Lavastromfront kommen, was in steileren Gebieten zur Bildung großer Lavastromfragmente führen kann, die sich plötzlich von der Stromfront lösen und je nach Topografie mehrere Meter von der Stromfront entfernt sein können. Kleine pyroklastische Ströme können auch in steil abfallenden Gebieten auftreten.

PYROKLASTISCHER FALL:

  • Es wird daran erinnert, dass um die Emissionszentren ein Sperrradius von 2,5 km besteht, um das Risiko eines Aufpralls von Pyroklastika und der Exposition gegenüber Gasen zu minimieren.
  • Bei verstärkter Explosionsaktivität ist es möglich, dass einige heftige Detonationen zum Bruch von Fensterglas führen. Es wird empfohlen, sich von Fenstern bis zu einem Radius von 5 km vom Kegel zu entfernen.
  • In Gebieten, die von starkem Ascheregen betroffen sind (deutliche Ablagerung am Boden), und erst recht, wenn Dunst zu beobachten ist, wird empfohlen, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Im Freien wird außerdem die Verwendung von FFP2-Masken und Augenschutzsystemen empfohlen.
  • Für den Fall, dass die Asche andere Inseln erreicht, wird den Betroffenen empfohlen, chirurgische Masken zu tragen. Es wird empfohlen, Dächer zu reinigen, auf denen sich Asche in einer Dicke von mehreren Zentimetern angesammelt hat. Es wird darauf bestanden, dass das vom Katastrophenschutz angegebene Verfahren zur Beseitigung der Asche von den Dächern und vom Boden (Asche befeuchten, Augenschutz, Tragen einer Maske, Schutz der Haut, siehe beigefügte Unterlagen) genau eingehalten wird. Für die Beseitigung sind FFP2-Masken, Handschuhe, leichtes Anfeuchten zum Kehren zu verwenden, und der Einsatz von Gebläsen zu vermeiden, außer bei der Reinigung von Flughafeneinrichtungen durch Fachpersonal mit entsprechender PSA. Durch den Einsatz von Gebläsen wird die Aufwirbelung der gesundheitsschädlichsten Partikel verstärkt.

Für die Sicherheit der Wissenschaftler am Boden innerhalb der Sperrzone wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 1000 m zum Hauptemissionszentrum einzuhalten. Eine Annäherung auf kürzere Entfernungen ist zu wissenschaftlichen Beobachtungszwecken für das Notfallmanagement mit Genehmigung der technischen Direktion der PEVOLCA möglich.

Vom derzeitigen Emissionszentrum im südlichen Sektor aus sollte in Entfernungen von weniger als 3 km und innerhalb der Sperrzone besonders auf beobachtbare Phänomene geachtet werden, um die Exposition zu minimieren.

SEISMISCHE BEWEGUNGEN:

  • Der wissenschaftliche Ausschuss PEVOLCA überwacht kontinuierlich die vulkanische Aktivität.
  • Ergreifen Sie sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz vorbeugende Maßnahmen: verstärken Sie Regale, befestigen Sie Lampen und entfernen Sie große Gegenstände von den Möbeln.

Im Freien:

Wenn Sie sich im Freien aufhalten und ein Erdbeben registriert wird, suchen Sie einen offenen Platz auf und halten Sie sich von Bauwerken, die auf die Straße stürzen könnten, und von einsturzgefährdeten Bereichen fern.

Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie diese Tipps zum Selbstschutz beachten:

  • Gehen Sie in offene Bereiche.
  • Halten Sie sich von Gebäuden, Balkonen, Ampeln, Laternenpfählen, Stromleitungen und Bäumen fern.
  • Halten Sie sich von Gebieten fern, in denen die Gefahr von Erdrutschen besteht.
  • Folgen Sie den Empfehlungen der Behörden und informieren Sie sich über offizielle Kanäle und die Medien.
  • Wenn Sie sich in einem Fahrzeug befinden, verlangsamen Sie die Fahrt und stellen Sie den Motor ab, wenn möglich, und halten Sie sich von Gebäuden und steilen Gebieten fern. Schalten Sie die Warnblinker ein und bleiben Sie im Fahrzeug, bis das Erdbeben vorbei ist.

Im Innenbereich:

Wenn Sie in einem Haus von einem Beben überrascht werden, bleiben Sie ruhig und befolgen Sie diese Tipps zum Selbstschutz:

  • Gehen Sie für die Dauer des Bebens nicht ins Freie.
  • Suchen Sie Schutz unter einem Türrahmen oder einem stabilen Möbelstück,
    z. B. einem Tisch.
  • Halten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern auf.
  • Wenn Sie Ihre Wohnung verlassen müssen, stellen Sie Wasser, Strom und Gas ab.
  • Nehmen Sie im Falle einer Evakuierung die Treppe und benutzen Sie nicht den Aufzug.
  • Folgen Sie den Empfehlungen der Behörden und informieren Sie sich über offizielle Kanäle und die Medien.

Der Bevölkerung auf der Insel La Palma wird empfohlen, im Freien FFP2-Masken zu tragen. Es ist nach wie vor unerlässlich, die terrestrischen und maritimen Sperrzonen einzuhalten, um die körperliche Unversehrtheit der Menschen zu wahren. Die kontinuierliche Überwachung der Tätigkeit wurde verstärkt, und alle festgestellten wesentlichen Veränderungen werden mitgeteilt. Bleiben Sie dran und warten Sie auf weitere Informationen von den zuständigen Katastrophenschutzbehörden".

Quelle: Gobierno de Canarias
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Gesundheitswesen: 82 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Kanaren, 23.10.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.223.806 PCR-Tests durchgeführt, davon 4.232 gestern.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 82 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 registriert. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 96.542 mit 853 aktiven Fällen, von denen sich 18 auf der Intensivstation befinden und 62 im Krankenhaus verbleiben. In den letzten Stunden ist auf Teneriffa ein 83-jähriger Mann gestorben, der an früheren Krankheiten litt und noch im Krankenhaus lag.

Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 23,35 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 38,70 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa 45 Fälle mit insgesamt 46.131 akkumulierten Fällen und 364 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria sind es 36.839 akkumulierte Fälle, 25 mehr als am Vortag, und 325 aktive Fälle. Lanzarote hat fünf neue Fälle mit 7.033 akkumulierten und 91 epidemiologisch aktiven Fällen; Fuerteventura hat 4.551 akkumulierte Fälle mit fünf Fällen mehr als am Vortag und 67 aktiven. La Palma hat zwei neue Fälle und hat 1.114 kumulierte und drei aktive Fälle; El Hierro hat keine neuen Fälle und bleibt bei 467 kumulierten und einem aktiven Fall. La Gomera, wo es ebenfalls keine neuen Fälle gibt, bleibt bei 406 akkumulierten und zwei aktiven Fällen.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.223.806 PCR-Tests durchgeführt, davon 4.232 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Regierung der Kanarischen Inseln und das Cabildo von La Gomera ziehen Bilanz über das Projekt "La Gomera 100% Nachhaltig" für erneuerbare Energien

La Gomera, 22.10.2021

Die Regionalministerin für Wirtschaft, Wissen und Beschäftigung, Elena Máñez, und der Präsident der Insel La Gomera, Casimiro Curbelo, analysieren die Umsetzung des Abkommens, das eine Investition von 2,7 Millionen Euro für sechs Projekte zur Energieinnovation vorsieht.

Die Ministerin für Wirtschaft, Wissen und Beschäftigung der Kanarischen Regierung, Elena Máñez, traf am Freitag mit dem Präsidenten des Cabildo von La Gomera, Casimiro Curbelo, zusammen, um eine Bilanz der Entwicklung von "La Gomera 100% Nachhaltig" zu ziehen, einem gemeinsamen Projekt des Cabildo von La Gomera und des Regionalministeriums. Das Projekt wird über das Instituto Tecnológico de Canarias (ITC) und mit finanzieller Unterstützung der Agencia Canaria de Investigación, Innovación y Sociedad de la Información (ACIISI) im Rahmen einer im vergangenen Jahr unterzeichneten Kooperationsvereinbarung durchgeführt, die die Umsetzung einer Reihe innovativer Energieinfrastrukturen im Wert von 2,7 Millionen Euro über fünf Jahre vorsieht. Das Ziel: Senkung der Energiekosten und Beschleunigung der Dekarbonisierung der Wirtschaft der Insel.

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In Begleitung des Direktors des ACIISI, Carlos Navarro, und des Leiters des ITC, Gabriel Megías, reiste der Regionalminister auf die Insel, um an der Sitzung des Begleitausschusses der mit der Inselgesellschaft unterzeichneten Kooperationsvereinbarung teilzunehmen. Das Projekt 100 % nachhaltige Energieautarkie auf La Gomera besteht aus sechs technologischen Innovationsmaßnahmen im Bereich der Energie durch erneuerbare Energien, Mikronetze, Eigenverbrauch und Effizienz.

In diesem Zusammenhang besichtigten Máñez und Curbelo die neuen Anlagen des integrierten Stromselbstverbrauchssystems im Hauptgebäude des Cabildo Gomero, das Teil des Projekts ist. Laut dem Stadtrat geht es bei "La Gomera 100% Nachhaltig" nicht nur um die Nutzung erneuerbarer Energien, sondern auch um Innovation und effizientes Management durch die Entwicklung eines Pioniermodells auf den Kanarischen Inseln und in Spanien, das als Plattform dienen kann, um den Archipel als Labor für die Erprobung verschiedener Technologien zu positionieren". Wie der Minister erläuterte, hat dieses Projekt einen sehr innovativen Nutzen, nämlich die Fähigkeit, erneuerbare Energien auf der Grundlage von Strategien für die Steuerung, den Betrieb und das Funktionieren der Batterien, die diese Energie speichern, besser handhabbar zu machen.

"Wenn wir über erneuerbare Energien sprechen, sprechen wir auch über die Wirtschaft, denn ökologische oder digitale Übergänge implizieren die Schaffung neuer Aktivitäten, die mit diesen aktuellen Bedürfnissen verbunden sind, mit der Schaffung von spezialisierten und wertschöpfungsstarken Arbeitsplätzen", fügte Elena Máñez hinzu, bevor sie das Cabildo von La Gomera zu dieser Initiative beglückwünschte, weil es ein Engagement für den Wandel und die Diversifizierung auf der Insel mit einer nachhaltigen Perspektive anführt, zu einer Zeit, in der wir beginnen, den Horizont des Aufschwungs zu erkennen".

Curbelo verwies seinerseits auf die Planung der zweiten Phase des mit dem Technologischen Institut der Kanarischen Inseln unterzeichneten Abkommens über die Energieautarkie, für die er vorschlug, eine neue Reihe von Maßnahmen in Angriff zu nehmen, um die Kontinuität der bisher am Sitz des Rathauses, im Schlachthof der Insel, im Seniorenzentrum Nuestra Señora del Carmen und im Thalassotherapiezentrum Hermigua entwickelten Maßnahmen zu gewährleisten. "Wir haben diese Räume mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet, um die Abhängigkeit von konventioneller Energie zu verringern. Es ist ein Weg, auf dem es kein Zurück mehr gibt und an dem wir weiterarbeiten müssen, um die Nachhaltigkeit in all ihren Aspekten zu erreichen", sagte er.

Digitalisierung und Beschäftigung

Außerdem traf sich die regionale Delegation mit den Leitern des Cabildo und der Stadtverwaltungen der Insel, um die Möglichkeiten zu analysieren, die sich durch die neuen europäischen Fonds und die verschiedenen von ACIISI geplanten Aktionslinien zur Förderung der digitalen Transformation des Produktionsgefüges eröffnen. Sie diskutierten auch über die Maßnahmen des regionalen Ministeriums für Wirtschaft, Wissen und Beschäftigung auf La Gomera im Bereich der aktiven Beschäftigungs- und Ausbildungspolitik.

In diesem Zusammenhang betonte der Präsident des Cabildo, dass die Programme zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen verstärkt werden müssten, um die Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher auf der Insel in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Er erinnerte daran, dass seit letzter Woche etwa dreißig von ihnen am Plan für neue Beschäftigungsmöglichkeiten teilnehmen, der die Eingliederung von qualifiziertem Personal in die Institution der Insel im Rahmen eines Praktikumsvertrags ermöglicht. "Es war eine sehr gute Initiative, die wir zusammen mit dem kanarischen Arbeitsamt gefördert haben, und wir hoffen, dass sie bei weiteren Gelegenheiten wiederholt werden kann", sagte er.

Neben Casimiro Curbelo nahm auch Alfredo Herrera, Erster Vizepräsident und Stadtrat für Raumordnung, Tourismus, Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung, Energie, Industrie und Handwerk, Handel und Innovation des Cabildo de La Gomera, an dem Treffen teil; die Bürgermeister von San Sebastián de La Gomera, Adasat Reyes, Alajeró, Manuel Ramón Plasencia, Hermigua, Yordan Piñero, Valle Gran Rey, Ángel Piñero, und Vallehermoso, Emiliano Coello, sowie als Vertreter der Gemeinde Agulo die erste stellvertretende Bürgermeisterin, María del Pilar Correa.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Hospital Universitario Insular de Gran Canaria hat seine Schlaganfallstation vergrößert

Gran Canaria, 22.10.2021

Seit der Einrichtung der Station im Mai 2004 wurden insgesamt 4.132 Patienten aufgenommen und 1.064 mechanische Thrombektomien durchgeführt.

Die Schlaganfallstation des Complejo Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil, einer Einrichtung des regionalen Gesundheitsministeriums der Kanarischen Regierung, wurde erweitert, um die Patientenversorgung zu verbessern.

Konkret verfügt die Station, die für die Provinz Las Palmas eine Referenz darstellt, nach der in diesem Jahr durchgeführten Erweiterung über acht Betten mit kontinuierlicher Überwachung und Telemetrie.

Außerdem wurde die Zahl der Krankenschwestern, Assistenten, Pfleger und Physiotherapeuten aufgestockt, um diese Patienten gemäß den Pflegeprotokollen zu betreuen.

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Seit der Gründung der Abteilung im Mai 2004 wurden insgesamt 4.132 Patienten aufgenommen und 1.064 mechanische Thrombektomien durchgeführt. Seit der Ernennung zum Referenzzentrum für die Provinz Las Palmas im Jahr 2016 ist die Zahl der Einweisungen um 30 % gestiegen, und die Zahl der mechanischen Thrombektomien hat sich von durchschnittlich 26 Patienten pro Jahr auf 169 Patienten pro Jahr erhöht. Nach Angaben von Fachleuten zeigen mehr als 50 % der Patienten, die sich einer mechanischen Thrombektomie unterziehen, eine neurologische Besserung und sind in der Lage, ein unabhängiges Leben zu führen.

Schlaganfall-Code

Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Störung der Hirndurchblutung, die die Funktion einer bestimmten Hirnregion vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigt. Fünfundachtzig Prozent der Schlaganfälle werden durch zerebrale Ischämie verursacht, der Rest durch Blutungen.

Die frühzeitige Erkennung und Aktivierung von Notfallsystemen außerhalb des Krankenhauses ist eine Priorität für die betroffenen Patienten. Der Schlaganfall-Code ist ein Warnsystem, das die rasche Identifizierung, Benachrichtigung und Übergabe von Schlaganfallpatienten an die Rettungsdienste ermöglicht und auf der Betrachtung des Schlaganfalls als Notfall beruht. Dieses Alarmsystem wird durch einen Anruf bei der Nummer 112 aktiviert, der eine koordinierte Aktion für die Verlegung des Patienten in die Referenzkrankenhäuser einleitet, mit dem letztendlichen Ziel, die betroffenen Hirnareale der Patienten wieder zu beleben.

Wenn ein Patient in der Notaufnahme eines Krankenhauses eintrifft, wird ein spezielles Ärzteteam eingesetzt, das sofort die Verfahren, klinischen und therapeutischen Maßnahmen einleitet, um den Patienten, der einen Vorfall erlitten hat, in allen seinen Phasen wiederherzustellen. Ziel ist es, nicht nur die Sterblichkeit nach einem Schlaganfall zu verringern, sondern auch die Komplikationen und Folgeerscheinungen (Morbidität), da diese für die spätere Lebensqualität von großer Bedeutung sind, da der Schlaganfall die zweithäufigste Ursache für langfristige Behinderungen oder Invalidität bei Erwachsenen ist.

Vorbeugung von Schlaganfällen

Die Prävention von Risikofaktoren ist die wirksamste Maßnahme zur Vermeidung von Neuerkrankungen, Morbidität und/oder Mortalität. Eine der Säulen der Schlaganfallbehandlung ist die Kontrolle und Behandlung von Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Dyslipidämie sowie eine ausgewogene Ernährung und körperliche Betätigung und die Vermeidung des Konsums von Giftstoffen wie Tabak, Alkohol, Kaffee und anderen Drogen.

Warnsymptome

Ein Schlaganfall sollte vermutet werden, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

Plötzlicher Kraftverlust, Taubheit oder Schwäche im Gesicht und/oder in den Gliedmaßen, insbesondere wenn dieselbe Körperseite betroffen ist.
Plötzliches Auftreten von Verwirrung oder undeutlicher Sprache.
Plötzliches Auftreten von Sehstörungen, Blindheit oder Doppeltsehen.
Unerwartetes Auftreten von ungewöhnlichen, starken und unerklärlichen Kopfschmerzen.
Gefühl von starkem Schwindel, plötzlichem Gleichgewichtsverlust oder Gangstörungen, die mit einer der oben genannten Erscheinungen einhergehen.

Quelle: Gobierno de Canarias
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253.879 Euro für die Renovierung des Jakobswegs zwischen den Vulkanen in Tejeda genehmigt

Tejeda, Gran Canaria, 21.10.2021

Der Regierungsrat hat an diesem Donnerstag eine direkte Subvention an die Gemeinde Tejeda in Höhe von 253.879,44 Euro genehmigt, die für die Instandsetzung des Abschnitts des Jakobsweges zwischen den Vulkanen bestimmt ist, der durch diese Gemeinde auf Gran Canaria verläuft.

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Der Zuschuss wird mit dem Ziel gewährt, die Erhaltung, den Schutz, die Förderung und die Entwicklung des natürlichen und kulturellen Erbes zu etablieren und zu fördern. Außerdem sollen Naturgebiete von öffentlichem touristischem Interesse erschlossen und diese natürlichen Ressourcen aufgewertet werden, indem das sozio-territoriale Gleichgewicht neuer Produktkategorien gefördert wird, die auf der Grundlage der Differenzierung und Spezialisierung der Reiseziele ganzjährig betrieben werden können.

Es sei daran erinnert, dass sich auf den Kanarischen Inseln der zweitälteste Jakobsweg außerhalb des europäischen Kontinents befindet, und dass die Pilgerfahrt im territorialen Kontext des Archipels denselben vollkommenen Ablass bietet wie die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela durch die Heiligen Pforten der Tempel von Tunte und Gáldar.

Aus diesem Grund fördert die Regierung der Kanarischen Inseln dieses Projekt nicht nur aus historischer, kultureller oder religiöser Sicht, sondern auch als touristisches Produkt, bei dem Nachhaltigkeit, Integration mit dem Territorium und die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft im Vordergrund stehen.

Außerdem wurde zum ersten Mal der Jakobsweg zwischen den Vulkanen in die von Turespaña durchgeführte Werbung einbezogen, indem Bilder von Tunte und Gáldar auf die gleiche Weise wie bei anderen Routen der Halbinsel projiziert wurden.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Regierung ändert die Grundlagen für die Verteilung des BFC auf die Gemeinden Fuerteventuras

Fuerteventura, 21.10.2021

Auf Vorschlag des regionalen Finanzministeriums und auf einstimmigen Antrag der Gemeinden der Insel.

Der Regierungsrat der Kanarischen Inseln hat heute ein Dekret verabschiedet, das die Grundlage für die Verteilung der Mittel des Kanarischen Finanzierungsblocks (BFC) auf der Insel Fuerteventura ändert.

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Die vom Cabildo und den Gemeinden der Insel einstimmig beantragte Änderung besteht in der Reduzierung des derzeitigen Kriteriums der Verteilung nach Einwohnerzahl von 90 % auf 87,5 %, der Abschaffung des Kriteriums der "Schuleinheiten" und der Einführung eines neuen Kriteriums, der "kommunalen Tatsache", mit dem 10,5 % der Mittel gleichmäßig auf alle Gemeinden verteilt werden (1,75 % für jede Gemeinde). Das Flächenkriterium bleibt unverändert bei 2 %.

Die neuen Kriterien werden ab dem 1. Januar dieses Jahres angewandt.

Der Finanzierungsblock der Kanarischen Inseln setzt sich aus der IGIC, der AIEM und der Immatrikulationssteuer zusammen. Die Einnahmen aus diesen Steuern werden zwischen der kanarischen Regierung und den lokalen Körperschaften (Cabildos und Stadtverwaltungen) zu 42 % bzw. 58 % aufgeteilt.

Auf jedes Cabildo entfällt die Hälfte der für die Insel bereitgestellten Mittel, während die andere Hälfte auf die Gemeinden aufgeteilt wird. Es sind gerade die Cabildos und Gemeinden, die ihre eigenen Kriterien für diese Verteilung festlegen.

Nach der neuen Berechnung sieht die Verteilung in diesem Jahr wie folgt aus: Antigua, 2,26 Millionen (+10,6%); Betancuria, 0,47 Millionen (+232,5%); La Oliva, 4,33 Millionen (-2,21); Pájara, 3,49 Millionen (-0,24%); Puerto del Rosario, 6,40 Millionen (-6,55%) und Tuineje, 2,64 Millionen (+0,47%).

Quelle: Gobierno de Canarias
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In den letzten 24 Stunden wurden 91 Fälle von COVID-19 gemeldet.

Kanaren, 21.10.2021

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.215.643 diagnostische Tests durchgeführt, davon 4.811 am gestrigen Tag.

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 91 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 96.364, mit 769 aktiven Fällen, von denen sich 17 auf der Intensivstation befinden und 72 im Krankenhaus verbleiben. In den letzten Stunden sind auf Teneriffa drei Menschen gestorben, ein Mann und eine Frau, beide 58 Jahre alt. Beide befanden sich noch im Krankenhaus, und die Frau litt an früheren Krankheiten. Der dritte Todesfall ist noch nicht validiert.

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Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 20,18 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 37,04 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Nach Inseln betrachtet hat Teneriffa heute 36 Fälle mit insgesamt 46.038 kumulierten Fällen und 329 epidemiologisch aktiven Fällen; Gran Canaria hat 36.784 kumulierte Fälle, 39 mehr als am Vortag und 294 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es 11 neue Fälle, 7.018 akkumulierte und 86 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.541 akkumulierte Fälle, fünf neue Fälle und 57 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es keine neuen Fälle, dafür aber 1.111 kumulierte Fälle und zwei aktive Fälle; auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass die kumulierten Fälle 467 sind und ein aktiver Fall. Auf La Gomera hingegen gibt es keine neuen Fälle, so dass die kumulierten Fälle 404 sind und es keine aktiven Fälle gibt.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.215.643 diagnostische Tests durchgeführt, davon 4.811 am gestrigen Tag.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Auf allen Inseln gilt weiterhin die Alarmstufe 1 für ein geringes Risiko einer COVID-19-Übertragung.

Kanaren, 21.10.2021

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Regierung hat heute die Gesundheitswarnstufen nach dem epidemiologischen Bericht der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit mit konsolidierten Daten vom 20. Oktober aktualisiert, der einen Abwärtstrend der Gesundheitsindikatoren für COVID-19 auf allen Inseln zeigt, die in der Aktualisierung der "Ampel" von dieser Woche auf der Warnstufe 1 bleiben.

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Laut dem Bericht des öffentlichen Gesundheitswesens besteht auf allen Inseln weiterhin ein geringes oder sehr geringes Risiko der Übertragung von SARS-CoV-2, und die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten aufgrund des Coronavirus ist rückläufig, so dass alle Gebiete der Autonomen Gemeinschaft die gleiche Alarmstufe (Stufe 1) haben, die als grüne Ampel" bezeichnet wird.

In der letzten Woche war die kumulative Inzidenz sowohl nach 7 als auch nach 14 Tagen auf allen Inseln gering oder sehr gering. Konkret ist die durchschnittliche kumulative 7-Tage-Inzidenzrate auf dem gesamten Archipel im Vergleich zur Vorwoche um 7,7 gesunken, so dass sie von einem Tagesdurchschnitt von 18,1 Fällen pro 100.000 Einwohner auf 16,7 pro 100.000 Einwohner zurückgegangen ist.

Die 7-tägige AI auf Gran Canaria und Teneriffa ist mit einem geringen Risiko behaftet und auf den übrigen Inseln mit einem sehr geringen Risiko. Nach 14 Tagen ist das Risiko der AI im gesamten Archipel gering.

Indikatoren für die Betreuung

Auch die Übermittlungs- und Betreuungsindikatoren entwickeln sich weiterhin positiv. Alle Inseln weisen ein geringes oder sehr geringes Risiko in Bezug auf die Bettenbelegung auf, obwohl die durchschnittliche Anzahl der von COVID-Patienten belegten konventionellen Betten im Vergleich zur Vorwoche um 38,4 % zugenommen hat, mit durchschnittlich 101 belegten Betten im Vergleich zu 73 in der letzten Woche. Was die Zahl der belegten Intensivbetten betrifft, so setzt sich der vor acht Wochen begonnene Rückgang fort und konsolidiert sich, wobei Gran Canaria und Teneriffa weiterhin ein geringes und die anderen ein sehr geringes Risiko aufweisen.

Die Rückverfolgbarkeit der Fälle ist nach wie vor mit einem mittleren Risiko behaftet, und der Prozentsatz positiver AIDPs bleibt auf allen Inseln stabil und stellt ein sehr geringes Risiko dar.

Das Durchschnittsalter aller Personen, die in den letzten 14 Tagen wegen COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, liegt bei 61,5 Jahren, was einem Anstieg von 3,5 Jahren gegenüber der letzten Erhebung entspricht.

Kumulative Inzidenz bei nicht geimpften Personen

Die kumulative Inzidenzrate der COVID-19-Fälle in der letzten Woche ist in der Bevölkerung, die keine Impfdosis erhalten hat, viermal höher als in der Bevölkerung, die die gesamte Impfung erhalten hat. Hundert Prozent der Personen, die in den letzten zwei Wochen auf der Intensivstation aufgenommen wurden, hatten keinen vollständigen Impfschutz.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Ángel Víctor Torres führte den Vorsitz des Lenkungsausschusses, der sich mit der Studie über den Fortschritt der Lava in Richtung La Laguna befasste.

La Palma, 20.10.2021

Der Präsident der Kanarischen Regierung betonte die Stärke der Bevölkerung von La Palma angesichts der Härte des Eruptionsprozesses. Der wissenschaftliche Ausschuss erinnert an die Empfehlungen zum Selbstschutz vor Erdbeben, da Erdbeben mit größerer Intensität empfunden werden können. Die Überwachung des Flusses in Richtung Küste wird fortgesetzt, um im Falle des Erreichens des Meeres Maßnahmen zur Begrenzung der Bevölkerung in den Küstenorten von Tazacorte zu ergreifen.

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Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, nahm heute am Lenkungsausschuss des Sonderplans für den Katastrophenschutz und die Notfallversorgung aufgrund von Vulkanrisiken auf den Kanarischen Inseln (PEVOLCA) der Kanarischen Regierung teil, der vom Minister für öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Julio Pérez, geleitet wird. Der Ausschuss analysierte die Entwicklung der Lavaströme und die Risikoszenarien, um die notwendigen Katastrophenschutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Menschen, die Grundversorgung der Bevölkerung und die Arbeitsabläufe zur Bewältigung des Notfalls zu gewährleisten.

Ángel Víctor Torres hob die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung von La Palma angesichts eines Vulkans hervor, der "enorm aktiv" ist, ohne dass es Anzeichen dafür gibt, dass er sich dem Ende nähert. Aus diesem Grund betonte Torres, dass sowohl die Regierung der Kanarischen Inseln als auch die anderen Institutionen "alles Menschenmögliche und fast Unmögliche" tun werden, um den Schmerz der Menschen auf La Palma zu lindern und die Insel wieder aufzubauen. In diesem Zusammenhang teilte der Präsident der Kanarischen Inseln mit, dass er heute Nachmittag mit den Bürgermeistern zusammentreffen wird, um Lösungen für die Unterbringung der Menschen zu finden, die ihre Häuser verloren haben, und auch mit dem Agrarsektor, um die verschiedenen Hilfen für diesen Sektor zu prüfen. Er betonte auch, dass die Regierung angesichts der zerstörerischen Kraft des Vulkans mit äußerster Dringlichkeit und im Rahmen der geltenden Gesetze an einem Erlass zur Raumordnung arbeitet, um den Bürgern, die ihre Häuser verloren haben, die Möglichkeit zu geben, sich niederzulassen.

Bezüglich des Zustands der Lavaströme wies der technische Direktor von PEVOLCA, Miguel Ángel Morcuende, darauf hin, dass derzeit die beiden nordwestlich verlaufenden Lavaströme besorgniserregend sind, da sie sehr viel Hitze abgeben und sich auf das Stadtzentrum von La Laguna zubewegen. Einer der beiden Ströme hat den Fußballplatz passiert und befindet sich in der Nähe der öffentlichen Schule, und zwischen den beiden Lavaströmen gibt es ein stärkeres Zwischenglied, das den anderen Strom speist, der die Tankstelle in La Laguna erreicht hat.

Morcuende wies darauf hin, dass die Überläufe oberhalb des nordwestlichsten Lavastroms überwacht werden, da dieser an Höhe gewinnt und nach Norden ausläuft.

Der technische Direktor von PEVOLCA erinnerte daran, dass das gesamte Gebiet evakuiert wird und dass derzeit zwei Szenarien in Betracht gezogen werden: Das wünschenswerteste ist, dass die Lavaströme der aktuellen Topographie folgen, zwei Wasserläufe im Gelände nutzen und in Richtung Süden des Berges La Laguna fließen. Im schlimmsten Fall könnten die Lavaströme in den Norden des La Laguna-Bergs geleitet werden.

Zum Zustand des niedrigen Lavastroms, der im Süden des La Laguna-Berges verläuft, erklärte Morcuende, dass er sich nur langsam bewege und am Mittag etwa 80 Meter von der Klippe entfernt gewesen sei. Für den Fall, dass dieser Strom das Meer erreicht, wird die Sperrung von San Borondón, La Condesa, Marina Alta, Marina Baja und des Zentrums von Tazacorte angeordnet.

Der Rest der Lavaströme bewegt sich langsam, nimmt weiter an Viskosität zu und verliert dadurch an Geschwindigkeit, weil sich immer mehr Material ansammelt. Vorläufig sind keine neuen Evakuierungen geplant.

Verbesserung der Luftqualität

Morcuende gab die Verbesserung der Luftqualität bekannt, da der Sahara-Anteil zurückgegangen ist und die Schwebeteilchen abgenommen haben. In diesem Sinne erklärte er, dass die Lage derzeit "mäßig gut und im schlimmsten Fall regelmäßig" sei, dass es aber in den Gemeinden El Paso, Los Llanos de Aridane und Tazacorte keine Probleme gebe, so dass die Empfehlungen zur Selbsteindämmung am Montag und Dienstag in der Gemeinde El Paso derzeit nicht notwendig seien.

Nach Angaben der Sprecherin des Wissenschaftlichen Ausschusses, María Jose Blanco, hat der Dunst in den letzten Stunden nachgelassen, und es wird erwartet, dass die thermische Inversion im Laufe der Stunden und Tage an Höhe gewinnt und ab dem 22. wieder normale Werte für die Jahreszeit erreicht. Die Zunahme der Inversionshöhe in Verbindung mit der Verstärkung des Nordostwindes begünstigt die Ausbreitung der Schadstoffe.

Im Mittelland und in den Gipfellagen werden Winde aus Nordost vorhergesagt, in den Höhenlagen aus Nord, was günstige Bedingungen für die Luftfahrt sind, wobei die thermische Inversion zunimmt und im Norden und Nordosten die Wahrscheinlichkeit von leichtem Regen besteht. Nach Ansicht des Wissenschaftlichen Ausschusses wird diese Windkonfiguration die Asche- und SO2-Wolke in Richtung Südwesten des Eruptionsherdes zerstreuen, und die erwartete Position der Wolke stellt ein günstiges Szenario dar, sowohl für den Betrieb des Flughafens La Palma als auch für die übrigen Flughäfen der Kanarischen Inseln. Die vom Ascheregen am stärksten betroffenen Gebiete liegen in der Nähe des Eruptionsherds und im Südwesten. Die Ankunft von feiner Asche auf El Hierro ist nicht ausgeschlossen.

Bezüglich der Seismizität stellte María José Blanco fest, dass sie sich weiterhin im gleichen Tiefenbereich wie in den vergangenen Tagen bewegt, wobei das gestern in 39 km Tiefe aufgezeichnete Ereignis der Stärke 4,8 das stärkste seit Beginn des Ausbruchs war. Er betonte jedoch, dass sie die Möglichkeit von Erdbeben der Stärke 6 (EMS) nicht ausschließen. Morcuende wies seinerseits darauf hin, dass sich der seismische Schwarm in geringer Entfernung von dem Schwarm befindet, der die Eruption ausgelöst hat, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Eruptionsherd weit entfernt vom aktuellen Ausbruchskegel entsteht, gering ist.

In diesem Sinne hat der Lenkungsausschuss die Bevölkerung daran erinnert, angesichts einer möglichen Zunahme der gefühlten Erdbeben Selbstschutzmaßnahmen zu ergreifen und die Empfehlungen der Behörden und des Notfall- und Sicherheitskoordinationszentrums 1-1-2 zu befolgen.

María José Blanco erklärte auch, dass die Bewertung des wissenschaftlichen Ausschusses ein Ende des Prozesses in den nächsten zwei Wochen ausschließt, obwohl der Vulkan ein stabileres Verhalten in Bezug auf Oberflächendeformationen oder vulkanisches Zittern zeigt.

Blanco wies darauf hin, dass die Emissionszentren im Krater immer noch aktiv sind. Er fügte hinzu, dass sich zwischen dem Zentrum, das am 16. Oktober reaktiviert wurde, und dem Hauptkegel gestern Nachmittag ein neues Emissionszentrum mit zunächst phreatomagmatischer und später strombolianischer Aktivität gebildet hat. Neue Emissionszentren in der Nähe des Hauptkegels sowie andere Oberflächenbeobachtungen (sichtbare Gasemissionen) innerhalb der Sperrzone sind nicht ausgeschlossen.

Die Deformation zeigt ein stabiles Muster in der Umgebung des eruptiven Zentrums und eine leichte regionale Deflation mit tiefem Ursprung, die an den am weitesten vom eruptiven Zentrum entfernten Stationen festgestellt wurde.

Was die Grundversorgung der Bevölkerung betrifft, so hat der Lenkungsausschuss den Zustand der Stromversorgung in dem Gebiet überprüft, wobei es in zwei Verteilungszentren in La Laguna und Cruz Chica zu Zwischenfällen kam, die inzwischen behoben wurden. In diesem Zusammenhang hat das Cabildo Endesa ein Grundstück zur Verfügung gestellt, auf dem im Bedarfsfall eine Notanlage errichtet werden kann.

Der erweiterte Gefechtsstand, der sich im Besucherzentrum in El Paso befindet, wird voraussichtlich in die ehemalige Tabakfabrik (JTI) in derselben Gemeinde verlegt, die sich an der LP-3 mit der Avenida Venezuela befindet. 

Mehr als 800 Hektar betroffen

Die von der Eruption betroffene Fläche beläuft sich nach Angaben von Morcuende auf 807,85 Hektar, 27,96 Hektar mehr als gestern, und die maximale Breite zwischen den Extrempunkten der Lavaströme beträgt nach wie vor etwa 2.900 Meter, obwohl es innerhalb dieser Ausdehnung Bereiche gibt, die nicht beschädigt wurden.

Nach Angaben des Katasteramtes wurden 1.132 Gebäude zerstört oder beschädigt, davon 902 Wohngebäude, 115 landwirtschaftliche Gebäude, 56 Industriegebäude, 25 Gebäude für Freizeit und Gastgewerbe, neun Gebäude für öffentliche Zwecke und 23 sonstige Gebäude.

Der technische Direktor von PEVOLCA berichtete, dass die betroffene Anbaufläche nun insgesamt 245,88 Hektar beträgt, 11,62 Hektar mehr als am Vortag. Davon sind 139,59 Hektar Bananenplantagen, 52,93 Hektar Weinberge und 19,49 Hektar Avocadoplantagen.

Was die Bananenplantagen betrifft, so sind zusätzlich zu den 139 Hektar, die von der Lava verschüttet wurden, 153 Hektar ohne unmittelbare Produktion, weil es keinen Zugang oder kein Bewässerungswasser gibt, so dass die betroffene Fläche insgesamt 292,69 Hektar beträgt.

Die Gesamtzahl der untergebrachten Personen beläuft sich auf 369, von denen 337 im Hotel in Fuencaliente und 32 in einem anderen Hotelzentrum in Los Llanos de Aridane untergebracht sind, die alle vom Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit den städtischen Sozialdiensten betreut werden.

Tägliche Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses

Vor der Sitzung des PEVOLCA-Lenkungsausschusses trat der wissenschaftliche Ausschuss des Projekts zusammen, um seine Schlussfolgerungen über die Entwicklung des eruptiven Phänomens seit gestern zu präsentieren. Dieser wissenschaftliche Ausschuss wird von der Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle der Kanarischen Regierung koordiniert und setzt sich aus Vertretern des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), des Obersten Rates für wissenschaftliche Forschung (CSIC), des Vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln (Involcan), des Spanischen Instituts für Geologie und Bergbau (IGME), der Staatlichen Meteorologischen Agentur (AEMET), des Spanischen Ozeanographischen Instituts (IEO), der Universität von La Laguna und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria zusammen.

Diese Schlussfolgerungen lauteten:

"Die spaltförmige Eruption weist weiterhin einen strombolianischen Mechanismus auf (d. h. einen Mechanismus mit gemischtem Charakter, bei dem explosive Phasen gleichzeitig pyroklastische Ablagerungen und effusive Phasen Lavaströme erzeugen), wobei jetzt die effusive Phase überwiegt. In der Vulkanologie wird das Ausmaß von Vulkanausbrüchen auf der Skala des Vulkanexplosivitätsindex (VEI) mit Werten zwischen 0 und 8 gemessen; im Falle dieses Ausbruchs beträgt der VEI nach bisherigen Schätzungen 2.

Der Hauptstrom der Lavaströme verläuft entlang der nördlichen Flanke, den nördlichen Teil der früheren Lavaströme hinunter, und folgt dabei Bahnen in Richtung Westen und Nordwesten, innerhalb der derzeitigen Sperrzone. Am Ausgang des Emissionszentrums konzentriert sich der Strom in einem gestuften Lavakanal. Seine momentane Verstopfung und die Schwingungen des Lavastroms verursachen gelegentliche Überläufe, die ephemere Lavaströme bilden, die sich seitlich über den Hauptkegel ergießen. In der Folge verzweigt sich dieser Kanal in weitere Kanäle, von denen einige vulkanische Röhren gebildet haben. Die Emissionszentren des Kraters sind immer noch aktiv. Zwischen dem Zentrum, das am 16.10. reaktiviert wurde, und dem Hauptkegel öffnete sich gestern Abend ein neues Emissionszentrum mit zunächst phreatomagmatischer und später strombolianischer Aktivität. Die Strömung, die nördlich des Montaña Todoque verlief, ist offenbar gestoppt. Die südlich von Montaña de La Laguna verlaufende Strömung ist dagegen auf dem Vormarsch und befand sich zu Beginn des Morgens 90 m von der Küste entfernt. Die Strömung in Richtung La Laguna ist weiterhin aktiv.

Das Auftreten neuer Emissionszentren in der Nähe des Hauptkegels sowie anderer Oberflächenemissionen (sichtbare Gase) innerhalb der Sperrzone wird nicht ausgeschlossen.

Die Morphologie des Kegels ändert sich wiederholt durch aufeinander folgende Wachstums- und Umgestaltungsprozesse. Der eruptive Prozess kann Episoden mit zunehmender und abnehmender strombolianischer Aktivität sowie Pulse mit phreatomagmatischer Aktivität aufweisen.

Die unterseeische Einlagerung des Lavastroms hat eine Tiefe von mindestens 120 m erreicht und nimmt wahrscheinlich weiterhin vulkanisches Material auf. Allerdings wurden Gesteinsfragmente aus diesen Lavaströmen in einer Tiefe von mindestens 360 m gefunden. Es wurden beträchtliche Mächtigkeiten von mindestens 10 m bis zu einer Tiefe von 250 m und Höchstwerte von bis zu 30 m festgestellt. Das Material aus dem Lavadelta hat den Ober- und Mittellauf einiger unterseeischer Schluchten aufgefüllt und bedeckt eine Fläche von mindestens 11 Hektar.

Was die Auswirkungen auf die Meeresumwelt betrifft, so wurde in den ersten 150 m Tiefe in der Wassersäule ein Rückgang der Fluoreszenz (eine Annäherung an Chlorophyll oder photosynthetische Organismen - die erste Komponente des ozeanischen Nahrungsnetzes) um bis zu 48 % im Vergleich zu den Werten vor dem Eintreffen der Lava an der gleichen Stelle beobachtet. In der gesamten Umgebung des submarinen Lavadeltas von 40-120 m Tiefe ist kein benthisches (am Boden befindliches) oder pelagisches (in der Wassersäule befindliches) Leben visuell erkennbar. In dem gesamten bisher untersuchten Gebiet und bis zu einer Tiefe von 400 m wurden erhebliche Ablagerungen von Asche/Hyaloklastiten beobachtet, die das marine Ökosystem in unterschiedlichem Ausmaß stören. Die Höhe der heute gemessenen Asche- und Gassäule sowie ihre Ausbreitung reichen bis zu 3500 m.

Mindestens für die nächsten 48 Stunden wird in der unteren und unteren bis mittleren Troposphäre (bis 3000-4000 m) ein Nordostwind erwartet. Diese Windkonfiguration wird die Asche- und SO2-Wolke südwestlich des Eruptionsherdes zerstreuen. Die voraussichtliche Lage der Rauchfahne bedeutet ein günstiges Szenario, sowohl für den Betrieb des Flughafens La Palma als auch für die übrigen Flughäfen der Kanarischen Inseln. Die vom Ascheregen am stärksten betroffenen Gebiete liegen in der Nähe des Eruptionsherds und im Südwesten. Die Ankunft von feiner Asche auf El Hierro ist nicht ausgeschlossen. Der Dunst hat in den letzten Stunden nachgelassen, und es wird erwartet, dass die thermische Inversion im Laufe der Stunden und Tage an Höhe gewinnt und ab dem 22. wieder normale Werte für die Jahreszeit erreicht. Die Zunahme der Inversionshöhe in Verbindung mit der Verstärkung des Nordostwindes begünstigt die Ausbreitung der Schadstoffe. Am Freitag besteht im Norden und Osten von La Palma die Chance auf leichten Regen.

Die Seismizität befindet sich weiterhin hauptsächlich in der Nähe der Seismizität der ersten Tage, in Tiefen zwischen 10 und 15 km. Es werden auch Erdbeben in Tiefen von mehr als 20 km registriert, die in den letzten Stunden weiterhin eine hohe Magnitude aufweisen. Hohe Werte der Tremorsignalamplitude werden beibehalten, mit sich verstärkenden Impulsen. Die höchste beobachtete Magnitude war 4,8 mbLg bei einem Ereignis in 39 km Tiefe, mit der Intensität V EMS. Die hohe Seismizität in mittlerer und tiefer Tiefe ist Teil desselben aktuellen eruptiven Prozesses. Es wurde keine nennenswerte Oberflächenseismizität festgestellt. Die derzeitige Seismizität deutet weiterhin darauf hin, dass weitere spürbare Erdbeben möglich sind, die die Intensität VI (EMS) erreichen und kleine Erdrutsche in Hanggebieten verursachen können. Entsprechende Informationen zu diesem Thema sind im Abschnitt Empfehlungen des Berichts enthalten.

Die Deformation zeigt ein Muster der Stabilität um das eruptive Zentrum und eine leichte regionale Deflation tiefen Ursprungs, die an den am weitesten vom eruptiven Zentrum entfernten Stationen festgestellt wurde.

Gestern (19.10.) verzeichnete die Schwefeldioxidemission (SO2) der Vulkanfahne (sichtbare vulkanische Gasemissionen) weiterhin hohe Werte in Übereinstimmung mit dem eruptiven Prozess und erreichte Werte von 7513 Tonnen pro Tag (unterschätzter Wert). Auch die diffuse Emission von Kohlendioxid (CO2), die mit dem 220 km2 großen Vulkanrücken der Cumbre Vieja in Verbindung gebracht wird (nicht sichtbare Emissionen vulkanischer Gase), zeigt vom 12.10. bis 19.10. eine rückläufige Tendenz und wurde für den 19.10. auf 703 Tonnen pro Tag geschätzt. Die diffuse CO2-Emission an der geochemischen Station Los Llanos (LP10) spiegelt einen höheren magmatisch-hydrothermalen Anteil wider als die an der geochemischen Station Fuencaliente (LP08) beobachtete. All diese geochemischen Beobachtungen stehen im Einklang mit dem aktuellen eruptiven Prozess.

Was die Luftqualität betrifft, so wurden gestern Morgen um 9.00 Uhr in Puntagorda Schwefeldioxidwerte (SO2) von über 170 μg/m³ und zwischen 05.00 und 16.00 Uhr in San Antonio (Breña Baja) Werte im Bereich von 100 μg/m³ gemessen, die im Laufe des Nachmittags sanken, aber gegen 22.00 Uhr wieder anstiegen: 00 Uhr an der Station La Grama, aber von großer Intensität, die die ganze Nacht in Puntagorda anhielt, wo um 00:00 Uhr Höchstwerte in der Nähe der Alarmschwelle (500 μg/m³) erreicht wurden, ohne diese jedoch zu überschreiten. In der vergangenen Nacht und heute Morgen blieben die Werte in Puntagorda mit drei Überschreitungen des stündlichen Schwellenwerts (350 μg/m³) zwischen 00:00 und 03:00 Uhr hoch, derzeit liegen die Werte noch bei 250 μg/m³. In den übrigen Stationen des Netzes bleiben die Werte niedrig. Bei den Partikeln mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern (PM10) zeichnete sich gestern ein Rückgang der Messwerte an allen Stationen ab, was auf die Abschwächung der Saharaintrusion zurückzuführen ist. Allerdings gab es an den Stationen Los Llanos und El Pilar (Santa Cruz de La Palma) um 10:00 Uhr ein Ereignis von hoher Intensität mit Stundenwerten von über 450 μg/m³. Schließlich wurde der Tagesgrenzwert (50 μg/m³) an den Stationen Los Llanos, El Pilar und La Grama (Breña Alta) überschritten.

In der vergangenen Nacht und heute Morgen gab es in Los Llanos eine sehr hohe PM10-Konzentration mit stündlichen Werten von fast 1.000 μg/m³ um 05:00 Uhr. Diese Werte sind inzwischen zurückgegangen und liegen jetzt bei 250 μg/m³. Diese hohen PM10-Werte in Los Llanos könnten mit der Zunahme der Windintensität gestern und heute Morgen zusammenhängen, die die Wiederaufwirbelung der angesammelten Asche verursacht.

VERPFLICHTUNGEN UND EMPFEHLUNGEN

Marina Rauchfahnen

  • Es wird empfohlen, die Windvorhersage genau zu beachten, um mögliche Änderungen der Abgasfahnenrichtung zu überwachen und entsprechend zu handeln, insbesondere bei Personen mit geschwächten Atemwegen (z. B. Asthmatikern), da diese durch niedrigere Konzentrationen stärker gefährdet sind.
  • Nach jeder Exposition wird außerdem eine Augenspülung empfohlen, da die Symptome oft erst später bemerkt werden.
  • Diese marinen Rauchfahnen können bis zu mehreren Kilometern von der Quelle entfernt wahrgenommen werden, auch wenn sie schwächer sind. Für den Fall, dass die marine Rauchfahne Bevölkerungszentren erreicht, wird empfohlen, nach Möglichkeit in den Häusern zu bleiben und alle Türen und Fenster zu schließen.
  • Für die sichere Navigation von Forschungsschiffen, die in diesem Gebiet wissenschaftliche Arbeiten durchführen, wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 500 m zu aktiven Bereichen der Lavadeltas (mit Lavaeintrag und sichtbaren Erscheinungen) einzuhalten und diesen Abstand in stabileren Bereichen auf 200 m zu verringern. Die Schifffahrt zu wissenschaftlichen Zwecken im Rahmen des Notfallmanagements kann auf kürzeren Entfernungen unter der Verantwortung des Eigentümers und des Kapitäns oder Schiffsführers durchgeführt werden, sofern sie von der Technischen Direktion der PEVOLCA und der Seekapitänschaft genehmigt wurde.

DIE LAVASTRÖME

  • Es wird auch empfohlen, sich den Lavaströmen nicht zu nähern, da die Gefahr besteht, dass sie den austretenden Gasen, möglichen Ablösungen und hohen Temperaturen ausgesetzt werden. - Angesichts der an einigen Stellen beobachteten großen Mächtigkeit der Lavaströme kann es zu einem Einsturz der Lavastromfront kommen, was in steileren Gebieten zur Bildung großer Lavastromfragmente führen kann, die sich plötzlich von der Stromfront lösen und je nach Topografie mehrere Meter von der Stromfront entfernt sein können. Kleine pyroklastische Ströme können auch in steil abfallenden Gebieten auftreten.

PYROKLASTISCHE STRÖME:

  • Es wird daran erinnert, dass um die Emissionszentren ein Sperrradius von 2,5 km festgelegt wird, um das Risiko eines Aufpralls von Pyroklastika und einer Exposition gegenüber Gasen zu minimieren.
  • Bei verstärkter Explosionsaktivität ist es möglich, dass einige heftige Detonationen zum Bruch von Fensterglas führen können. Es wird empfohlen, sich von Fenstern bis zu einem Radius von 5 km vom Kegel zu entfernen.
  • In Gebieten, die von starkem Ascheregen betroffen sind (deutliche Ablagerung am Boden), und erst recht, wenn Dunst zu beobachten ist, wird empfohlen, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Im Freien wird außerdem die Verwendung von FFP2-Masken und Augenschutzsystemen empfohlen.
  • Für den Fall, dass die Asche andere Inseln erreicht, wird den Betroffenen empfohlen, chirurgische Masken zu tragen. Es wird empfohlen, Dächer zu reinigen, auf denen sich Asche in einer Dicke von mehreren Zentimetern angesammelt hat. Es wird darauf bestanden, dass das vom Katastrophenschutz angegebene Verfahren zur Beseitigung der Asche von den Dächern und vom Boden (Asche befeuchten, Augenschutz, Tragen einer Maske, Schutz der Haut, siehe beigefügte Unterlagen) genau eingehalten wird. Für die Beseitigung sind FFP2-Masken, Handschuhe, leichtes Anfeuchten zum Kehren zu verwenden und der Einsatz von Gebläsen zu vermeiden, außer bei der Reinigung von Flughafeneinrichtungen durch Fachpersonal mit entsprechender PSA. Durch den Einsatz von Gebläsen wird die Resuspension der gesundheitsschädlichsten Partikel verstärkt.

Für die Sicherheit der Wissenschaftler am Boden innerhalb der Sperrzone wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 1000 m zum Hauptemissionszentrum einzuhalten. Eine Annäherung auf kürzere Entfernungen ist zu wissenschaftlichen Beobachtungszwecken für das Notfallmanagement mit Genehmigung der technischen Direktion der PEVOLCA möglich.

Vom derzeitigen Emissionszentrum im südlichen Sektor aus sollte in Entfernungen von weniger als 3 km und innerhalb der Sperrzone besonders auf beobachtbare Phänomene geachtet werden, um die Exposition zu minimieren.

SEISMISCHE BEWEGUNGEN:

  • Der wissenschaftliche Ausschuss PEVOLCA überwacht kontinuierlich die vulkanische Aktivität.
  • Ergreifen Sie sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz vorbeugende Maßnahmen: verstärken Sie Regale, befestigen Sie Lampen und entfernen Sie große Gegenstände von den Möbeln.

Im Freien

Wenn Sie sich im Freien aufhalten und ein Erdbeben registriert wird, suchen Sie einen offenen Platz auf und halten Sie sich von Bauwerken, die auf die Straße stürzen könnten, und von einsturzgefährdeten Bereichen fern.

Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie diese Tipps zum Selbstschutz beachten:

  • Gehen Sie in offene Bereiche.
  • Halten Sie sich von Gebäuden, Balkonen, Ampeln, Laternenpfählen, Stromleitungen und Bäumen fern.
  • Halten Sie sich von Gebieten fern, in denen die Gefahr von Erdrutschen besteht.
  • Folgen Sie den Empfehlungen der Behörden und informieren Sie sich über offizielle Kanäle und die Medien.
  • Wenn Sie sich in einem Fahrzeug befinden, verlangsamen Sie die Fahrt und stellen Sie den Motor ab, wenn möglich, und halten Sie sich von Gebäuden und steilen Gebieten fern. Schalten Sie die Warnblinker ein und bleiben Sie im Fahrzeug, bis das Erdbeben vorbei ist.

Im Innenbereich

Wenn Sie in einem Haus von einem Beben überrascht werden, bleiben Sie ruhig und befolgen Sie diese Tipps zum Selbstschutz:

  • Gehen Sie für die Dauer des Bebens nicht ins Freie.
  • Suchen Sie Schutz unter einem Türrahmen oder einem stabilen Möbelstück, z. B. einem Tisch.
  • Halten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern auf.
  • Wenn Sie Ihre Wohnung verlassen müssen, stellen Sie Wasser, Strom und Gas ab.
  • Nehmen Sie im Falle einer Evakuierung die Treppe und benutzen Sie nicht den Aufzug.
  • Folgen Sie den Empfehlungen der Behörden und informieren Sie sich über offizielle Kanäle und die Medien.

Es ist nach wie vor unerlässlich, die Sperrzonen an Land und auf See einzuhalten, um die körperliche Unversehrtheit der Menschen zu wahren.


Die kontinuierliche Überwachung der Tätigkeit wurde verstärkt, und alle festgestellten wesentlichen Veränderungen werden mitgeteilt. Bleiben Sie dran und warten Sie auf weitere Informationen von den zuständigen Katastrophenschutzbehörden".

201021 PEVOLCA Wissenschaftlicher Ausschuss BERICHT (PDF) (leider nur in spanisch)
201021 Ángel Víctor Torres führte den Vorsitz des PEVOLCA- Leitungsausschusses (PDF) (deutsch)

Quelle: Gobierno de Canarias
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Das Gesundheitswesen präsentiert die Grippeimpfkampagne, die am 28. Oktober beginnt

Kanaren, 20.10.2021

Die Kanarischen Inseln haben insgesamt 261.500 Dosen Grippeimpfstoff für die Grippesaison 2021-22 für insgesamt 1.801.500 Euro erworben. Ab Freitag, dem 22. Mai, können Sie einen Termin für die Impfung über 012 oder unter den Telefonnummern 922470012 und 928301012 vereinbaren. Zielgruppen der Impfkampagne sind die über 60-Jährigen, Schwangere, chronisch Kranke, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Betreuer von gefährdeten Personen.

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Blas Trujillo wies darauf hin, dass die Pandemie in diesem Jahr weiterhin mit der Grippesaison zusammenfällt und dass, obwohl mehr als 83 Prozent der Zielbevölkerung bereits gegen COVID-19 geimpft sind, ein Schutz sowohl gegen das Coronavirus als auch gegen die Grippe weiterhin notwendig ist. Die Kanarischen Inseln haben insgesamt 261.500 Dosen Grippeimpfstoff für die Grippesaison 2021-22 mit einer Investition von 1.801.500 Euro erworben, die bei Bedarf aufgrund eines Anstiegs der Nachfrage nach Impfungen verlängert werden kann. Er teilte auch mit, dass die Grippeimpfkampagne am Donnerstag, den 28. Oktober, beginnt und dass es ab dem kommenden Freitag, den 22. Oktober, möglich sein wird, einen Termin zu vereinbaren. Termine für Impfungen können unter der Telefonnummer 012 oder unter den Telefonnummern 922470012 oder 928301012 vereinbart werden.

Der Minister wies darauf hin, dass durch die Impfung der Risikobevölkerung gegen Influenza auch die Koexistenz der beiden Infektionen Influenza und COVID-19 bei ein und derselben Person vermieden wird, eine komplizierte Situation, über die es bisher nur wenige Erfahrungen gibt. Sie wird auch den Stress und das Risiko eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems minimieren, wenn eine COVID-19-Pandemie und eine saisonale Grippeepidemie zusammentreffen.

Amós García betonte, dass die Impfung der wirksamste Weg ist, um eine Ansteckung oder Übertragung der Grippe zu vermeiden, vor allem bei Personen, die im Falle einer Ansteckung ein erhöhtes Risiko für Komplikationen haben, und bei Personen, die für die Gemeinschaft unentbehrlich sind, wie z. B. Beschäftigte im Gesundheitswesen und Betreuer von älteren oder pflegebedürftigen Menschen.

"Mit der Impfung gegen Influenza werden wir die Möglichkeit verringern, Fälle von COVID-19 mit Influenza zu verwechseln, da die Symptome anfangs sehr ähnlich sein können und dies die Differenzialdiagnose erschwert", erklärte er.

In dieser Saison werden drei Arten von Impfstoffen zur Verfügung stehen:

  • Influenzaviren (fraktioniert, inaktiviert), aus embryonaler Eikultur, von den vier von der WHO empfohlenen Stämmen (tetravalent). 140.000 Dosen zu einem Preis von 840.000 Euro. Es ist vorzugsweise für Menschen unter 60 Jahren mit chronischen Krankheiten geeignet.
  • Influenzaviren (fraktioniert, inaktiviert), Zellkultur, der vier von der WHO empfohlenen Stämme (tetravalent). 120.000 Dosen zu einem Preis von 924.000 Euro. Es ist vorzugsweise für Personen über 60 Jahre und schwangere Frauen angezeigt.
  • Hochdosierter tetravalenter Grippeimpfstoff: von der WHO empfohlen. 1500 Dosen für einen Betrag von 37.500 Euro. Es ist vorzugsweise für Menschen über 90 Jahre geeignet, die in Pflegeheimen untergebracht sind.

Welches sind die Zielgruppen dieser Impfkampagne?

1-Bevölkerungsgruppen, bei denen das Risiko besteht, im Falle einer Grippe Komplikationen zu erleiden:

  • Personen über 60 Jahre, um Komplikationen, Krankenhausaufenthalte oder den Tod im Falle einer Grippeerkrankung zu verhindern,
  • Personen, bei denen chronische Krankheiten diagnostiziert wurden, egal welchen Alters (älter als 6 Monate), um Komplikationen, Krankenhausaufenthalte oder den Tod im Falle einer Ansteckung zu verhindern,
  • Schwangere Frauen, um sich und ihre zukünftigen Kinder zu schützen und um Komplikationen, Krankenhausaufenthalte oder den Tod im Falle einer Grippeerkrankung zu vermeiden.

2-Schlüsselberufe in der COVID-19-Pandemiesituation

  • Beschäftigte des Gesundheitswesens, um sich selbst und die von ihnen betreuten Menschen zu schützen und auch um zu verhindern, dass ihre für die Gemeinschaft wichtigen Dienste im Falle einer Vielzahl von Influenza-Opfern ausfallen, insbesondere in der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie-Situation.
  • Personal, das ältere Menschen oder pflegebedürftige Personen betreut, um sich selbst, ihre Kollegen und die von ihnen betreute, extrem anfällige Bevölkerung zu schützen und eine mögliche Einschränkung ihrer Dienste im Falle mehrfacher grippebedingter Abwesenheit zu vermeiden, insbesondere in der aktuellen COVID-19-Pandemiesituation.

Kombination aus Grippeimpfstoff und der dritten Dosis des COVID-19-Impfstoffs

Diese Grippeimpfkampagne hat die Besonderheit, dass sie mit der Verabreichung der dritten Dosis des COVID-19-Impfstoffs für die über 70-Jährigen zusammenfällt, die sowohl den Grippeimpfstoff als auch die dritte Dosis COVID-19 gleichzeitig erhalten können. Auf diese Weise ist es für diese Personengruppe einfacher, sich an einem einzigen Tag impfen zu lassen, und wir überlasten die Impfteams nicht, wodurch die Organisation effizienter wird. Das Computersystem berücksichtigt bereits, dass zwischen der Verabreichung der zweiten und der dritten Dosis des Impfstoffs COVID-19 ein Zeitraum von sechs Monaten liegen muss. Wenn der Nutzer also einen Termin für eine Grippe- und eine COVID-19-Impfung vereinbart, werden diese Fristen berücksichtigt, damit beide Impfungen am selben Tag verabreicht werden können. Für die Impfung der unter 70-Jährigen werden sowohl Massenimpfstellen als auch Gesundheitszentren zur Verfügung stehen, während die über 70-Jährigen vorzugsweise an ihr Gesundheitszentrum verwiesen werden, da dies der nächstgelegene Ort zu ihrer Wohnung ist.

Krankenhausaufenthalte aufgrund von Grippe

In der Saison 2019-2020 wurden dem Überwachungssystem 250 bestätigte schwere Grippefälle im Krankenhaus gemeldet, von denen 86 Fälle (34,4 %) auf der Intensivstation behandelt wurden und 36 Fälle (14,4 %) starben.

Kampagne

Um die Zielgruppen zur Impfung zu ermutigen, wird die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit im November eine Digital- und Radiokampagne durchführen, die daran erinnert, wer geimpft werden sollte und wie man den Termin wahrnimmt.

Die Werbekampagne besteht aus fünf Videos und fünf Radiospots sowie aus Grafiken, die über soziale Netzwerke und den digitalen Kanal canariasaludable.org verbreitet werden. Es besteht aus einem allgemeinen Teil und vier weiteren spezifischen Teilen für jede Zielgruppe.

Alle Teile dieser Kampagne zielen darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung der Impfung in der Bevölkerung zu schärfen, die bei einer Grippeerkrankung Komplikationen erleiden kann, und auch das Gesundheitspersonal daran zu erinnern, wie wichtig es ist, sich impfen zu lassen, um seine Patienten, seine Umgebung und sich selbst zu schützen.
Quelle: Gobierno de Canarias
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Die Regierung stellt das Modell der öffentlichen Energiegesellschaft der Balearen (IBE) im baskischen Parlament vor

Balearen/Baskenland, 19.10.2021

Der Generaldirektor für Energie und Klimawandel, Pep Malagrava, nahm an diesem Dienstag per Videokonferenz an der Präsentation für die Studie zur Dekarbonisierung der Autonomen Gemeinschaft Baskenland im Rahmen der Kommission für Nachhaltigkeit, Umwelt und natürliche Umwelt im baskischen Parlament teil und erläuterte, wie ein öffentliches Energieunternehmen wie das Balearische Energieinstitut (IBE) durch sein Engagement für erneuerbare Energien dazu beitragen kann, die Stromkosten für die schwächsten Bevölkerungsgruppen zu senken und die Energieungleichheiten im Land auszugleichen.

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In diesem Zusammenhang wies der Generaldirektor für Energie und Klimawandel darauf hin, dass "ein stärker demokratisiertes, dezentralisiertes und erneuerbares Energiemodell der Schlüssel zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels sowie zur Bewältigung der externen Faktoren ist, die zu einem Anstieg der Energiepreise führen". Aus diesem Grund wies er darauf hin, dass das Energieinstitut der Balearen, eine durch das Klimaschutzgesetz geschaffene Einrichtung, "ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieser Ziele ist, und ein gutes Beispiel dafür sind die sechs gemeinsamen Selbstverbrauchsprojekte, die es 300 Familien und kleinen Unternehmen ermöglichen werden, in diesem Jahr von der durch das öffentliche Unternehmen erzeugten Energie zum Selbstkostenpreis zu profitieren".

Er erläuterte auch die Entwicklung des Gesetzes 10/2019 vom 22. Februar über den Klimawandel und die Energiewende auf den Balearen, das einen ehrgeizigen Inhalt im Kampf gegen den Klimawandel hat und den Weg vorgibt, um den Übergang der Balearen zu sauberer Energie effektiv zu gestalten.

Er wies darauf hin, dass "die in dem Gesetz festgelegten Maßnahmen und Ziele mittel- und langfristig angelegt sind", und erklärte, dass "zu ihrer Verwirklichung öffentliche und private Anstrengungen sowie die Beteiligung der gesamten Gesellschaft erforderlich sind". "Der Modellwechsel, den die Anwendung dieses Gesetzes mit sich bringt, beinhaltet die Übernahme der darin enthaltenen Maßnahmen aus dem öffentlichen, unternehmerischen, sozialen und privaten Bereich, damit er tatsächlich möglich ist", sagte er bei seinem Auftritt.

Malagrava erläuterte auch, dass der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) fünf Berichte veröffentlicht hat, in denen er den Nachweis von Klimaveränderungen und den direkten Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten bestätigt, die vor allem auf Treibhausgasemissionen durch die Nutzung fossiler Brennstoffe und eine veränderte Landnutzung zurückzuführen sind, und betonte, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaften in der ganzen Welt und insbesondere für die Gesellschaften im Mittelmeerraum darstellt.

Aus all diesen Gründen versicherte der Vertreter der Regierung, dass einerseits eine tiefgreifende Umgestaltung des Energie- und Produktionsmodells erforderlich ist, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beseitigen, und andererseits eine Vorbeugung und Anpassung an die bereits eingeleiteten Umstellungen. "Der Kampf gegen den Klimawandel ist notwendigerweise eine bereichsübergreifende Politik, da alle Bereiche der Gesellschaft und der Wirtschaft einen Einfluss auf die angegebenen Emissionen haben und von deren Auswirkungen betroffen sein werden", fügte er hinzu.

Malagrava erläuterte auch, dass die Balearen aufgrund ihrer Insellage besonders anfällig für den Klimawandel sind und dass der durchschnittliche Temperaturanstieg auf dem Archipel voraussichtlich höher sein wird als im weltweiten Durchschnitt. "Nach Angaben der Spanischen Meteorologischen Agentur wird der durchschnittliche Temperaturanstieg auf den Inseln voraussichtlich höher sein als der globale Durchschnitt. In den letzten 42 Jahren ist die Durchschnittstemperatur um 1,8 Grad Celsius gestiegen, und für die nächsten Jahre wird ein Anstieg um 3 bis 5 Grad prognostiziert, während weltweit nur ein Anstieg um 1,5 bis 2 Grad erwartet wird", sagte er.

Andererseits berichtete er, dass "die wichtigsten Klimafaktoren, die sich auf die Inselgruppe auswirken werden, ein Anstieg der Durchschnittstemperatur, ein Rückgang der durchschnittlichen Niederschlagsmenge und eine Zunahme von Extremereignissen wie Hitzewellen oder starken Regenfällen sind". "Diese Faktoren führen zu einem hohen Risiko des Klimawandels für die Sektoren Wasser, Land, Tourismus und Gesundheit und zu einem erheblichen Risiko für die natürliche Umwelt, die Energie und den Primärsektor.

Energieabhängigkeit

Darüber hinaus erklärte der Generaldirektor für Energie und Klimawandel, dass die Balearen die Region mit der größten Abhängigkeit von ausländischer Energie, dem geringsten Anteil an erneuerbaren Energien und einem über dem nationalen Durchschnitt liegenden Anteil an Privatfahrzeugen pro Einwohner seien. Die Regierung der Balearen spiele jedoch eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, bei der Abschwächung und der Anpassung daran. "Die Regierung spielt eine treibende Rolle bei der Umgestaltung des regionalen Rechtsrahmens, der es uns - wie dieses Gesetz - ermöglicht, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen und die auf nationaler und internationaler Ebene festgelegten Ziele und Verpflichtungen zu erfüllen", erklärte er.

Schließlich versicherte Malagrava, dass die in diesem Gesetz enthaltene Regelung auf der Einhaltung des in der spanischen Verfassung und dem Autonomiestatut der Balearen festgelegten Kompetenzrahmens beruht, und erinnerte daran, dass der Staat die ausschließliche Befugnis hat, die Grundlagen und die Koordinierung der Planung der wirtschaftlichen Tätigkeit festzulegen (Artikel 149.1. 13); die Genehmigung elektrischer Anlagen, wenn ihre Nutzung eine andere Gemeinschaft berührt oder ihr Transport über ihren territorialen Geltungsbereich hinausgeht (Artikel 149.1.22); die grundlegenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz, unbeschadet der Befugnis der autonomen Gemeinschaften, zusätzliche Schutzvorschriften zu erlassen (Artikel 149.1.23), sowie die Grundlagen und das Bergbau- und Energierecht (Artikel 149.1.25).
Quelle: Gobierno de Baleares


LAJALADA präsentiert ihr lang erwartetes erstes Album in einem Konzert

Las Palmas, 20.10.2021

Belén Álvarez Doreste, das sichtbare Gesicht von Lajalada, macht mit dem ersten Album ihres neuen Projekts DMÑNNS" (demañananosé) Schluss mit ihren früheren Erfahrungen als Bel Bee Bee. Mit einem eher nachdenklichen Charakter und dem Ergebnis einer offensichtlichen musikalischen Entwicklung wird der Vorschlag zweimal in einem Konzert präsentiert: zuerst am 23. Samstag im Espacio La Granja um 20:00 Uhr und am 30. im Teatro Guiniguada um 19:30 Uhr.

Die Aufführung findet diesen Samstag, den 23. im Espacio La Granja und nächste Woche im Teatro Guiniguada statt.

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"DMÑNNS" ist ein eklektisches Pop-Album, das aus den gesammelten Erfahrungen der Gruppe geboren wurde und 2018 entstanden ist. Darin steckt auch das ganze Herz, die besondere Sorgfalt und Liebe zum Detail des Künstlers, der jeder Note, jedem Wort und jeder Stille absolute Aufmerksamkeit geschenkt hat. Auf der anderen Seite werden die Lieder von ihr und Adrián León Arocha visuell umgesetzt.

Lajalada ist nach Aussage der Künstlerin ein elektronischeres Abenteuer als ihre bisherigen musikalischen Erfahrungen, mit nachdenklicheren Tönen und Texten auf Englisch und Spanisch. Die Gruppe wurde 2018 im Rahmen des Zyklus Autoras del Auditorio Alfredo Kraus der Öffentlichkeit vorgestellt und hat seither unter anderem am Festival Cero, Monopol Music Festival, Hero Fest, Sonidos Líquidos oder Phe Festival teilgenommen.

Belén Álvarez Doreste ist eine vielseitige und multidisziplinäre Künstlerin, die für die Demoscopicas de Mondosonoro, Capital Sonora, Lo Más Crujiente und Red Bull's Bass Camp Academy in Madrid ausgewählt wurde und bei der sie "Still Unstirred" unterzeichnet hat. Für diesen nächsten Schritt in ihrer Karriere hat sie sich mit mehreren Musikern aus der kanarischen Szene umgeben, um dieses neue Projekt zu gründen. Alberto Rodríguez, Octavio Limiñana Oliva, Ner Suárez, Francisco Navarro, Arnau Figueres und Kquimi Saigi sind die Namen hinter Lajalada, die ihre verschiedenen Stile und musikalischen Hintergründe mischen, um 10 bukolische Lieder mit viel elektronischem Schnickschnack, aber mit organischem Hintergrund zu schaffen.

Karten für das Konzert sind über die Websites des Espacio La Granja und des Teatro Guiniguada erhältlich.
Quelle: Gobierno de Canarias
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Öffentliche Arbeiten schreiben 300.000 Euro für die Ausarbeitung des Projekts für die Umgestaltung des Hafens von Gran Tarajal aus.

Tuineje (Fuerteventura), 19.10.2021

Das von Sebastián Franquis geleitete Ministerium für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnungsbau hat die Ausarbeitung des technischen Projekts mit Umweltverträglichkeitsstudie für den Umbau und die Erweiterung des Hafens von Gran Tarajal auf der Insel Fuerteventura ausgeschrieben. Ziel des Projekts ist es, die Schutzbedingungen dieses Hafens zu verbessern, um das sichere Anlegen großer Schiffe zu ermöglichen, und die Zahl der Anlegeplätze für Schiffe in diesem Gebiet zu erhöhen. Der Auftrag hat ein Investitionsvolumen von 300.000 Euro und eine Laufzeit von 24 Monaten.

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Dieses Projekt wird einerseits eine Lösung für die derzeitige Nachfrage nach Anlegeplätzen für Sportboote in diesem Gebiet bieten, indem die derzeit verfügbaren Flächen optimiert und erweitert werden. Dieser Hafen, der Teil des Hafennetzes der Häfen von allgemeinem Interesse der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln ist, verfügt über ein großes Wachstumspotenzial und liegt in einem geschützten Bereich der Insel majorera, dessen Eigenschaften ihn zu einem idealen und begehrten Standort für den Segelsport machen.

Andererseits erlauben die vorhandenen Einrichtungen derzeit nicht das Anlegen von großen Schiffen, wie z. B. Kreuzfahrtschiffen, so dass im Rahmen dieses Projekts verschiedene Alternativen untersucht werden sollen, die ein sicheres Anlegen dieser Schiffe ermöglichen und gleichzeitig ein sichereres Anlegen im Innenhafen gewährleisten. Zu den geplanten Arbeiten gehören die Einrichtung eines Passagierterminals, die Schaffung von Parkplätzen, die Verbesserung der Dienstleistungen für den Fischereisektor und die Bereitstellung von Geräten zur Förderung des Wasser- und Freizeitsports.

Nach den Vorfällen im Hafen von Gran Tarajal infolge des Sturms Emma im Jahr 2018 wurde deutlich, dass eine Maßnahme zur Erweiterung und Umgestaltung des Gebiets erforderlich ist, um es sicherer zu machen. Dieses Projekt, das mit der Gemeindeverwaltung von Tuineje und der örtlichen Fischerzunft koordiniert wurde, wird eine Definition der im Hafen durchzuführenden Arbeiten liefern und die umwelttechnische Bearbeitung dieser Arbeiten unterstützen, einschließlich des Antrags an den Staat auf ein entsprechendes positives Gutachten.
Quelle: Gobierno de Canarias
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Diabetes Management

Santa Cruz de Tenerife/Las Palmas, 19.10.2021

Die SCS stellt die kanarische Diabetes-Management-Strategie vor

Am 19. und 26. Oktober finden auf Teneriffa bzw. Gran Canaria zwei Informationsveranstaltungen statt, auf denen auch die Situation der Diabetes-Versorgungsrouten auf den Kanarischen Inseln vorgestellt wird.

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Die Generaldirektion für Gesundheitsprogramme des kanarischen Gesundheitsdienstes wird auf der Konferenz, die von der Spanischen Gesellschaft für Manager in der Primärversorgung (SEDAP) in Zusammenarbeit mit Merck Sharp & Dome (MSD) und Novo Nordisk organisiert wird, die Strategie für das Management von Diabetes Mellitus auf den Kanarischen Inseln vorstellen. Diese Verbreitungsaktion wird am 19. Oktober in Santa Cruz de Tenerife und am 26. Oktober in Las Palmas de Gran Canaria stattfinden.

Auf der Konferenz, an der Fachleute des Gesundheitswesens aus der SCS teilnehmen, wird auch die Situation der Diabetes-Versorgungsrouten auf den Kanarischen Inseln aus der Sicht verschiedener Fachleute vorgestellt.

Die Strategie zur Behandlung des Diabetes mellitus auf den Kanarischen Inseln analysiert die aktuelle Situation und schlägt auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse Maßnahmen vor, die die Gesundheitsergebnisse bei Diabetes verbessern, ohne die individuelle klinische Beurteilung auszuschließen, und die im Rahmen einer klinischen Spitzenversorgung angewendet werden sollen.

Vertreter der Föderation der Diabetikerverbände der Kanarischen Inseln werden bei dieser besonders wichtigen Veranstaltung anwesend sein, die zweifellos zur Verbesserung der Lebensqualität von Diabetikern auf dem Archipel beitragen wird.

Die Konferenz, die heute auf Teneriffa stattfindet, wird von der Generaldirektorin für Gesundheitsprogramme der SCS, Elizabeth Hernández, eröffnet und findet in der Aula der Verwaltung der Grundversorgung von Teneriffa statt. Eine persönliche Teilnahme ist nur auf Einladung möglich, aber interessierte Angehörige der Gesundheitsberufe oder Studenten können die Konferenz über Streaming unter den folgenden Links verfolgen:

Jornada 19 en Tenerife.
Jornada 26 Gran Canaria.

Diabetesversorgung auf den Kanarischen Inseln

Die SCS arbeitet weiter an der Verbesserung und Aktualisierung der Pflegestandards und setzt sich für Maßnahmen ein, die die Zusammenarbeit der im Bereich Diabetes tätigen Akteure, der multidisziplinären Teams aus Fachleuten der Familienmedizin, der Kinder- und Erwachsenenendokrinologie, der Nephrologie, der Augenheilkunde und der Pflegefachkräfte in der therapeutischen Ausbildung erleichtern sollen.

Fachleute aus anderen Bereichen wie Epidemiologie, öffentliche Gesundheit, kardiovaskuläres Risikomanagement und makro- und mikrovaskuläre Komplikationen sind ebenfalls an diesen Maßnahmen beteiligt.

Prävalenz und Inzidenz von Diabetes

Diabetes mellitus ist eine Epidemie unseres Jahrhunderts, die mit der raschen Zunahme von Übergewicht, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel zusammenhängt. Sie gilt als eine der am weitesten verbreiteten chronischen und systemischen Krankheiten in unserer Umwelt und erfordert eine kontinuierliche medizinische und pädagogische Betreuung für das Selbstmanagement und die Vorbeugung von akuten und chronischen Komplikationen.

Ihre Bedeutung liegt in ihrer multifaktoriellen Ursache und ihren klinischen und psychosozialen Auswirkungen sowie in dem Verlust an Lebensqualität, den sie verursacht und der eine umfassende und interdisziplinäre Betreuung erfordert.

Der Anstieg der Prävalenz und Inzidenz sowie der Zusammenhang mit der daraus resultierenden Morbidität und Mortalität, insbesondere als Ursache für den vorzeitigen Tod von Erwachsenen, stellt eine große gesundheitliche und wirtschaftliche Belastung mit hohen sozialen und persönlichen Kosten dar.

Quelle: Gobierno de Canarias
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Hilfe für Landwirte auf La Palma

La Palma 18.10.2021

Die Regierung der Kanarischen Inseln schult die vom Vulkan betroffenen Landwirte im Umgang mit entsalztem Wasser

 

Die Regierung der Kanarischen Inseln schult die vom Vulkan betroffenen Landwirte im Umgang mit entsalztem Wasser
Die Abteilung für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Kanarischen Regierung organisiert heute und morgen in Zusammenarbeit mit den Inselräten von Teneriffa und La Palma in der Landwirtschaftsschule von Los Llanos de Aridane (La Palma) eine Reihe von Workshops über die Verwendung von entsalztem Wasser für die vom Vulkanausbruch betroffenen Landwirte.

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Mit diesen Vorträgen werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollen Techniker von landwirtschaftlichen Organisationen, Genossenschaften, Bewässerungsgemeinschaften, Mitarbeiter des Cabildo und der landwirtschaftlichen Beratungsstelle geschult werden, zum anderen sollen eventuelle Zweifel der Landwirte hinsichtlich der geeigneten Methode für den Umgang mit entsalztem Wasser oder andere Fragen geklärt werden. Letztere findet im Archäologischen Museum Benahoarita in Los Llanos de Aridane statt.

In den Gesprächen werden unter anderem Aspekte wie die Anpassung der Düngung, die Fälle von Bananen- und Avocadobäumen oder die Bewirtschaftung von Bananenfarmen im Gebiet der Isla Baja geklärt. Der Eintritt zur Konferenz ist bis zum Erreichen der vollen Kapazität frei.

Die Ministerin für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Kanarischen Regierung, Alicia Vanoostende, unterstreicht die Bedeutung dieser Konferenzen, "um unserem Sektor die nötige Ausbildung zu vermitteln, damit er sich vorübergehend auf die Verwendung von entsalztem Wasser in seinen Betrieben einstellen kann, da dies der schnellste und effizienteste Weg ist, die Betriebe während der Vulkankrise zu erhalten".
Quelle: Gobierno de Canarias
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Corona, Kanaren, aktuell

Kanaren, 18.10.2021

Gesundheitsministerium meldet 57 Fälle von COVID-19 in den letzten 24 Stunden

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 57 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 96.117 mit 722 aktiven Fällen, von denen sich 23 auf der Intensivstation befinden und 69 im Krankenhaus verbleiben. In den letzten Stunden wurden auf dem Archipel keine Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

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Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach 7 Tagen bei 16,08 Fällen pro 100.000 Einwohner und nach 14 Tagen bei 33,50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 22 Fälle mit insgesamt 45.936 akkumulierten Fällen und 344 epidemiologisch aktiven Fällen; auf Gran Canaria gibt es 36.674 akkumulierte Fälle, 21 mehr als am Vortag und 260 aktive Fälle. Lanzarote hat 12 neue Fälle mit 6.995 akkumulierten und 69 epidemiologisch aktiven Fällen; Fuerteventura hat 4.529 akkumulierte Fälle mit drei Fällen mehr als am Vortag und 45 aktiven Fällen. Auf La Palma gibt es keine neuen Fälle, dafür aber 1.111 kumulierte Fälle und drei aktive Fälle; auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Befunde, so dass die kumulierten Fälle 467 sind und es keine aktiven Fälle gibt. Auf La Gomera hingegen gibt es keine neuen Fälle, die Gesamtzahl liegt bei 404 und es gibt keine aktiven Fälle. Bei der Berechnung nach Inseln gibt es einen Fall mehr als in der Gesamtzahl; es handelt sich um einen Fall, der noch nicht validiert war und bereits der entsprechenden Insel zugeordnet wurde. Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.201.251 Diagnosetests durchgeführt, davon 2.090 am gestrigen Tag.
Quelle: Gobierno de Canarias


News zum Vulkanausbruch auf La Palma

La Palma, 17.10.2021

Der Lenkungsausschuss des Sonderplans der Kanarischen Regierung für Katastrophenschutz und Notfälle bei vulkanischen Risiken (PEVOLCA) unter der Leitung des Ministers für öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Julio Pérez, analysierte den täglichen Bericht des wissenschaftlichen Ausschusses und die neuesten Wärmebilder der Lavaströme und traf Entscheidungen im Bereich des Katastrophenschutzes zum Schutz der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass der primäre Lavastrom immer noch gespeist wird, allerdings nur sehr schwach, und dass die beiden Lavaströme mit der größten Energieladung und dem größten Lavaeintrag die Ströme in der Nähe von La Laguna sind, die derzeit weiter in westliche und nordwestliche Richtung vordringen, obwohl sie sich im Laufe des Vormittags verlangsamt haben.

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Der technische Direktor von PEVOLCA, Miguel Ángel Morcuende, teilte mit, dass sich der Lavastrom, der die Montaña de La Laguna im Südwesten umgibt, zur Mittagszeit etwa 200 Meter von der Küste entfernt befand und dass sein Fortschreiten überwacht wird, um gegebenenfalls Präventivmaßnahmen für die Bevölkerung zu treffen. In diesem Zusammenhang sagte er, dass der Kontakt der Lava mit dem Meer bekanntlich zu Explosionen und der Freisetzung schädlicher Gase für die Bevölkerung in der Umgebung führen kann, so dass in diesem Fall die Sperrung einiger Küstengebiete von Tazacorte angeordnet werden würde, wie es bei dem vorherigen Lavastrom, der das Meer erreichte, geschehen ist.

Die Sprecherin des Wissenschaftlichen Ausschusses und Direktorin des IGN auf den Kanarischen Inseln, María José Blanco, erklärte ihrerseits, dass der Hauptstrom der Lavaströme entlang der nördlichen Flanke verläuft und den nördlichen Teil der früheren Lavaströme innerhalb der derzeitigen Sperrzone hinabfließt. Sie fügte hinzu, dass sich der Strom am Ausgang des Emissionszentrums in einem stufenförmigen Lavakanal konzentriert, der zeitweise blockiert ist und dessen Lavastrom schwankt, was zu gelegentlichen Überläufen führt, die ephemere Lavaströme hervorrufen, die sich an der Stelle, an der sie auftreten, seitlich ergießen.

Blanco sagte auch, dass die Überwachung des südöstlich des Kegels gelegenen Ausbruchszentrums, das vor zwei Tagen reaktiviert wurde, mit sporadischer, aber geringer Aktivität fortgesetzt wird, wobei Gase und Pyroklastika, aber keine Lava ausgestoßen werden. Zu den anderen gestern beobachteten Phänomenen fügte Blanco hinzu, dass sie auf die "Remobilisierung" der Asche entlang der Cumbre Vieja (Barranco de Tamanca, Llano de Las Moscas, Volcán Martín) zurückzuführen seien. In diesem Zusammenhang wies María José Blanco darauf hin, dass bei der derzeitigen Seismizität und den über 10 cm hohen Ascheablagerungen sowie den thermischen Strömungen neue Erdrutsche und Aschebewegungen wie gestern in Mazo nicht ausgeschlossen werden können.

Die Seismizität befindet sich weiterhin im Bereich des Schwarmes, der den Ausbruch ausgelöst hat, jedoch etwas südlich und östlich des Ausbruchsgebietes, und es ist nicht ausgeschlossen, dass innerhalb dieses Gebietes neue Ausbruchsherde entstehen. In jedem Fall betonte Morcuende, dass die aufgezeichneten Erdbeben eine mittlere Tiefe von 10 bis 15 Kilometern und eine hohe Tiefe von über 20 Kilometern aufweisen.

Was die Verformung betrifft, so gab Morcuende an, dass sie derzeit stabil ist und sogar ein Rückgang der Verformung zu verzeichnen ist. Blanco fügte hinzu, dass es um das Eruptionszentrum herum ein Muster der Stabilität gibt.

Der Technische Direktor wies darauf hin, dass die meteorologischen Bedingungen im Hinblick auf die Luftqualität weiterhin ungünstig sind, dass aber in den nicht evakuierten Gebieten die SO2-Höchstwerte derzeit nicht überschritten werden, was Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung erforderlich machen würde. Die thermische Inversion und die Feinstaubwerte unterhalb von PM10 wiesen jedoch gelegentlich Spitzenwerte auf, die auf die Beimischung von Saharastaub in Suspension zurückzuführen sind.

Was den Betrieb des Flughafens anbelangt, so wird prognostiziert, dass dank der erwarteten Winddrehung auf Ost in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages ein günstigeres Szenario für den Betrieb des Flughafens der Insel erreicht wird.

Die von der Eruption betroffene Fläche beträgt 742,95 Hektar, und die maximale Breite der Lavaströme beläuft sich auf etwa 2.350 Meter.

Von den durch den Vulkanausbruch zerstörten oder beschädigten Gebäuden gibt es nach Angaben des Katasteramtes 1.086, davon 878 Wohngebäude, 108 landwirtschaftliche Gebäude, 54 Industriegebäude, 25 Gebäude für Freizeit und Gastgewerbe, neun Gebäude für öffentliche Zwecke und 12 Gebäude für andere Zwecke. Die Daten des Copernicus-Satelliten, der nur Gebäude analysiert, ohne den Gebäudetyp zu spezifizieren, beziffern die Zahl der zerstörten Gebäude auf 1.835 und 100 teilweise beschädigte oder gefährdete Gebäude, so dass insgesamt 1.935 Gebäude betroffen sind.

Derzeit sind 324 Personen im Hotel in Fuencaliente und 17 im Hotel in Los Llanos de Aridane untergebracht, die alle vom Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten der Gemeinde betreut werden.

Quelle: Gobierno de Canarias


Armut auf den Kanaren

Kanaren, 14.10.2021

36,3 % der kanarischen Bevölkerung sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

Die Kanarischen Inseln haben eine Krebserkrankung namens Armut, bei der wir palliative Maßnahmen ergreifen, aber wir brauchen eine Schocktherapie, die eine Änderung des Strukturmodells beinhaltet“, sagte die stellvertretende Ministerin für soziale Rechte, Gemma Martínez, im Rahmen der Präsentation des XI. Berichts des Standes der Armut.

Der Präsident von EAPN-Canarias, Juan Carlos Lorenzo de Armas, sagte, dass Covid-19 "eine viel größere Auswirkung auf die Bevölkerung hatte, die sich bereits in einer Situation der Ungleichheit befand".

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„Die Daten sind objektiv hart, aber der Unterschied zu früheren Zeiten und Regierungen besteht darin, dass wir davon überzeugt sind, dass die Situation der Ausgrenzung und Armut in unserem Land rückgängig gemacht werden kann“, sagte die stellvertretende Ministerin für soziale Rechte, Gemma Martínez, bei der Präsentation der XI Bericht „Der Zustand der Armut: Überwachung des europäischen Indikators für Armutsgefährdung und soziale Ausgrenzung 2008-2020“.

Martínez betonte, dass die kanarische Regierung an Maßnahmen und Instrumenten zur Verbesserung dieser Indikatoren arbeitet. "Die Lösungen, die wir kurz- und langfristig umsetzen, werden Früchte tragen, aber dafür brauchen wir eine Änderung des Wirtschaftsmodells, die konkrete Maßnahmen der gesamten kanarischen Regierung, des Staates und der Europäischen Union auf den Tisch bringt, die darauf abzielen, die Beschäftigung und ihre Qualität zu erhöhen, die Prekarität und die Zeitarbeit zu bekämpfen, zusammen mit anderen Maßnahmen wie der Änderung der Besteuerung und der Inangriffnahme einer notwendigen Reform des Wohnungsrechts," sagte sie.

"Die Kanarischen Inseln haben ein Krebsgeschwür namens Armut und soziale Ausgrenzung", sagte sie. "Wir bekämpfen dieses Krebsgeschwür in diesem Regionalministerium mit einer Reihe von lindernden Maßnahmen, wie z.B. den vier Reformen zur Verbesserung des Anwendungsbereichs der Prestación Canaria de Inserción (Kanarische Leistung zur Eingliederung), die von etwas mehr als 5.000 Wohneinheiten, die diese Beihilfe erhielten, auf 9.181 gestiegen ist, die wir derzeit auszahlen, eine Zahl, die zusammen mit dem Mindesteinkommen, das bereits etwa 17.000 Familien auf den Kanarischen Inseln erreicht hat, bedeutet, dass mehr als 25.000 Familien jetzt in irgendeiner Form wirtschaftlich profitieren", sagte sie.

Martínez fügte in ihrer Rede hinzu, dass das Sozialrecht in Kürze relevante Maßnahmen umsetzen wird, wie die Verbesserung der Finanzierung des Konzertierten Plans, die Ergänzungen zur Kanarischen Eingliederungshilfe oder die koordinierte Arbeit zwischen verschiedenen Verwaltungen für die Erstellung des Katalogs der Dienstleistungen und Leistungen, der bald gebilligt und in das künftige Gesetz über die Sozialen Dienste des Archipels eingefügt werden wird. Zusätzlich zu den Veränderungen in der Pflegewirtschaft, die durch den Erhalt von 200 Mio. Euro an europäischen Mitteln bewirkt werden. "Eine Reihe von Maßnahmen, die auf die schwächsten Bürger abzielen, weil wir in dieser Regierung sehr klar sagen, für wen wir regieren, was unserer Verpflichtung entspricht, niemanden ungeschützt zu lassen", sagte Martínez.

Zu den Daten des 11. Berichts sagte der Präsident des EAPN-Canarias (Europäisches Netzwerk zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung), Juan Carlos Lorenzo de Armas, dass sie "eine bedeutende und alarmierende Umkehrung" zeigen. Außerdem", so betonte er, "hat sich die durch Covid-19 entstandene Situation noch viel stärker auf die Bevölkerung ausgewirkt, die sich bereits in einer Situation der Ungleichheit befand".

Der stellvertretende Vorsitzende des EAPN-Canarias seinerseits, Fernando Rodríguez, der sich auf die spezifischen Daten für die Kanarischen Inseln bezog, wies darauf hin, dass dem Bericht zufolge im Jahr 2020 36,3 % der kanarischen Bevölkerung von Armut und/oder sozialer Ausgrenzung bedroht sein werden (Haushalte, die mit weniger als 680 Euro pro Monat auskommen müssen), das sind etwa 810.900 Menschen, 37.900 mehr als im Vorjahr.

Die Armutsgefährdungsquote auf den Kanarischen Inseln wird in dem Bericht auf 29,9 % angehoben, 1,4 Prozentpunkte höher als im Vorjahr, was in absoluten Zahlen etwa 669.000 armutsgefährdete Menschen bedeutet.

In Bezug auf die Quote der schwerwiegenden Armut (Haushalte, die von einem maximalen Einkommen von 535 Euro pro Monat und Verbrauchseinheit leben) liegt der Prozentsatz bei 16,7 %, das sind insgesamt 373.600 Personen.

Der Bericht „The State of Poverty: Monitoring of the European Indicator of Armuts and Social Exclusion 2008-2020“ (Der Zustand der Armut: Monitoring des Europäischen Indikators für Armut und soziale Ausgrenzung 2008-2020), der eine Röntgenaufnahme der Auswirkungen von Armut und sozialer Ausgrenzung in Spanien und seinen Autonomen Gemeinschaften im Vergleich zum Jahr 2020 bietet, besteht aus einer Reihe von Indikatoren, die Daten zu Armutsrisiko, schwerer materieller Deprivation und geringer oder keiner Beschäftigungsintensität analysieren. Der XI-Bericht wurde heute anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober vorgestellt.

Quelle: Gobierno de Canarias



Aktuelles zum Thema Covid


Kanaren, 16.10.2021

Gesundheitsamt meldet 42 Covid-19 Fälle in den letzten 24 Stunden

Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln hat heute 42 neue Fälle des Coronavirus COVID-19 gemeldet. Die Gesamtzahl der kumulierten Fälle auf den Kanarischen Inseln beläuft sich auf 96.005 mit 714 aktiven Fällen, von denen sich 22 auf der Intensivstation befinden und 74 im Krankenhaus verbleiben müssen. In den letzten Stunden sind auf den Kanarischen Inseln keine Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden.

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Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz innerhalb von 7 Tagen bei 14,89 Fällen pro 100.000 Einwohner und innerhalb von 14 Tagen bei 33,36 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Nach Inseln betrachtet gibt es auf Teneriffa heute 13 Fälle, insgesamt 45.892 akkumulierte Fälle und 363 epidemiologisch aktive Fälle; auf Gran Canaria gibt es 36.630 akkumulierte Fälle, 15 mehr als am Vortag und 251 aktive Fälle. Auf Lanzarote gibt es sechs neue Fälle, 6.975 akkumulierte und 40 epidemiologisch aktive Fälle; auf Fuerteventura gibt es 4.524 akkumulierte Fälle, acht neue Fälle und 40 aktive Fälle. Auf La Palma gibt es keine neuen Fälle, sondern 1.111 akkumulierte Fälle und drei aktive Fälle; auf El Hierro gibt es keine neuen positiven Fälle, so dass die akkumulierten Fälle bei 467 bleiben, und es gibt keine aktiven Fälle nach den in den letzten 24 Stunden registrierten epidemiologischen Entlassungen, von denen eine noch in Grafcan validiert werden muss. Auf La Gomera sind keine neuen Fälle hinzugekommen, so dass die Zahl der kumulierten Fälle bei 404 liegt und es noch keine aktiven Fälle gibt.

Bis heute wurden auf den Inseln insgesamt 2.195.784 diagnostische Tests durchgeführt, davon 4.070 am gestrigen Tag.

Quelle


Aktuelle Nachrichten zum Vulkan auf La Palma

Aktuelle Berichte des öffentlich rechtlichen Senders RTVE über die Aktivitäten des Vulkans auf der Kanaren-Insel La Palma:

In dem folgenden Video ist eindeutig zu erkennen, welche zerstörerischen Ausmaße die Lavaströme angenommen haben. Unser Mitgefühl gilt der betroffenen Bevölkerung.


03.10.2021

Vulkanausbruch auf der kanarischen Insel La Palma


Es ist bereits weltweit durch die Medien bekannt gemacht worden, dass es auf der Kanareninsel La Palma starke seimische Aktivitäten mit einem Recht starken Vukanausbruch gegeben hat. Auf dem obigen Video ist anschaulich zu sehen,welche Lavamassen dieser Vulkan hervorbringt.

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Aktuell dauert dieser Vulkanausbruch noch, mit nicht nachlassender Heftigkeit, an. Wissenschaftler und Vulkanologen können bislang noch kein Ende der Katastrophe prognostizieren.

Laut Aussage spanischer Medien wurden bereits über 1.000 Gebäude zerstört, viele weitere beschädigt. Zudem sind mehr als 20 KM Straßen betroffen, wobei der Lavastrom eine Fläche von rund 340 Hektar unter sich begraben hat.

Mittlerweile wird händeringend nach einer Lösung für die Infrastruktur, den Wohnungsbau und natürlich die Bewässerung gesucht. Aus diesem Grund hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bei seinem Besuch auf La Palma ein Hilfsprogramm in Höhe von über 200 Millionen Euro angekündet.